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Kommentar: 19,2 x 13,0 x 6,4 cm, Gebundene Ausgabe Bibliographisches Institut, 22.01.2002. 1645 Seiten Cover kann abweichen Auflage:2002 3095,1
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Krieg und Frieden Gebundene Ausgabe – 22. Januar 2002

4.4 von 5 Sternen 56 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Krieg und Frieden
OT Vojna i mir OA 1868 / 69 DE 1885Form Roman Epoche Realismus
Mit seinem zwischen 1863 und 1869 entstandenen Roman Krieg und Frieden schuf Lew N. Tolstoi ein Werk, das in epischer Breite auf unübertroffen kunstvolle Weise einen Familien-, Historien- und Bildungsroman in sich vereint. Die geschickte Verknüpfung der zahlreichen Handlungsstränge und die sprachliche Intensität, mit der Tolstoi seine Figuren zum Leben erweckte, ließen sein Werk zu einem Meilenstein der russischen Literaturgeschichte und zu einem Klassiker der Weltliteratur werden.
Entstehung: Die Entstehung des vierbändigen Erzählwerks geht auf den Plan des Autors zurück, einen Roman über die Dekabristen zu schreiben, eine Gruppe adeliger Offiziere, die nach dem Tod von Alexander I. (1777–1825) 1825 einen Aufstand gegen die Selbstherrschaft des Zaren Nikolaus I. (1796–1855) initiiert hatten. Nach dem Scheitern des Putsches wurden die Revolutionäre hingerichtet oder zur Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt und erst 1856 begnadigt.
Der Held in Tolstois Roman sollte ein Dekabrist sein, der nach 30 Jahren in sibirischer Gefangenschaft ins europäische Russland zurückkehrt. Um die Hintergründe des Militärputsches von 1825 auszuleuchten, plante Tolstoi, den Lebensweg seines Protagonisten bis zum Einmarsch von Napoleon I. (1769–1821) in Russland 1812 zurückzuverfolgen. Nach drei Kapiteln brach er die Arbeit jedoch ab und wandte sich in einem neuen Romanprojekt direkt den historischen Ereignissen im ersten Viertel des Jahrhunderts zu.
Historischer Hintergrund: Den historischen Hintergrund bilden die militärischen Auseinandersetzungen Russlands mit Frankreich. Die Romanhandlung setzt 1805 ein, dem Jahr, in dem sich Russland mit England, Österreich und Schweden gegen Napoleon I. verbündete. Nach der für Napoleon siegreichen Schlacht von Austerlitz und weiteren militärischen Niederlagen Russlands wurde 1807 der Friede von Tilsit geschlossen. Als jedoch Zar Alexander I. trotz der 1806 verhängten Kontinentalsperre britische Schiffe in seinen Häfen zuließ, begann Napoleon mit dem Aufbau der Grande Armée, mit der er 1812 in Russland einmarschierte. Nach der Schlacht von Borodino gelang ihm die Besetzung Moskaus, doch der große Brand von Moskau, der einbrechende Winter, Nahrungsmangel und die Angriffe russischer Einheiten zwangen ihn schließlich zum Rückzug.
Inhalt: Der mit insgesamt rund 250 Figuren (Hauptfiguren R S. 1078) besetzte Roman schildert die Geschichte dreier Familien, deren Mitglieder über drei Generationen durch mehrere miteinander verflochtene Erzählstränge verbunden sind.
Der ein wenig plumpe, aber gutmütige und idealistische Pierre Besuchow, illegitimer Sohn eines wohlhabenden Grafen, ist mit Andrei Bolkonski befreundet, einem ebenso zweiflerischen wie scharfsinnigen Denker. Aus der Schlacht von Austerlitz zurückgekehrt, verliebt sich Andrei in Natascha, die bezaubernde Tochter des verarmten Grafen Rostow. Nachdem diese eine Affäre mit dem ruchlosen Lebemann Anatol Kuragin begonnen hat, nimmt Andrei an der Schlacht von Borodino teil, wird schwer verletzt und stirbt.
Pierre indes heiratet Anatols Schwester Helene, die in seiner Abwesenheit bei der Abtreibung eines unehelichen Kindes stirbt. Er wird Zeuge der Schlacht von Borodino, erlebt in Moskau den Einzug der napoleonischen Armee und beschließt, Napoleon zu töten. Sein Plan missglückt, und Pierre kommt in ein Kriegsgefangenenlager, wo er den Soldaten Platon Karatajew kennen lernt. In dessen bäuerlicher Weisheit findet er schließlich eine Antwort auf seine Fragen nach dem Lebenssinn, so wie er in Natascha später seine ideale Ehefrau erkennt.
Nataschas Bruder Nikolai seinerseits gibt, um seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu retten, die Verbindung zu seiner Cousine Sonja auf und heiratet Andreis Schwester Marja, die nach dem Tod des Bruders über ein beträchtliches Vermögen verfügt. Obschon ihre Ehe weniger bewegt und erfüllt erscheint als die zwischen Pierre und Natascha, finden auch Nikolai und Marja zu einem zufriedenen Dasein.
Aufbau: Im ständigen Wechsel zwischen der Darstellung familiärer Szenen, menschlicher Emotionen, Konflikte und Vergnügungen einerseits sowie der Schilderung von Schlachten und Lagebesprechungen andererseits zeichnet Tolstoi ein umfassendes literarisches Porträt des aristokratischen Lebens in einer Zeit, die zu den glanzvollsten Epochen in der russischen Geschichte zählt. Geschichtsphilosophische Exkurse und die Beschreibung der historischen Persönlichkeiten bringen das ethische Anliegen des Autors ebenso zum Ausdruck wie die Sinnsuche der beiden Protagonisten Pierre und Andrei, deren Charaktere zwei verschiedene Seiten in Tolstois eigenem Wesen widerspiegeln.
Wirkung: Der Autor sprach dem Werk stolz den Rang der Ilias (entst. 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts v. Chr.) von R Homer zu. Es wurde mehrfach verfilmt, u. a. 1956 von King Vidor mit Audrey Hepburn in einer der Hauptrollen.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Erster Teil

