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LG OLED65CS9LA TV 164 cm (65 Zoll) OLED Fernseher (Cinema HDR, 120 Hz, Smart TV) [Modelljahr 2022] [Energieklasse G]

4,7 4,7 von 5 Sternen 788 Sternebewertungen

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G
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65 Zoll
Single
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Alexa integriert

Dieses Smart TV wurde von Amazon zertifiziert. Einige mit Alexa ausgestattete Smart TVs verfügen über eine Push-to-Talk-Funktion. Das heißt, du musst die Taste auf deiner Fernbedienung gedrückt halten, um mit Alexa zu sprechen. Andere Smart TVs hingegen verfügen über eine Freisprechfunktion. Bitte lies die Produktdetails.


Info zu diesem Artikel

  • 4K OLED-Display mit Pixel-Dimming, unendlichem Kontrast und perfekten Farben & Blickwinkeln; 164 cm (65 Zoll) Bildschirmdiagonale, Außenmaße (ohne Standfuß): 144,9 x 83,2 x 4,69 cm, VESA Norm: 300 x 200 mm
  • Smart TV: webOS22 (LG ThinQ AI) mit Google Assistant & Amazon Alexa, kompatibel mit Amazon Echo, Google Home, Apple AirPlay 2 & HomeKit; Home Dashboard, inkl. LG Magic Remote-Fernbedienung MR22GA mit 2x AA Batterien
  • Prozessor: α9 Gen5 4K AI-Prozessor mit AI Picture Pro, AI Brightness Control, AI Acoustic Tuning, AI Genre Selection & AI Sound Pro (Virtual 7.1.2 Up-mix); Gaming Features: NVIDIA G-SYNC-kompatibel, AMD FreeSync Premium-zertifiziert, HGiG-kompatibel, Game Optimizer (VRR / ALLM / GameGenre), Cloud-Gaming (NVIDIA GeForce NOW & Google Stadia)
  • Bild und Ton: Cinema HDR (Dolby Vision IQ, HDR10 Pro, HLG, Filmmaker Mode), HDR Dynamic Tone Mapping Pro, 4K AI Upscaling, 4K High Frame Rate, vierstufige Rauschreduzierung, Autokalibrierung (CalMAN); Dolby Atmos-fähiges 2.2-Soundsystem mit 40 Watt (20W Woofer und 10W je Kanal)
  • Tunertyp und Konnektivität: Twin Triple Tuner (DVB-T2/-C/-S2) mit Watch & Record, LAN (Ethernet), WLAN (802.11ac), Bluetooth 5.0, 4x HDMI 2.1 (mit eARC und LG SIMPLINK), 3x USB, Optischer Digitalausgang (S/PDIF, Lichtwellenleiter), CI+-Slot

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Bewertung durch Kunden
Bildqualität
4,8
4,5
4,0
4,8
4,8
4,3
Fernbedienung
4,4
4,3
5,0
4,5
4,4
4,2
Tonqualität
4,3
5,0
4,6
4,0
4,5
3,9
Preis-Leistungsverhältnis
4,3
4,6
4,6
4,4
Verkauft von
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CW-SHOPPING
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Anzeigetyp
OLED
LED
OLED
OLED
OLED
LCD
Anzeigengröße
65 inches
65 inches
55 inches
65 inches
55 inches
65 inches
Modelljahr
2022
2022
2021
2023
2022
2023
Auflösung
4K
4K
4K
4K
4K
4K
Betriebssystem
WebOS
WebOS
WebOS
WebOS
Verbindungstechnologie
HDMI
WLAN, Ethernet, HDMI
HDMI
WLAN, Ethernet, HDMI
WLAN, Ethernet, HDMI
WLAN, Ethernet, HDMI
Steuerungsmethode
remote
remote
remote
remote, voice
remote
remote

Produktbeschreibung des Herstellers

Ein OLED TV zeigt bunt leuchtende Formen und ist in dunkler Umgebung abgebildet.
Tiefste Kontraste & perfekte Farben

Der LG OLED TV CS9

Durch die selbstleuchtenden Pixel des LG OLED CS9 4K TV entstehen tiefste Schwarztöne und scharfe Kontraste. Genießen Sie Heimkino-Feeling mit idealem Bild und Ton dank Dolby Vision IQ und Dolby Atmos. Mit NVIDIA G-Sync und HGiG-Unterstützung erleben Sie flüssiges Gameplay. Jetzt mehr entdecken!

Der OLED CS9 TV wird in vier unterschiedlichen Räumen stilvoll präsentiert.
Schlicht & schlank

Minimalistisches Design

Durch das schlichte Design und das schlanke Gehäuse fügt sich der TV problemlos in die Umgebung ein.

TV hängt flach an der Wand und im Vordergrund ist die Magic Remote-Fernbedienug zu sehen.

Produktinformationen

Technische Details

Zusätzliche Produktinformationen

Amazon.de Rückgabegarantie

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LG OLED65CS9LA TV 164 cm (65 Zoll) OLED Fernseher (Cinema HDR, 120 Hz, Smart TV) [Modelljahr 2022]


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Im Lieferumfang enthalten

  • Fernseher
  • Produktinformation

    • Produktabmessungen ‏ : ‎ 4,69 x 144,8 x 83,2 cm; 32,6 Kilogramm
    • Im Angebot von Amazon.de seit ‏ : ‎ 2. Februar 2022
    • Hersteller ‏ : ‎ LG Electronics
    • ASIN ‏ : ‎ B09RQ48YCQ
    • Modellnummer ‏ : ‎ OLED65CS9LA.AEUD
    • Kundenrezensionen:
      4,7 4,7 von 5 Sternen 788 Sternebewertungen

    Wichtige Informationen

    Energieeffizienzklasse

    G

    Leistungsaufnahme im Ein-Zustand

    40 watts

    Sichtbare Bildschirmdiagonale

    165.1 cm (65Zoll)

    Kundenrezensionen

    4,7 von 5 Sternen
    4,7 von 5
    788 weltweite Bewertungen
    Überragende Bildqualität dank OLED
    5 Sterne
    Überragende Bildqualität dank OLED
    Bisher verrichtete ein 65 Zoll großer Samsung QLED TV mit FALD-Display seine hervorragenden Dienste in unserem Wohnzimmer. Doch wie so oft ist das Bessere der Feind des Guten. Denn schon seit einiger Zeit liebäugelte ich mit den OLED-Fernsehern und immer, wenn mich der Einkaufsbummel mal wieder in einen Elektronikmarkt verschlagen hatte, konnte ich nicht umhin, mir diese Geräte einmal in Natura anzuschauen. Als Filmfan hat mich die Bildqualität sofort beeindruckt und in 77 Zoll hatte das fast schon was kinomäßiges. So habe ich mich ein halbes Jahr lang durch unzählige Reviews und Vergleichstests geschaut und gelesen. Schreckgespenster wie mangelnde Helligkeit und „Burn-In“-Gefahr ließen mich immer wieder an der Technologie zweifeln. Letztendlich bin ich doch bei den hier aufgerufenen 2300,- € für einen 77 Zoll großen LG OLED schwach geworden. So viel vorab: ich habe es nicht bereut.LIEFERUNG & AUFBAU:Die Lieferung von Amazon mit DHL verlief problemlos und erfolgte sogar 2 Tage früher als angekündigt. Zwei freundliche junge Herren haben das riesige Paket dankenswerterweise direkt in unser Wohnzimmer getragen. Abschließender Kommentar eines der Zustseller: “Respekt, so ein Riesenteil hätte ich gerne auch in meinem Wohnzimmer”.Zunächst wurde der 65er Samsung von der Wand demontiert und im Schlafzimmer wieder installiert. Dann ging es ans Auspacken und Aufbauen des LG. Aufgrund des schönen Designs hatten wir uns dazu entschlossen, den OLED nicht an die Wand zu hängen. Zumal er wegen seiner Größe sämtliche Bohrlöcher an der Wand sowieso überdeckt. Der massive Standfuß konnte mittels der mitgelieferten Schrauben einfach am Panel befestigt werden. Mit zwei Personen haben wir das riesige 77” Gerät dann auf unser Sideboard gewuchtet und erstmal bestaunt. Massive Front, hauchdünnes Panel, schicker Standfuß - eine insgesamt eindrucksvolle Erscheinung.INSTALLATION:Da ich kein Gamer bin, also keine Konsole an den TV anschließen muss, war die Verkabelung schnell erledigt. Der TV hat zwar 4 vollwertige HDMI 2.1 Anschlüsse mit Dolby Vision und 120 Hz Unterstützung, ich benötige aber nur den eARC Anschluss, um das HDMI Kabel mit meinem ONKYO AV-Receiver zu verbinden. Dann nur noch den Kabelanschluss eingesteckt und fertig war die Verkabelung.Nach dem Einschalten begrüßt einen der TV mit dem LG Logo. Allein schon das perfekte Schwarz um das Logo herum versetzte mich in freudige Erwartung. Die Ersteinrichtung des LG OLED CS erwies sich als völlig unproblematisch und hat keine 5 Minuten gedauert. Die Software führt Schritt für Schritt durch die Installation. Land auswählen, im WLAN anmelden, Sendersuchlauf starten, bevorzugte Streaming-Apps auswählen und los geht’s.BEDIENUNG und WebOS 22:Das Bedienkonzept mit der “Magic Remote” Fernbedienung von LG kannte ich schon von meinem ersten 55” LG TV aus dem Jahre 2016. Ich weiß, dass sich daran die Geister scheiden, aber ich finde die Bedienung mit dem sich bewegenden Pfeilsymbol (Cursor) auf dem Bildschirm schlicht genial. Durch einfache Handbewegungen mit der Fernbedienung kann man den Cursor schnell auf dem Screen bewegen und so flott durch das Menü und etwaige Anmeldeprozeduren navigieren. Es ist einfach viel angenehmer mit dem Cursor die entsprechenden Eingabefelder, wie z.B. Zahlen und Buchstaben anzuklicken, als durch ständiges Vor- und Zurückspringen per Tasteneingabe Zeit und Nerven zu verlieren.LG arbeitet in Sachen Smart-TV Betriebssystem seit Jahren mit seiner hauseigenen Entwicklung WebOS. Bisher waren die Versionen des Systems durchnummeriert. Ich kannte von meinem alten LG noch die Versionsnummer 04. Mit Versionsnummer 06 war Schluss damit. Seit 2022 haben die OS Versionen die Endungen des jeweiligen Erscheinungsjahres. Im Falle des LG OLED CS ist es also die Version webOS 22. Die Änderungen zu dem mir bekannten webOS 04 sind schon signifikant. Es wirkt auf den ersten Blick aufgeräumter, das Farbschema ist durch graue Flächen wesentlich ruhiger anstatt des mir bisher bekannten, aktiveren Magentarot. Der größte Unterschied ist jedoch die Full-Screen-Darstellung. Inzwischen sind alle TV-Hersteller auf diesen Zug aufgesprungen. Egal ob Google TV bei Sony oder Philips, Tizen bei Samsung oder Vidaa bei Hisense, alle setzen auf die vollflächige Darstellung. Auf diesem Dashboard hat man Zugriff auf seine bevorzugten Apps, erhält Vorschläge für Filme und Streams, hat Zugriff auf die angeschlossenen Quellen und Smarthome Geräte und bekommt leider auch Werbung angezeigt. Was ich vermisse ist die Schnellzugriffsleiste auf die bevorzugten Streaming-Apps und Einstellungen, die sich bisher beim Drücken auf die Home-Taste am unteren Bildschirmrand über das laufende Programm gelegt hat. Ein schneller Wechsel der Apps ist, dank der Fernbedienung, trotzdem möglich. Dafür gibt es dort vordefinierte Tasten für Netflix, Prime Video, Disney+ und LG Channels. Außerdem kann man die Zahlen im oberen Ziffernblock mit seinen gewünschten Apps belegen. Ich habe beispielsweise dort Waipu TV, YouTube und RTL+ hinterlegt. Das tröstet ein wenig über die fehlende Schnellzugriffsleiste hinweg. Zudem gibt es auch Tasten für den Google Assistant und Amazon Alexa, über die man den TV mit Sprachbefehlen bedienen kann, was ganz gut funktioniert. Mit der Mikrofontaste öffnet man den LG Sprachassistenten.Durch kurzes Drücken auf die Einstellungen-Taste öffnet sich, wie bei allen LG-TVs üblich, das Einstellungsmenü als vertikale Symbolleiste auf der linken Bildschirmseite auf. Mit langem Drücken gelangt man direkt in die Bildeinstellungen. Das sind neben den üblichen Tasten wie Steuerpad, Scrollrad, Power, Lautstärke, Programmwechsel und Zurücktaste die wichtigsten Bedienelemente auf der Fernbedienung.Alles in allem passt die Bedienung. Die Magic Remote erleichtert die Bedienung und macht einfach Spaß. Das Betriebssystem webOS 22 läuft flüssig, reagiert im Gegensatz zu früher schnell, ist aber in ein paar Punkten noch verbesserungswürdig. Wer damit nicht klar kommt, kann sich ja mit einem Fire TV-Stick, einer Apple TV Box oder ähnlichen Streaming-Geräten behelfen.BILD:Der Hauptgrund für die Anschaffung des LG war neben der Größe natürlich vor allem die Bildschirmtechnologie. OLED steht für perfekte Schwarzwerte, unendlichen Kontrast und lebendige, brillante Farben. Aufgrund der selbstleuchtenden Pixel ist bei OLED-Fernsehern keine Hintergrundbeleuchtung und kein Local Dimming notwendig, um dunkle Bildbereiche wirklich dunkel darzustellen. Durch komplettes Abschalten der einzelnen Pixel ist schwarz nun mal schwarz und nicht dunkelgrau. Überstrahlungen von extrem hellen Bildbereichen in dunklen Szenen (z.B. Sternenhimmel), den sogenannten Halo-Effekt bei LCD-/LED-/QLED-TVs, gibt es bei OLED-Fernsehern schlichtweg nicht. Dadurch entsteht ein extrem klarer, scharfer und plastischer Bildeindruck mit enormer Bildtiefe.Soweit zur Theorie. Ich war gespannt, wie sich der LG in unserem Wohnzimmer, mit einer Fensterfront (Nachmittagssonne) auf der linken Seite, schlägt. Vor allem in Sachen Bildhelligkeit war ich anfangs ein wenig skeptisch, ob er mit dem hellen Bild seines Vorgängers, dem 65” Samsung QLED, mithalten kann. Nicht messtechnisch, sondern vom optischen Eindruck her. Kurzer Spoiler: Er kann.Out of the box ist der TV auf den Bildmodus Standard eingestellt. Doch wenn man ein wirklich perfektes Bild haben möchte, welches das Potenzial des LG OLED richtig ausreizt, kommt man nicht umhin, sich ein wenig mit den Bildeinstellungen zu beschäftigen. Zunächst einmal sollte man alle automatischen Bildverschlimmerer ausschalten. Das betrifft vor allem die Punkte Energiespar-Einstellungen, die AI Bildoptimierer und die Behandlung der Bewegungsdarstellung. Die Energiespar-Einstellungen sorgen zwar für minimal weniger Stromverbrauch, sorgen aber gleichzeitig für ein zu dunkles Bild, da die hellen Bildbereiche runter gedimmt werden. Das geht erheblich auf Kosten der Bildqualität und sollte ausgeschaltet werden. Gleiches gilt für die AI Bildoptimierer. Diese passen die Bildhelligkeit auf das vorhandene Umgebungslicht an und dimmen das Fernsehbild vor allem am Abend herunter. Die Bewegungseinstellungen unter dem Punkt “True Motion” sollen glattere Bewegungen generieren. Stehen diese auf “Smooth” oder “Natural Movement” entsteht aber der sogenannte “Soap Opera”-Effekt und lässt alle Filme und Serien aussehen wie eine nachmittägliche Seifenoper á la “Verbotene Liebe” und zerstören den kinoartigen Look eines Filmes. Kinofilme werden immer noch mit 24 Bildern pro Sekunde gedreht und das sorgt für den typischen Film-Look. Allerdings kann dies bei Kameraschwenks zu leichten Bildrucklern führen. Ich nutze deshalb die Einstellung “Cinematic Movement”, um diesen Bildeindruck zu minimieren. Ich persönlich empfinde das am angenehmsten. Wen das Ruckeln nicht stört, der stellt “True Motion” einfach auf “Off”.Als Bildmodus nutze ich grundsätzlich den “Filmmaker Mode”, weil er Farben wie etwa Hauttöne, Wasser oder Himmel und vor allem Schwarz perfekt darstellt und den Film so wiedergibt, wie ihn sich der Regisseur vorgestellt hat. Der “Filmmaker Mode” wurde von namhaften Hollywood-Regisseuren in Zusammenarbeit mit den Hardware-Herstellern gemeinsam als “Quasi-Standard” entwickelt. Für mich als Filmfan also ein Muss. Doch die Modi “Kino” oder "Kino-Home" sowie “isf bright” und “isf dark” sind ebenfalls empfehlenswert. Diese habe ich auch ausprobiert, kehre aber immer wieder zum “Filmmaker Mode” zurück, weil er für mich einfach am Besten aussieht. Auf YouTube gibt es zahlreiche Videos über Bildeinstellungen bei LG OLEDs. Wenn man sich ein wenig daran orientiert und das mit seinen eigenen Präferenzen abgleicht, wird man mit Sicherheit die richtigen Bildeinstellungen finden. Wenn man keine Lust darauf hat, nimmt man einfach den “Filmmaker Mode” und gut ist.Hat man das Bild erstmal seinen Wünschen entsprechend eingestellt, erwartet einen ein wirklich grandioses Bild. Ganz ehrlich, ich habe bisher noch nie ein so klares, kontraststarkes, farbintensives, detailreiches und derart plastisches Fernsehbild erlebt, welches den Betrachter wirklich mitten in das Geschehen hinein zieht. Eben wie im Kino. Und ich hatte schon einiges an Fernsehern bei mir stehen. Angefangen bei klassischer Röhre über Plasma, bis hin zu LCD und QLED. Nichts kam bisher auch nur annähernd an das heran, was der LG OLED in Sachen Bildqualität raushaut. Ich habe ja immer noch den täglichen Vergleich zu dem 65er Samsung QLED, der nun bei uns im Schlafzimmer hängt und dieser zählte vor drei Jahren auch zu den sogenannten Premium-TVs. Dessen Fernsehbild wirkt im Vergleich zum LG OLED regelrecht flach und matt. Nicht, dass dessen Bild schlecht wäre, aber der OLED ist eben in allen Bereichen überlegen. Auch die Bildhelligkeit, über die ich mir im Vorfeld des Kaufs auf Grund des Lichteinfalls Gedanken gemacht habe, ist mehr als ausreichend. Das Bild verfügt über eine hohe Strahlkraft und lässt dort keine Wünsche offen. Das liegt auch an dem verwendeten Deuterium Panel, welches seit der Einführung des LG OLED G1 als sogenanntes EX-Panel Einzug in die LG OLEDs gehalten hat. Dieses Panel sorgt für höhere Helligkeit und geringe Einbrenngefahr des Displays. Vor allem mit HDR Material in Dolby Vision, beim LG OLED CS sogar in der erweiterten Variante Dolby Vision Precision Detail, mit seinem erweiterten Farbraum und hohem Kontrastumfang, ist das Bild schlichtweg eine Offenbarung.TON:Da kann ich nicht wirklich viel sagen, da der Ton direkt über eine dedizierte Dolby Atmos Anlage läuft. Ich habe mir den Fernsehton einmal kurz angehört und ihn für gut befunden. Wegen der Bauweise mit dem großen Standfuß, der wie eine “Klangrutsche” fungiert, klingt der LG trotz der extrem flachen Bauweise erstaunlich voluminös. Mithilfe von AI kann man den Ton an die Räumlichkeiten und die eigene Sitzposition anpassen, was den Klang etwas weiträumiger macht. Das ist aber kein Vergleich zu einer externen Lösung wie etwa einer Soundbar oder einer Soundanlage mit mehreren Lautsprechern und Subwoofer. Und für mich gehören ein großes Bild und ein großer Sound zusammen, weswegen ich die TV-Lautsprecher nicht nutze.BURN-IN:Ein Thema bei OLED Fernsehern war immer die Gefahr eines sogenannten Burn-Ins. Das bedeutet, dass statische Bildinhalte, wie etwa Senderlogos, Spielergebnisse beim Gaming oder permanente Einblendungen von z.B. Börsenkursen bei ntv, sich theoretisch als “Schattenbilder” im Bildschirm dauerhaft verewigen können und so den Bildeindruck nachhaltig stören. Da LG mit der Technologie schon seit 10 Jahren arbeitet, wurden im Laufe der Zeit Methoden entwickelt, um dieser Gefahr Einhalt zu gebieten. Da wäre zunächst das neu entwickelte Deuterium Panel, welches im Vergleich zu den bisherigen Wasserstoffpanels weniger anfällig für Burn-In ist. Zudem läuft nach etwa 2 - 4 Stunden nach dem Ausschalten des Fernsehers ein Pixel Refresher Algorithmus über das Panel, der eventuelle Spuren von Burn-In beseitigt. Letztendlich kommt es natürlich auch auf das eigene Nutzerverhalten an. Wenn man also 10 Stunden am Tag Shoppingsender, Börsennachrichten oder Spiele mit permanenten, statischen Einblendungen und das über ein halbes Jahr laufen lässt, dann erhöht sich damit die Burn-In-Gefahr. Doch bei solchen Sehgewohnheiten ist ein OLED-TV wahrscheinlich nicht die richtige Wahl und man ist besser mit einem LCD-, QLED- oder Mini-LED-TV bedient. Wer hingegen “normal” fernsieht und mit wechselnden Inhalten Filme, Serien und Fernsehshows schaut, der wird wohl nie Probleme damit bekommen.FAZIT:Das Upgrade hat sich gelohnt. Alleine die überragende Bildqualität rechtfertigt meiner Meinung nach auch den relativ hohen Preis, obwohl ich den LG OLED CS hier schon günstig als Vorjahresmodell für unter 2500,- € erstanden habe. Die Bildqualität war der Hauptgrund für den Umstieg von QLED auf OLED. Die Brillanz, die Farbdarstellung, der unendliche Kontrast, das satte Schwarz, der Detailreichtum, die Klarheit und Natürlichkeit sowie die Tiefe und Plastizität des Bildes sind einfach immer wieder ein Genuss. Das alles führt zu einem immersiven Filmerlebnis, das einen mitten ins Geschehen zieht und somit für echtes Kinofeeling zu Hause sorgt. Nichts anderes wollte ich.
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    Spitzenbewertungen aus Deutschland

