Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Inspiration Shop Learn More sommer2016 Slop16 Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
1
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
1
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 21. August 2009
Gesellschaftskritik scheint vor einem Dilemma zu stehen: entweder, sie ist paternalistisch, indem sie Zugang zu einer objektiven Wahrheit behauptet, die den Akteuren verschlossen bleibt, oder aber sie verliert jeglichen kritischen Stachel und bleibt auf eine deskriptive Ebene zurüchgeworfen. Robin Celikates versucht beide Hörner des Dilemmas zu umgehen und die Einwände kritischer Theorie nach der pragmatischen Wende ernst zu nehmen. Dies muss, und das macht die Arbeit so überzeugend, aber nicht bedeuten, dass auf einen gehaltvollen Begriff von Kritik verzichtet werden müsste.
Robin Celikates arbeitet sich anhand der Frage nach der Ausrichtung der Sozialwissenschaften vom "Modell des Bruchs" über das "Modell der Symmetrie" hin zu einer Konzeption des Verhältnisses zwischen kritischem Sozialwissenschaftler und Akteur, in dem die beiden defizienten Modelle gewissermaßen aufgehoben sind. Sicher sind Sozialwissenschaftler den konkreten Situationen der gewöhnlichen Akteure gegenüber in einer distanzierten Position, die es ihnen erlaubt, strukturelle Ursachen für eine bedrückende Lage zu erfassen, andererseits müssen sich ihre Interpretationsvorschläge an ihren Objekten (den Akteuren) bewähren. Damit ist eine kritische Theorie mit pragmatischem Fokus nicht nur auf die Praktiken der Akteure bezogen, sie wird selbst zu einer Praxis.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen