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am 26. Februar 2015
Der Ansatz ist interessant, aber dann ist die Erzählweise leider auch schnell ermüdend. Dinge und Vorgehensweisen der Protagonistin wiederholen sich und es bleibt wenig interessantes über.
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am 28. Juni 2013
Katja Piels Erstling, der lange Zeit in der Schublade lag und ein einsames, leserloses Dasein fristete, ist endlich erschienen. Wer allerdings etwas Derb-Deftiges wie The Hunter erwartet, wird wohl oder übel enttäuscht ;)

Kuss der Wölfin ist anders. Der Werwolf-Mythos wird um eine neue Auslegung bereichert. Doch Katjas Auslegung ist anders. Sie gibt den Werwölfen eine neue Bedeutung und Rolle in der Welt der Menschen.

Auch ihr Roman ist anders. Katja Piel basiert auf zwei Erzählsträngen: Einem gegenwärtigen und einem aus der Vergangenheit. Jedes Kapitel hat zudem eine Art Untertitel, bestehend aus einem Zitat aus dem Kapitel. Das erhöht die Spannung und Vorfreude beim Lesen.
Interessant ist auch die Erzählperspektive. In den Kapiteln der Vergangenheit wird ausschließlich aus der dritten Person erzählt, die beobachtet, aber weder kommentiert noch bewertet und in der Gegenwart wird aus Annas Sicht erzählt. Und während die Vergangenheit als das düstere, vom Glauben beherrschte Zeitalter beschrieben wird (und stets geheimnisvoll bleibt), ist Annas Gegenwart das genaue Gegenteil: bunt, schillernd und für uns nachvollziehbar.

Doch das ist nicht das Einzige, was Kuss der Wölfin von Katja Piels bisherigen, bekannten Werken unterscheidet: Zwar ist die Ausdrucksweise manchmal auch ungeschönt und derb ;), aber es wird wesentlich weniger geflucht. Auch die Erotik kommt nicht zu kurz, sondern sie ist, im Gegensatz zu The Hunter, eher ein leichter, sanfter Hauch, der der Geschichte Annas eine pikante Note verleiht.

Natürlich ziehe ich gerade recht viele Vergleiche, aber Medina war bis dato meine Lieblingsfigur von Katja und Anna ist irgendwie das genaue Gegenteil: Kühl, distanziert, aber dennoch sarkastisch. Nur durch Sam scheint Anna aufzutauchen. Im Vergleich zu Medina passt sich Anna an, sie ist vorsichtig und bemüht sich, eine Balance zwischen ihrer Übernatürlichkeit und der Menschenwelt zu finden.

Aber genug Vergleiche :D

Kuss der Wölfin ist spannend, mystisch und mysteriös. Man erfährt nach und nach erst, wer Anna ist, was sie ist und wie sie geboren wurde. Auch die Beziehung zu Sam wird stetig aufgebaut und vertieft, man erlebt die Höhen und Tiefen, kann Annas Gefühlschaos nachvollziehen. Katja Piels Schreibstil ist locker, es liest sich flüssig - sowohl der mittelalterliche Teil, wie auch der neuzeitliche. Sie hat auch an Details gespart, man kann sich zwar alles vorstellen, dennoch hat die eigene Fantasie die Freiheit sich selbst zu entfalten. Man bekommt schlussendlich nicht alles vorgekaut. Das wiederrum macht Szenen wie im alten Krankenhaus sehr eindrucksvoll. Ebenso muss man stets weiterlesen, wenn man wissen will, wie das alles zusammenhängt und, wichtiger Punkt, man wird nicht unmittelbar in die Geschichte hineingeworfen, sondern gemächlich hineingezogen. Aber dennoch wird einem immer wieder etwas verheimlicht, so dass man wirklich weiterlesen muss, um alles zu verstehen.

