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Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit Taschenbuch – 2003

3.8 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Was Walter Benjamin schon damals zur Funktion des Filmes als Kunstwerk, allgemein also zum veränderten Verhältnis der Massen zur Kunst zu sagen hat, ist noch heute von kühner Einsamkeit des Gedankens." Die Zeit, 2. August 1963

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Walter Benjamin wurde am 15. Juli 1892 als erstes von drei Kindern in Berlin geboren und nahm sich 26. September 1940 in Portbou/Spanien das Leben. Benjamins Familie gehörte dem assimilierten Judentum an. Nach dem Abitur 1912 studierte er Philosophie, deutsche Literatur und Psychologie in Freiburg im Breisgau, München und Berlin. 1915 lernte er den fünf Jahre jüngeren Mathematikstudenten Gershom Scholem kennen, mit dem er Zeit seines Lebens befreundet blieb. 1917 heiratete Benjamin Dora Kellner und wurde Vater eines Sohnes, Stefan Rafael (1918 –1972). Die Ehe hielt 13 Jahre. Noch im Jahr der Eheschließung wechselte Benjamin nach Bern, wo er zwei Jahre später mit der Arbeit Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik bei Richard Herbertz promovierte. 1923/24 lernte er in Frankfurt am Main Theodor W. Adorno und Siegfried Kracauer kennen. Der Versuch, sich mit der Arbeit Ursprung des deutschen Trauerspiels an der Frankfurter Universität zu habilitieren, scheiterte. Benjamin wurde nahegelegt, sein Gesuch zurückzuziehen, was er 1925 auch tat. Sein Interesse für den Kommunismus führte Benjamin für mehrere Monate nach Moskau. Zu Beginn der 1930er Jahre verfolgte Benjamin gemeinsam mit Bertolt Brecht publizistische Pläne und arbeitete für den Rundfunk. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang Benjamin, im September 1933 ins Exil zu gehen. Im französischen Nevers wurde Benjamin 1939 für drei Monate mit anderen deutschen Flüchtlingen in einem Sammellager interniert. Im September 1940 unternahm er den vergeblichen Versuch, über die Grenze nach Spanien zu gelangen. Um seiner bevorstehenden Auslieferung an Deutschland zu entgehen, nahm er sich das Leben.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.


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Format: Gebundene Ausgabe
"Die gesamte Wirklichkeit ist die Welt. Das Bild ist so mit der Wirklichkeit verknüpft; es reicht bis zu ihr. Es ist wie ein Maßstab an die Wirklichkeit angelehnt". Soweit Ludwig Wittgenstein im Tractatus zum Verhältnis Bild und Realität. Und weiter: "In Bild und Abgebildeten muss etwas identisch sein."

Grundsätzlich, sagt Benjamin, ist das Kunstwerk immer reproduzierbar gewesen. Alles vom Menschen gemachte konnte und kann von Menschen nachgemacht werden. Die technische Reproduzierbarkeit jedoch ist etwas Neues. Über Guss und Prägung, vom Holzschnitt der Graphik zum Druck der Schrift, vom Kopierer zum Scanner zum Brenner. Paul Valery hat bereits in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts gemutmaßt, dass wir mit Bildern und Tonfolgen versehen werden wie mit Wasser, Gas und Strom. Auf ein Zeichen werden sie sich einstellen, kommen und uns wieder verlassen. Welch ein Weitblick, weit in das Jahr des Internets, der Zeichen von "@ und www".

Und doch fehlt etwas, auch wenn die Reproduktion höchstvollendend ist: "das Hier und Jetzt des Kunstwerks - sein einmaliges Dasein an dem Ort, wo es sich befindet." Diese Aura, diese wirkliche Echtheit ist nicht zu reproduzieren, das Einmalige entfällt und damit der Wert, die Wertschätzung. Es ist ein Gefühl, nicht einer Zuwendung mit Bedacht, sondern ein Wissen um Wiederholung und Wiederbeschaffung. Und diese Haltung gegenüber dem Einmaligen, der Aura schwindet zu Gunsten einer Massensicht mit Reproduzierbarkeit. Jedoch: Die Echtheit einer Sache ist der Inbegriff des Tradierten, sie berichtet von der Dauer und enthält eine "geschichtliche Zeugenschaft." Das Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit lässt eben genau diese Aura verkümmern.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
...und ich hasse diesen braunen Sumpf, der ihn in den Freitod getrieben hat. Ein wahrhaftig großartiger Denker, der noch weit nach dem Krieg, vielleicht zusammen mit Adorno die Geisteswissenschaften hätte beleben können. Aber so müssen wir uns mit dem zufrieden geben, was er uns hinterlassen hat. Daduch gewinnt es allerdings an Gewicht. Für jeden der sich mit Soziologie und Medien beschäftigt, ist dieses Buch Pflichtlektüre, aber auch für die Interessierten...aber was sag ich da. Das weiß ja sowieso schon jeder.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
alter Klassiker, nicht alles stringent in Benjamins Schlüssen, finde ihn nicht mehr bei mir , also nochmals auf Kindle, brauche das Buch für meine wiss. Arbeit.
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Von mort am 5. Oktober 2012
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Dieses Buch verdient eigentlich gar keine ernsthafte Rezension. Nur die Diskrepanz zwischen meiner maßlosen Enttäuschung und der bereits vorhandenen sehr positiven Kritik veranlasst mich.

Meine Enttäuschung ergab sich, weil ich mir in einer Betrachtung aus der Zeit, in der die technische Reproduzierbarkeit tatsächlich noch erwähnenswert und etwas Besonderes war, pointierter sein könnte.

Allenfalls besticht das Buch durch originelle Wortschöpfungen, die nicht einmal zeittypisch genannt werden können, die aber zur Steigerung der Aussage auch nicht beitragien.

„Es wird eine der revolutionären Funktionen des Films sein, die künstlerische und die wissenschaftliche Verwertung der Photographie, die vordem meist auseinander fielen, als identisch erkennbar zu machen“
Das Buch besteht im Wesentlichen aus einer Aneinanderreihung solcher und noch kryptischerer Aussagen. Man fragt sich ständig, was der Autor eigentlich aussagen will. Eine wirkliche Aussage fehlt irgendwie.

Vom Buchtitel und der –beschreibung her hätte ich mir zumindest eine Erörterung des interessanten Spannungsbereichs Bild-Fotografie-Film erwartet und nicht eine wirre Auflistung spontaner Gedanken.
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