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Kundun

3.9 von 5 Sternen 32 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Tenzin Thuthob Tsarong, Gyurme Tethong, Tulku Jamyang Kunga Tenzin, Tenzin Yeshi Paichang, Tencho Gyalpo
  • Regisseur(e): Martin Scorsese
  • Komponist: Philip Glass
  • Künstler: Dante Ferretti, Laura Fattori, Barbara De Fina, Roger Deakins, Melissa Mathison, Thelma Schoonmaker, Clive Winter, Franco Ceraolo, Massimo Razzi
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Surround)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 14. Oktober 1998
  • Produktionsjahr: 1997
  • Spieldauer: 128 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen 32 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00004RYDR
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.257 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Leben und Lehren des 14. Dalai Lama. Erzählt wird die eindrucksvolle Geschichte des Dalai Lamas von seiner Kindheit in Tibet bis zu seinem Weg ins Exil 1959. Bereits im Alter von 15 Jahren wird der Dalai Lama als der geistige und politische Kopf Tibets mit der chinesischen Invasion konfrontiert. Dennoch können ihn die Chinesen nicht dazubringen sein Prinzip der Gewaltlosigkeit zu verraten. Er ist seinem Volk nicht nur ein Bruder, sondern auch Seine Heiligkeit oder Kundun, was die Gegenwart Buddhas bedeutet.

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Es wäre falsch, Kundun eine Enttäuschung zu nennen, oder einen Film, dem Martin Scorsese nicht gewachsen war. Beide Aussagen könnten für einige Zuschauer zutreffen -- die aber übersehen das höhere Ziel hinter Scorseses künstlerischen Absichten und tun einem Film Unrecht, der in jeder Hinsicht einmalig ist. Beim Aufzeigen des Lebens des 14. Dalai Lama widersetzt sich Kundun konventionellen Erzählformen zugunsten eines episodischen Ansatzes und präsentiert eine regelmäßige Folge von Ereignissen aus dem Leben des jungen geistigen Oberhauptes des buddhistischen Tibets. Von dem Moment, da er 1937 als die Reinkarnation des 13. Dalai Lama erkannt wird, bis hin zu seiner Flucht aus Tibet vor der chinesischen Invasion, wird der Dalai Lama als erleuchtete spirituelle Gallionsfigur dargestellt. Das verleiht dem Film seine besondere Note der Bedächtigkeit und Verehrung, verwehrt uns dabei allerdings das Privileg, den Dalai Lama als faszinierende menschliche Persönlichkeit zu bewundern.

Es herrscht ein Gefühl der leichten Distanz zwischen dem Film und seinem Publikum, seine optische Fülle bietet jedoch reichlich Ausgleich. In enger Zusammenarbeit mit dem Kameramann Roger Deakins (Ausnahmezustand) filmte Scorsese Kundun mit großem Prunk und Zeremoniell und peinlich genauer Rücksicht auf Details bei den Kostümen, den Farben und dem Einsatz von echten buddhistischen Mönchen bei den Aufnahmen im Palast des Dalai Lama. Einige Szenen werden noch lange im Gedächtnis verweilen, so auch die alptraumhafte Vision des Dalai Lama, in der er zwischen hunderten von toten Mönchen steht, deren Leben im friedlichen Widerstand gegen die chinesische Aggression geopfert wurden. Als politisches Drama und elegante Geste der Ergebenheit ist Kundun ein hochwertiger Film von inspirativer Schönheit -- einen, den möglicherweise kein anderer als Scorsese hätte drehen können. --Jeff Shannon -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Alle Produktbeschreibungen

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Dieser Film ist ein wunderbar ernster Spielfilm ueber das Leben des 14. Dalai Lamas. Es erzaehlt die Geschichte von seiner Auffindung als vierjaehriger Junge bis zu seiner Flucht nach Indien in den 50er Jahren.

Gezeigt werden die wunderschoensten bunten herrlichen Aufnahmen aus Tibet, Ritualszenen, Tradition. Dazu eine sehr gute schauspielerische Besetzung fuer die verschiedenen Jugenstadien des Dalai Lama.

Was von anderen Rezensenten kritisiert wurde, naemlich ein zu ernst dargestellter Dalai Lama, der nicht lache, wie wir es von ihm selbst, dem noch lebenden Dalai Lama doch kennen - diese Kritik kann ich nicht nachvollziehen. Ich bin mir sicher, dass der junge Dalai Lama in den Umstaenden seines Aufwachsens nicht derselbe war, der er heute, unter dem Einfluss westlicher Tradition, geworden ist. Sicherlich war er damals ernster, seiner Religion zugewandt und in viel unmittelbarerem Maße seinem Volk verpflichtet. Schwierige Umstaende, Invasion der Chinesen, Morde an seinem Volk liessen ihn sicherlich damals nicht gleichermassen ausgeglichen sprechen wie heute. Auch wenn der Vertreter Buddhas heute Froehlichkeit und Lebensfreude praktizieren kann, bin ich mir sicher, dass auch er einen Wandel durchmachen durfte in seinem Leben, ermoeglicht durch Meditation, Erfahrung, Reife und Umgebung.

Vorliegender Film erzaehlt moeglichst detailgetreu von seiner Jugend und seinen jungen Mannesjahren. Es ist ein Film, der nicht uebertreibt und keine Partei ergreift, der jedem noch Gutes tut und versucht, jede Perspektive verstaendlich zu machen.