1

"Eh bien, mon prince, Genua und Lucca sind weiter nichts mehr als Apanagegüter der Familie Bonaparte. Nein, ich erkläre Ihnen, wenn Sie mir nicht sagen, daß wir Krieg bekommen werden, und wenn Sie sich noch einmal unterstehen, alle Schandtaten und Grausamkeiten dieses Antichristen in Schutz zu nehmen (denn daß er der Antichrist ist, das glaube ich), so kenne ich Sie nicht mehr. Vous n'êtes plus mon ami, vous n'êtes plus mein treuer Sklave, comme vous dites. Vor allem aber: Guten Abend, guten Abend. Je vois que je vous fais peur. Setzen Sie sich und erzählen Sie."

So sprach im Juni 1805 das bekannte Hoffräulein Anna Pawlowna Scherer, die Vertraute der Kaiserin Maria Fjodorowna, als sie den Fürsten Wassilij empfing, einen hohen, einflußreichen Beamten, der als erster zu ihrer Abendgesellschaft erschien. Anna Pawlowna hustete seit einigen Tagen; sie hatte die Grippe, wie sie sagte - Grippe war damals ein neues Wort, das nur von einigen wenigen vornehmen Leuten gebraucht wurde. Auf allen Einladungen, die sie am Morgen durch einen Lakaien in roter Livree abgesandt hatte, hatte ohne Ausnahme folgendes gestanden:

"Si vous n'avez rien de mieux à faire, Monsieur le comte (oder: mon prince), und wenn die Aussicht, bei einer armen Kranken den Abend zu verbringen, Sie nicht allzusehr abschreckt, so würde ich mich freuen, Sie zwischen 7 und 10 Uhr bei mir zu sehen. Annette Scherer."

