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am 5. Juni 2013
Ich habe mich schon seit Monaten mit der Entscheidung beschäftigt, mein DSLR-System komplett zu verkaufen und wieder gegen eine Kompaktkamera zu tauschen, weil ich die "Große" einfach zu selten mitgenommen habe und es mir darum geht, auch Fotos zu machen und nicht nur die tolle Ausrüstung zu Hause liegen zu haben. Vielleicht lande ich letztlich bei einer spiegellosen Systemkamera, aber mal sehen, bisher gefällt mir die Pentax MX-1 ziemlich gut, sowohl von der Bedienung als auch von der Bildqualität her.

Ich habe die Fuji X20 und die Olympus XZ-2 zusammen mit der Pentax MX-1 für ein paar Tage im Einsatz gehabt und habe die drei ausführlich ausprobiert. Zwischen Fuji X20 und der Pentax war's dann ziemlich knapp und ich habe mich letztlich aus dem Bauch heraus entschieden.

Reviews auf dpreview.com & Co. habe ich auch viele gelesen — und bin dabei auch auf die Canon PowerShot S110, die Sony RX100 sowie die Canon PowerShot G15 gestoßen. Bei der RX100 hatte mich gestört, dass das Objektiv im Zoombereich von der Offenblende her soweit abfällt. Das gefiel mir bei den drei von mir getesteten so gut: Die Blende liegt bei allen dreien bei f/1.8 - f/2.5.

Bei der Fuji und auch bei der Olympus wurde die Bedienung über Ringe am Objektiv hochgelobt in allen Reviews — und ich fand diese Art der Bedienung einfach nur nervig. Das ist natürlich eine persönliche Vorliebe oder eben auch Abneigung.

Im (Foto-)Alltag kann mich die Pentax MX-1 bisher voll überzeugen: Sie ist klein und leicht genug (im Vergleich zu einer DSLR oder auch spiegellosen Systemkamera), so dass ich sie immer mitnehme. Und die Bildqualität nach knapp vier Wochen und ca. 900 Fotos finde ich ebenfalls sehr gelungen.

Ich bin bisher rundum zufrieden und werde diese Rezension mit weiteren Erfahrungen aktualisieren.

1. Nachtrag: Einige Beispielbilder hochgeladen.

2. Nachtrag (10.09.2013): Die Kamera zeigt die Eigenart, einen kurzen "Deadlock" zu haben — nach dem Einschalten und auch nach dem Speichern von Fotos zeigt für ca. 1 Sekunde keines der Bedienelemente (Zoom, Menütasten etc.) eine Wirkung. Das merkt man u. U. nicht direkt, weil das Display weiterhin flüssig das laufende Kamerabild zeigt. Nicht allzu lästig im Fotoalltag, aber eindeutig ein zu erwähnendes Negativmerkmal. Will man z. B. nach dem Einschalten der Kamera direkt an ein Motiv "ranzoomen", muss man diese Pause abwarten. Rechtfertig für mich allerdings noch keinen kompletten Sternabzug. Ich würde 4,5 Sterne geben, wenn es ginge.

3. Nachtrag (05.04.2014): Ich habe heraus gefunden, was es mit dem "Deadlock" auf sich hat. Es liegt an der Verwendung einer Eye-Fi WLAN SD-Karte. Diese wird von der Kamera zwar offiziell unterstützt, trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen) führt die Verwendung einer solchen Karte (zumindest meines Modells) zu dem beschriebenen Verhalten. Nach Austausch der Eye-Fi gegen eine normale SD-Karte tritt das kurze Einfrieren nicht mehr auf. Mir war das wichtiger als die Funktionen der Eye-Fi und ich habe daher wieder zu einer normalen SD-Karte gewechselt.
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am 23. Februar 2014
Noch ein Nachtrag:

