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Kundenrezensionen

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am 5. Januar 2011
Hier vergessen wir mal allen Computereffekthaschereianspruch der heutigen Zeit!
Wer Lust hat sich auf einen der eigenwilligsten und künstlerisch anspruchsvollsten Legetrick/Zeichetrickfilme der Filmgeschichte einzulassen, der ist bei diesem Film von Trickfilmgott-Altmeister Karel Zemal so gut aufgehoben, wie es besser nicht geht.
Ich selbst habe diesen Film seit Jahren auf einer VHS Kopie (nun DVD-Kopie) aus dem SWR Archiv, und schaue sie mir mindestens einmal im Jahr an.
Jetzt habe ich mir diese DVD sofort vorbestellt und freue mich unendlich darauf sie zu sehen! Die Stimmung dieses Films ist unbeschreiblich. Dafür gibt's - neben der genialen Handlung von einem der besten Bücher der Welt - allein schon mal 5 Sterne von mir! Karel Zeman's Krabat ist zwar nichts für Leute, die Hollywood-Industrieprodukte konsumieren. Dafür aber ein leckerbissen für den gehobenen Geschmack anspruchsvoller Cineasten und Trickfilmkenner. Fein, künstlerisch, sehr anspruchsvoll und absolut unheimlich. Ich kenne diesen Film seit meiner Kindheit und habe mich damals wirklich sehr vor ihm gegruselt. Auch musikalisch ist der Film vom aller-allerfeinsten, was je in einem Film geboten wurde. Ich sage das als Riesensoundtracksammler-und Kenner. Von daher hoffe ich mein Leben lang schon, dass es diese Musik jemals schaffen wird als Soundtrack veröffentlicht zu werden! Damals (1978) war die Welt noch weit davon entfernt, dass alles als Merchandising vermarktet wird wie heute. Was ich in diesem Sonderfall sehr schade fand und finde. Darum habe ich mir als 6-jähriger Junge, als eines meiner allerersten modellierten Werke, den schrecklichen Meister von Krabat als bewegliche Puppe nachgebaut. Sicherlich auch um meine Angst vor ihm zu bewältitgen. Dieser Film wurde für mich persönlich zu einem der - mit Abstand - prägensten Filmen von allen.
Ich sage es jetzt schon: für Kinder ist dieser Film nur bedingt geeignet und sollte wegen der morbiden Grundstimmung nur im Beisein von Erwachsenen angeschaut werden. Trotzdem ist er Unterhaltung und in seiner Einzigartigkeit vom aller-allerfeinsten und absolut wärmestens zu empfehlen!
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Februar 2011
Als ich Karel Zemans Film "Krabat" (1977) zum ersten Mal im Fernsehen sah, werde ich kaum über zehn Jahre alt gewesen sein und hatte danach nächtelang Alpträume, in denen der "Meister" mit seinem gespaltenen Schädel sein grausiges Unwesen trieb. So sehr hatten mich Zemans Animationskunst mit ihren festumrissenen, klaren Bildern, die gleichwohl eine verwunschene, zauberhafte Atmosphäre erschafft, und die unheimliche Geschichte des kleinen Waisenjungen Krabat, der in der Mühle am Schwarzen Wasser die dunkle Macht der Magie erlernt, in ihren Bann geschlagen. Ein paar Jahre später dann wurde der Film erneut gezeigt, und beinahe dreißig Jahre lang lebten die Bilder nur raunend in meiner Erinnerung. Damals, vor dem Siegeszug von VHS, mußte man doch t a t s ä c h l i c h warten, bis ein Film mal wieder im Fernsehen gezeigt wurde.

So war ich denn über alle Maßen erfreut, als ich beim Stöbern in der Abteilung für Kinderfilme unter dem Buchstaben K - ich wollte für meinen Nachwuchs eigentlich eine DVD vom Kleinen Roten Traktor kaufen - auf dieses Meisterwerk stieß.

