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Kosmos: Entwurf einer physischen Weltbeschreibung Gebundene Ausgabe – September 2004

4.9 von 5 Sternen 20 Kundenrezensionen

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Er war ein weit gereister Universalgelehrter, in der ganzen Welt bekannt und bewundert. Ein Frauenschwarm, bei dem auch Männer glänzende Augen bekamen. Zu seinen Verehrern zählten Johann Wolfgang von Goethe ebenso wie Edgar Allan Poe, und zu seinen Vorlesungen pilgerte begeistert ganz Berlin, vom einfachen Arbeiter bis zum preußischen König. Als Forscher und als Denker war Alexander von Humboldt eine Klasse für sich -- um so verwunderlicher, dass diese so faszinierende Gestalt der deutschen Geistesgeschichte vielen seiner Landsleute bis heute nahezu gänzlich unbekannt geblieben ist.

Dies dürfte sich jedoch schnell ändern, denn mit Hans Magnus Enzensberger hat sich ein bekannter zeitgenössischer Bewunderer Alexander von Humboldts für eine Wiederentdeckung von Person und Werk stark gemacht, der für diesen Plan namhafte Mitstreiter aus Politik und Wissenschaft gewinnen konnte. Eine Lichtgestalt wie der jüngere der beiden Humboldt Brüder, so hofft man, könnte auch der zunehmend verbissenen Debatte um den bedauernswerten Zustand der deutschen Bildung zwischen Pisa und Bologna eine positive Orientierung geben.

Ein wenig von der Begeisterung seines damaligen Berliner Publikums können heutige Leser nun nachvollziehen, wenn sie in jenem Werk auf Entdeckungsreise gehen, das aus den Vorlesungen Humboldts entstand: der Kosmos, laut Untertitel der "Entwurf einer physischen Weltbeschreibung". Was damit gemeint war, hat Humboldt folgendermaßen beschrieben: "Ich habe den tollen Einfall, die ganze materielle Welt in einem Werke darzustellen, das zugleich in lebendiger Sprache anregt und das Gemüth ergötzt." Auf nahezu tausend Seiten entfaltet der Kosmos ein überwältigendes Panorama des verfügbaren Wissens, ein wahrlich erschöpfendes Magazin wissenschaftlicher Weltbeschreibung, das bei aller Empirie jedoch geradezu verführerisch unterhaltsam, eben 'ergötzend' bleibt. Heute wäre Humboldt sicher ein Star der Wissenschaftsbelletristik wie Hawkins, Gould oder Pinker, und sein Werk lebt vor allem vom jugendlichen Enthusiasmus des romantischen Eroberers fremder Welten, der den deutschen Alexander mit seinem antiken Vorbild verbindet. Humboldts Kosmos lohnt auch heute eine Entdeckung und verdient viele neugierige, wagemutige und wissensdurstige Leser, die bereit sind, sich von der Begeisterung des Autoren anstecken zu lassen. --Peter Schneck

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt (* 14. September 1769 in Berlin; † 6. Mai 1859 ebenda) war ein deutscher Naturforscher mit weit über die Grenzen Europas hinausreichendem Wirkungsfeld. In seinem über einen Zeitraum von mehr als sieben Jahrzehnten sich entfaltenden Gesamtwerk schuf er „einen neuen Wissens- und Reflexionsstand des Wissens von der Welt“ und wurde zum Mitbegründer der Geographie als empirischer Wissenschaft. Er war der jüngere Bruder Wilhelm von Humboldts. Seine Forschungsreisen führten ihn nach Lateinamerika, in die USA sowie nach Zentralasien. Wissenschaftliche Feldforschung betrieb er persönlich unter anderem in den Bereichen Physik, Chemie, Geologie, Mineralogie, Vulkanologie (Überwindung des Neptunismus), Botanik (Geobotanik), Vegetationsgeographie, Zoologie, Klimatologie (Isothermen), Ozeanographie und Astronomie, aber auch zu Fragen der Wirtschaftsgeographie, der Ethnologie und der Demographie. Zudem korrespondierte er bei der Erstellung seines publizistischen Werkes mit ungezählten internationalen Spezialisten der verschiedenen Fachrichtungen und schuf so ein wissenschaftliches Netzwerk eigener Prägung. In Deutschland erlangte er vor allem mit den Ansichten der Natur und dem Kosmos außerordentliche Popularität. Sein bereits bei Lebzeiten hohes Ansehen spiegelt sich in Bezeichnungen wie „der zweite Kolumbus“, „wissenschaftlicher Wiederentdecker Amerikas“, „Wissenschaftsfürst“ und „der neue Aristoteles“ (Gedenkmünze der Pariser Akademie der Wissenschaften). Er wurde in zahlreiche Akademien aufgenommen, unter anderem in die Leopoldinisch-Karolinische Akademie der Naturforscher, in die Preußische Akademie der Wissenschaften, in die Bayerische Akademie der Wissenschaften und in die Akademie gemeinnütziger Wissenschaften.