Fazit:

Ein sehr gelungener Auftakt einer Triologie mit viel, VIEL Potential. Ich freue mich schon auf die weiteren Bände.
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am 11. August 2013
Ich muss aber sagen, das die Geschichte auch ohne die Erotik hervorragend zurecht kommen würde. An manchen stellen wirkt sie recht unpassend, aber trotzdem finde ich das Buch recht gelungen.
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am 9. Januar 2014
leider viel zu schnell zuende. :(

Das Buch "Kuss der Wölfin - Die Ankunft" wurde von der Autorin Katja Piel geschrieben. Sie hat es bei Amazon veröffentlicht. Ich wurde durch Katja wieder mal in eine wunderbare und faszinierende Welt der Gestaltwandler und Werwölfe entführt und hatte echt Probleme, meinen Reader aus der Hand zu legen. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und man ist wie in der Geschichte gefangen. Wie auch schon in ihrer "The Hunter"- Reihe möchte man einfach nur weiter lesen. Der Schreibstil hat sich nicht verändert, was ich sehr schön finde.

Das Cover:
Das Cover finde ich farblich sehr schön und auch die Details lassen wieder mal ein tolles Buch erwarten. Es ist nicht zu bunt und dennoch ziemlich aussagekräftig. Ich habe es gesehen und wusste, dass ich das Buch einfach lesen muss.

Die Charaktere:
Die Charaktere sind sehr gut einzeln ausgearbeitet. Am Anfang hatte ich doch ein kleines Problem mit der Zuordnung, was sich aber schnell gegeben hat.

Zum Inhalt des Buches:
Anna Stubbe ist 422 Jahre alt und wurde als Gestaltwandlerin geboren. Dies ist sehr selten. Warum? Das findet ihr im Laufe der Geschichte schon selber heraus. *schmunzel* Leider verstirbt diese bei der Geburt und Anna wächst bei der Ziehmutter auf, wo ihre Mutter gewohnt hat. Anna lernt die Gesetze der Gestaltwandler und den Tag ihrer ersten Verwandlung hat sie sich doch ein wenig anders vorgestellt. Mitten in der Zeremonie kommt ihr "Erzeuger" und will sie mitnehmen, doch ihre Ziehmutter kann dies verhindern und schickt sie fort. Ob sie sich je wiedersehen werden und was wir nun aus Anna, die nicht wirklich viel über das Leben der Menschen kennengelernt hat?
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Die Autorin erzählt Annas Geschichte und man bewegt sich stetig zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dies ermöglicht, dass man sich sehr gut in die Hauptfigur hinein versetzen und ihr Denken und Handeln nachvollziehen kann. Außerdem lernt man hier auch die Wesensmerkmale anderer Figuren kennen, die für die weitere Geschichte relevant sind.
Die verschiedenen Charaktere fand ich alle sehr gut dargestellt, unabhängig davon, ob ich sie nun mochte oder nicht. Denn eins steht fest: es gibt in diesem Buch Figuren, die schließt man spontan ins Herz, andere lehnt man von vorne herein ab, weil sie das absolut Böse verkörpern, und der dritten Gruppe steht man (erstmal) neutral gegenüber. Aber an der Ausgestaltung an sich gab es nichts zu meckern, ganz im Gegenteil.
Annas gegenwärtige Geschichte hat mich sehr begeistert. Alles wirkte authentisch und nachvollziehbar. Zudem steht dieser Teil im krassen Kontrast zu Annas Vergangenheit, was das Ganze für mich umso interessanter machte.
Der zweite Handlungsstrang, Annas Vergangenheit, war auch sehr interessant, denn er legte viele Hintergründe offen. So wurde aus der Geschichte, als auch aus den Figuren ein rundes Ganzes.
Einige Szenen waren mir hier allerdings etwas zu heftig und direkt. Da musste ich doch ab und an schlucken. Auch wenn diese Szenen zum besseren Verstehen der Charaktere beitrugen, war ich letztlich dann doch manchmal erleichtert, wenn die Geschichte wieder in die Gegenwart wechselte.

