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Krieg der Welten (detebe) Taschenbuch – 25. Mai 2005

4.5 von 5 Sternen 46 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die Schockwirkung, die das Buch auf die zeitgenössischen Leser ausübte, ist wohl nicht zuletzt darauf zurückzuführen, daß Wells mit exakten Orts- und Zeitangaben gearbeitet, die Handlung also im vertrauten Erlebnisraum seiner Landsleute angesiedelt hat. Er schreckte sie aus ihrer viktorianischen Selbstgerechtigkeit, zeigte ihnen die Kehrseite des technischen Fortschritts. Sie sollten verstehen lernen, wie es etwa den Eingeborenen einer Kolonie zumute war, wenn ein waffenstrotzendes englisches Schiff dort vor Anker ging." (Kindlers Neues Literatur Lexikon)

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

H.G.Wells wurde 1866 in Bromley bei London geboren. Er studierte Naturwissenschaften und war Mitbegründer der Royal College of Science Association. Nach einer Lungenblutung, die ihn zu ausschließlich sitzender Tätigkeit zwang, widmete er sich vermehrt dem Schreiben – sowohl wissenschaftlicher wie fiktiver Werke. Wells war einer der ersten, der Phänomene wie Zeitreisen und die Invasion der Erde durch Wesen aus dem All in die Literatur einführte und so die Entwicklung der Science-fiction-Literatur entscheidend mitprägte. H.G.Wells starb 1946 in London.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Zum Inhalt: Die Mars-Menschen können auf dem Mars nicht länger überleben, sie wählen die Erde als neues Ziel aus. So landet auf der Erde ein als Meteorit vermutetes Objekt. Dieses entpuppt sich jedoch als Raumschiff der Marsleute. Mit der Zeit landen mehr und mehr dieser Raumschiffe auf der Erde, die Menschen führen den Krieg weiter, bis zum bitteren Ende... irgendwann sind die Menschen dieser vermutlich höheren Intelligenz ausgeliefert....
Dieses Buch ist einfach unbeschreiblich genial. Man merkt, dass es von Wells geschrieben wurde, denn dieser Mann ist wahrhaftig einer der größten Gesellschaftskritiker aller Zeiten... die Personen in dem Buch sind sehr realistisch dargestellt und besonders das Gespräch mit dem Artilleristen gegen Ende des Romans ist absolut spitze... (Vergleich der Menschen mit Ameisen, etc.)
Es ist auch eigentlich ganz anders als der Film "Kampf der Welten" (dieser ist natürlich vor allem auch "modernisiert"). Dieser war zwar ein wirklich gelungenes Werk, aber nach der Lektüre der Romanvorlage kann ich nur noch sagen, dass das Buch von Wells doch das bessere Werk ist.
Wer noch nichts von Wells gelesen hat, sollte übrigens mal anfangen, falls ihn das Genre interessiert, besonders zu empfehlen sind auch: "Die Insel des Dr. Moreau", "Der Unsichtbare", "Wenn der Schläfer erwacht" und in erster Linie "Die Zeitmaschine".
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Format: Taschenbuch
"Mars attack"-Schocker von 1898 - etwas altertümlich schießen die Marsbewohner Raumschiffe mit einer riesigen Kanone auf die Erde. Es geht noch ohne Raumanzüge, Computer und das Rad, aber nach einem harten Aufprall geht es trotzdem los mit damals absolut visionären Techniken: per Laser, Giftgas, Robotern wird der zaghafte Widerstand der Menschen schnell gebrochen und die Erde erobert. Der Menschheit steht die Versklavung bevor.
Der Hintergrund der Geschichte ist leider sehr real: Wells hat seine Geschichte auf dem Höhepunkt des British Empires geschrieben. Afrika's Sklaven waren bereits exportiert, die amerikanischen Indianer fast ausgerottet, und die englische Kriegsmarine schoss gerade die letzten Ureinwohner einiger Südsee-Inseln und Tasmaniens zusammen. Wells führte die Logik des Imperialismus weiter, dass eine stärkere Macht automatisch das Recht hätte, das British Empire bzw. die Menschen generell zu vernichten oder zu versklaven. Relativ am Anfang steht deshalb schon die zitierte Überschrift. Am Ende hofft Wells, dass das Ereignis das "Gefühl für das Gemeinwohl der Menschheit gefördert hat".
H.G.Wells steht in einer Reihe mit Jules Verne, Philip K.Dick, George Orwell oder Ray Bradbury. Als reine Story gibt es heute natürlich realistischere Science Fiction, "Krieg der Welten" ist aber spannend geschrieben, amüsant zu lesen und eines der visionären Werke schlechthin der damaligen Zeit!
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Von K. Wittig am 3. September 2014
Format: Taschenbuch
Ich habe sowohl das Hörspiel als auch die DVD und bin von diesen voll begeistert. Aber als ich in das Kindle-Buch hereingeschnuppert habe, habe ich nach den ersten Sätzen aufgehört zu lesen. Fand es unmöglich...
Gleich der erste Satz "Niemand hätte es für möglich gehalten in der letzten Jahre des neunzehnten Jahrhunderts, war diese Welt, beobachtet aufmerksam und eng von Intelligenzen größer als die Menschen und noch als sterbliche als seinen eigenen und als Männer Reiseplanungen Bedenken über ihre verschiedenen sie geprüft wurden und studiert, vielleicht fast so eng wie ein Mann, mit einem Mikroskop möglicherweise hinterfragen die vorübergehende klitzekleine Lebewesen in einem Tropfen Wasser." hat mich nicht überzeugt, und in dieser Schreibart ging es dann weiter. Nein danke.
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Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENT am 21. Juli 2005
Format: Taschenbuch
Seltsame Phänomene werden bei Beobachtungen des Mars entdeckt. Wenig später schlägt ein Zylinder in einem nahen Feld ein. Schaulustige versammeln sich und sich erstaunt als sich das "Raumschiff" öffnet, ihm entsteigen seltsame Gestalten, Marsmenschen. Und diese richten ein wahres Massaker unter den Versammelten an. Bereits einen Tag darauf, trifft das Militär ein, um Zylinder und Marsmenschen in Augenschein zu nehmen. Doch die entsandte Einheit wird vernichtet, während ein zweiter Raumschiff-Zylinder einschlägt und die Marsianer beginnen den Landeplatz zu verlassen. Ein erbarmungsloser Krieg nimmt seinen Anfang, der die Menschheit zu Verfolgten und Flüchtlingen macht. Jeder Tag lässt die Lage aussichtsloser erscheinen und drängt die Menschen an den Rand ihrer Vernichtung...

Bereits 1898 begründete Herbert George Wells mit Krieg der Welten ein besonderes Genre der heutigen Science Fiction, welches in Filmen wie Independence Day seine bekanntesten Vertreter gefunden hat. Alieninvasionen gibt es seither in unterschiedlichen Variationen und Medien, auch wenn Wells Krieg der Welten bisher nur eher schwache Verfilmungen erfahren hat. Zum Inhalt selbst gibt es nach über einem Jahrhundert nur noch wenig zusagen, das Szenario ist mittlerweile doch zu bekannt, dennoch lässt sich nur empfehlen das Werk selbst zu lesen, um sich ein eigenes Bild zu machen. Der Erzählstil hält sich strikt an die Ichform und so erlebt man die Handlung aus der Sicht des Protagonisten, dessen Erfahrungen und Emotionen weit über die Berichterstattung hinausgehen. Nur einige Kapitel schildern kurz die Erlebnisse des Bruders unseres Erzählers, was möglich ist, weil der Erzähler rückblickend die Ereignisse schildert.
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