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Kommentar: Paperback PapyRossa Verlag, 2013. 263 S. Als Mängelexemplar gekennzeichnet, Lagerspuren vorhanden
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Krisenkapitalismus und EU-Verfall (Neue Kleine Bibliothek) Broschiert – 16. Januar 2016

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Heinz-J. Bontrup, Prof. Dr. rer. pol., *1953, Dipl.-Ökonom, Dipl.-Betriebswirt. Langjährige Erfahrung als Personalvorstand und Arbeitsdirektor in der Stahlindustrie. Lehrt seit 1996 Wirtschaftswissenschaft an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen. Sprecher der 'Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik' und Mitverfasser von deren alljährlichem MEMORANDUM.


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Top-Kundenrezensionen

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Ein wirklich gutes Buch, welches Herr Dr. Bontrup hier nun wieder vorgelegt hat. Mir gefällt insbesondere seine einfache Sprache und die sachliche Begründung seiner Befunde. Für den geneigten Leser empfiehlt es sich dann insbesondere auch die primären Fundstellen nachzulesen.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Ich habe viele Bücher zum Thema Krise gelesen. Viele Autoren haben hier gute Ansätze. Aber immer wieder hat mir auch etwas gefehlt. Ich bin der Meinung, dass man viele Bücher zum selben Thema lesen muss, um sich eine Meinung bilden zu können.
Beim Prof. Bontrup reicht aber auch ein einziges Buch. Das ist klasse. Ich habe durch Zufall seine Vorträge im Netz gesehen. So wurde ich auf ihn aufmerksam. Solche Leute würden wir als Politiker oder Gewerkschafter brauchen, dann wäre das alles nicht so ein Schmierentheater. Absolute Kaufempfehlung.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Was mir an den Büchern von Prof. Bontrup immer wieder gut gefällt, dann ist es seine Art, die Dinge klar und deutlich auszudrücken. Wer Klartext lesen will ist bei diesem Buch richtig.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Dass Staatsverschuldung grundsätzlich einen Umverteilungseffekt von unten nach oben hat, weist H. J. Bontrup bereits am Anfang seines Buches zurück. Denn diejenigen, die über einen "Überschuss verfügen", könnten ihr Geld gegen Zins ja auch an Private verleihen. Im hinteren Teil des Buches muss der Autor dann aber eingestehen, dass das "anlagesuchende Geldkapital...schliesslich immer weniger solvente Schuldner" fand und bekanntlich bis heute findet. Wie schön also, dass EU und EZB für kriselnde Staaten weitreichende Bürgschaften übernommen haben, diesen dann aber dennoch hohe Zinsen abgeknüpft werden können.

Die EZB kritisiert der gewerkschaftsnahe Autor, der u. a. ehemals Arbeitsdirektor in der Stahlindustrie war, weil sie nach seiner Auffassung "wirtschaftspolitisch nur eine Ziel verfolgt: Preisstabilität". Dass die von der EZB und anderen Notenbanken mittels Niedrigstzinspolitik und Staatsanleihe-Ankauf ausgelöste Geldschwemme über die Immobilienpreis-Inflation inzwischen zu einem z. T. dramatischen Anstieg der Mieten in deutschen Grossstädten geführt hat, ist Bontrup offenbar entgangen. Er singt das hohe Lied auf die Staatsverschuldung und lobt den Euro. Ausdrücklich weist er Vorschläge zurück, Krisenländern mittels Wiederherstellung der nationalen Währungssouveränität Möglichkeiten der Regulierung zu verschaffen. Denn "mit Wechselkursänderungen Wirtschaftspolitik betreiben zu wollen" sei eine "Absurdität". Die deutsche Export-Industrie hört die Botschaft gern.
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