    Rezension aus Deutschland vom 6. Mai 2023
    Größe: 77 ZollStil: SingleVerifizierter Kauf
    49 Personen fanden diese Informationen hilfreich
    Melden
    Rezension aus Deutschland vom 8. Februar 2024
    Größe: 65 ZollStil: SingleVerifizierter Kauf
    Rezension aus Deutschland vom 6. Juli 2023
    Größe: 77 ZollStil: SingleVerifizierter Kauf
    Kundenbild
    5,0 von 5 Sternen Überragende Bildqualität dank OLED
    Rezension aus Deutschland vom 6. Juli 2023
    Bisher verrichtete ein 65 Zoll großer Samsung QLED TV mit FALD-Display seine hervorragenden Dienste in unserem Wohnzimmer. Doch wie so oft ist das Bessere der Feind des Guten. Denn schon seit einiger Zeit liebäugelte ich mit den OLED-Fernsehern und immer, wenn mich der Einkaufsbummel mal wieder in einen Elektronikmarkt verschlagen hatte, konnte ich nicht umhin, mir diese Geräte einmal in Natura anzuschauen. Als Filmfan hat mich die Bildqualität sofort beeindruckt und in 77 Zoll hatte das fast schon was kinomäßiges. So habe ich mich ein halbes Jahr lang durch unzählige Reviews und Vergleichstests geschaut und gelesen. Schreckgespenster wie mangelnde Helligkeit und „Burn-In“-Gefahr ließen mich immer wieder an der Technologie zweifeln. Letztendlich bin ich doch bei den hier aufgerufenen 2300,- € für einen 77 Zoll großen LG OLED schwach geworden. So viel vorab: ich habe es nicht bereut.

