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Kreative Fotografie - 52 Wochenendprojekte (Digital fotografieren) Broschiert – 1. November 2009

4.2 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert
Der Autor stellt 52 kreative Photoprojekte vor. Diese sind in vier Gruppen gegliedert: Aufnahmetechniken (z. B. Kamerawerfen oder Lightpainting), zwei Gruppen mit Bastelprojekten (Kamera- und Objektivzubehör sowie Beleuchtungsausrüstung) und digitale Bildbearbeitung. Die Projekte sind teilweise recht trivial und die Bescheibungen bleiben sehr oberflächlich. Für einen Anfänger mag dieses Buch interessante Anregungen bieten, wer aber schon länger fotografiert hat das meiste schon mal gesehen, gelesen oder bereits selbst ausprobiert.

Am aller überflüsigsten finde ich das Kaptiel "Kamerastativ als Biltzstativ und Blitzstativ als Kamerastativ". Ich kann also einen Blitz auf ein Kamerastativ schrauben und eine Kamera auf ein Blitzstativ. Und unter Umständen brauche ich einen 3/8" auf 1/4" Gewindeadapter. Tolle Erkenntnis, da wäre ich nie im Leben selber drauf gekommen!

Darüber hinaus ist die Übersetzung teilweise recht holprig und ab und zu einfach falsch, was soll z.B. ein Farbgel sein? Klar, auf Englisch war das mal ein "colour gel" und gel steht für gelatine filter. Es wird also wohl ein Farb-(Folien-)Filter gemeint sein. Und würde der Übersetzer was vom Fotografieren verstehen, dann hätte er das auch gewußt ...
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Format: Broschiert
Die 52 Projekte umfassen meist je ein bis zwei Doppelseiten. Ein zusammenfassender Eingangstext beschreibt, auf welche Situationen sich ein Effekt anwenden lässt, beziehungsweise, für welche Art von Aufnahmen sich ein bestimmtes Zubehörteil besonders eignet und warum dies jeweils so ist. Im Anschluss werden die Kamera, das Zubehör und gegebenenfalls Bastelgegenstände und Werkzeuge aufgeführt, die für das Projekt benötigt werden. Zudem ist der Schwierigkeitsgrad, angesiedelt zwischen 1 und 3, angegeben.
Eine detaillierte Erläuterung des zu Erreichenden folgt, der sich wiederum eine detaillierte und bei Bedarf bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung anschließt. Mehrere Beispielfotos zeigen, sofern es um den Nachbau eines Ausrüstungsteils geht, das fertige Objekt sowie mit seiner Hilfe aufgenommene Fotos. Ein Kasten mit Tipps versieht den Leser mit weiteren Informationen.

Selbst wer vielleicht plant, sich nach und nach eine mehr oder weniger professionelle Ausrüstung zuzulegen, hat an diesem Buch Vergnügen. Einerseits sind da die vielen vorgestellten Effekte, von denen man als Laie oft nicht weiß, wie sie erzeugt werden, etwa, wenn sich bei Nachtaufnahmen runde kleine Lichtquellen in aufblitzende Sterne verwandeln - ein eigentlich simpler Trick! -, zum anderen muss man nicht unbedingt warten, bis man sich das gewünschte teure Ringlicht oder gar ein Tilt-Objektiv zusammengespart hat: Das selbst gebaute Ringlicht besteht im Wesentlichen aus zwei Kunststoffschüsseln, das Tilt-Objektiv aus Abflussreinigergummi.
Und wer eine Kompaktkamera besitzt, kann auf einen erheblichen Teil der vorgestellten Tricks zurückgreifen, ohne gleich eine Spiegelreflexkamera kaufen zu müssen.
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Format: Broschiert
Wozu oder wofür kaufe ich mir eigentlich ein Kochbuch? Naheliegend ist, die Rezepte einfach nur nachzukochen. Doch was mache ich, wenn Porree, Melonen oder Kohlrouladen in den Gerichten vorkommen? Weil mir allein schon vom Geruch schlecht wird, ist das Rezeptbuch schlecht oder für mich sogar ungeeignet? Ähnlich sieht es mit jenen Kochvorschlägen aus, die ich selbst kenne und aus dem Effeff beherrsche. Ich betrachte 'Kochbücher' aller Art als Wissenserweiterung und Ideengeber. Es liegt an mir, einen Extrakt herauszulesen und ihn zukünftig nach meinem Gusto anzuwenden.

Mit derselben Einstellung habe ich mich für den Kauf von Chris Gatcums 'Kreative Fotografie ' 52 Wochenendprojekte' entschieden. Schon beim ersten flüchtigen Durchblättern fallen wir Themen auf, die ich selbst bereits praktiziere oder, wie zum Beispiel die digitale Lochkamera, dabei bin, für mich zu entdecken. In dem speziellen Fall betrachte ich das Buch eben als Wissenserweiterung und weiß mittlerweile auch, wie viel Arbeit, Glück und handwerkliches Geschick im Stechen einer Lochblende steckt.

Andere Themen, wie zum Beispiel die Modellwelt und das umgekehrte Objektiv, kenne ich nur vom Hörensagen oder aus den Workshops im Fotoklub. Es ist fraglich, ob ich mich jemals einem der vorgestellten Projekte zuwenden werden. Ist das der Fall wird mit Sicherheit das Buch an der Stelle ein guter Ratgeber sein. Meine Favoriten sind jene Projekte, die sich dem Lichtformen annehmen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie einfach und dennoch effektvoll Lösungen im Eigenbau sein können. Zur digitalen Fotografie gehört auch die Bildbearbeitung. Sie ist und bleibt das Entwicklungslabor, um das ich Filmfotografen beneide.
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Format: Broschiert
Ich finde die Projekte kreativ und anregend. Ich habe das Buch gekauft da habe ich grad angefangen mich mit dem Fotografieren auseinanderzusetzen und als Änfängerin habe aber viele ausführliche Erklärungen vermisst, die für Einsteiger ,wie ich sie im Buch vor finde, meiner Meinung nach nicht ausreichen. NAchdem ich viel dazu gelernt habe und das Buch erneut in die Hand genommen habe, sind viele Projekte für mich eher umzusetzen als anfänglich, auch wenn sie beim Schwierigkeitsgrad mit einem Stern oder zwei, also als leicht , bewertet wurden.
Alles in allem ,im Buch findet man viele Anregungen und Ideen, die Umsetzung ist nicht immer gut genug erklärt.
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