nachdem sich bei mir das Kamerakarussell ordentlich gedreht hat, hatte ich meine zwei MX-1 verkauft, und nun, da es wirklich günstig eine gab, sie mir wieder gekauft. Die Kamera ist gut, und bringt wirklich tolle Ergebnisse. Manche Sachen treiben mich allerdings schon in den Wahnsinn. Zum einen der fehlende Blitzschuh - warum, liebe Freunde, baut ihr eine solche Schönheit, und dann laßt ihr einen Blitzschuh weg, kann mir das bitte jemand erklären? Noch dazu ist der eingebaute Blitz nicht neigbar, wie z.B. bei Sony RX100 und Lumix TZ101. Dann, weil manche Leute meinen, das dezitierte Rad für die Belichtungskorrektur ist ja so cool.... ist schwergängig, und wäre als frei belegbare Funktion auf den Objektivring recht praktisch. Bei den vorgenannten Kameras geht's, bei dieser nicht? Ja, warum wohl.... weil diese Kamera lediglich einen unbeweglichen Pseudoring ohne jeglichen Nutzen hat. Und das erkläre mir mal einer, was sich die Leute bei Ricoh/Pentax gedacht haben! Hauptsache wir bauen eine Retro-Kamera. Form geht vor Funktion, ist doch klar. Nein, ist es nicht, es ist einfach eine Unsitte, den Anschein zu erwecken, den man nie erfüllen kann, so wie es bei Architektenwettbewerben auch primär ums Äußere geht, und erst sekundär, ob das auch wirklich so praktikabel ist, im rauhen Leben, für ganz normale Menschen, die nur eine Wohnung haben möchten, in der sie sich wohlfühlen..

Ich sehe, ich habe zu sehr ausgeholt, aber diese Fehl- bzw. Nichtfunktion von Dingen treibt mir das Blut in die Augen! Ich ziehe der Kamera einen Stern ab, eigentlich könnten es auch 2 oder 3 sein.

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Der Nachtrag zuerst:

bin noch immer von der Pentax MX-1 begeistert... die Bildqualität ist hervorragend, die Optik ein Traum, das Fotografieren macht einfach Spaß! Habe mit 2 Bildern einen Fotowettbewerb gewonnen, beide wurden am Abend gemacht... noch dazu im Modus Nachtschnappschuss, (bin zu faul, ein Stativ zu schleppen ;-)) das spricht doch für die Qualität der MX-1.

Allerdings: Was sich die Techniker von Pentax gedacht haben, keinen Blitzschuh zu verbauen, ist mir ein Rätsel. Dieser fehlt mir tatsächlich, immerhin bin ich in den letzten Monaten auf den Geschmack gekommen, indirekt (mit einer K-5) zu blitzen (Produktfotos bei Ebay, Fotos meiner Frau und meiner Hunde). Darum habe ich mir eine Nikon P7700 (nebst einem Metz 44 AF-1 Blitz) gekauft, auch wegen dem dreh- und schwenkbaren Display, das Gold wert ist. Der erweiterte Zoombereich gegenüber der MX-1 ist auch manchmal recht angenehm, ich möchte ihn nicht mehr missen.

Trotzdem: die Bildqualität der MX-1 wird auch von einer Nikon P7700 nicht ganz erreicht, und das obwohl die P7700 schon hervorragende Bilder liefert. Die Optik der MX-1 ist wohl besser, darum auch 'nur' ein 4fach-Zoom.
Wer also ohne externes Blitzgerät auskommt, und wer mit einem Zoombereich von 28-112 sein Auslangen findet, dem sei die MX-1 nach wie vor ans Herz gelegt. Die MX-1 behalte ich mir sowieso trotz P7700.
Die MX-1 liebe ich ganz einfach, trotz der oben angeführten, ungestillten Bedürfnisse...

Liebe Grüße,

Christian

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Hallo,

ich werde versuchen, auf die emotionale Seite, die diese Kamera in mir anspricht, einzugehen, die technischen Details mögen der Artikelbeschreibung /Internet etc. entnommen werden.

