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Kreutzersonate: Eine Liebesgeschichte Taschenbuch – 1. August 2004

4.0 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Marius van Vlooten ist ein brillanter Musikkritiker, ein blinder Mann, der sich trotz einer tragischen und unerfüllten Liebe in seiner Jugend nach etlichen Jahren neu verliebt: Suzanna Flier, Musikerin und eine ausgesprochene Schönheit, spielt die erste Geige in einem Quartett. Janáceks "Kreutzersonate" soll beiden zum Verhängnis werden.

Es ist ein ganz stilles Buch, das Margriet de Moor da geschrieben hat, gleichzeitig ist es auch ein atemberaubendes Buch für alle Sinne. Ein alternder Mann, der einem mit ihm reisenden jungen Musikwissenschaftler Szenen seines Lebens anvertraut. Rückblenden, Erinnerungen, Momente. Aber neben allem kontinuierlichen "Piano" im Erzählstil der Autorin, hört man ganz unverkennbar das erschreckende und unvermeidliche "Furioso" zwischen den Zeilen heraus, ahnt schnell, welchen fatalen Weg diese ganz außergewöhnliche Beziehung zweier Menschen gehen wird.

"...meine Eifersucht riss unsere Liebe, die an tausendundeinem Ding festgemacht war, los und verwandelte sie in eine Wolke von hin und her schießenden Stechfliegen", gesteht van Vlooten -- und erlebt damit nichts anderes, als die musikalische Geschichte der 1923 von Janácek komponierten Sonate, die wiederum auf einer Tolstoi-Novelle basiert: das Schicksal eines Mannes, dem seine Eifersucht zum Verhängnis wird. Ein uraltes Thema, verfilmt, vertont, beschrieben und erlebt.