    LIEFERUNG & AUFBAU:

    Die Lieferung von Amazon mit DHL verlief problemlos und erfolgte sogar 2 Tage früher als angekündigt. Zwei freundliche junge Herren haben das riesige Paket dankenswerterweise direkt in unser Wohnzimmer getragen. Abschließender Kommentar eines der Zustseller: “Respekt, so ein Riesenteil hätte ich gerne auch in meinem Wohnzimmer”.
    Zunächst wurde der 65er Samsung von der Wand demontiert und im Schlafzimmer wieder installiert. Dann ging es ans Auspacken und Aufbauen des LG. Aufgrund des schönen Designs hatten wir uns dazu entschlossen, den OLED nicht an die Wand zu hängen. Zumal er wegen seiner Größe sämtliche Bohrlöcher an der Wand sowieso überdeckt. Der massive Standfuß konnte mittels der mitgelieferten Schrauben einfach am Panel befestigt werden. Mit zwei Personen haben wir das riesige 77” Gerät dann auf unser Sideboard gewuchtet und erstmal bestaunt. Massive Front, hauchdünnes Panel, schicker Standfuß - eine insgesamt eindrucksvolle Erscheinung.

    INSTALLATION:

    Da ich kein Gamer bin, also keine Konsole an den TV anschließen muss, war die Verkabelung schnell erledigt. Der TV hat zwar 4 vollwertige HDMI 2.1 Anschlüsse mit Dolby Vision und 120 Hz Unterstützung, ich benötige aber nur den eARC Anschluss, um das HDMI Kabel mit meinem ONKYO AV-Receiver zu verbinden. Dann nur noch den Kabelanschluss eingesteckt und fertig war die Verkabelung.
    Nach dem Einschalten begrüßt einen der TV mit dem LG Logo. Allein schon das perfekte Schwarz um das Logo herum versetzte mich in freudige Erwartung. Die Ersteinrichtung des LG OLED CS erwies sich als völlig unproblematisch und hat keine 5 Minuten gedauert. Die Software führt Schritt für Schritt durch die Installation. Land auswählen, im WLAN anmelden, Sendersuchlauf starten, bevorzugte Streaming-Apps auswählen und los geht’s.