Ganz kurz zur Geschichte, die sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts in der Lausitz abspielt: Der Waisenjunge Krabat wird von einem in die Gestalt eines Raben geschlüpften Magier in die Mühle am Schwarzen Wasser gelockt, wo er nach und nach in die Geheimnisse der schwarzen Magie Einblick erhält. Einmal im Jahr jedoch fordert der Meister, eben jener Magier, den am weitesten in der Magie bewanderten seiner 11 Gesellen zu einem Kampf auf Leben und Tod heraus, den er wegen seiner Hinterlist gewinnt. Krabat möchte dem finsteren Regiment des Meisters entfliehen, zumal er sich inzwischen auch in ein Mädchen, die Kantorka, verliebt hat, doch damit er der Macht des Meisters entkommen kann, muß die Kantorka einen gefährlichen Liebesbeweis antreten.

Mit seiner charakteristischen holzschnittartigen Animationstechnik gelingt es Zeman vortrefflich, Preußlers Roman "Krabat" visuell umzusetzen, wenn er auch notgedrungen einige Ereignisse im Buch vereinfacht bzw. völlig wegläßt.* Andererseits weiß er auch, eigene Akzente zu setzen: So läßt er die Hofschranzen auf einem Ball des Kurfürsten von Sachsen sich mehrfach vor einem leeren Thron verneigen, der sich jeweils respektheischend in ihre Richtung dreht - eine obligate Kritik feudaler Macht oder etwa ein subversiver Seitenhieb gegen den real existierenden Sozialismus? Dies nur am Rande.

"Krabat" ist einfach ein ungeheuerlich machtvoller Film, dessen Bildgewalt es locker mit den computeranimierten Pixarfilmen unserer Tage aufnehmen kann und auf jeden Fall einen tieferen Eindruck als diese hinterlassen wird. Im Grunde ist es schon lächerlich, hier auch nur einen Vergleich anzudeuten.

Der einzige Kritikpunkt, den ich anzubringen habe, betrifft nicht den Film selbst, sondern die FSK-Freigabe: Einem sechsjährigen Kind diesen Film zu zeigen, hielte ich wegen der doch sehr bedrohlichen Atmosphäre für pädagogisch unverantwortlich, obwohl ich seinerzeit die Alpträume, glaube ich, sehr genossen habe - jedenfalls am nächsten Morgen.

