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Kreutzersonate / Eine Frage der Schuld Gebundene Ausgabe – 27. September 2010

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Sofja Tolstajas Antwort auf einen der bekanntesten Texte Tolstois, nämlich die furiose und verstörende 'Kreutzersonate', ist ein literarisches Kleinod.« (Volker Hage, Der Spiegel)

»Ein klassisches Eifersuchtsdrama aus dem zaristischen Russland.« (Heidenheimer Zeitung, 02.07.2010)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Lew Nikolajewitsch Tolstoi (1828-1910) entstammte einem alten russischen Adelsgeschlecht. Er wurde auf dem väterlichen Gut Jasnaja Poljana geboren und wuchs nach dem frühen Tod beider Eltern in der Obhut einer Tante auf. 1851-1856 leistete er seinen Militärdienst im Kaukasus ab. Sein Erstlingswerk, eine autobiographische Skizze, wurde 1852 veröffentlicht und hatte bereits großen Erfolg. Nach ausgedehnten Reisen durch Europa heiratete er 1862 die sechzehn Jahre jüngere Sofja Andrejewna Behrs. Das Paar zog sich nach Jasnaja Poljana zurück, wo Tolstoi seine großen Werke schrieb, die ihn weltberühmt machten: «Krieg und Frieden» (1864-1869) und «Anna Karenina» (1873-1876). In den 1880er Jahren wandte Tolstoi sich rigoros christlichem Denken und Handeln zu. Alle Kunst, die nicht moralischen Zwecken diente, lehnte er fortan ab. Der Eindruck des Elends des Moskauer Großstadtproletariats veranlasste ihn zur Konzeption einer sozialrevolutionären Lehre, die ihm die Bewunderung seiner Zeitgenossen bis hin zu Mahatma Gandhi eintrug, die aber zu einem Konflikt mit der Kirche führte. Auch in seine Familie reichte der Konflikt hinein: Die letzten Jahre seiner Ehe bis zu seinem Tod waren von Meinungsverschiedenheiten über die richtige Lebensweise und nicht zuletzt über Geldangelegenheiten überschattet. Lew Tolstoi starb am 20. November 1910 in der Bahnstation Astapowo, nachdem er seine Familie verlassen hatte.

Sofja Andrejewna Tolstaja (1844–1919) wuchs in Moskau als Tochter eines Arztes auf. Sie legte den höchsten Bildungsabschluss ab, der ihr möglich war, als den Frauen in Russland das Universitätsstudium noch nicht gestattet war - das Hauslehrerinnenexamen. Im Alter von achtzehn Jahren heiratete sie den wesentlich älteren, bereits bekannten Schriftsteller Lew Tolstoi. Vor ihrer Hochzeit hatte sie selbst geschrieben, nun aber gab sie alle eigenen literarischen Ambitionen auf und widmete sich ganz der Kunst ihres Mannes. Unermüdlich übertrug sie die oftmals fast unentzifferbaren, mit unzähligen Korrekturen übersäten Manuskripte Tolstois in Reinschrift.

Den größten Teil ihres Ehelebens verbrachten die Tolstois auf ihrem Landgut Jasnaja Poljana. Sie hatten dreizehn Kinder; fünf von ihnen starben jedoch, bevor sie das Schulalter erreichten. Sofja Tolstaja führte ihr Leben lang Tagebuch, aber erst spät begann sie wieder, literarische Texte zu verfassen. Ihren ersten Roman «Eine Frage der Schuld» schrieb sie 1893 als Antwort auf Tolstois «Kreutzersonate»; er wurde fünfundsiebzig Jahre nach ihrem Tod erstmals in Russland veröffentlicht. Ihr zweiter Roman «Lied ohne Worte», in dem sie den Tod ihres jüngsten Sohnes verarbeitet, entstand 1897-1900 und ist in Russland bis heute nicht veröffentlicht worden.


Olga Martynova, 1962 bei Krasnojarsk in Sibirien geboren, wuchs in Leningrad auf, studierte russische Sprache und Literatur; 1991 zog sie nach Deutschland. Sie lebt mit ihrem Mann Oleg Jurjew in Frankfurt/Main. Sie schreibt Gedichte (auf Russisch) und Essays und Prosa (auf Deutsch). Mit ihrer Lyrik war Olga Martynova auf der Longlist für den Russischen Preis 2009, mit ihrem Roman-Debüt »Sogar Papageien überleben uns« kam sie auf die Longlist des Deutschen Buchpreises und auf die Shortlist des Aspekte-Preises. 2011 erhielt sie den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis und den Roswitha-von-Gandersheim-Preis. 2012 wurde sie mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet.


