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Kryptografie: Verfahren, Protokolle, Infrastrukturen Gebundene Ausgabe – August 2007

4.5 von 5 Sternen 21 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

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Hintergrund zur Sicherheitsdebatte: In Kryptografie (eigentlich die 4. Auflage von Kryptografie und Public-Key-Infrastrukturen im Internet) gibt Klaus Schmeh einen überarbeitet, erweiterten, reichhaltigen und anspruchsvollen Einblick in die Möglichkeiten, Fragen, Gefahren und die Zukunft verschlüsselter Daten für Neugierige bis hin zum Profi im Spannungsfeld von Sicherheit und Pragmatismus.

Die Diskussion über die Sicherheit des Datenaustauschs über das Internet und anderen Netzwerken betrifft zunehmend auf die eine oder andere Weise jeden, sei es beim Online-Banking, beim E-Mailen oder beim Online-Einkauf. Doch wie bei der Diskussion über Nutzen und Gefahren der Genforschung, fehlen auch in Sachen Datensicherheit im Internet dem durchschnittlichen Betroffenen Informationen, die über die oberflächliche Debatte hinausgehen.

Klaus Schmeh will mit der vierten Auflage seines Kryptografie-Buchs erneut für die notwendigen Informationen zu Sicherheit, Kryptografie und möglichen Szenarien auf dem neusten Stand sorgen, die es dem Leser ermöglichen, die Diskussion und ihren Einsatz auf dem ihr angemessenen Niveau zu führen und die Möglichkeiten und Grenzen der Kryptographie zu kennen und zu nutzen. Das gelingt ihm trotz des schwierigen und teilweise trockenen Themas überzeugend gut. Mit Witz, Spaß an der Materie und einer Begeisterung, die harte Fakten mit einbezieht, bohrt Schmeh zahlreiche Löcher in die Bretterwand, die den unerfahrenen, aber interessierten Leser vom Wissen über die Verschlüsselung trennt -- vergleichbar etwa mit der lockeren, aber anspruchsvollen Lesbarkeit von Bruce Schneiers Secrets & Lies. IT-Sicherheit in einer vernetzten Welt. Dabei ist Kryptografie weniger ein How-to- als ein Know-how-Buch, Geschichte, Standards, Techniken und Potenziale bestimmen den Inhalt, mit dem Schmeh um Verständnis für die Welt der gezielten Unverständlichkeit wirbt (und wie man an seinem neuen Buch Versteckte Botschaften sieht, hat er auch viel Spaß daran), wie sie auf überzeugende und anschauliche Weise in Neal Stephensons Kryptografie-Epos Cryptonomicon beschrieben wird.

Wer wissen will, wozu Kryptografie grundsätzlich und vor allem in Netzen wie dem Internet dient und nicht davor zurückschreckt, sich mit verschiedenen Anwendungen und Standards auseinanderzusetzen, um Public-Key-Infrastrukturen, Krypto-Protokolle für das Internet und die Hintergründe der politischen Diskussion zu verstehen, sollte sich bei Klaus Schmeh informieren. Anders als die Kryptografie, die er behandelt, will er seine Informationen jedem zugänglich machen. Angesichts der Brisanz und Auswirkung des Themas Verschlüsselung auf unsere aktuelle und zukünftige Lebenswelt wäre es ein riskantes Versäumnis, dieses Angebot nicht zu nutzen. --Wolfgang Treß