    BEDIENUNG und WebOS 22:

    Das Bedienkonzept mit der “Magic Remote” Fernbedienung von LG kannte ich schon von meinem ersten 55” LG TV aus dem Jahre 2016. Ich weiß, dass sich daran die Geister scheiden, aber ich finde die Bedienung mit dem sich bewegenden Pfeilsymbol (Cursor) auf dem Bildschirm schlicht genial. Durch einfache Handbewegungen mit der Fernbedienung kann man den Cursor schnell auf dem Screen bewegen und so flott durch das Menü und etwaige Anmeldeprozeduren navigieren. Es ist einfach viel angenehmer mit dem Cursor die entsprechenden Eingabefelder, wie z.B. Zahlen und Buchstaben anzuklicken, als durch ständiges Vor- und Zurückspringen per Tasteneingabe Zeit und Nerven zu verlieren.
    LG arbeitet in Sachen Smart-TV Betriebssystem seit Jahren mit seiner hauseigenen Entwicklung WebOS. Bisher waren die Versionen des Systems durchnummeriert. Ich kannte von meinem alten LG noch die Versionsnummer 04. Mit Versionsnummer 06 war Schluss damit. Seit 2022 haben die OS Versionen die Endungen des jeweiligen Erscheinungsjahres. Im Falle des LG OLED CS ist es also die Version webOS 22. Die Änderungen zu dem mir bekannten webOS 04 sind schon signifikant. Es wirkt auf den ersten Blick aufgeräumter, das Farbschema ist durch graue Flächen wesentlich ruhiger anstatt des mir bisher bekannten, aktiveren Magentarot. Der größte Unterschied ist jedoch die Full-Screen-Darstellung. Inzwischen sind alle TV-Hersteller auf diesen Zug aufgesprungen. Egal ob Google TV bei Sony oder Philips, Tizen bei Samsung oder Vidaa bei Hisense, alle setzen auf die vollflächige Darstellung. Auf diesem Dashboard hat man Zugriff auf seine bevorzugten Apps, erhält Vorschläge für Filme und Streams, hat Zugriff auf die angeschlossenen Quellen und Smarthome Geräte und bekommt leider auch Werbung angezeigt. Was ich vermisse ist die Schnellzugriffsleiste auf die bevorzugten Streaming-Apps und Einstellungen, die sich bisher beim Drücken auf die Home-Taste am unteren Bildschirmrand über das laufende Programm gelegt hat. Ein schneller Wechsel der Apps ist, dank der Fernbedienung, trotzdem möglich. Dafür gibt es dort vordefinierte Tasten für Netflix, Prime Video, Disney+ und LG Channels. Außerdem kann man die Zahlen im oberen Ziffernblock mit seinen gewünschten Apps belegen. Ich habe beispielsweise dort Waipu TV, YouTube und RTL+ hinterlegt. Das tröstet ein wenig über die fehlende Schnellzugriffsleiste hinweg. Zudem gibt es auch Tasten für den Google Assistant und Amazon Alexa, über die man den TV mit Sprachbefehlen bedienen kann, was ganz gut funktioniert. Mit der Mikrofontaste öffnet man den LG Sprachassistenten.
    Durch kurzes Drücken auf die Einstellungen-Taste öffnet sich, wie bei allen LG-TVs üblich, das Einstellungsmenü als vertikale Symbolleiste auf der linken Bildschirmseite auf. Mit langem Drücken gelangt man direkt in die Bildeinstellungen. Das sind neben den üblichen Tasten wie Steuerpad, Scrollrad, Power, Lautstärke, Programmwechsel und Zurücktaste die wichtigsten Bedienelemente auf der Fernbedienung.
    Alles in allem passt die Bedienung. Die Magic Remote erleichtert die Bedienung und macht einfach Spaß. Das Betriebssystem webOS 22 läuft flüssig, reagiert im Gegensatz zu früher schnell, ist aber in ein paar Punkten noch verbesserungswürdig. Wer damit nicht klar kommt, kann sich ja mit einem Fire TV-Stick, einer Apple TV Box oder ähnlichen Streaming-Geräten behelfen.

    BILD:

