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Kundenrezensionen

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am 28. Juni 2007
Autorenkino ist immer schwierig. Nur schwer kann der Leser, dem das Buch so ungemein gut gefallen hat, mit einer Verfilmung befriedigt werden. Ryan Murphy hat es versucht und immerhin ist es ihm gelungen einen Teil der Story gut rüberzubringen.

Augusten Burroughs Roman "Running with scissors" handelt von seiner eigenen Jugend. Sein Vater trinkt, die Mutter glaubt, eine begnadete Dichterin zu sein, erhält jedoch nur Absagen für ihre Werke. Die Ehe zerbricht und Mutter Deirdre driftet langsam aber sicher in eine Scheinwelt ab. Sie erhofft sich Hilfe vom Psychiater Dr. Finch. So beginnt für Augusten ein neuer Lebensabschnitt. Da Deirdre nicht mehr ohne Finch leben kann und er sie in einer Art Tabletten- und Sitzungsabhängigkeit an sie bindet wird Augusten sozusagen an die Familie des Dr. abgegeben. Ziemlich schnell bemerkt er, dass nicht nur seine Mutter verrückt ist, sondern das Dr. Finch den Wahnsinn seiner Mutter noch um einiges übertrifft. Augusten versucht, seinen eigenen Weg zu finden, verbündet sich mit Dr. Finchs seltsamen Kindern und landet schließlich im Bett und den Armen des schwulen Bookman. Wie Augusten es dennoch schafft, das Chaos und die wahrlich krasse Umgebung zu verlassen, dass ist eine Geschichte, die das Zuhören wirklich wert ist.

