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Lügen mit Zahlen: Wie wir mit Statistiken manipuliert werden Taschenbuch – 24. Januar 2011
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| Jens Jürgen Korff (Autor) Finden Sie alle Bücher, Informationen zum Autor und mehr. Siehe Suchergebnisse für diesen Autor |
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Wie kommen die glatten Trends in den Wahlprognosen zustande? Gibt es wirklich eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen und was ist von den blumigen Versprechen der privaten Altersvorsorge zu halten? - Statistiken und Grafiken erwecken den Eindruck von Objektivität und Exaktheit, dabei lässt sich mit ihnen alles und das Gegenteil davon beweisen. Die Autoren decken auf, wie wir täglich belogen und manipuliert werden, wie repräsentativ Umfragen tatsächlich sind, was eine gefühlte Inflation ist und wie Medikamenten-Studien geschönt werden. Spannend, unterhaltsam und voller Aha-Erlebnisse!
Zahlen lügen nicht – oder etwa doch? Laut Statistik hat ausgerechnet die Vatikanstadt die höchste Kriminalitätsrate der Welt. Statistisch gesehen steigt Ihr durchschnittliches Einkommen, sobald ein Millionär in Ihre Nachbarschaft zieht. Und der Anstieg der Krankenkassenbeiträge von 14 auf 15 Prozent beträgt tatsächlich nicht ein Prozent, sondern sieben! Statistiken begleiten uns den ganzen Tag, denn ständig wird etwas in Zahlenreihen erfasst, ausgewertet und verglichen. Das Problem: Mit kleinen Tricks lässt sich fast jede Statistik so frisieren, dass sie nahezu jede Aussage bestätigt – oder widerlegt. Gerd Bosbach und Jens Jürgen Korff tauchen mit uns ein in die Welt der Zahlen und Statistiken und erklären, wie leicht man mit ihnen lügen und belogen werden kann – und wie wir die verzerrte Wirklichkeit durchschauen und unser Bewusstsein für Zahlen und deren Interpretation schärfen. Ein verständliches und witziges Buch für alle, die Zeitung lesen, die Nachrichten und Wetterprognosen verfolgen und wählen gehen.
Für alle, die sich nichts mehr vormachen lassen wollen: Statistiken richtig lesen
Im Wahlmarathon 2011 werden wir mit Prozenten, Prognosen und Statistiken überschüttet
Prof. Dr. Gerd Bosbach lehrt Statistik an der FH Koblenz und war mehrere Jahre im Statistischen Bundesamt tätig
- Seitenzahl der Print-Ausgabe320 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberHeyne Verlag
- Erscheinungstermin24. Januar 2011
- Abmessungen13.7 x 3.3 x 20.5 cm
- ISBN-103453173910
- ISBN-13978-3453173910
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Von der Marke
Produktbeschreibungen
Pressestimmen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Jens Jürgen Korff M. A., geb. 1960 in Aachen, ist studierter Historiker und Politologe, Werbe- und Webtexter, Autor von Umweltlexika und aktiv im Umwelt- und Klimaschutz. Er lebt in Hiddenhausen bei Bielefeld.
Produktinformation
- Herausgeber : Heyne Verlag; 3. Edition (24. Januar 2011)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 320 Seiten
- ISBN-10 : 3453173910
- ISBN-13 : 978-3453173910
- Abmessungen : 13.7 x 3.3 x 20.5 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 784,235 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 10,470 in Mathematik (Bücher)
- Nr. 11,419 in Politikwissenschaft (Bücher)
- Kundenrezensionen:
Über die Autoren

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1960 in Aachen geboren. Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Biologie an der RWTH Aachen, Magister Artium 1989. Zivildienst in Köln. Stadthistoriker in Waldbröl 1990/91. Werbetexter in Köln 1991-99. Webtexter in Münster 2000-02. Freiberuflicher Werbe- und Webtexter sowie Sachbuchautor in Bielefeld seit 2002.
Publikationen, u. a.:
* Umwelt-Ratgeber von A-Z (Dreisam, Köln 1994)
* Umweltlexikon mit Biss (CD ROM Verlag, Troisdorf 1997)
* Sachgebiete Entsorgung, Klima, Umwelt und Natur im Jahrbuch Harenberg Aktuell '99-2007
* Lügen mit Zahlen. Wie wir mit Statistiken manipuliert werden (mit Gerd Bosbach, Heyne, München 2011)
* Die dümmsten Sprüche in Politik, Kultur und Wirtschaft - und wie Sie gepflegt widersprechen (Westend, Frankfurt 2015)
* Die Zahlentrickser. Das Märchen von den aussterbenden Deutschen und andere Statistiklügen (mit Gerd Bosbach, Heyne, München 2017)
Foto: Peter Wehowsky
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Einerseits hat das Buch den Anspruch, dem mathematisch blanken Leser wie mir eine Minimalstahnung von Statistik zu vermitteln. Vor allem wird dabei auf Tricks in der Berechung sowie der Darstellung eingegangen, und dies wird mit einschlägigen Beispielen untermauert. Am Ende darf der Leser selber Fallbeispiele wiederholen.
