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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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am 21. Mai 2014
Vorab: Ich vergnüge mich gerade durch die 30-Tage-Challenge "Vegan for fit") von Attila Hildmann. Sieht man von dessen Drang zur Selbstdarstellung ab, übrigens ein sehr motivierendes Buch, das vor allem dadurch brilliert, dass es Lust macht, loszulegen.

Loszulegen allein reicht mir allerdings nicht, und auch die 30 Tage der 30 Tage "Challenge" nicht. Ich möchte schon mehr wissen über die veganen Möglichkeiten! - Um diese langfristig besser in mein Leben integrieren zu können.

Und so kam - über einen Quervermerk - "La Veganista" ins Regal. - Und öfter in die Hand.

In etlichen Kommentaren zu vorliegenden Rezensionen wird die Tofu-, Zucker- und Weißmehllastigkeit der Rezepte bekrittelt. In meinen Augen durchaus berechtigt! Insbesondere, was die zuträgliche Menge des Tofu-Verzehrs anbelangt (!). Bei Zucker und Weißmehl ist, denke ich, die Lage eh klar = weniger ist mehr.

Wieso gebe ich trotzdem 5 Sterne?

Weil mich das Buch im Alltag zu überzeugen beginnt:

Kala Namak (Schwarzsalz) gibt dem Tofu-Rührei erst den letzten geschmacklichen Pfiff, Nori (gefertigt aus Algen, unbekannterweise vielen vielleicht bekannt als die Ummantelung von Sushi) bringt den Geschmack nach Meer, Guarkernmehl Bindung bei warmen wie kalten Gerichten, ein TL Backpulver lockert (statt Ei) den Pfannkuchenteig...

- DAS sind - aufgrund der Übersichtlichkeit des Buches - leicht zu findende Antworten auf Fragen von Vollwertköstlern, die eben nicht schon seit Jahren vegan unterwegs sind.

Insofern: Den "Hildmann" zum Loslegen, "La Veganista" (mittelfristig) für den veganen Alltag.

Weißmehl und Zucker streiche ich radikal zusammen, Tofu scheint mir allemal sinniger als Fleisch (= Tierleid vermieden). Was ja nicht bedeuten muss, dass man sich nun (danke den kritischen Stimmen für diesen Hinweis!) gedankenlos täglich in großen Mengen mit diesem Fleischersatz abfüllt.

Fazit: "La Veganista" wird nun sicher nicht zu meinder Bibel, der ich blindlings folge, aber HILFREICH und teils auch inspirierend ist das ansehnlich aufgemachte und ordentlich gebundene Buch allemal.
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am 24. Februar 2013
Das Buch "La Veganista" ist sehr schön aufgemacht, hat einen knackigen Schreibstil und kommt sehr sympathisch rüber! Es enthält einen Rundumschlag an veganen Rezepten für Frühstück, Mittagessen, Snacks, Desserts usw. Vieles davon ist nicht neu und auch keine große Kochkunst, aber das ist ja nichts Schlimmes.
Vielmehr ist das Buch hervorragend geeignet für Einsteiger ins vegane Kochen! Die Rezepte sind gut bebildert - teilweise sogar mit Step-Bildern zur Zubereitung, außerdem sind die Zutatenlisten erfreulich kurz und kommen so gut wie ohne großartige Ersatzprodukte aus. Zudem gibt es viele Tipps und Tricks für Koch-Neulinge.
Koch-Erfahrene werden hier vielleicht nicht so sehr auf ihre Kosten kommen (obwohl durchaus das eine oder andere raffinierte Gericht zu finden ist), wer sehr ausgefallene und neue Ideen sucht, sollte zu einem anderen Buch greifen. Als Basis-Kochbuch ist es aber wirklich prima und bereichert jedes Kochbuch-Regal!
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Als Tochter eines Metzgers ist man schon ein kleines, schwarzes Schaf, wenn man sich "urplötzlich" vegan ernährt. 2009 kam bei Nicole Just diese Kehrtwende und seitdem befasst sie sich wie viele andere Veganer mit der Frage: "Was kann man denn dann noch essen?". Dies führte schließlich sogar dazu, dass die Hobbyköchin seit 2012 Co-Inhaberin & Köchin des Supper Clubs "Mund|Art|Berlin" ist. Zusätzlich gibt sie Kochkurse und führt das Blog vegan-sein.de.