* So verlagert er beispielsweise die Erzählperspektive von der dritten in die erste Person.
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am 3. August 2011
Oh mein Gott, dass es diesen Film nun endlich auf DVD gibt, ich kann mich gar nicht beruhigen. Diesen Film sah ich in meiner Kindheit. Er hat mich zu Tode erschreckt und gleichzeitig so sehr berührt. Nie mehr konnte ich ihn vergessen! Als ich achtzehn war, Anfang der Neunziger, lief er nochmal im Fernsehen und ich war so schlau ihn auf VHS aufzunehmen. Seitdem habe ich das Band bestimmt vier millionen mal gesehen. Aber wie das mit VHS Bändern so ist, der Tod naht....ich war in grosser Sorge, dass das Band endgültig sterben würde, bevor dieses filmische Kleinod jemals auf DVD erscheint. Ehrlich gesagt habe ich nie damit gerechnet dass dieser Film jemals auf DVD erscheinen würde. Dafür ist er einfach zu seltsam, zu besonders, zu Non-Mainstream. Heute schaue ich zufällig auf Amazon rum und finde die DVD. Ich bin fassungslos, bestelle sofort und empfehle diesen Film ohne jede Einschränkung. Er ist eine traumhafte, alptraumhafte, faszinierende und poetische Annäherung an eines der schönsten Bücher der Welt. Kindern würde ich ihn aber nur bedingt vorsetzen...
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am 18. Dezember 2012
Als Kind habe ich das Buch "Krabat" verschlungen und mehrfach gelesen (aber nur das blaue Original vom Thienemann-Verlag mit den wunderbaren Holzschnittbildern), ich wurde jedesmal erneut in die Handlung eingesogen, habe mich gegruselt und dennoch mit einem Glücksgefühl von "wow, wie schön" das Buch zur Seite gelegt. Später habe ich per Zufall die Zeichentrickverfilmung gesehen, und auch, wenn ein paar Sachen anders sind als im Buch: der Film schafft es, die grandiose Sogwirkung des Buches zu vermitteln, ist gruselig und spannend zugleich und hat dennoch eine wunderbar-positive Grundaussage. Schade, dass ich über 20 Jahre warten musste, bis der Film wieder ausgestrahlt wurde - damals hatte ich dann wenigstens einen DVD-Recorder und konnte mir den Film sichern. Dass es ihn jetzt endlich (!!!!!!!) offiziell auf DVD gibt, ist mit Gold nicht aufzuwiegen. Jeder Fan des Buches wird diese Verfilmung lieben, vor allem, wenn er (wie ich) der großen Realfilmumsetzung so gar nichts abgewinnen kann, weil der Verfilmung das fehlt, was Buch und Zeichentrickfilm umsetzen: Liebe zum Detail und eine feine Balance zwischen Grusel und Zuversicht, dazu Herz und Hirn ... der Realfilm ist für mich zum Heulen, Buch und Zeichenumsetzung zum Heulen schön, das ist ein feiner Unterschied. Wer auch immer für die DVD-Umsetzung dieses Wunderwerkes zuständig war, er hat meinen Respekt und meinen tiefsten Dank!
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am 5. Februar 2011
Preußler und Zeman - die beiden sind (bzw. waren) freundschaftlich miteinander verbunden. Jeder von beiden in seinem Bereich ein unangefochtener Meister. Ich bezeichne es als Glücksfall, daß sich gerade Zeman - und das schon sehr früh nach Erscheinen des Buches - an die filmische Verarbeitung gemacht hat. Wenngleich die Geschichte hier in einigen (wenigen) Teilen (vor allem in bezug auf die Verbindung zur Kantorka) andere Wege geht als im Buch, ist die Umsetzung mehr als geglückt. Vor allem Darstellung und Stimme des Meisters sind hierbei hervorzuheben. Auch die Stimmung auf der Mühle wird sehr feinsinnig eingefangen. Jedem Krabat-Liebhaber ist dieser Film wärmstens ans Herz zu legen, da er - im Gegensatz zum Spielfilm - den Eindruck des Buches unterstützt und Lust zum Immer-wieder-Anschauen macht.
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am 28. Februar 2011
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Seit Jahren gebe ich immer wieder Krabat als Suchtitel ein und es kommt nur das Buch, bwz. der neue Film. Habe dann aber die Erscheinung verpasst. Endlich gibt es nun auch die beste Fassung, die es gibt auch auch DVD. Ich hatte die alte Fassung auch nur vom Fernsehen auf VHS und von dort auf DVD überspielt. Die Qualität kann sich jeder denken! Verglichen mit Walt Disney, Pixar Produktionen erscheint die Version vielleicht einfach, aber die Umsetzung des Stoffes ist einfach genial gelungen. Mit kaum Farben, wenig Stimmen, wenig Text, wird eine unheimliche Stimmung erzeugt, die micht seit nunmehr 20 Jahren fesselt. Nach dem ersten Sehen war ich richtig fertig. Also für Kinder ist diese Produktion meines Erachtens nicht geeignet. Die Freigabe von 6 Jahren erachte ich als zu früh.
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am 18. Januar 2015
Fernab von den neusten Special Effects, schafft es dieser Film eine düstere beklemmende Atmosphäre zu schaffen, die so mancher Film der heutigen Zeit vermissen lässt. Eine wundervolle Story erzählt der Film, den man am Besten geniesst, wenn man sich vor allem auf die Animationstechnik einlassen kann. Ich bin durch die deutsche Gothic Novel Band ASP auf diesen Film gekommen, da diese ein eigenes interpretiertes Album zu Ehren dieser Geschichte veröffentlichte. Da lohnte sich ein Blick in die Zeit, in der ich noch nicht mal geboren war. Top! Allerdings ist die Alterseinstufung aka 6 Jahre, aufgrund einiger wirklich heftiger Szenen, fraglich.
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am 25. November 2012
Um es kurz zu machen: dieser Zeichentrickfilm aus dem Jahre 1977, der Preußlers literarische Buchvorlage umsetzt, gehört zu den eindrucksvollsten Filmen, die ich kenne. Er hält sich in großen Teilen an die Preußlersche Vorlage, wenn es auch Abweichungen gibt (so taucht der Gevatter nicht auf und der Freund Juro stirbt, wie es in der Sagen-Vorlage ja auch der Fall war). Der Film strahlt eine magische Faszination aus, die Figuren - Krabat, Tonda, der Meister (an den ich mich nach 30 Jahren noch erinnern konnte) spielen intensiver als in der - blassen - Real-Neuverfilmung aus dem Jahre 2008. Auch die deutschen Synchronsprecher - etwa des "Meisters" oder des "Krabat" überzeugen vollends (die Sprecherliste kann bei Wikipedia nachgelesen werden). Was mich vor allem an dem Film überzeugt hat, ist, dass die Preußlersche Dreiteilung (1., 2., 3. Jahr) auf der Mühle in dieser Filmfassung beibehalten wird. Diese Dreiteilung ist für die Entwicklung des jugendlichen Helden notwendig. Die Verdichtung auf zwei Jahre in der Real-Verfilmung konnte mich nie überzeugen und somit wird auch die Entwicklung des Krabat vom naiven Lehrjungen zum ernstzunehmenden Herausforderer und Bezwinger des "Meisters" viel überzeugender herausgearbeitet.