Eine sehr rasante Geschichte, die mir, von Kleinigkeiten abgesehen, sehr gut gefallen hat. Der frische, gradlinige Schreibstil hat mich begeistert, und ich bin sehr gespannt auf Teil 2.
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am 31. Januar 2014
Das Buch Kuss der Wölfin- Die Ankunft habe ich als Geschenk erhalten. Vorher war mir die Autor Katja Piel noch nicht ins Auge gefallen. Wie mir das Buch gefallen hat, erfahrt ihr in dieser Rezension, doch Vorsicht für alle die sich vom Inhalt eines Buches eher überraschen lassen, ich verrate hier einiges der Handlung. Also nur weiter lesen, wenn ihr, wie ich auch, gerne vorher wisst was auf euch wartet. Ich bin bekennende letzte Seiten Leserin bevor ich ein Buch durch habe.

~~Das Buch mit detaillierter Inhaltsangabe~~

Kuss der Wölfin - Die Ankunft ist der erste Teil einer Trilogie über Gestaltswandler und Werwölfe gewürzt mit einer Prise Erotik. Die Hauptperson des Romans ist Anna Stubbe die vor 422 Jahren in Bedburg bei Köln geboren wurde. Ihre Mutter war bereits mit ihr schwanger, bevor sie von einem Werwolf gebissen wurde und daher kommt Anna als geborene Gestaltswandlerin zur Welt. Gestaltswandler unterscheiden sich von Werwölfen durch ihre Lebensweise und Einstellung gegenüber Gewalt und Töten von Menschen. Anna wächst in behüteter Umgebung auf und erlebt erst bei ihrer ersten Wandlung die gewalttätige Begegnung mit einem Werwolfrudel. Wobei ihr der Grund des Angriffes nicht klar ist. Der Leser bzw. die Leserin sind bis dahin schon besser informiert. Das Buch beginnt in der heutigen Zeit und durch Rückblenden in die Vergangenheit erfährt man mehr über Anna und ihre Welt. Heute lebt Anna als Studentin und lernt in ihrem Wohnhaus Alexa und Samuel kennen, welche schon seit einiger Zeit ein Paar sind. Samuel übt eine große Anziehungskraft auf sie aus und es kommt auch zu sexuellen Begegnungen mit Samuel, die beide mit einem schlechten Gewissen gegenüber Alexa belasten. Wobei ich mir wünschen würde, dass Anna und Samuel letztendlich zusammen kommen und das es für Alexa einen anderen passenden Partner geben wird. Im Laufe der Geschichte wird Anna wieder von ihrem alten Feind aufgespürt und gejagt. Als Anna Hilfe bei Samuel sucht, erfährt sie, dass der Vater von Samuel zu einer Gruppierung gehört die sich Venatio nennt und die Werwölfe jagt. Viele Informationen über die Venatio bekommt man in diesem Band nicht, da hoffe ich mal auf die nächsten Bände. Mit Hilfe von Samuels Vater kann Anna sich vor ihren Feinden verbergen. Doch Alexa spürt Anna auf, in dem sie Samuel folgt, der Anna besucht. Die feindliche Werwolfgruppe kidnappt Alexa und versucht dadurch eine Auslieferung von Anna zu erlangen. Es kommt zu einem Gefecht, in dessen Verlauf Adam eingreift, ein Werwolf den die Leser in den Rückblicken auf Anna Vergangenheit kennen gelernt hat. Für mich eine sehr überraschende Wendung des Buches und ich bin schon gespannt wie es mit Adam weiter geht, der anfangs eher als Nebenfigur ins Geschehen kam. Das Buch endet mit dem Beginn der Suche nach Alexa.