Wunderbar versponnen ist Margriet de Moors Version dieses zeitlosen Themas. Gefangen nehmend die Verflechtungen von Fakten und Fiktion. Ein sinnlicher Text voller klingender Noten. Wer Janáceks Kreutzersonate kennt, spürt, dass die Zeilen richtig mitklingen, wer sie nicht kennt, sollte sie spätestens nach der Lektüre hören und die Geschichte nachhallen lassen. --Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Die Kreutzersonate
OT Krejcerova Sonata OA 1891 DE 1890Form Erzählung Epoche Realismus
Die Kreutzersonate gilt als eine der wichtigsten und zugleich umstrittensten Erzählungen von Lew N. Tolstoi. 1887–89 entstanden, gehört sie dem Alterswerk eines Schriftstellers an, der sich im Lauf seines Schaffens immer mehr zu einem rigorosen Moralisten entwickelte.
Entstehung: Der authentische Fall eines Mannes, der seine Frau aus Eifersucht getötet hatte, lieferte Tolstoi 1887 die Idee für eine Novelle über die Ehe und die zerstörerische Kraft der Sexualität. Noch im selben Jahr begann er mit der Niederschrift der ersten Fassung, die er jedoch bis zur Fertigstellung der letzten Version 1889 zahlreichen Veränderungen unterwarf.
Inhalt: Den Handlungsrahmen bildet die zufällige Bekanntschaft des Ich-Erzählers mit einigen Mitreisenden in einem Eisenbahnabteil. Unter ihnen befindet sich der zunächst schweigsame, ein wenig nervös erscheinende Wasilij Posdnyschew. Erst als sich eine lebhafte Diskussion über Liebe, Ehe und Scheidung entspinnt, erwacht auch Posdnyschews Interesse am allgemeinen Gespräch. Wie er den anderen erklärt, glaubt er weder an eine Liebe jenseits des sinnlichen Begehrens noch an die Institution Ehe, die ein Betrug sei. – Ein Betrug, bei dem es um nichts anderes gehe als darum, den Geschlechtstrieb ungehindert ausleben zu können. Gleichzeitig bedeute die Ehe, sobald das sinnliche Begehren schwinde, für die meisten Menschen die Hölle auf Erden. Er selbst habe, so eröffnet er seinen Zuhörern schließlich, seine Ehefrau ermordet.
Mit dem Ich-Erzähler allein geblieben, berichtet Posdnyschew während der nächtlichen Fahrt, wie es zu der Tat gekommen ist. Durch die Ehe mit einem in seinem Sinne anständigen Mädchen hoffte er den Ausschweifungen seiner Jugendjahre ein Ende zu setzen. Dass diese Heirat eine Fehlentscheidung war, erkennt das Paar schon bald nach seiner Trauung. Zunehmend voneinander enttäuscht, schlägt ihre erste oberflächliche Verliebtheit in Gleichgültigkeit und später in Hass um.
Nach acht Ehejahren und der Geburt von fünf Kindern raten die Ärzte Posdnyschews Gattin, keine Kinder mehr zur Welt zu bringen. Mit Sorge beobachtet Posdnyschew, wie seine Frau, der ständigen Vereinnahmung durch ihre mütterlichen Pflichten allmählich entledigt, aufzublühen beginnt. Er verficht die Ansicht, dass die Zeugung von Kindern der einzig haltbare Grund sei, dem Geschlechtstrieb nachzugeben.
Eines Abends, als Truchatschewskij, ein entfernter Bekannter Posdnyschews, zu Besuch kommt, bemerkt dieser eine starke Anziehungskraft zwischen seiner Frau und seinem Gast. In der Folgezeit beobachtet er mit wachsendem Argwohn die musikalischen Zusammenkünfte seiner Frau mit Truchatschewskij. Es kommt zu einer Aufführung der einstudierten Stücke, darunter auch der Kreutzersonate von Ludwig van Beethoven, die einen verstörenden Eindruck auf Posdnyschew hinterlässt. Insbesondere das aufwühlende erste Presto erscheint hier in seiner Wirkung als ein Sinnbild angestachelter Leidenschaft.
Während einer Geschäftsreise, die Posdnyschew zwei Tage später antritt, verfolgt ihn der Gedanke, dass diese Musik Ausdruck der Beziehung zwischen seiner Frau und Truchatschewskij sei, und er bricht seine Reise vorzeitig ab. Als er zu vorgerückter Stunde zu Hause eintrifft und den Mantel seines Rivalen im Vorzimmer entdeckt, wird er von rasender Eifersucht gepackt, stürzt sich auf seine Frau und tötet sie.
In einem Nachwort zur Kreutzersonate fasste Tolstoi die wichtigsten Lehren dieser Erzählung zusammen, indem er die voreheliche und eheliche Enthaltsamkeit als das kaum erreichbare, nichtsdestoweniger erstrebenswerte Ideal einer moralisch sich weiterentwickelnden Gesellschaft beschrieb.
Wirkung: Obwohl viel gelesen, war die Erzählung seit ihrem Erscheinen umstritten. Die Verfilmungen wurden unter Wegfall der moralisierenden Passagen weltweit erfolgreich. B. S. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

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Format: Taschenbuch
Dieses dichte, äußerst intelligent geschriebene Buch ist zugleich ein Leckerbissen für den Musikkenner und hat dazu noch ausgesprochene Krimiqualität.
Auch, wenn man sich nicht speziell für die moderne Klassik der Kammermusik begeistert, kann man Margriet de Moors feingeknüpfte Handlung und ihre virtuos gezeichneten Figuren genießen, denn sie erzählt zeitlose Geschichten um Eifersucht und Liebe neu. Ob die Handlung gerade auf einem überfüllten Flughafen, bei einem Meisterseminar für Kammermusik, in einem Eigenheim oder auf einer Baustelle stattfindet - die Schauplätze stehen dem Leser stets klar und detailgetreu vor Augen, und selbst die wahnsinnigsten Taten der Personen in dem Buch sind menschlich nachvollziehbar. So ergibt sich eine packende und glaubwürdige Geschichte mit Tiefgang, die immer wieder überrascht und noch lange in mir nachschwang.
Das Buch hat alle Qualitäten, ein Klassiker zu werden, und ich empfehle es für die Hausbibliothek. Es ist etwas für den Leserausch - ich las es in einem Zug durch, weil es so spannend ist und fing es dann gleich noch einmal von vorne an, um die vielen schönen Details genießen zu können.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Eine etwas andere Liebesgeschichte, mit sehr interessanten Charakterstudien. Die Hauptpersonen kommen einem jedoch nicht sehr nah.
Der Stil allerdings liegt mir nicht so, ich finde diese ineinander geschachtelten Episoden etwas schwerfällig, die Schilderungen langatmig und oft in nebensächlichen Dingen verhaftend.
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Format: Gebundene Ausgabe
"eine merkwürdig gute Einspielung, wer es danach noch geschafft hat diesen hundsgemeinen Rhythmus, dieses bösartige Tempo diese nicht zu rechtfertigende Verzückung des Mädchenmords...." Danach veröffentlichte er seine erste Kritik.