Augusten Burroughs Roman schrie geradezu nach einer Verfilmung. Ryan Murphy hat in die vollen gegriffen und mit Annette Bening, Gwyneth Paltrow, Joseph Fiennes und Alec Baldwin ein who is who der amerikanischen Schauspielgarde an den Set gebeten. Gerade Annette Bening bringt Burroughs Romanfigur Deirdre mit absolutem Spiel romanecht in den Film ein. Eine Klasseleistung. Einziges Manko: Wer den Roman gelesen hat, der weiß, dass Burroughs die tragische Geschichte seiner Kindheit mit sehr viel Humor gewürzt hat. Den seltsamsten Dingen konnte er noch eine Art Witz abringen, die uns beim Lesen des Buches schmunzeln ließ. Das hat Murphy leider nicht komplett umsetzen können. Während der Roman, jedenfalls meiner Ansicht nach, aus 50 Prozent Tragik und 50 Prozent Humor besteht, hat Murphys Film vielleicht 20 Prozent des Humors abgegriffen. Das ist schade und wird einige Zuschauer, die den Roman gelesen haben, ein wenig unglücklich stimmen. Ansonsten ist "Krass" gutes Autorenkino mit hervorragenden Schauspielern.
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am 8. August 2009
Das Cover verspricht schwarzen Humor, der Film ist hochkarätig besetzt, ich war sehr gespannt darauf, ihn zu sehen. Nach dieser Erfahrung bin ich eher irritiert und nachdenklich. Hier geht es ja nicht um eine ausgedachte schräge Filmklamotte, sondern um die Verfilmung eines tragikomischen Romans, in dem der Autor die Geschichte seiner traumatischen Kindheit und Jugend erzählt. Ich kenne den Roman nicht, nehme aber an, dass der Autor versucht hat, seine schmerzlichen Erfahrungen auf diese Weise zu verarbeiten. Das Herausheben komischer und skurriler Elemente, das humorvolle Schildern der Ereignisse betrachte ich hierbei als wichtiges Hilfsmittel: so wird die notwendige Distanz geschaffen, um sich den Erfahrungen überhaupt stellen zu können. In einem Roman kann das funktionieren, für den Autor und auch für den Leser, der die Möglichkeit hat, beides nachzuvollziehen, die Komik und (oft zwischen den Zeilen verborgen) die Tragik.
Aber ist es auch in der vorliegenden Verfilmung gelungen, diese Vielschichtigkeit angemessen zu transportieren? Ich denke eher, nein. Der Film setzt in hohem Maße auf die Skurrilität der Personen und Situationen, dieser Teil ist gut gemacht und auch witzig. Aber die wahre Geschichte erlaubt es nicht, bei den spaßigen Anekdoten stehen zu bleiben. Schließlich geht es, realistisch betrachtet, um emotionale Vernachlässigung und Missbrauch eines Kindes. Angesichts der unglaublichen Dinge, die da passiert sind, wäre eigentlich ein Drama angebracht gewesen. Im Roman wird diese Dynamik durch den Autor selbst verkörpert, und seine Darstellungsweise ist in jeder Form legitim, da es um seine Art der Verarbeitung geht. Im Film bleibt dieser wichtige Aspekt meines Erachtens auf der Strecke. So wirken gerade die brisanten Szenen eher hilflos und flau. Es geht eben bei alledem nicht um Spaß, sondern um abgrundtiefe Verzweiflung.
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am 2. Mai 2012
Ich habe mir den Film vor ein paar Jahren in der Videothek ausgeliehen und wusste erst nicht so richtig wo ich den Film einordnen soll. Ist er verrückt? Völlig daneben? Total lustig?
Ich für mich finde der Film ist eine gute Mischung aus allem.
Großartige Schauspieler, die ihre Rollen unglaublich gut spielen. Alles leicht daneben aber der Film heißt ja auch nicht zumsonst Krass!Und wenn es dann noch eine wahre Geschichte ist..Großartig. Das leben schreibt die spannendsten Geschichten.
Nun sind ein paar Jahre vergangen und der Film kam mir wieder ins Gedächtnis und somit hab ich ihn mir einfach gekauft. Ich finde in einer etwas alternativen Filmsammlung darf der Film nicht fehlen.
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am 20. Januar 2008
Beim Anfang dachte ich noch "öhm..aha?" Aber wie das so oft der Fall ist, wurde der Film immer besser.
Ich bin der Meinung, dass die meisten meiner Vorredner nicht zu der Sorte Mensch gehören, für die dieser Film bestimmt ist. Es ist ein bekloppter, aber liebenswerter Film. Ich habe teilweise Tränen gelacht - und das passiert nicht so oft!
Also verstellt euch nicht; lasst euren inneren Psycho frei und lacht verdammt nochmal über diesen genialen Film!
Und wenn ich schon beim gute Ratschläge geben bin: Das Buch zu lesen kann sicher auch nicht schaden.
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am 28. Oktober 2007
Ich könnte jetzt eine aushührliche Interpretation des Filmes hinterlassen ...würde nur langweilen und ist auch nur meine Sichtweise auf den Film.
Für mich war es ein Highlight ihn zu sehen , ja kaum zu glauben ich fand ihn amüsant bis superwitzig aber auch tragisch und sehr anrührend . Das ist reales Leben wie es auf unserem Erdball täglich abläuft .....man glaubt es nich aber soetwas passiert wirklich ...es gibt Menschen wie die Finchs und Boroughs nur oft nehmen wir sie nicht war.
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am 19. Mai 2010
Zum Glück liess ich mich davon nicht abschrecken und orderte diesen Film, von dem ich noch nie vorher gehört habe, von einem Online-Verleih - nur aufgrund der erstklassigen Besetzung die fast nur aus Oscar- und Golden-Globe-Nominierten, bzw -Preisträgern zu bestehen scheint.
Jeder einzelne von ihnen trägt diesen Film, in all den melancholischen, traurigen, skurillen, witzigen, verrückten, nachdenklichen, optimistischen und pessimistischen Momenten dieses tollen Streifens wo wirklich jeder einzelne Protagonist seine inneren Leichen im Keller trägt. Einige Szenen sind wirklich magisch und haben bei mir für Gänsehaut gesorgt, unter anderem auch durch den genialen Soundtrack der aus Songs aus den 70er Jahren besteht in denen der Film auch handelt.
Wie man hier sieht offensichtlich nicht jedermanns Sache, für Träumer und Leute mit Hang zu ungewöhnlichen Stoffen und grandioser Schauspielkunst, sehr empfehlenswert.
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am 29. März 2009
Ich finde den Film sehr sehenswert. Man muss vor allem immer im Kopf behalten, dass es sich hierbei um eine wahre Geschichte handelt, denn Augusten Burroughs hat einen Teil seines Lebens aufgeschrieben, und der wurde nun verfilmt. Meiner Meinung nach auf sehr intelligente, witzige, teils zynische Art. Die Charaktäre sind so absurd, alles, was passiert, ist einfach nur absurd. Ich find's großartig.
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am 21. Januar 2010
Also, wer diesen Film lustig findet, der hat nichts verstanden. Oder vielleicht ist es auch andersherum: er ist lustig und ICH habe nichts verstanden. Aber ich konnte an keiner Stelle lachen, im Gegenteil, ich war oft so gerührt, dass ich mir fast die Tränen liefen. Ich finde diesen Film ganz wunderbar und werde ihn mit Sicherheit noch oft ansehen.
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am 23. Februar 2010
Nachdem ich das Buch vor 2 Jahren las bin ich irgendwann auf die Verfilmung gestoßen. Leider ist der Inhalt im Film gekürzt und nicht so fesselnd wie das Buch. Dennoch sehr sehenswert.
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am 29. September 2015
Für jemanden, der das Buch gelesen hat, ein Muss. Super Cast und Schmunzeln ohne Ende. Ich habe ihn schon 3x gesehen.
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