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Folgende Hauptrezensionen habe ich zu beiden Werken bereits verfasst:

Die Kreutzersonate:

Die Kreutzersonate - Ein frauenfeindliches Werk, das Sofja Tolstajas "Eine Frage der Schuld" kritisch gegenübersteht

Posdnyschew, ein Fahrgast in einem nächtlichen Zug, erzählt, nachdem er einige Passagiere über die Liebe als Fundament für eine glückliche Ehe reden hört, sein eigenes Leben: Er glaubte verliebt zu sein, stürzte sich in eine Ehe, zeugte fünf Kinder, ließ Hass gegenüber seiner Gattin aufkeimen, war rasend eifersüchtig und brachte sie letztendlich darauf um.

Tolstois Werk spricht viele Komponenten an, z.B. dass vorehelicher Geschlechtsverkehr nicht gut ist und ins Verderben führt, dass Freudenhäuser gegen die Moral verstoßen oder, dass - das Hauptthema des Buches - die Frauen an vielerlei Schuld tragen und provozieren durch ihr provokantes Auftreten (Kleidung, Flirten mit anderen Männern etc.), sodass die Männer Gefühle der Eifersucht pflegen und letztendlich in Wut und Raserei verfallen und sich einem Mord liebend gerne hingeben. Tolstoi war als Schriftsteller ein Perfektionist und veröffentlichte kein Werk, bevor er nicht eine noch so kleine Ausbesserung vorgenommen hätte. Darum ist "Die Kreutzersonate" in ihrer Überzeugungskraft dem Leser gegenüber gewaltig und lässt nicht zu wünschen übrig. Man fühlt mit der Hauptfigur mit und bringt sogar Verständnis für seine eigentlich unverzeihliche Tat auf. Diesem Werke steht "Eine Frage der Schuld" von Sofja Tolstaja gegenüber, Tolstois Frau. Sie ist das Kontra-Werk auf die frauenfeindliche Kreutzersonate Tolstois.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Diese beiden Darstellungen der Ehe als solcher finde ich genial. Die beiden Autoren haben so feinfühlig und tiefschauend alles dargestellt, was sich eben so abspielt. In Natura und in den Köpfen. Und siehe ... es war vor 200 Jahren so, es ist heute so und es wird in 200 Jahren ebenso sein. Es ist immer Tumult und Tragik dabei. Warum? Weil Man und Frau eben mit vollkommen unterschiedlichen Motivationen, Harmoniebedürfnissen, Näheerwartungen, Gemeinsamkeitsansprüchen, Hormonspiegeln, Emotionsseismographen und Zeitvorstellungen in Ehe/Partnerschaften hineingehen. Es kann einfach nicht befriedigend und prosperierend funktionieren.

Darüber hinaus ist das Büchlein einfach schön in der Hand zu haben. Klein, wohlriechend, mit Seidenbändchen, Schutzhülle, schönem Papier, ...
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Format: Gebundene Ausgabe
Die beiden Romane von dem grossen russischen Autor Lew Tolstoi und seiner Ehefrau Sofja Tolstaja gelten als weltliterarischer Rosenkrieg. Es ist bis heute fraglich, ob die Kreutzersonate als frauenfeindlich gilt oder gar als moderne Behauptung der Frauenrechte verstanden werden soll. Jedenfalls widerspiegeln viele Thesen seinen eigenen inneren Kampf gegen Lüsternheit und fleischliche Liebe. Der Roman wurde und wird kontrovers diskutiert und widersprach den damaligen gesellschaftlichen Grundsätzen und Moralvorstellungen (geschrieben 1887-89). Die radikalen Ideen Tolstois wurden später gar von einer sektenähnlichen Gruppierung aufgenommen, welche teilweise noch bis in die heutige Zeit existiert.

Mit ihrem Gegenroman „Eine Frage der Schuld“ (geschrieben 1892/93) gibt Sofja Tolstaja Antwort auf ihre öffentliche Blossstellung. Zwar wird diese nur von der Öffentlichkeit als solche wahrgenommen, doch bestreitet S.T. beleidigt worden zu sein. Der Roman wird erst 100 Jahre später veröffentlicht und zeigt doch, wie aufgebracht sie über die Kreutzersonate selbst war.

Beide Romane sind ausserordentlich schön und spannend zu lesen, geben viele Einblicke in die damaligen Gesellschaftsstrukturen und sind in manchen Fragen aktueller denn je.
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