Der Verlag über das Buch

Anschaulichkeit und Lesespaß
Kryptobücher gibt es viele auf dem Markt. Trotzdem glaube ich, mit "Safer Net" eine Marklücke geschlossen zu haben. Das Besondere an meinem Buch ist, daß nicht nur die Theorie (kryptografische Verfahren), sondern auch und gerade die Praxis (TCP/IP-Protokolle, Produkte, Standards) betrachtet wird. Wichtig ist für mich auch der Stil, in dem "Safer Net" geschrieben ist. Mit einer lockeren aber präzisen Schreibweise will ich zwei Dinge erreichen: Anschaulichkeit und Lesespaß. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Klaus Schmeh hat mit diesem Werk bestimmt den Nerv vieler Kryptologie-Interessierter getroffen. Im Gegensatz zu mindestens 20 anderen Büchern dieser Art (Schmeh listet sie in einem Kapitel auf) ist dieses Werk auch ohne ein halbes (oder besser ganzes) Mathestudium zu verstehen. Schmeh verzichtet auf Sätze, Beweise, Indizes und überflüssige Formeln. Dies mag für einige Hardcore-Kryptographen schlecht sein, aber für die meisten ist es gut. Da Schmeh nicht ständig auf der Mathematik rumreitet ist das Werk ausgesprochen praxisnah. Die fünf Punkte hat es jedenfalls nicht nur wegen seines Umfangs verdient.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die Bibel unter den Kryptobüchern war bisher Bruce Schneiers "Angewandte Kryptographie" (in Fachkreisen einfach "der Schneier" genannt). Klaus Schmeh macht keinen Hehl daraus, dass sein Buch der neue Schneier sein soll. Ihm kommt zugute, dass der Original-Schneier inzwischen 12 Jahre alt ist und dadurch hoffnungslos veraltet. Doch erreicht Schmeh die Qualität seines Vorbilds? Meiner Meinung nach tut er das. Zwar finde ich den Schneier um Nuancen besser geschrieben, doch das wird durch einige andere Dinge (z. B. stärkere Berücksichtigung europäischer Aspekte) von Schmeh wettgemacht. Vom Umfang her sind beide Bücher etwa gleich (mit 800 Seiten kann man beide als monumentale Werke bezeichnen). Für mich ist daher klar: Schneier hin, Schneier her, durch die größere Aktualität ist "der Schmeh" für mich das derzeit beste Krypto-Buch überhaupt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wer sich umfassend über kryptografische Methoden informieren möchte, findet in diesem Werk den richtigen Einstieg. Wer ein Buch sucht, das detailliert auf mathematische oder algorithmische Zusammenhänge eingeht, der wird eher enttäuscht.
Derjenige, der den Einstieg sucht, wird jedoch so umfassend informiert, dass er eher vieles beim ersten Lesen überspringt. Die Kritik, das Buch sei 'populärwissenschaftlich', mag korrekt sein, wer bereits den Überblick hat, braucht das Buch und das umfassende Literaturverzeichnis ohnehin nicht. Für den Rest ist es ein angenehm zu lesendes Werk, das auf humorvolle Art Allgemeinwissen vermitteln möchte auf diesem zunehmend wichtigen Gebiet der Datenverarbeitung. Selbstredend bleiben bei einem Überblick Fragen ungeklärt, aber auch genügend Verweise auf weiterführende Literatur.
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Format: Gebundene Ausgabe
Klaus Schmeh beginnt mit der Frage, wozu Kryptografie überhaupt gut sein soll. Dann kommt ein Teil über einfache und historische Verschlüsselungsverfahren, an dem mir vor allem der Teil über Maschinen wie die Enigma gefällt. Dann kommt eine sehr ausführliche Behandlung symmetrischer Verschlüsselungsverfahren, die ich in dieser Reichhaltigkeit noch nirgendwo gesehen habe. Auch asymmetrische Verfahren und Hashverfahren werden im Detail beschrieben. Dabei kommen auch viele Exoten zur Sprache. Im nächsten Abschnitt des Buchs geht es um Real-World-Attacken, Standards, Implementierung und Evaluierung. Danach kommt die PKI zu ihrem Recht. Dann geht es das OSI-Modell kryptografisch rauf und runter (auch das in einer großen Ausführlichkeit). Am Ende geht es dann um Kryptowettbewerbe, Schlangenöl und ähnliches.
Insgesamt bietet dieses Buch eine Fülle an Informationen, die in ihrer Vollständigkeit ihresgleichen sucht. Dieses Buch ist DAS Buch zur Kryptografie.
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Format: Gebundene Ausgabe
Die Bibel unter den Kryptobüchern war bisher Bruce Schneiers "Angewandte Kryptographie" (in Fachkreisen einfach "der Schneier" genannt). Klaus Schmeh macht keinen Hehl daraus, dass sein Buch der neue Schneier sein soll. Ihm kommt zugute, dass der Original-Schneier inzwischen 12 Jahre alt ist und dadurch hoffnungslos veraltet. Doch erreicht Schmeh die Qualität seines Vorbilds? Meiner Meinung nach tut er das. Zwar finde ich den Schneier um Nuancen besser geschrieben, doch das wird durch einige andere Dinge (z. B. stärkere Berücksichtigung europäischer Aspekte) von Schmeh wettgemacht. Vom Umfang her sind beide Bücher etwa gleich (mit 800 Seiten kann man beide als monumentale Werke bezeichnen). Für mich ist daher klar: Schneier hin, Schneier her, durch die größere Aktualität ist "der Schmeh" für mich das derzeit beste Krypto-Buch überhaupt.
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Format: Broschiert
Bei diesem Buch handelt es sich um ein eher populärwissenschaftliches Buch, welches höheren Ansprüchen leider nicht gerecht werden kann. An etlichen Stellen wurde vom Autor offenbar ungenügend recherchiert - er bewegt sich generell eher an der Oberfläche des Themas. Dies spiegelt sich beispielsweise auch im Literaturverzeichnis wider, in dem man einen Großteil der Standard-Literatur zu Kryptographie und Rechnersicherheit vermißt, dafür aber zahlreiche Verweise zu weiteren Publikationen des Autors findet.
Fazit: eine stellenweise amüsant zu lesende Einführung in die Thematik, die jedoch als Nachschlagewerk, oder gar als Buch für "Internet-Profis" (wie auf dem Buchrücken angepriesen) ungeeignet ist. Leser, die weniger an Lesespaß, denn an gut recherchierten Informationen interessiert sind, werden zu anderen Büchern greifen müssen.
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