"Dieu, quelle virulente sortie", antwortete der eintretende Fürst, ohne sich im geringsten über einen solchen Empfang aufzuregen, und ein heiterer Ausdruck lag auf seinem platten Gesicht. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Krieg und Frieden war sicher die umfangreichste Literatur, die ich bisher in meinen 31 Lebensjahren genossen habe, jedoch mit Nichten, die langwierigste. Dem Autor gelingt es auf 1600 Seiten in packender Art und Weise, das Denken und Handeln des russischen Volkes zu Zeiten der napoleonischen Kriege in den Jahren 1805 bis 1812 darzustellen.
In künstlerischer Vollendung gelingt es Tolstoi in den kriegerischen und friedlichen Epochen dieser Zeit zu wandeln.
Dabei gibt er uns nicht nur einen genauen Einblick in das durchaus zwiespältige Verhältnis Napoleons zu Russland wie zum Zaren Alexander I, sondern nimmt sich ebenfalls die Zeit, uns gleich noch die Geschichte dreier russischer Großfamilien zu erzählen, deren Leben stark vom Kriege geprägt wird. Geschickt weiß er seinen roten Faden zu spinnen und mit Hilfe seines ach so menschlichen Helden, deren Schicksale miteinander zu verknüpfen. Mit seiner Detailverliebtheit, welche so scheint mir, den großen Literaten dieser Welt durchaus zu Eigen ist, gelingt es ihm, die Motive und Absichten seiner Darsteller zu hinterfragen und für uns als Leser transparent zu machen.
Dank des hilfreichen Personenregisters m Ende des Buches gerät der Leser nie in Verlegenheit, einer gewissen Verwirrung anheim zu fallen, was die Vielzahl seiner Protagonisten betrifft.
Bemerkenswert, wenn auch vielleicht teilweise streitbar, sind seine immer wieder intelligent eingefügten Bemerkungen und Schlussfolgerungen zu den Ursachen der Konfrontationen und deren Folgen auf die weitere Entwicklung Europas in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts, sowie dem Handeln einzelner historischer Persönlichkeiten in ihrer Zeit.
Dieses Buch ist sicher nicht für jemanden geeignet, der leichtverdauliche Kost zum Einschlafen sucht, sondern eher für den interessierten Leser, der damit seiner Liebhaberei frönen möchte. Ganz klares Fazit: DAUMEN HOCH!
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Format: Broschiert
Krieg und Frieden ist eines der größten und bedeutendsten Werke der Weltliteratur. Daran ist nicht zu rütteln und es wurden bereits genügend Rezensionen über Tolstoi's großartiges erzählerisches Talent, die Dreidimensionalität seiner Personen sowie das gewaltige Ausmaß dieses Werks geschrieben. Ich schließe mich allen diesen Punkten bedingungslos an.
Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass ich von dieser Diogenes Ausgabe sehr enttäuscht bin. Ich wählte sie ursprünglich deshalb aus, weil sie in vier Bände unterteilt ist, was das Lesen einfacher macht, weil man nicht immer einen großen Wälzer mit sich herumschleppen muss. Doch musste ich zu meinem Bedauern feststellen, dass die Übersetzung mittelmäßig ist (es gibt allerhand grammatikalische Fehler) und die Typographie selbst sehr zu wünschen übrig lässt. Fast auf jeder Seite befinden sich Rechtschreib- b.z.w. Tippfehler, die beim Lesen störend wirken. Es sieht so aus, als ob die Bücher ohne Korrekturen gedruckt worden sind.
Ich hätte mir das von einem renommierten Verlag wie Diogenes nicht gedacht und bin wirklich enttäuscht. Es zeugt nicht gerade von Respekt für den großen Autor, sein Werk auf diese schlampige Weise herauszugeben.
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Format: Gebundene Ausgabe
Es ist ein Epos. Es ist schwere, anspruchsvolle Literatur. Es ist ein Meisterwerk. Und es ist mein neues Lieblingsbuch.
Krieg und Frieden - das lässt schon auf Inhalt schließen. Wir befinden uns am Beginn des 19.Jahrhunderts, zur Zeit des napoleonischen Frankreichs. Wir befinden uns im Russland unter Zar Alexander I. Wir befinden uns in einer Zeit, die von Intrigen, Bünden, Hoffnungen und Enttäuschungen - und eben von Krieg und Frieden beherrscht wird.

Und eindrucksvoll schildert Tolstoi dieses Auf und Ab, diese antagonistischen Phasen am Schicksal seiner Protagonisten. Die Familien Bolkonskij, Rostow und Pierre, der uneheliche Sohn eines einflussreichen Grafen, bestimmen die Handlung, sind gleichzeitig ihr Opfer und Zeugen der historischen Ereignisse. Liebevoll gestaltet Tolstoi seine Figuren aus - und nicht nur die Hauptcharaktere, sondern auch jeder noch so kleine Charkater, der ins Geschehen eingreift, hat sein Gesicht, seine Mimik und Gestik, seine Eigenarten, seine guten und schlechten Seiten. So verleiht der Autor seinen Figuren eine solche Lebendigkeit, dass man nach Ende des Buches das Gefühl hat, lieben Freunden Adieu zu sagen. Liebe, Hass, Freund- und Feindschaft, Verrat, Lüge, Hoffnung - alle nur möglichen Gefühle und Empfindungen machen unsere Charaktere durch, und das so intensiv, dass dem Leser das Herz schwer wird.

Diese fiktiven Charaktere sind nun den historischen Figuren dieser Zeit beigestellt. Napoleon, Zar Alexander, der Militär Kutusow und all die anderen kleinen oder größeren Rädchen im Räderwerk der Geschichte bekommen Gestalt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich verschlinge historische Romane und hab mich nach einigem Zögern nun auch an dieses Werk getraut. Ich hab eigentlich erwartet, dass der Roman eine gewisse geschichtliche Vorkenntnis erfordert, aber das erwies sich als Irrglaube. Durch Tolstois ausführliche Beschreibungen von z.B. Napoleon oder Kutusow erlangt der Leser nicht nur Kenntnis von den historischen Ereignissen sondern auch von den entsprechenden Hintergründen. Neben diesen geschichtl. Schilderungen bietet dieses Werk eine Vielzahl von unterschiedl Personen, die zwar zunächst etwas verwirren aber ein gelungenes Bild der damaligen Gesellschaft entwerfen. Tolstois Werk fesselt den Leser durch Themen wie Liebe, Leid, Tod und Familie.
Man kann "Krieg und Frieden" eigentlich in 3 Abschnitte teilen. Im 1. Drittel möchte man aufgeben, im 2. Drittel gewöhnt man sich an die Figuren und im 3. Drittel möchte man das buch kaum noch aus der Hand legen.
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