Leider dürfte diese Kamera hierzulande nicht sehr verbreitet sein, ich bin auch nur zufällig auf sie gekommen, durch die Bildersuche nach einer Kamera mit Klappmonitor. Naja, schlecht sah sie nicht aus, Testfotos sahen auch exzellent aus, bestellt, und da war sie schon.

Was soll ich sagen, ich bin von der Bildqualität beeindruckt, habe all meine anderen Kompaktkameras mit Kleinstsensor verkauft und bin bei der MX-1 geblieben. Das was diese Kamera an Details zaubert, auch noch in sehr schwierigen Situationen (Dämmerung und Nacht), ist einfach unglaublich. Dabei dachte ich, der Unterschied zwischen 1/2.33 und 1/1.7 Zoll großem Sensor könne nicht so groß sein. Im Vergleich zu TZ31 und HX5v: er ist riesig!

Dann noch: ich habe im Lauf von wenigen Tagen ein so großes Vertrauen in die Kamera bekommen, das hatte ich noch nie, ich meine: wirklich jeder Schuß sitzt, es gibt nichts, was ich mit der Kamera nicht abbilden kann, und auch der Bildstabilisator macht ganze Arbeit, will sagen: er ist einfach großartig. Pentax dürfte es mit der MX-1 geschafft haben, eine Kamera zu schaffen, deren Einzelkomponenten auf einer Stufe stehen und perfekt zusammenarbeiten. Ich meine wirklich: perfekt. Optik, Sensor, Stabi, Blitz, Gehäuse, Bildverarbeitung. Alles wie aus einem Guß.

Wirklich, diese Kamera schwappt mich emotional einfach weg, ist ein unglaubliches, wunderbares, Wirklichkeit gewordenes Stück Technik, das zumindest hierzulande schwerst unterschätzt wird, sonst wären die Verkaufszahlen weit höher.

Ja, die Kamera ist schwer, und wirkt wie ein Panzer (ist sie ja auch), und ist wohl nicht so transportabel wie eine Kompaktkamera, das ist der Preis, den man bezahlen muß. Aber wer wirklichwirklich gute Bildergebnisse haben möchte, und das noch dazu zu einem günstigen Preis, dem lege ich diese Kamera ans Herz.

Liebe Grüße,
Christian
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am 21. Juni 2015
Ich habe die Kamera jetzt seit einem Jahr und bin sehr zufrieden. Insbesondere bei Innenaufnahmen und Marcroaufnahmen zeigt ihr lichtstarkes Objektiv seine Stärken. Klare Kaufempfehlung.
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am 4. August 2014
Ich habe eine Kamera gesucht die ich immer dabei habe in meiner Handtasche und auch RAW Format kann für den Fall der Fälle.
In der Praxis arbeite ich aber fast ausschließlich mit JPEG weil die wirklich mehr als sehr gut sind.
Ausnahmen mal abgesehen wo ich am Histogramm schon sehe das es eng wird.

Die Bedienung ist schnell, intuitiv und praxisnah. Kein unnötiger Firlefanz bei den Tasten, Schaltern und Drehreglern.
Die Kamera arbeitet ausreichend schnell und liefert Bilder die mich mehr als zufrieden stellen.

Ich habe die Bras Version gewählt weil ich den Look mag mit den silbernen Gehäuseteilen. Sie liegt gut in der Hand und liefert auch bei Vollautomatik tolle Ergebnisse.
Meistens arbeite ich im A-Modus, stelle die Blende ein und regle nach dem Histogramm nach. Da kann ich ziemlich weit "nach rechts" belichten und habe ausreichend Spiel in den Tiefen.

Bei starken Kontrasten ist allerdings RAW dann das Maß der Dinge. Ich bin rundherum zufrieden mit der Kamera. Sie liegt toll in der Hand und ich kann mich voll auf das Motiv konzentrieren, oder einfach mal drauf los knipsen.