Also noch ein veganes Kochbuch? So schnell, wie diese gerade auf den Mark kommen, kann ja kein Mensch kochen und essen. Ein gutes Zeichen. Die Menschen beginnen weiterzudenken. "La Veganista" ist von gewohnter GU-Qualität. Der unter anderem auf Kochbücher spezialisierte Verlag weiß einfach, wie man so etwas richtig macht. Doch auch hier trifft man wieder auf die genauso wie Veganismus in Mode gekommene Selbstdarstellung der Kochbuchautoren. Man erfährt einiges über Nicole Just und die hübsche Blondine lächelt einen immer wieder auf Fotos entgegen. Die Fülle und Qualität der Rezepte - statt der angekündigten 100 auf der Vorderseite enthält das Buch allerdings nur insgesamt 89 Stück (eine kleine Mogelpackung?) - macht das aber dann doch wieder wett.

Sehr schön gemacht sind die Kapitel "Vegane Tauschbörse", in denen Neulinge erfahren, wie sie mit Tempeh, Tofu, Seitan & Co. am leichtesten in die vegane Küche einsteigen können. Für mich etwas völlig neues war das mir bisher unbekannte Kudzu, das sowohl als Bindemittel als auch als Ei-Ersatz zum Panieren verwendet werden kann.

Der Rezepteteil kann sich trotz falscher Angabe der Anzahl sehen lassen. Der Aufbau ist zwar kaum überraschend ("Guten Morgen! - Vegan frühstücken", "Für vorneweg - Zwischendurch & Unterwegs", "Aufgekocht! Vegan schlemmen", "Satt und zufrieden - Hauptgerichte für jeden Tag" und "Hmm, Süss! Desserts und Gebäck"), aber für mich war viel Inspiration dabei. Sehr glücklich war ich über das Rezept zu den Königsberger Klopsen. Die mochte ich als Kind sehr gerne, aber als Vegetarier hatte ich keine Ideen, diese nachzukochen. Da musste nun erst die vegane Küche daherkommen. Die Klopse gelingen gut, aber ich würde sie nächstes Mal in einem Arbeitsschritt zubereiten: alle Zutaten in den Seitanteig mischen und dann daraus Klopse formen und kochen. Das verbessert sicherlich die Konsistenz. Geschmacklich war das Gericht aber super und besonders die Kapernsauce war sehr gut.

Einfach, aber auch sehr gut ist der Kartoffel-Sellerie-Stampf. Besonders die Muskatnuss macht den Unterschied zu anderem "Stampf". Dazu gab es den ebenfalls als Rezept enthaltenen Rote-Bete-Salat. Auch die Idee, Cashew-Ricotta selbst zu machen, finde ich grandios und habe damit (vermischt mit meiner geliebten Rote Bete) selbstgemachte Tortellinis gefüllt. Es gibt noch einige Rezepte, die ich ausprobieren möchte: Buchweizenpfannkuchen mit Linsen-Aioli-Füllung, Müsliplätzchen, Pizzaknödel und und und. Ein Kochbuch zum nachkochen und experimentieren.

Ich frage mich jedoch nach wie vor, weshalb man mit 100 Rezepten wirbt, das Buch dann aber tatsächlich nur 89 enthält. Klar, 89 ist eine seltsame Anzahl, aber seltsamer ist für mich dann doch diese falsche Darstellung des Inhaltes. Dafür gibt es leider einen Punkt Abzug. Ansonsten: Top!
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am 19. Juli 2013
Hab es mir leider aus einer Urlaubslaune raus gekauft - ohne Lesebrille.
Die Aufmachung ist schön. ABER: Tofu immer als Fleischersatz - wozu Fleisch? - Also kommt mir fast vor wie Fast Food vegan umgesetzt. Für mich zu viel Tofu, Zucker, Margarine, Weißmehl, keine neuen Ideen oder das, was für mich vegan ausmacht. Das Buch ist vielleicht was für Kochanfänger, für Leute, die sich schon eine Weile mit Ernährung vegan oder vegetarisch auseinandersetzen und viel Kocherfahrung haben, bringt das Buch keine Anregungen.
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am 18. Mai 2014
Ich liebe dieses Kochbuch!
Generell sind die Kochbücher (und der Blog) von Nicole Just sehr empfehlenswert.

