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Krieg dem Westen. Terrorismus im 21. Jahrhundert Gebundene Ausgabe – 1. Januar 2003

5,0 von 5 Sternen 4 Sternebewertungen

Eine überzeugende Analyse der Ursachen, der komplexen Zusammenhänge und der neuen, bedrohlichen Qualität des internationalen Terrorismus.

Produktbeschreibungen

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Nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon am 11. September 2001 haben die demokratischen Staaten der Welt mit seltener Einmütigkeit ihre Entschlossenheit bekundet, dem internationalen Terror mit aller Entschiedenheit entgegenzutreten. Insbesondere die USA haben sich den unerbittlichen Kampf gegen den Terror auf die Fahnen geschrieben. Nach dem Krieg gegen Taliban und Al-Qaida in Afghanistan wollen sie auch den neuerlichen Krieg gegen den Irak als Teil dieses Kampfes verstanden wissen.

Immer wieder wurde davor gewarnt, der vernetzte islamistische Terrorismus werde durch diesen Waffengang erst richtig angefacht. Unter denen, die für die Zukunft ohnehin eine Eskalation des Krieges fundamentalistischer Guerillas gegen den Westen befürchten, ist Walter Laqueur einer der prominentesten. Der Terrorismus-Experte vom Zentrum für Strategische und Internationale Studien in Washington hält es dabei nur noch für eine Frage der Zeit, bis die eine oder andere Terrorgruppe auch über biologische, chemische, ja selbst atomare Massenvernichtungswaffen verfügt. Außerdem bestehe eine in ihrer Tragweite unabsehbare Gefahr darin, dass Regierungen islamistische Gruppen als Instrument eines Stellvertreter-Terrorismus nutzten. Die Verbindung zwischen dem Iran und der libanesischen Hisbollah sei das beste Beispiel dafür. Ebenso wie der Irak sei der Iran grundsätzlich bereit, sich zur Durchsetzung seiner außenpolitischen Ziele ausländischer Terrorgruppen zu bedienen. Wegen seiner gegenwärtig weniger exponierten Position sei der Iran bei der Unterstützung ausländischer Terrorgruppen zudem weniger zurückhaltend.

Das auf einer enormen Faktenfülle beruhende Buch von Laqueur "beunruhigend" zu nennen, wäre eine dramatische Untertreibung. Es macht deutlich, dass der Krieg untereinander vernetzter islamistischer Terrorgruppen gegen den Westen im Zentrum der weltpolitischen Problemlage der Gegenwart steht. Doch darf bezweifelt werden, dass die von diesem Terror ausgehende Gefahr mit militärischen Mittlen allein wird gebannt werden können. --Andreas Vierecke

Klappentext

Gewiss ist es nicht »der Islam«, der Krieg gegen den Westen führt. Aber niemand kann bestreiten, dass islamistische Gruppen und Netzwerke mit zunehmender Entschlossenheit eine tödliche Konfrontation mit der westlichen Zivilisation suchen. Dabei ist ihnen jedes Mittel recht, bis hin zum Einsatz atomarer, chemischer und biologischer Massenvernichtungsmittel. Für den international renommierten Terrorismusexperten Walter Laqueur ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Waffen zur Anwendung gelangen. Er benennt vor allem vier Faktoren für diese Entwicklung: Die radikal-religiöse Rückbesinnung in der islamischen Welt, das Verschwinden der Sowjetunion als alternatives Entwicklungsmodell, die jüngste technologische Revolution und beschleunigte Globalisierung sowie die Rückständigkeit der islamischen Staaten und die Unfähigkeit ihrer politischen Führung, Antworten auf die Probleme dieser Länder zu geben. Eine überzeugende Analyse der Ursachen, der komplexen Zusammenhänge und der neuen, bedrohlichen Qualität des internationalen Terrorismus.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ [Berlin] : Propyläen,
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 1. Januar 2003
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 424 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3549071736
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3549071731
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.822.465 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Kundenrezensionen:
    5,0 von 5 Sternen 4 Sternebewertungen