Mir persoenlich hat der Film ausserordentlich gut gefallen.

Sein kommerziellerer Bruder "Sieben Jahre in Tibet" schliesst aussergewoehnlich gut an diesen Film an, wie ich finde.

Moechte man sich also mit Tibets Geschichte und der Geschichte des Dalai Lama beschaeftigen, kann ich beide Filme - den bunten , kommerziellen, aber auch den ernsthafteren 'Kundun' - sehr empfehlen.
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Format: DVD
Es ist für Menschen, welche in der westlichen Tradition geboren wurden sicher nicht leicht zu verstehen, was der Dalai Lama für die Tibeter und viele andere Buddhisten bedeutet. Martin Scorsese aber ist es gelungen, mit einer für einen Hollywood-Regisseur vielleicht ungewöhnlichen Einsicht einen Film zu schaffen, der sich dieser ungemein wichtigen Kultur nähert. Daß er einer der wenigen Meister seines Faches ist hilft ihm, mit Bildern, Tönen, Musik, Schauspielern und Geschichte so zu jonglieren, daß man gebannt auf dieses Kunstwerk von einem Film schaut und mit dem Gefühl von Ehrfurcht für diese Menschen, ihr Schicksal und ihren spirituellen Führer zurückbleibt. Der Film kratzt natürlich nur an der Oberfläche, aber er kann auch dazu reizen, sich mit den gezeigten Ideen und dem barbarischen Versuch der Chinesen, diese zu zerstören, auseinander zu setzen. Filmisch ein eher ungewöhnliches Meisterwerk und ideell ein erstaunlicher Beitrag zur Menschlichkeit. Was will man mehr.
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Format: DVD
Filmemacher, die sich dem etwas entlegenen Thema Tibet nähern UND ein größeres Publikum erreichen wollen müssen sich für einen Spagat zwischen eher kommerziellem Kino und einer realitätsnahen aber dafür vielleicht weniger attraktiven Darstellung entscheiden - dies gelingt mal mehr, mal weniger.

Martin Scorsese, eigentlich als Meister des Genrekinos mit Schwerpunkt Mafia bekannt, bewegt sich hier auf ungewohntem Terrain. Dennoch kann er das Duell der fast zeitgleich erschienenen Tibet-Großproduktionen "Kundun" und "Sieben Jahre in Tibet" (von Jean-Jacques Annaud) insgesamt für sich entscheiden. "Kundun" überzeugt vor allem durch die fast ausschließlich tibetischen Darsteller, den ernsthafteren Duktus und die alles überragende Minimalmusik von Philip Glass, der dem Film (anders als John Williams in "Sieben Jahre in Tibet") eine geradezu spirituelle Note zu verleihen vermag.

Der weniger erfreuliche Teil dieser Rezension befasst sich mit der DVD selbst, die absolut unzulänglich ist: zum wiederholten Mal wird hier ein Film im falschen Bildformat präsentiert - im Kino auf der grossen Leinwand in 2,35:1 und auf dieser DVD in 1,77:1 - das bedeutet einen Verlust von rund einem Viertel (!) der gesamten Bildinformation.

Manch einer mag nun sagen, dass sei ihm egal - aber ich werde nicht müde es zu predigen: Ihr kauft doch auch kein Buch, bei dem auf jeder Seite ein Viertel des Textes fehlt, also: Finger weg von dieser DVD!

Buddhaseidank hat Kinowelt für den 12.10.2007 eine Neuauflage im Rahmen der Reihe ARTHAUS Collection angekündigt, bei der dem Film endlich ein Transfer in 2,35:1 anamorph gewährt wird - der Dalai Lama hat also doch meine Gebete erhört!
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Von Anonym am 26. August 2001
Format: DVD
"Kundun" mag den durchschnittlichen Kinogänger überraschen. Dies liegt an der Anlage dieses für einen etablierten Hollywood-Regisseurs mutigen Films. Eine Überraschung ist der Film aber für Kenner des Lebenswerks Scorseses keineswegs. Vielmehr knüpft dieser dort an, wo der Regisseur mit "Last Temptation of Christ" 1992 aufhörte. In diesen beiden Filmen interessiert Scorsese nicht zuerst die Lebensgeschichte eines religiösen Führer, sondern die Idee der "göttlichen Inkarnation". Anders als in religiösen Überlieferungen wird die "Gottwerdung" eines Menschen allerdings ernstgenommen und mit allen Verwerfungen dargestellt, die eine solche "Berufung" für ein menschliches Wesen darstellt. Durch diese Perspektive kommt ein soziologisches Moment in die Erzählung und somit eine Distanz zu dem Stoff. Das und die daraus resultierende surreale Überzeichnung mag zu dem Missverständnis beigetragen haben, es handele sich um eine nur blasphemische Intention. Darin liegt aber die eigentliche Stärke dieser Filme. In historischem Duktus werden Dinge geschildert, die in den Bereich des Glaubens gehören und sich der Historisierung damit eigentlich entziehen. Das Changieren zwischen unterschiedlichen Perspektiven und das letztliche Offenlassen der Authentizitätsfrage sind für Anhänger der von den geschilderten "Personen" begründeten Religionen sicher eine Zumutung. Für philosphisch denkende Zeitgenossen resultiert genau daraus der eigentliche Reiz. Es bleibt die Hoffnung, dass Scorsese nach einigen typischeren Hollywoodproduktionen diesen Faden wieder aufnehmen und weiterspinnen wird.
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