Auch optisch - die brennende Mühle am Schluss, der bedrohlich wirkende einäugige Meister - überzeugt der Film völlig, auch wenn natürlich heutige Zeichentrickfilme technisch viel ausgereifter sind, was ja kein Wunder ist.
Kurz: ein meisterhaftes Werk wurde filmisch hier sehr gut umgesetzt. Aus meiner Sicht ist diese Verfilmung der Real-Verfilmung aus dem Jahre 2008 eindeutig vorzuziehen. Diese Verfilmung "atmet" im Gegensatz zu der Verfilmung von 2008 den "Geist" der Sage und auch den der Preußlerschen literarischen Vorlage.
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am 10. Februar 2014
Krabat habe ich ein einziges Mal im ZDF oder ARD gesehen, da war ich noch ganz klein. Und das auch nicht ganz. Ich kenne von Otfried Preußler schon den Räuber Hotzenplotz. Aber Krabat toppt alles. Gänsehaut bereitet die Musik und das Bangen und Hoffen auf ein Happyend.
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Vor nicht einmal drei Jahren habe ich die Realverfilmung von "Krabat" im Kino gesehen. Trotz der relativ kurzen Zeitspanne sind in meiner Erinnerung bereits viele Details des Spielfilms verblasst. Ich kann mich weder an das gesicht der Kantorka noch an das des Zaubermeisters erinnern.

Ganz anders bei diesem Film, den ich vor knapp 30 Jahren als kind gesehen habe und der mich nachhaltig beeindruckt hat. Vor allem der dämonische Zaubermeister und die "Lichtgestalt Kantorka" als dessen zarte und doch starke Gegenspielerin, haben mich tief beeindruckt. Im Gegensatz zu den Personen im realfilm sind mir die beiden Charaktere der Trickfilmversion noch so präsent im Hirn wie am ersten Tag. Und dies, obwohl der Zeichentrickfilm von der (Animations-)Technik her zugegebermaßen doch etwas "hölzern" daherkommt. Vielleicht auch gerade deswegen, weil der Film seine "Kanten" hat, versetzt er einen durch dieses etwas andere "Seh-Erlebnis" in eine fremde, irreale Welt. Der Film fängt den Charakter und die Charaktere des Buchs jedenfalls sehr gut ein, was nicht zuletzt an der melancholisch-schönen Musikuntermalung liegt - eine düster-nachdenkliche, doch auch eine sehr schöne, hoffnungsvolle Stimmung wird hier vermittelt. Der Erzählton ist sehr ruhig, was diesen Effekt des "getragenen" noch verstärkt.

Insgesamt erzeugt der Film eine Art "inneres Leuchten", das noch lange nachwirkt; ein Film, auf den man sich einlassen muß und der in der Seele hängen bleibt. Ohne Pathos, doch sehr menschlich.

Prädikat: 5 Sterne
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