~~Wie mir das Buch gefällt~~

Bereits auf den ersten Seiten nahm mich das Buch gefangen. Der Schreibstil ist locker und fließend lesbar. Keine Endlosschachtelsätze, keine Figuren mit nicht merkbaren Kunstnamen. Die Handlung hat einen roten Faden und auch die Rückblicke sind gut lesbar und stören den Fluss der Handlung in der Jetztzeit nicht. Im Gegenteil, durch diese Rückblicke erschließen sich die handelnden Personen gut und man bekommt Informationen über das Warum der Jagd nach Anna. In anderen Buchbesprechungen habe ich gelesen, dass einige der Szenen zu gewalttätig waren, nun das empfinde ich nicht so. In einer Geschichte über Werwölfe kommt es zwangsläufig zu Schilderungen wie ein Werwolf kämpft und tötet, die Autorin Katja Piel hat das in meinen Augen ganz gut gelöst und allzu blutige Details werden nicht geschildert. Die erotischen Begegnungen zwischen Anna und Samuel werden in einer eher zarten Art beschrieben, es wird nicht seitenlang ausgewalzt welcher Körperteil in welcher Reihenfolge geküsst oder bearbeitet wird. Die Sprache ist nicht derb, sondern umschreibt einen liebevollen und in beider Einvernehmen stattfindenden Akt der Erotik. Der Leser kann noch seine eigene Fantasie bei der Beschreibung entfalten und die Szenen betten sich gut in die Handlung ein. Es wirkt nicht gewollt erotisch nur um die Verkaufsquote zu erhöhen.
Die Geschichte selber finde ich in sich stimmig und der Handlungsablauf ist aufeinander aufbauend. Durch den Überraschungseffekt mit Adam am Ende des ersten Bandes wird ein Spannungsbogen aufgebaut, ohne zu Reißerisch zu wirken

~~Mein Fazit~~

Kuss der Wölfin – Die Ankunft kann ich allen Liebhaber/innen dieses Genres vorbehaltlos empfehlen. Ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen und musste mich an keiner Stelle durch langweilige Seiten quälen. Teil zwei der Serie steht bei mir schon auf der Bücherwunschliste und ich freue mich auch schon auf Teil drei, wenn Nummer zwei das hält was die Inhaltsangabe verspricht.
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am 11. Januar 2014
Wow, diese Geschichte hat mich wirklich mitgerissen. Am besten fand ich die Kapitel der Vergangenheit. Dort gab es Szenen die es in sich hatten, die mir Tränen in die Augen trieben. Genau so mag ich es, wenn ich mich in ein Buch hineinfühlen kann, wenn ich es spüren und miterleben kann. Und das war hier gegeben.
Die Autorin schrieb verständnisvoll und gefühlvoll. Es ging runter wie Öl. Auch für mich, einen Fantasy-Neuling hatte ich keinerlei Probleme etwas nachvollziehen zu können. Mit sehr guten bildlichen Beschreibungen entstand ohne viel Anstrengung eine wunderschöne Welt. Eine Welt in die ich geführt wurde, in ihr lebendig wurde und die mich nicht mehr losgelassen hat.
In den Kapiteln der Gegenwart ließt man mit voller Spannung. Hoffnung, Herzschmerz, Kummer und sehr gute Erotik.
Ich fand die Erotikszenen besonders prickelnd, weil sie weder oberflächlich geschrieben waren, noch zu auschweifend. Sie hatten genau den richtigen Grad um nicht die Geschichte untergehen zu lassen. Im Vordergrund standen eher Liebe, Verrat, Gewalt, Leidenschaft, Sehnsucht - Ich bin begeistert!

So, da ich schon ganz hibbelig bin, wie es weiter geht, widme ich mich dem 2. Teil!

Großes Lob an die Autorin! Danke!
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am 14. Dezember 2013
Eine Gestaltenwandlerin ist die Protagonistin in Katja Piels Reihenauftakt „Kuss der Wölfin“.
„Die Ankunft“ erschien am 9. Dezember 2012 und umfasst 262 erotisch-fantasylastige Seiten, voller Kampf und Anna Stubbe.
Danke Katja Piel, für dieses Rezensionsexemplar!

Anna Stubbe ist eine Gestaltenwandlerin und das bereits seit 422 Jahren.
In ihrer Seele lebt eine Wölfin, ihr zweites ICH.
Schon viele Personen hat sie verkörpert, doch nun ist die Vergangenheit wieder hinter ihr her …

Gestaltenwandler – bei diesem Begriff denkt man gleich an Werwölfe, doch in Katja Piels Reihe gibt es eben auch noch andere sagenumwobene Wesen.
Anna ist eine geborene Gestaltenwandlerin, etwas sehr Seltenes, denn diese Wesen können nicht so auf die Welt kommen, sondern werden von Werwölfen gebissen.
Sie müssen sich entscheiden, ob sie auf der Guten- oder der Bösen-Seite stehen wollen.
Die Autorin hat somit ein breites Wirkungsfeld für ihre Figuren erschaffen und kann so eine spannende Welt erwirken, in der ihre Protagonistin der Mittelpunkt ist.