Oliver Lubrich, geboren 1970 in Berlin, ist Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin.

Ottmar Ette, geboren 1956 im Schwarzwald, ist Professor für Romanische Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam. Für seine Edition von Alexander von Humboldts Reise in die Äquinoktial-Gegenden (2 Bde., 1991) wurde er mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis ausgezeichnet. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 18. September 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Schon vor über 20 Jahren habe ich vergeblich nach einem Reprint dieses Klassikers von Alexander von Humboldts aus dem 19. Jahrhunderts gesucht. Das Buch war nur über Antiquariate für teures Geld zu haben. Doch diese neue KOSMOS-Ausgabe des Eichbornverlages ist eine Sensation: Ein vollständiger Neudruck der Originalausgabe in gut lesbarer lateinischer Schrift und farblich abgesetzten Textanfängen und Überschriften. In der neuen Edition werden die Seitenumbrüche der Erstausgabe durch kleine rote Dreiecke gekennzeichnet. Auf den Innendeckeln des Buches sind Reprints von Briefen Humboldts abgedruckt, auch ein schönes Farb-Portrait wurde eingefügt. Auch der beigefügte Atlas mit herrlichen Karten ist eine historische Sensation und eine bibliophile Kostbarkeit aus dem 19. Jahrhundert.
Ich kann es immer noch nicht glauben, dass dieses kostbare Werk Alexander von Humboldts vor mit liegt. Diese Neuedition des KOSMOS wird auch noch in Jahrzehnten ihren Wert nicht verloren haben,- ja - ihr Wert wird wahrscheinlich steigen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Erstmalig kann man das Lebenswerk "Kosmos" Alexander v. Humboldts in seinem Heimatland Deutschland als Buch kaufen.
Ein wirklich gewichtiges Werk über die Welt im weitesten Sinne, bei welchem sicherlich jedem Bücherfreund schon wegen Ausstattung und Aufmachung das Herz höher schlagen dürfte.
Aufällig ist, daß Humboldt als Wissenschaftler anscheinend in Deutschland ein niederigerer Stellenwert eingeräumt wurde, als in vielen anderen Ländern. Hoffentlich ändert sich dieses endlich, denn inhaltlich wird es wohl kaum ein Werk geben, welches solch einen fundierten Rundumschlag in der Wissenschaft bieten kann und welches nicht in einer nüchternen, sondern in einer sehr ansprechenden und liebevollen Sprache geschrieben ist.
Was Humbold vor über 150 Jahren verfaßt hat, bietet auch heute noch facettenreiche Informationen, die jedem geneigten Leser geistige Anregungen wie kaum ein anderes Buch auf diesem Felde bieten kann.
Eine echte Bereicherung jeder Büchersammlung, daher meine Empfehlung: kaufen und dann lesen, lesen, lesen...
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Format: Gebundene Ausgabe
Aus heutiger Sicht sind Alexander von Humboldts Leistungen für die modernen Wissenschaften vielfältig, wenn auch schier unüberblickbar. Steckte der Naturforscher doch in jeden noch so winzigen Mikrokosmos seine Nase, erforschte Wunder der Natur, machte an unbewohnbaren Orten brodelndes Leben aus.
Der „Kosmos" ist Humboldts Lebenswerk. Hierin schrieb er all das beseelt nieder, was er auf seinen naturwissenschaftlichen Reisen beobachten durfte, sein Verstand ihm sagte. Wieviel Feuer dabei in Humboldt gekommen sein muss, unvorstellbar.