    Der Hauptgrund für die Anschaffung des LG war neben der Größe natürlich vor allem die Bildschirmtechnologie. OLED steht für perfekte Schwarzwerte, unendlichen Kontrast und lebendige, brillante Farben. Aufgrund der selbstleuchtenden Pixel ist bei OLED-Fernsehern keine Hintergrundbeleuchtung und kein Local Dimming notwendig, um dunkle Bildbereiche wirklich dunkel darzustellen. Durch komplettes Abschalten der einzelnen Pixel ist schwarz nun mal schwarz und nicht dunkelgrau. Überstrahlungen von extrem hellen Bildbereichen in dunklen Szenen (z.B. Sternenhimmel), den sogenannten Halo-Effekt bei LCD-/LED-/QLED-TVs, gibt es bei OLED-Fernsehern schlichtweg nicht. Dadurch entsteht ein extrem klarer, scharfer und plastischer Bildeindruck mit enormer Bildtiefe.
    Soweit zur Theorie. Ich war gespannt, wie sich der LG in unserem Wohnzimmer, mit einer Fensterfront (Nachmittagssonne) auf der linken Seite, schlägt. Vor allem in Sachen Bildhelligkeit war ich anfangs ein wenig skeptisch, ob er mit dem hellen Bild seines Vorgängers, dem 65” Samsung QLED, mithalten kann. Nicht messtechnisch, sondern vom optischen Eindruck her. Kurzer Spoiler: Er kann.
    Out of the box ist der TV auf den Bildmodus Standard eingestellt. Doch wenn man ein wirklich perfektes Bild haben möchte, welches das Potenzial des LG OLED richtig ausreizt, kommt man nicht umhin, sich ein wenig mit den Bildeinstellungen zu beschäftigen. Zunächst einmal sollte man alle automatischen Bildverschlimmerer ausschalten. Das betrifft vor allem die Punkte Energiespar-Einstellungen, die AI Bildoptimierer und die Behandlung der Bewegungsdarstellung. Die Energiespar-Einstellungen sorgen zwar für minimal weniger Stromverbrauch, sorgen aber gleichzeitig für ein zu dunkles Bild, da die hellen Bildbereiche runter gedimmt werden. Das geht erheblich auf Kosten der Bildqualität und sollte ausgeschaltet werden. Gleiches gilt für die AI Bildoptimierer. Diese passen die Bildhelligkeit auf das vorhandene Umgebungslicht an und dimmen das Fernsehbild vor allem am Abend herunter. Die Bewegungseinstellungen unter dem Punkt “True Motion” sollen glattere Bewegungen generieren. Stehen diese auf “Smooth” oder “Natural Movement” entsteht aber der sogenannte “Soap Opera”-Effekt und lässt alle Filme und Serien aussehen wie eine nachmittägliche Seifenoper á la “Verbotene Liebe” und zerstören den kinoartigen Look eines Filmes. Kinofilme werden immer noch mit 24 Bildern pro Sekunde gedreht und das sorgt für den typischen Film-Look. Allerdings kann dies bei Kameraschwenks zu leichten Bildrucklern führen. Ich nutze deshalb die Einstellung “Cinematic Movement”, um diesen Bildeindruck zu minimieren. Ich persönlich empfinde das am angenehmsten. Wen das Ruckeln nicht stört, der stellt “True Motion” einfach auf “Off”.
    Als Bildmodus nutze ich grundsätzlich den “Filmmaker Mode”, weil er Farben wie etwa Hauttöne, Wasser oder Himmel und vor allem Schwarz perfekt darstellt und den Film so wiedergibt, wie ihn sich der Regisseur vorgestellt hat. Der “Filmmaker Mode” wurde von namhaften Hollywood-Regisseuren in Zusammenarbeit mit den Hardware-Herstellern gemeinsam als “Quasi-Standard” entwickelt. Für mich als Filmfan also ein Muss. Doch die Modi “Kino” oder "Kino-Home" sowie “isf bright” und “isf dark” sind ebenfalls empfehlenswert. Diese habe ich auch ausprobiert, kehre aber immer wieder zum “Filmmaker Mode” zurück, weil er für mich einfach am Besten aussieht. Auf YouTube gibt es zahlreiche Videos über Bildeinstellungen bei LG OLEDs. Wenn man sich ein wenig daran orientiert und das mit seinen eigenen Präferenzen abgleicht, wird man mit Sicherheit die richtigen Bildeinstellungen finden. Wenn man keine Lust darauf hat, nimmt man einfach den “Filmmaker Mode” und gut ist.
    Hat man das Bild erstmal seinen Wünschen entsprechend eingestellt, erwartet einen ein wirklich grandioses Bild. Ganz ehrlich, ich habe bisher noch nie ein so klares, kontraststarkes, farbintensives, detailreiches und derart plastisches Fernsehbild erlebt, welches den Betrachter wirklich mitten in das Geschehen hinein zieht. Eben wie im Kino. Und ich hatte schon einiges an Fernsehern bei mir stehen. Angefangen bei klassischer Röhre über Plasma, bis hin zu LCD und QLED. Nichts kam bisher auch nur annähernd an das heran, was der LG OLED in Sachen Bildqualität raushaut. Ich habe ja immer noch den täglichen Vergleich zu dem 65er Samsung QLED, der nun bei uns im Schlafzimmer hängt und dieser zählte vor drei Jahren auch zu den sogenannten Premium-TVs. Dessen Fernsehbild wirkt im Vergleich zum LG OLED regelrecht flach und matt. Nicht, dass dessen Bild schlecht wäre, aber der OLED ist eben in allen Bereichen überlegen. Auch die Bildhelligkeit, über die ich mir im Vorfeld des Kaufs auf Grund des Lichteinfalls Gedanken gemacht habe, ist mehr als ausreichend. Das Bild verfügt über eine hohe Strahlkraft und lässt dort keine Wünsche offen. Das liegt auch an dem verwendeten Deuterium Panel, welches seit der Einführung des LG OLED G1 als sogenanntes EX-Panel Einzug in die LG OLEDs gehalten hat. Dieses Panel sorgt für höhere Helligkeit und geringe Einbrenngefahr des Displays. Vor allem mit HDR Material in Dolby Vision, beim LG OLED CS sogar in der erweiterten Variante Dolby Vision Precision Detail, mit seinem erweiterten Farbraum und hohem Kontrastumfang, ist das Bild schlichtweg eine Offenbarung.