Die Vermittlung dieser Wissensinhalte gelingt gut, und zukünftig werde ich besser auf die von Bosbach und seinem Koautor genannten Spitzfindigkeiten achten.
Allerdings gibt es 2 Dinge, die mich an "Lügen mit Zahlen" stören.
Der Sprachstil schwankt zwischen relativ seriöser Wissensvermittlung und flacher, gezwungen wirkender Witzigkeit. Das wirkt leider nicht immer sehr seriös. Dabei werden häufiger auch Personen des öffentlichens Lebens diffamiert. Ich halte das nicht für notwendig. Es sollte primär um das Schärfen des kritischen Blickes beim Leser gehen und nicht darum, zu demonstrieren, wie beschränkt manch Journalist, Ökonom oder Politiker heutzutage agiert. Es ist zwar löblich, daß die Autoren über ihren Tellerrand schauen, aber das hätte auch auf eine die Seriosität bewahrende Art passieren können. In meinen Augen verlieren die Autoren an Glaubwürdigkeit.
Mein zweiter Kritikpunkt ergibt sich hieraus: die Autoren verfolgen meiner Meinung nach eine klare politische Agenda. So sympathisch und korrekt manche ihrer Meinungen auch sind: eine Wissensvermittlung, deren Zweck es ist, den Leser von bestimmten Meinungsbildern zu überzeugen, ist wertlos. So wie ich ein Greenpeace-Buch zum Klimawandel oder eine Veröffentlichung der Initiative Soziale Markwirtschaft äußerst kritisch sehe, so betrachte ich auch ein vermeintliches "Statistik-Buch" von diesen Autoren als fragwürdig, auch wenn ich mit vielen Ihrer Meinungsbilder sympathisiere.
Die Autoren betonen in ihrem Buch selber, daß der Zweck die Mittel nicht immer heiligt, tappen aber dann in exakt diese Falle.
Potentiell für das Zielpublikum unangenehme Themen (Energieversorgung) werden dementsprechend auch gar nicht erst angesprochen.
Ich kann das Buch trotzdem jedem empfehlen, der einen Basis-Leitfaden braucht, um sich im Statistik- und Zahlenjungel minimalst zurechtzufinden, und der nichts gegen eine Horizonterweiterung zu manchen wichtigen politischen Themen (Rente..) hat.
Eine Zahl ist eben nicht die genauste Angabe eines Faktes. Gerade Zahlen umgehen viele kritische Filter unseres Gehirns, da wir denken, dass Sie nun einmal klar und deutlich sind.
Was hat mich dieses Buch gelehrt?
Wir scannen jedes Diagramm im Schnelldurchlauf. Der Ersteindruck ist dabei schon im Gehirn zusammengebaut, da haben wir das Ganze noch nicht komplett analysiert. Durch „Lügen mit Zahlen" hat mein „Scanner" eine neue Einstellung dazu bekommen. Ich empfehle jedem Leser eine Woche lang in Nachrichten und Social Media kritisch die Diagramme zu checken. Erstens festigt sich das Buch so besser, zweitens erkennt man, dass auch angesehene Formate einiges von Taschenspielern gelernt zu haben scheinen.
Wem empfehle ich das Buch?
Jedem, der vorhat, in irgendeinem demokratischen Land wählen zu gehen. Jedem, für den das Thema Marketing und Verkauf relevant ist. (Aber bitte nicht übertreiben)
Review
Niemand sollte erwarten etwas aus diesem Buch in einer wissenschaftlichen Arbeit anwenden zu können. Die Art der gewählten Beispiele zeigt schon, dass es hier hauptsächlich um öffentlichkeitswirksame Themen gilt, vor allem Politik.
Ich glaube dass ich dieses Buch selbst die Aufgabe stellt, beim Leser einen kritischen und hinterfragenden Blick beim Interpretieren von Statistiken und dem ganzen Zahlenmaterial, welches uns tagtäglich vorgeworfen wird zu entwickeln.
An dieser Stelle muss ich den Autoren Respekt aussprechen. Statistik ist ja jetzt nicht gerade ein Thema bei dem man sich denkt „Yay, der Knaller auf jeder Party!”. Dennoch ist das Thema gut verständlich und sogar witzig herübergebracht. Das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen. Selbst jemand, der sich vorher noch nicht mit dem Thema Statistik befasst hat, hat es nicht schwer das Buch zu verstehen.
Ich bin damals durch ein Interview bei Erwin Pelzig auf den Autor und das Buch aufmerksam geworden. Das Interview ist recht schnell auf YouTube aufzufinden, einfach „Bosbach Pelzig" eingeben und recht unterhaltsam.
Insgesamt schnell zu lesen und dank des m.M. angemessenen Preises eine Empfehlung.
Natürlich wird auch hier nicht auf jedes Detail und jede Variante eingegangen (das würde den Rahmen des einfachen Werkes sprengen), doch es bleibt gute Allgemeinbildung, die sich jede ehrliche Haut einmal gönnen sollte um in Zukunft nur noch viel seltener einer Zahlengaukelei auf den Leim zu gehen.