Anna Stubbe ist schon uralt, aber man sieht es ihr nicht an, denn durch die Wölfin altert sie extrem langsam.
Doch sie erschien mir einsam, denn zu ihrer eigenen Sicherheit kann sie niemanden in ihr Geheimnis einweihen, derjenige wäre ständig in Gefahr.
Sie gibt kleine Einblicke in ihr Leben und ihre Gefühlswelt, erzählt, welche Rollen sie in der Vergangenheit bereits gespielt hat.
Aber eines verändert sie, dass Zusammentreffen mit Samuel, was, nebenbei bemerkt, sehr komisch war.
Sam, wie er sonst nur genannt wird, ist der Freund ihrer Nachbarin Alexa.

Schon bei den Beschreibungen, die Anna zu Sams Äußeren abgibt, kann man merken, wie sehr er sie berührt.
Anna ist aber keine Männer raubende Bestie, die gleich Sam in ihr Bett zieht, aber man kann durchaus erwähnen, dass ihr Kopfkino ihn nicht nur dort sieht.
Die Protagonistin ist überaus witzig gestaltet, dazu schlagfertig und kann mit einem Wissen von Jahrhunderten aufwarten – was das Buch aber keineswegs zu einem historischen Drama werden lässt.

Historisch wird es aber, denn die Gegenwart und die Vergangenheit wechseln sich, kapitelweise, ab und erzählen so Annas Leben oder treffender gesagt ihr Entstehen.
1588 beginnen die Erzählungen, allerdings bei ihrer Mutter, die einiges mitmachen musste, denn es war noch immer die Zeit der Hexenverbrennungen und Foltermethoden gegen Teufelsbesessene.
Man schob sich in jener Zeit gern den schwarzen Peter zu, wer aber diesen erhielt, dessen Leben war bereits beendet.
Die Vergangenheit erzählt auch von den unterschiedlichen Rudeln und der Geburt Annas – Puzzleteile, die mit dem Wort „Ende“ ein Gesamtbild ergeben.

In der Gegenwart ist es das Kribbeln zu Sam, wobei nicht nur Anna davon betroffen ist, denn neben seinem Witz und dem immer versprühenden Charme verkörpert er alles, was ein attraktiver Mann haben muss.
Wie man auch schnell bemerkt ist Katja Piel die erotische Seite ebenso wichtig, wie die Handlung. Sie bekommt die schönsten Szenen hin und nimmt dabei keineswegs den keuschen Weg … wie sagt man so schön … zwischen ihren Figuren geht es hoch her!

Was ich sehr zu begrüßen habe, sind die einfach gewählten Namen, denn mal ehrlich, will man Bücher lesen, in denen die Namen schon einen eigenen Roman haben könnten und ihre Aussprache einem Zungenbrecher gleichkommen, nur damit man ständig überlegen muss, wer diese Figur eigentlich war – Ganz klar NEIN.
Danke Katja Piel für einen fließenden Handlungsaufbau, Figuren, die überzeugen und einer Geschichte, die voller Kampfszenen steckt, mit derer man locker einen Film drehen könnte!

„Der Kuss der Wölfin – Die Ankunft“ ist kämpferisch, ein Blick in die Vergangenheit und natürlich darf die erotische Seite keineswegs zu kurz kommen.
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am 29. Dezember 2013
»Du hast den Kuss empfangen und bist nun eine von uns«

Mein Name ist Anna Stubbe. Ich bin 422 Jahre alt und eine Gestaltwandlerin. Werwolf, würdest Du vielleicht denken, wenn Du um meine wahre Natur wüsstest, aber Werwölfe sind anders, und ich hoffe für Dich, dass Du nie einen treffen wirst.

Ich will Dir meine Geschichte erzählen, vom Sommer 2012 an, als ich Samuel kennenlernte. Und auch aus den Jahren zuvor will ich Dir erzählen, damit Du begreifst:

Ich bin kein Monster!

Die Autorin erzählt Annas Geschichte und man bewegt sich stetig zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Die Charaktere sind gut beschrieben unabhängig davon, ob ich sie nun mochte oder nicht. Denn eins steht fest: es gibt in diesem Buch Figuren, die schließt man spontan ins Herz, andere lehnt man von vorne herein ab, und der dritten Gruppe steht man (erstmal) neutral gegenüber. Aber an der Ausgestaltung an sich gab es nichts zu meckern, ganz im Gegenteil.
Annas gegenwärtige Geschichte hat mich sehr begeistert. Alles wirkte authentisch und nachvollziehbar. Zudem steht dieser Teil im krassen Kontrast zu Annas Vergangenheit, was das Ganze für mich umso interessanter machte.
Der zweite Handlungsstrang, Annas Vergangenheit, war auch sehr interessant, denn er legte viele Hintergründe offen. So wurde aus der Geschichte, als auch aus den Figuren ein rundes Ganzes.
Einige Szenen waren mir hier allerdings etwas zu heftig und direkt. Da musste ich doch ab und an schlucken. Auch wenn diese Szenen zum besseren Verstehen der Charaktere beitrugen, war ich letztlich dann doch manchmal erleichtert, wenn die Geschichte wieder in die Gegenwart wechselte.

Die Hauptfiguren Anna und Sam sind unglaublich symphatisch. Sam's Freundin die ein bisschen pummelige Alexa, geht während der Story etwas unter und spielt erst gegen Ende wieder eine Rolle.
Alle sind wunderbar herausgearbeitet, vor allem Anna, die sich immer treu bleibt und dadurch authentisch wirkt.

Der Schreibstil von der Autorin gefällt mir außerordentlich gut ist leicht und flüssig zulesen. Die Geschichte ist schön geschrieben und auch sehr spannend, die Erotik kommt auch nicht zu kurz, ohne dabei die Handlung zu überschatten.

Das Cover finde ich gut und gefällt mir, auch wenn rot nich meine Lieblingsfarbe ist,

Ich kann es jedem weiterempfehlen der auf eine spannende Gestaltwandler Geschichte mit erotischen Szenen lesen möchte.
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am 26. September 2013
Katja Piel hat mich schon mit der "The Hunter"-Reihe begeistert. Da lag es nicht fern, dass ich Kuss der Wölfin auch lesen wollte und König Zufall hat mir dieses Buch als Gewinn beschert.

"Kuss der Wölfin - Die Ankunft" ist der erste Teil einer Trilogie die Katja Piel dieses Jahr neu aufgelegt und neu herausgebracht hat.

Die Hauptprotagonistin des Buches ist Anna Stube. Sie ist Studentin, aber ist trotzdem kein normale Mensch. Anna ist 422 Jahre alt und eine Gestaltwandlerin. Sie kann sich jederzeit in eine Wölfin verwandeln. Als sie gerade dabei ist sich ihr neues Leben in Frankfurt als Informatik-Studentin aufzubauen, lernt sie Samuel kennen. Der ist der Freund ihrer neuen Nachbarin und leider auch gut aussehend. Es kommt wie es kommen muss: die beiden beginnen ein Verhältnis. Doch dann taucht plötzlich wieder eine Person aus der Vergangenheit auf.....

Von der ersten Seite an, war ich an dieses Buch gebunden. Die Geschichte um Anna Stubbe ist spannend aufgebaut. Gerade der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit machte den Roman fesselnd und brachte so manches Licht in die Dunkelheit um Annas Leben.

Auch die Erotik kam nicht zu kurz, was diesen Roman aber keineswegs schlüpfrig macht. Katja Piel versteht es, die entsprechenden Stellen geschickt in die Geschichte einzubauen.

Für mich ist "Kuss der Wölfin - Die Ankunft" ein gelungener Start in eine spannende Trilogie. Katja Piel hat mal wieder geschafft, mich in ihre Welt zu ziehen und ich freue mich jetzt schon auf die beiden Fortsetzungen. Von mir gibt es für dieses Buch 5 Sterne.
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