Ganz am Anfang hatte ich Probleme mir ein veganes Frühstück vorzustellen (wie soll das gehen - ohne Eier, ohne Nutella, ohne Pfannkuchen?) aber dieses Buch hat mir tolle Alternativen gezeigt.
Die Pancakes aus Mehl und Sojamilch schmecken wie Eierpfannkuchen und sind dazu auch noch in Minuten fertig (ich liebe sie) oder das Chili sin Carne... mein Freund ist überzeugter Fleischesser und eigentlich sehr skeptisch gegenüber Dingen wie Tofu - aber durch die Würz und Zubereitungstips von N.J. bekommt auch ein Chili ohne Carne einen sehr deftigen und würzigen Geschmack.

Zudem wird in diesem Buch viel über Alternativen zu Fleischprodukten geschrieben so das auch ein Einsteiger einen guten Einblick erhält.
Diverse Rezepte für Brotaufstriche machen die Herausforderung "Frühstück" kleiner und helfen ungemein im Alltag :)

Ein tolles Kochbuch
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am 21. Juni 2014
Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Ich nehme es immer wieder gerne zur Hand. Ist toll geschrieben, Fotos regen auf jeden Fall zum nachkochen an. Nicht zu groß oder unhandlich wie andere "Kochbücher". Es werden auch Begriffe (Zutaten) erklärt und wo man sie bekommen kann. Kurzum gesagt einfach super.
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am 30. Januar 2015
Habe dieses Buch nochmals gekauft.
Sehr schön sind die Rezepte, die man aus der nicht-veganen Küche kennt, welche veganisiert wurden und sehr authentisch schmecken. Als Beispiel sei hier das Zwiebelmett und der Hackbraten sowie der Rotkohl und die Franzbrötchen genannt.
Als gelernter Koch muss ich aber anmerken, dass nicht sehr effizient gekocht wird (z.B. sollen 150 Gramm Linsen in 750 ml Wasser gekocht werden und am Ende soll das Rest-Wasser weggeschüttet werden).
Einfach ein wenig mit gesunden Menschenverstand kochen und dann ist das Buch echt klasse!
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So ein schönes Kochbuch! Nicht nur von der Aufmachung her, sondern auch von den Rezepten. Sowas habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Zunächst kurz zur Person: Die Autorin ist als Enkeltochter eines Metzgers mit typisch deutscher Hausmannskost aufgewachsen. Nach einem Selbstversuch mit veganer Ernährung entschied sie schon nach kurzer Zeit, dass das ab sofort ihre Ernährungsform ist, weil sie sich damit wesentlich besser fühlte. Doch was, wenn die Lust auf die typischen Kindheitsgerichte geblieben ist? Man macht vegane Varianten daraus. Ja, das wird von vielen bekrittelt, doch für Umsteiger und Skeptiker ist das wirklich eine tolle Sache.
Schon die Einführung hat mich begeistert: Es gibt 2 Doppelseiten mit Hinweisen, welche tierischen Produkte man gegen welche pflanzlichen austauschen kann. Z. B. dass man Eier durch eine Sojamehl-Wasser-Mischung ersetzen kann. Und das ist nichts neues - das habe ich später auch in einem alten DDR-Kochbuch wiedergefunden. Nur leider ist das Wissen in Vergessenheit geraten.
Was man hier nicht findet, sind "Bekehrungen" oder Aufklärungsarbeit zum Thema Tierschutz/Tiermissbrauch. Es ist wirklich ein reines Kochbuch.
Zu allen Gerichten gibt es appetitliche Farbfotos sowie zu manchen Gerichten eine Porträt-Reihe der einzelnen Arbeitsschritte. Auch die Autorin ist einige Male zu sehen, aber als selbstdarstellerisch oder zu viel, wie manche bemängeln, empfinde ich das nicht. Ich finde sie sehr hübsch und sehe sie mir deshalb gern an. Das Maß passt schon.
Nun zu den Gerichten. Folgendes habe ich bisher nachgekocht bzw. nachgemacht und so war's:
1) Mettaufstrich: Außer eines Fitzelchens beim Abschmecken habe ich davon leider nichts abbekommen. Mein Mann hielt es für sein Mittagessen und hat es bis auf den letzten Krümel weggefuttert. ;-) Hat ihm sehr gut geschmeckt. Von der Farbe her kam es nicht an die im Buch ran. War eher blass.