Der Ich-Erzähler trifft im Flughafen Schipol, unterwegs zu einem Meisterkurs in Bordeaux, auf den Musikkritiker Mijnheer van Vlooten, der ihm während des Flugs über seine grosse Liebe erzählt deretwegen er nun blind ist. Als Sie ihn unangekündigt verlassen hatte wollte er sich das Leben nehmen aber der Schuss verfehlte.
In Bordeaux macht er die Bekanntschaft der Geigerin Suzanna de Flier. Als er sie im Janacek-Streichquartett den Part der ersten Geige spielen hört verliebt er sich in sie, sie heiraten. Sie gebiert ihm einen Sohn. Wegen Abwesenheiten aufgrund ihrer Laufbahn als Musikerin steigert der blinde Marius van Vlooten seine rasende Eifersucht ins Uferlose. Da er sie zu verlieren scheint will er sie töten. Fast hätte der Plan geklappt.

Sie versöhnen sich aber Susanne Flier kommt bei einem Flugzeugunglück ums Leben. Im Nachruf trauern um sie Marius van Vlooten, Benno, Beatrijs und Lidwien.
Einst träumte der Erzähler Musik sei etwas Schreckliches und Eugène Lehner hatte zu Suzanne Flier gesagt 'Don't play notes, just humanize them.' - "spiel nicht, lebe Musik". Worte, schön, schrecklich, prophetisch. Von der Verliebtheit einer Frau hatte dieses Streichquartett gehandelt, von der Eifersucht ihres Mannes. Als erste Geigerin hatte sie nicht einfach einen Part der Kreutzersonate gespielt sondern ihr vom Schicksal zugewiesene Geschichte. An jenem Abend war sie weit offen dafür und van Vlooten ist ihr dahin gefolgt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wieder einmal überrascht Margriet de Moor mit einer ungewöhnlichen Erzählperspektive. Die Geschichte wird in drei Gesprächen zwischen dem Ich-Erzähler und der männlichen Hauptperson (Marius van Vlooten), die sie auf Flugreisen, auf denen sie sich zufällig (über 2 Jahrzehnte verteilt) treffen, führen.

In diesen Gesprächen wird die Leidens- und Liebesgeschichte um einen schwierigen Mann (Marius van Vlooten) erzählt, der in der Jugend eine unglückliche Liebe erfahren hat und wahrscheinlich eher impulsiv, auf jeden Fall aber konsequent und tragisch darauf reagiert. Später erlebt er eine neue Liebe, um die und dessen Verlauf es in diesem Buch vor allem geht. Sie lehnt sich an die gleichnamige Geschichte von Tolstoi (1889), die von Janacek 1923 mit dem gleichnamigen Streichquartett so eindringlich in Noten umgesetzt wurde.

Und da ist die ehemalige Musikstudentin de Moor wieder bei ihren Lieblingsthemen, der Musik und der ach so facettenreichen Welt der Liebe. De Moor ist bekannt geworden durch "Erst weiß, dann grau, dann blau" ihren ersten Welterfolg oder auch durch das ausgesprochen ergreifende "Sturmflut". Die vorliegende fast 150 Seiten umfassende Hommage an die Geschichte (Tolstoi) und deren musikalische Interpretation (Janacek) stellt erneut ein feinsinniges Tasten nach der Natur der Liebe dar.

Exzellent geschriebenes/komponiertes, elegant erzähltes kleines Meisterwerk.
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