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Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: 2013, 1. Auflage; aus Nichtraucherhaushalt; gelesen, keine umgeknickten Ecken; fast keine Alters- und Lagerspuren, auch der Schutzumschlag sieht noch sehr gut aus
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Kriminalgeschichte des Christentums 10: 18. Jahrhundert und Ausblick auf die Folgezeit: Könige von Gottes Gnaden und Niedergang des Papsttums Gebundene Ausgabe – 8. März 2013

4.5 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Deschner schlägt noch einmal zu. Wir haben in ihm einen großen Kirchenkritiker verloren. Fazit: Glaubt woran ihr wollt, aber mit offenen Augen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Vorweg: Es ist für mich kein Leichtes, eine Rezension zu Karlheinz Deschners neuem Buch zu schreiben. Der Respekt vor der Lebensleistung des bedeutenden Kirchenkritikers und Humanisten ist groß, die Furcht vor der Unlauterkeit vorschnellen Urteilens nicht minder. Wenn ich jetzt dennoch einen Versuch unternehme, dann aus dem Bedürfnis heraus, dem Ärgernis eines womöglich wohlvorbereiteten, jedenfalls schon eine Woche nach dem Erscheinungstermin hier veröffentlichten Verrisses etwas Zustimmendes entgegenzusetzen. Dass der anonym agierende Kritiker ("FMA") weniger auf das Buch Deschners zielt, sondern vielmehr seine schon andernorts befeuerte Kampagne gegen einen - ihm aus was für Gründen auch immer tiefverhassten - Neo-Atheismus fortführt, sei nur am Rande erwähnt.

Doch zurück zu dem, um das es hier eigentlich gehen sollte. Karlheinz Deschner hat mit dem nun veröffentlichten zehnten Band sein Lebenswerk, die "Kriminalgeschichte des Christentums" vollendet. Als wohlmeinender Mensch kann man das nur als großes Glück bezeichnen. Für den bald 89-jährigen Autor selbst, erst recht aber für seine hoffentlich zahlreichen Leser. Denn was Karlheinz Deschner in fast 50-jähriger akribischer Forschungs-, Recherche-, Sichtungs- und Schreibarbeit allen Widrigkeiten zum Trotz auf mehr als 7000 Textseiten zusammengetragen und erschaffen hat (den "inoffiziellen" elften Band, die "Politik der Päpste im 19. und 20.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das Hauptwerk bzw. Lebenswerk von Karlheinz Deschner ist schlichtweg herausragend am Himmel der Kirchenkritik!
Die von ihm über Jahre hinweg zusammengetragenen und belegten (!) Fakten, ergeben ein gänzlich anderes Bild, als uns die konservative und apologetische Kirchengeschichtsschreibung weis machen will. Die mittlerweile 10 Bände umfassende Reihe, legt detailliert die Verfehlungen der verschiedenen christlichen Kirchen und ihrer Repräsentanten, von den biblischen Ursprüngen bis zur Gegenwart da.

Band 10: 18. Jahrhundert und Ausblick auf die Folgezeit

Der lang erwartete Abschluss des monumentalen Werkes von Karlheinz Deschner.
Vielen Dank Herr Deschner für ihre mutige Aufklärung der Verbrechen des Christentums!

Fazit: Dieses Werk sollte zur Pflichtlektüre erhoben werden!
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Format: Gebundene Ausgabe
Diese angeblichen Jesusworte fallen mir gerade am Ostersonntag angesichts des 10.Bandes zur Kriminalgeschichte ein. Wieder eine faszinierende Sammlung von vergangenen Zeiten, wieder wird Deschner von seinen Gegnern mit Unrat überschüttet, als "Geschichtenschreiber" und dummer, alter Herr verspottet. Die Verwechslung von theologischer Abhandlung mit Deschners Intentionen in dieser Reihe ist natürlich volle Absicht. Man muss nicht Atheist oder Agnostiker sein um die Verfehlungen von Kirchenherren und Fürsten anzuprangern. Deschner räumt eben mit lieb gewordenen Argumenten auf, wie beispielsweise, die Kirche hätte ja nie Hexen verbrannt sondern das wären die weltlichen Herrscher gewesen. Und wenn Verbrecher, dann immer nur Einzelne, nie "die" Kirche. Interessant auch, dass es eine Unmenge von Literatur gibt, die sich im Gegensatz zur kirchlichen Literatur objektiv mit Gott, Bibel und Kirchen auseinandersetzt. Aber nur Deschner erregt. Ich sehe das als eine Auszeichnung für ihn!
Der 10.Band ist eher schon versöhnlich. Man hat fast Mitleid mit den Päpsten, die weit weg von der brutalen Machtausübung ihrer Vorgänger sind und nur mehr ignoriert werden. Die weltlichen Machthaber kommen auch erstaunlich gut weg. Prinz Eugen ist hier eine Ausnahme; als Österreicher kannte man von ihm natürlich nur die "Butterseite". Der einzige Wermutstropfen ist die Kürze dieses letzten Bandes. Gerade die Verbrechen im 19. und 20.Jahrhundert wären doch einer Schilderung wert gewesen! Aber vielleicht füllt diese Lücke der angekündigte Band über die Päpste?
Zusätzliche Buchempfehlung: Falsche Zeugen: Außerchristliche Jesuszeugnisse auf dem Prüfstand
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Format: Gebundene Ausgabe
Karl Heinz Deschner ist zu gratulieren, dass es ihm, trotz seines hohen Alters, noch gelungen ist, sein Opus Magnum abzuschließen. Die Kriminalgeschichte des Christentums ist ein grandioses Stück Geschichtsschreibung, das es verdient, wie seinerzeit das Grimm'sche Wörterbuch, fortgesetzt zu werden, auch wenn der Ur-Autor es nicht mehr fortsetzen kann. Deschner bezieht Position, macht sich angreifbar, das mögen manche als Schwäche des Werkes sehen, aber es ist eine enorme Leistung. Leider bleibt der 10. Band weit hinter den vorangegangenen 9 zurück. Man wünscht sich Nachfolger, die das Werk bis ins 20. Jahrhundert fortschreiben. Und man wünscht sich einen Autor/Lektor, der sich traut, aus diesem für die meisten Menschen leider unlesbaren Werk eine Kurzversion (nach dem ursprünglichen editorischen Plan) zu schreiben, die die Grundgedanken und wichtigsten Fakten einer größeren Anzahl von Menschen zugänglich macht.
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