2) Weißbrot mit Kräutern: Da mir die vielen Gehzeiten zu lange dauerten, habe ich das etwas abgekürzt. Leider ging das Brot nicht richtig auf und war recht fest. Aber schmeckt sehr aromatisch. Das nächste Mal halte ich mich an die Gehzeiten.
3) Königsberger Klopse: Waren wirklich sehr lecker, sind mir aber leider im Garwasser ziemlich zerfallen und bildeten daher eher eine dicke Pampe. Optisch daher nicht so gut. Habe die Autorin über Facebook kontaktiert und sie riet mir, mehr Agar zu verwenden. Mal schauen, ob es damit klappt.
4) Blumenkohlbratlinge mit Buchweizen: Die Bratlinge sind total zerfallen, was aber wohl mein Fehler war. Ich habe das Wort "durchkneten" nicht so recht ernst genommen und die Zutaten nur vermischt. Hatte allerdings keine Mangosoße dazu gemacht. Trotz des Desasters mit den Bratlingen war es wirklich köstlich!
5) Burgerpatties: Habe ich als Mitbringsel zum Grillen gemacht. Aufgrund meiner schlechten Erfahrungen bei 3) und 4) hatte ich Angst, dass es nix wird (ich wollte mich ja beim Grillen nicht blamieren). Deshalb habe ich im Reformhaus eine Fertigmischung für Bärlauchbratlinge gekauft und darunter gemischt, damit es auch ja hält. Tolles Ergebnis. Kamen sogar bei Fleischessern überraschend gut an.
6) Energiekugeln: Bei gleichen Mengen der Zutagen wie im Buch erhielt ich 23 Kugeln. 20 davon musste ich noch am gleichen Abend aufessen. Macht absolut süchtig! Köstlich!
7) Tofu-"Rührei": Sieht echt aus, schmeckt gut, sättigend. Einfach gut.
8) Cashew-Käse-Torte: Lecker! Hält gut zusammen, obwohl nicht gebacken. Ich hatte Befürchtungen, dass der Boden total zerfällt und ein bisschen vorsichtig muss man schon sein, aber alles hält zusammen. Und wer befürchtet, es könnte mit dem Tiefkühlobst zu einer suppigen Schweinerei kommen, dem kann ich sagen, dass auch diese Schicht problemlos oben liegen bleibt. Auch ohne Rand der Springform drumherum.
9) Mediterraner Nudelsalat: Ein bisschen fettig, obwohl ich für das Pesto schon weniger Öl und mehr getrocknete Tomaten verwendet habe als angegeben. Beim nächsten Mal wird es wohl noch weniger Öl sein. Trotzdem geschmacklich hervorragend! Ein tolles Gericht.
10) Backkartoffelsalat: Großartig! Statt Kräuter darunter zu geben, habe ich eine Salatblattmischung verwendet. Wirklich lecker.
11) Linseneintopf: Sehr sättigend, wie typische Hausmannskost. Ich hatte Seitan statt Tofu verwendet. Gut.
Das war meine erste Versuchsrunde und es werden noch einige folgen, denn für meinen Geschmack gibt es sooo viele ansprechende Rezepte. Ich werde wohl noch Monate brauchen, bis ich alles nachgekocht habe, worauf mir dieses Buch Lust macht.
Ich kann sagen, ich bekam hiermit wirklich viel für mein Geld. Gute Tipps, gute Rezepte und persönliche Beratung bei Misslingen noch dazu. Regelmäßig blättere ich das Buch einfach aus Lust an der Freude durch.
Warum dann nur 4 Sterne? Zunächst mal sind manche Rezepte echte Kalorienbomben. O. g. Nudelsalat hat an die 1000 pro Portion! Das finde ich zu heftig und ich staune echt, dass die Autorin bei solchen Gerichten nicht schon wie ein rollendes Fass aussieht.
Andere Rezepte sind sehr zeitintensiv. Man sollte, wenn man sich hier etwas raussucht, auch gleich deutlich auf die Zubereitungszeit achten. Mit dem o. g. Brot und dem Kuchen ging mir das so. Das macht das Nachkochen teils recht umständlich.
Und auch ich muss mich wundern, warum aus den versprochenen 100 Rezepten plötzlich weniger wurden. Ich habe hin und her geblättert, finde aber keine versteckten Rezepte. Okay, ich habe auch nicht jedes Rezept exakt durchgelesen. Vielleicht werden Randhinweise bei einzelnen Gerichten mitgezählt. Keine Ahnung.
Insgesamt möchte ich das Buch nicht mehr missen. Mein Dank und Lob an die Autorin!
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am 9. Februar 2013
Nach der Verkostung von zwei Rezepten aus diesem Kochbuch wollte ich es doch genauer wissen und habe das Buch einmal unter die Lupe genommen. Und obwohl ich keine Veganerin bin (und auch nicht vorhabe eine zu werden), steht das Buch jetzt in meinem Regal. Warum?

Die enthaltenen Rezepte sind nicht kompliziert, bringen aber Ideen und Produkte in die Küche, die man nicht überall findet. Weil ich immer gerne Neues ausprobiere und meinen kulinarischen Horizont erweitere ist das für mich also genau das richtige Kochbuch.

Das Buch deckt zudem alles ab: Frühstück, Snacks für Zwischendurch/Unterwegs, Hauptgerichte, Desserts/Gebäck und Kochen auch für Gäste (Kapitel: Aufgekocht!).

Das Buch ist extrem ansprechend gestaltet und macht wirklich Lust darauf in der Küche zu stehen und all die schönen Rezepte auszuprobieren. Dabei kommen auch etwas (zumindest für den deutschen Durchschnittskonsumenten) exotischere Produkte in den Topf, wie beispielsweise Chia-Samen, Agar-Agar, Sobanudeln oder Pak Choi. Also echte Anregungen auch mal was zu kochen/essen, was man vorher nicht kannte. Dafür muss man ja nicht vegan leben wollen, sondern einfach nur neugierig auf die (Geschmacks-)Welt sein.

Das Buchformat ist angenehm, um damit in der Küche zu hantieren. Die Rezepte sind (oft gemeinsam mit der Buchautorin) schön in Szene gesetzt und so gestaltet, dass sie jeder nachkochen kann: Übersichtliche Zutatenliste (in der Regel noch unterteilt in die einzelnen Komponenten des Gerichts) und nachvollziehbare, gut verständliche Arbeitsschritte. Zusätzlich gibt es beinah zu jedem Rezept noch Tipps zu Variationsmöglichkeiten, Alternativprodukten, Selbermachtipps, Vorbereitbarkeit oder Kauftipps für vegane Produkte. Jedes Rezept beinhaltet zudem Angaben zur Zubereitsungszeit + Back-/Küchlzeit sowie die Nährwertangaben pro Portion (kcal, EW, F, KH).

Einziger Kritikpunkt für mich ist, dass in wenigen Fällen Rezepte/Titel versuchen einem etwas als was anderes zu verkaufen als es ist: Veganes Gulasch ist schlicht und ergreifend nicht wie das von Oma (weil fleischlos) sowie auch veganer Fleischsalat ein so eklatanter Widerspruch in sich selbst ist, dass er mich doch einfach stört. Aber das gibt keinen Punktabzug; ich finde es nur einfach irritierend, dass Leute die ja partout nichts Tierisches zu sich nehmen wollen "Fleischsalat" essen wollen würden.

Mein Fazit: Ein wirklich super tolles Kochbuch, das mit Sicherheit für jeden (egal ob Veganer oder nicht) gutes und gesundes Essen zu bieten hat. Als Einstiegshilfe in eine vegane Ernährungsweise kann ich es mir auch gut vorstellen; die enthaltenen Infos zu allen relevanten Produkten sind wirklich umfangreich. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.
1212 Kommentare| 49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. November 2015
Ich hatte mir das Buch bestellt, nachdem ich etwas von veganem Gehacktes (Hackepeter) gehört habe und dass es in diesem Buch vorgestellt wird. Ich bin hauptsächlich Vegetarier und suche ständig nach Alternativen für Fleischerzeugnisse, die mir mitunter fehlen. Um es zu verdeutlichen: Ich ekle mich nicht vor Fleisch, sondern versuche, aus ethischen Gründen darauf zu verzichten.
Viele Dinge, wie Königsberger Klopse habe ich schon vorher ähnlich zubereitet wie hier vorgestellt. Das Gehacktesrezept habe ich weiterentwickelt und stelle nun ganz ähnlich eine Teewurst her, die optisch und sensorisch kaum von einer echten zu unterscheiden ist. (siehe Chefkoch.de "silvios vegane Teewurst")
Ein netter Ideengeber.
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