Für Leser mit naturwissenschaftlichem Interesse ist das Buch ein großes Vergnügen, es hält, was das deutsche Feuilleton weihevoll versprach. Von seinen geologischen, völker- und tierkundlichen sowie astronomischen Erkennnissen erzählt Humboldt derart packend, dass man sich rasch in der Zeit verliert. Gewiss kein Fehler ist, Lexikon und Atlas griffbereit zu halten, auch wenn Humboldt insgesamt durch klare und präzise Ausführungen Mut macht.
Ein Wort zur Buchpräsentation: Hans Magnus Enzensbergers Ausgabe wurde bereits reichlich mit Lob überschüttet, ich stehe nicht an, das auch zu tun. Tolle Gesamtpräsentation, schöner Druck, hervorragende Atlaskarten. Zwei Dinge schmerzen allerdings. Lediglich der Atlas besitzt Fadenbindung, beim eigentlichen Hauptwerk „Kosmos" wollte man offensichtlich sparen, es ist geleimt. Dem Atlas hätte man außerdem ein Hartcover spendieren können, ich bin schon Zeuge eines ersten unschönen Eselsohrs.
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Format: Gebundene Ausgabe
Es ist unglaublich, daß es dieses Meisterwerk so lange nicht in seiner vollständigen Fassung zu kaufen gab. Ich war schon dabei, nach einer bezahlbaren antiquarischen Ausgabe Ausschau zu halten. Um so größer die Freude, jetzt diese bearbeite Neuausgabe nach Hause schleppen zu dürfen. Die 1000 Seiten voller Gedanken wollen erst einmal gesichtet werden. Die Lektüre des Nachwortes sei dringend empfohlen, um die Feinheiten der Neuausgabe zu erfassen (Umfang, Schriftsatz, Layout, Schreibweisen, Fremdsprachen). Danke an alle Beteiligten!
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Format: Gebundene Ausgabe
Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich überwältigt! Ca.1000 Seiten, welche darauf warten, gelesen und verstanden zu werden.
Zu erwähnen wäre meiner Meinung nach auch, dass es sich beim "Kosmos" um eine Lektüre handelt, welche anschaulich dargestellte ist, jedoch (nur) aus den etwa 1000 Seiten Text besteht und nicht, wie man vielleicht glauben könnte, auch mit Bildern illustriert ist. Doch auch diese Tatsache trübt den Gesamteindruck keineswegs, da der Kosmos ja mit dem "Berghaus Atlas" ausgeliefert wird, wie es sich Humboldt ja auch wünschte. Dass dies früher nicht möglich gewesen war liegt daran, dass Diskrepanzen zwichen den beiden Verlagshäusern bestanden. Auch der Berghaus Atlas hat mich bereits voll überzeugt, da er zum einem hoch informativ und zum anderen sehr übersichtlich ist.
Der "Kosmos" ist auch deshalb so empfehlenswert, da dieser zwar wahninnig viele Informationen enthält, aber andererseits auch vom sprachlichen Niveau sehr anspruchsvoll geschrieben ist. So lässt sich der "Kosmos" vielleicht sogar mit Karl Mays Klassikern vergleichen, nur mit dem einem Unterschied, dass die Berichte von Alexander von Humboldt der Wirklichkeit entsprechen.
Fazit: Die beiden oben genannten Büchern kann ich voll und ganz denen empfehlen, die wissbegierig, neugierig und ausdauerhaft beim Lesen sind. Doch es ist ja auch möglich, einzelnen Kapitel herauszunehmen und diese dann durchzustudieren.
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