    TON:

    Da kann ich nicht wirklich viel sagen, da der Ton direkt über eine dedizierte Dolby Atmos Anlage läuft. Ich habe mir den Fernsehton einmal kurz angehört und ihn für gut befunden. Wegen der Bauweise mit dem großen Standfuß, der wie eine “Klangrutsche” fungiert, klingt der LG trotz der extrem flachen Bauweise erstaunlich voluminös. Mithilfe von AI kann man den Ton an die Räumlichkeiten und die eigene Sitzposition anpassen, was den Klang etwas weiträumiger macht. Das ist aber kein Vergleich zu einer externen Lösung wie etwa einer Soundbar oder einer Soundanlage mit mehreren Lautsprechern und Subwoofer. Und für mich gehören ein großes Bild und ein großer Sound zusammen, weswegen ich die TV-Lautsprecher nicht nutze.

    BURN-IN:

    Ein Thema bei OLED Fernsehern war immer die Gefahr eines sogenannten Burn-Ins. Das bedeutet, dass statische Bildinhalte, wie etwa Senderlogos, Spielergebnisse beim Gaming oder permanente Einblendungen von z.B. Börsenkursen bei ntv, sich theoretisch als “Schattenbilder” im Bildschirm dauerhaft verewigen können und so den Bildeindruck nachhaltig stören. Da LG mit der Technologie schon seit 10 Jahren arbeitet, wurden im Laufe der Zeit Methoden entwickelt, um dieser Gefahr Einhalt zu gebieten. Da wäre zunächst das neu entwickelte Deuterium Panel, welches im Vergleich zu den bisherigen Wasserstoffpanels weniger anfällig für Burn-In ist. Zudem läuft nach etwa 2 - 4 Stunden nach dem Ausschalten des Fernsehers ein Pixel Refresher Algorithmus über das Panel, der eventuelle Spuren von Burn-In beseitigt. Letztendlich kommt es natürlich auch auf das eigene Nutzerverhalten an. Wenn man also 10 Stunden am Tag Shoppingsender, Börsennachrichten oder Spiele mit permanenten, statischen Einblendungen und das über ein halbes Jahr laufen lässt, dann erhöht sich damit die Burn-In-Gefahr. Doch bei solchen Sehgewohnheiten ist ein OLED-TV wahrscheinlich nicht die richtige Wahl und man ist besser mit einem LCD-, QLED- oder Mini-LED-TV bedient. Wer hingegen “normal” fernsieht und mit wechselnden Inhalten Filme, Serien und Fernsehshows schaut, der wird wohl nie Probleme damit bekommen.

    FAZIT:

    Das Upgrade hat sich gelohnt. Alleine die überragende Bildqualität rechtfertigt meiner Meinung nach auch den relativ hohen Preis, obwohl ich den LG OLED CS hier schon günstig als Vorjahresmodell für unter 2500,- € erstanden habe. Die Bildqualität war der Hauptgrund für den Umstieg von QLED auf OLED. Die Brillanz, die Farbdarstellung, der unendliche Kontrast, das satte Schwarz, der Detailreichtum, die Klarheit und Natürlichkeit sowie die Tiefe und Plastizität des Bildes sind einfach immer wieder ein Genuss. Das alles führt zu einem immersiven Filmerlebnis, das einen mitten ins Geschehen zieht und somit für echtes Kinofeeling zu Hause sorgt. Nichts anderes wollte ich.
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    Rezension aus Deutschland vom 24. Dezember 2022
    Größe: 55 ZollStil: SingleVerifizierter Kauf
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    5,0 von 5 Sternen Sehr geil. Mein erster LG OLED
    Rezension aus Deutschland vom 24. Dezember 2022
    Hatte über 10 Jahre bisher nur Philips OLED. Mein Philips POS9002 hat jetzt nach 6 Jahren den Geist aufgegeben (Eingebrannt, Farben verfälscht). Da es leider keine attraktiven guten Philips OLED Preise die letzte Zeit gab, und mich zum ersten Mal mit LG TVs beschäftigt habe, bin ich nach intensiver Recherche auf das CS Modell (C1 Gehäuse, aber mit den Techspecs von 2022er OLEDs) gestoßen. Dieser hat mich von den Spezifikationen überzeugt, ebenso die sehr guten Testvideos von Techtrak. Also im Angebot für 949 Euro, 55 Zoll zugeschlagen.
    Habe mir, da der ab Werk Standfuss zu niedrig ist, da meine Soundbar sonst das Bild verdeckt hatte, einen höheren Standfuss dazu gekauft. Nun ist der TV ein ganzes Stück höher, und meine Teufel Soundbar passt nun optimal davor. Mein TV ist einwandfrei (Verarbeitung, Bild) Kein Banding usw. Der Ton von LG ist auch überraschend gut, nutze ich aber nicht, da 5.1 Soundbar System.
    WebOS ist leider sehr beschnitten, Apps die ich sonst nutze gibt's nicht. Da ich aber noch einen FireTV Cube habe, nutze ich den Weiter. Ist schade, aber muss ich nun mit Leben. Bin nur Android TV OS gewohnt.
    Ich kann den CS aufgrund der überragenden Bildqualität sehr empfehlen, Ton ebenso.
    Ich hoffe das die neuste 2022er OLED Eibrenntechnologie mir lange Freude an den TV bereiten wird. Im Angebot Top Preis/Leistung.
    Werde die Tage mal 4K Dolby Vision Filme schauen, sowie meine XBox Series X testen.
    Wünsche frohe Weihnachten und wer sich den TV holt, lange viel Freude damit.
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