Kundenrezensionen

5 von 5 Sternen
4 weltweite Bewertungen

Spitzenrezensionen aus Deutschland

  • Bewertet in Deutschland am 9. Januar 2010
    Formatieren: TaschenbuchVerifizierter Kauf
    Dieses Werk vermittelt einen interessanten und ungekannten Einblick in die Geschichte und Wirkung einzelner Terror"sekten" und grober terroristisch geprägter politischer Bewegungen. Auch wenn die Lösungsverschläge des Autors nicht gerade kompatibel mit existierenden Rechtsnormen der westlichen Welt ist, ist dieses Buch eine interessante und ernst zunehmende Beschreibung der gegenwärtigen Problematik.
    Auch für lediglich durchschnittlich politisch interessierte Betrachter eine lohnenswerte Lektüre!
    2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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  • Bewertet in Deutschland am 27. Juli 2003
    Formatieren: Gebundenes Buch
    Woher kommt der Terrorismus? Auf diese weit verbreitete und in der Öffentlichkeit gar zu simpel beantwortete Frage gibt der Autor zunächst eine bündige negative Antwort. Armut, Bildung, Repression scheiden als erklärungskräftige Variablen für das Phänomen des Terrorismus definitiv aus, dafür ist das Bild einfach zu vielschichtig- es scheint sogar so zu sein, dass der Terrorismus gerade in teilliberalen Regimes unter gebildeten Jugendlichen gedeiht. Ein historischer Vergleich zeigt jedoch, dass etwa im Vergleich zu den irischen und russischen Terroristen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts folgende Veränderungen festzustellen sind: (1) die zunehmende Nihilierung der Grenze von Kombattanten und Nichtkombattanten, (2) die Bedenkenlosigkeit in der Wahl der Waffen und der (3) eskalierende Fanatismus - Elemente, die einen starken Bezug zur religiösen Motivation aufweisen, wobei der Islam als die traditionellste und kriegerischste aller Weltreligionen nach Meinung des Autors bei weitem den günstigsten Nährboden für diese Art von modernem Terrorismus bietet.
    Der Autor beschreibt anschließend sehr detailliert die Entstehung der islamischen Terrordoktrin in Ägypten, einem der liberalsten Länder der arabischen Welt, wo in Gestalt des Salafismus eine kompromisslose Rückkehr zum orthodoxen Islam, ein dumpfes Ressentiment gegen den Westen und die Betonung des Dschihad gepredigt wurde, des weiteren die soziologischen, historischen und psychologischen Entstehungsbedingungen des modernen Selbstmordattentates, ehe er zur Entstehung des international vernetzten islamischen Terrorismus kommt. Meilenstein dieser Entwicklung war die Errichtung Talibanstaates in
    Afghanistan, wo man im Schutz eines Staates den Terror weltweit vorbereiten konnte Im Rückblick erschient deswegen der Afghanistankonflikt als die Formierungsperiode des internationalen vernetzt operierenden islamischen Terrorismus, dessen bekannteste Aktionseinheit die Al Qaida Bin Ladens wurde, eine weltweit operierende Kampreinheit, die sich den weltweiten Sieg des Islam gegen den Westen zum Ziel gesetzt hatte und die bei ihren Anschlägen vor allem auf die gut ausgebildeten Muslime aus Europa zurückgriff. Die Tatsachen, die der Autor in diesem Zusammenhang zusammenträgt, gehören zu den erschütterndsten des ganzen Buches. Die muslimischen Enklaven in Europa ( 4 Millionen in Frankreich, 3 Millionen in Deutschland, 3 Millionen in Großbritannien ) sind zu Fremdkörpern innerhalb der freiheitlichen Gesellschaft geworden, wobei die linken Apologeten dieser laizistischen Gesellschaftsformen diese Fremdkörperbildung auch noch als Beweis der eigenen Freiheitlichkeit gegen jede Art von Kontrolle lange Zeit mit Zähnen und Klauen verteidigten. Es ist schon hahnebüchern, wenn die radikalen Prediger des islamischen Terrors ihre Thesen bis vor kurzem (1) im Schutz des Religionsprivilegs ungehindert in den tausenden Moscheen verbreiten konnten, wobei (2) ihre Führer und Gefolgsleute auch noch von der Sozialhilfe der Staaten leben, die sie vernichten wollen und (3) von eben diesen Staaten, wenn sie bei Aktionen im Ausland in Schwierigkeiten geraten, auch noch herausgepaukt wurden. Nicht minder erstaunlich ist die Blauäugigkeit der Kirchen und der Medien wie auch der literarischen Prominenz, die in einer Art übersteigerten Selbsthasses aufgrund der europäisch-kolonialen Vergangenheit die offensichtliche Bedrohlichkeit dieser Kräfte innerhalb des eigenen Staatswesen nicht wahrhaben wollen.
    Dieser Selbstvergessenheit feierte sogar nach dem 11.9.2001 fröhlich Urständ, und die literarischen Zeugnisse, die der Autor dazu zusammenträgt, können einem dem Atem verschlagen. Von dem Unsinn einer Arundhati Roy, der in westlicher Medien fleißig nachgebetet wurde über die ignoranten Tiraden von Günter Grass bis zu den Beiträgen von Feuilletongiganten aller Art wurden vor allem die USA und der Westen dafür verantwortlich gemacht, dass die zusammenbrechenden Türme des WTC Tausende von Menschen in den Tod rissen - ganz zu schweigen von den Verschwörungstheorien, die im Gefolge des 11.9. dem CIA, dem Mossad oder den Rechtsradikalen die Anschläge in die Schuhe schieben wollten, eine Konstellation, die den Autor an den Realitätsverlust und den Defaitismus der Pazifisten der Dreißiger Jahre gegen den heraufziehenden europäischen Totalitarismus erinnert.
    Das Buch schließt mit einer breiten Analyse der "Schlachtfelder der Zukunft", in dem der Autor von Kaschmir nach Xinjiang, über den Balkan, Israel und Sri Lanka die Krisenregionen im Hinblick auf ihre terrorismusträchtige Zukunft beleuchtet. Die Detailunterschiede bei diesen Problemen sind frappierend - während sich etwa die islamische Öffentlichkeit um die Unterdrückung der Muslime in China und Indien nicht sonderlich erregt, steht der Palästinakonflikt im Mittelpunkt des Weltinteresses - auch das eine Folge der inadäquaten Abbildung der Wirklichkeit durch die Medien.
    35 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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  • Bewertet in Deutschland am 4. November 2008
    Formatieren: Taschenbuch
    Das Buch ist - verglichen mit den vielen zeitgleich erschienenen populärwissenschaftlichen Büchern - herrausragend. Es wartet mit einem sehr ordentlichen Literaturverzeichnis auf.
    Die Argumente sind begründet, der Schreibstil ist verständlich - durchaus anspruchsvoll, verwendet aber nicht mehr als das notwendige Maß an Fachwörtern.
    Was den Inhalt angeht, kann ich nur auf die Rezension von ludwigwitzani verweisen.
    Was das Literaturverzeichnis angeht: ich habe die gebundene Ausgabe.
    4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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