Der klappbare Monitor läßt sich leicht verstellen und hat ein tolles Bild. Da ich bei Licht von hinten die Kamera vor dem Körper halte sind Spiegelung eigentlich nur in Ausnahmefällen zu sehen.

Die wichtigsten Daten sind eingeblendet und die Wasserwaage vervollständigt die Informationen die mir wichtig sind.
Wer eine Kamera sucht die eben nicht zu klein ist, gut in der Hand liegt und eine tolle Qualität liefert wird viel Freude damit haben.

Für mich ist sie die ideale Begleiterin für jeden Tag.
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am 2. Mai 2014
Ich hatte die letzten Monate Gelegenheit, meine Pentax-MX1 ausgiebig zu testen. Eigentlich hatte ich die kleinen 1/1.7 Zoll Sensoren schon fast abgehakt, weil mich keines der Modelle, die ich bisher besaß, wirklich überzeugen konnte (Lumix LF1, Fuji X20, Fuji XS-1, Olympus Stylus 1, Samsung EF2, Canon S110). Zur Pentax zogen mich letztlich nostalgische Gefühle bei der Erinnerung an meine erste SLR, eine ME super von Pentax.

Obwohl in der MX1 auch ein kleiner Sensor verbaut ist, lieferte die Pentax im Vergleich zur den genannten Konkurrenten für meine Augen eine merklich bessere BQ ab, vor allem, was die Schärfe, Klarheit und Brillianz der Bilder bei niedrigen ISOs anbelangt, aber auch etwas besseres Rauschverhalten bei höheren ISOs. Es lohnt sich, sich das bei Bildvergleich auch auf dkamera.de mal anzusehen. Offenbar schafft es Pentax irgendwie, mehr aus dem kleinen Sensor herauszuholen. Großteils liegt das wohl an den hervorragenden Abbildungseigenschaften des Objektivs. Im Vergleich auf dkamera.de sind die Unterschiede sowohl in JPEG als auch Raw sichtbar. Ich bin tatsächlich beeindruckt.

Die Pentax ist schon bei Offenblende scharf bis in die Ecken und hat eine unglaubliche Auflösung für den kleinen 12 MP Sensor. Für meine Augen übertrifft die Abbildungsleistung des Objektivs (bei manchen Motiven sogar deutlich) meine ansonsten heißgeliebte RX100 Mk2 und die Bilder schaffen es auch im Rauschverhalten bei hohen ISO relativ nahe heran (nur gut eine Blendenstufe schlechter als die Sony), was die Pentax dann durch ihr lichtstarkes Objektiv bei längeren Brennweiten sogar fast ganz zur RX100-2 aufschließen läßt. Das Rauschen der MX-1 ist meist sehr angenehm. Hauptsächlich Helligkeitsrauschen, kaum Farbrauschen und die JPEG Engine zeichnet auch bei hohen ISO kaum weich. Bei sehr schwachem Licht, merkt man aber letztlich schon, dass nur ein recht kleiner Sensor verbaut ist.

Das Freistellpotenzial ist bei der MX1 sehr ähnlich wie bei der Sony RX100 - was ihr an Sensorgröße fehlt, wird durch die größere Offenblende wieder ausgeglichen.

Was mir ebenfalls sehr gut gefällt, ist die mannigfaltige Einstellbarkeit und das schöne Quick-Menü (ähnlich wie bei Fuji). Echt spitze ist die mechanische Verarbeitung. Beispielsweise macht der Mechanismus des Klappdispays einen viel wertigeren Eindruck und ist auch leichter bedienbar als bei der RX100-2. Trägt dafür aber auch mehr auf.

Sehr schön ist die gute Makrofähigkeit. Leider ist der höchste Abbildungsmaßstab aber nur bei kürzester Brennweite mit 1cm Abstand, daher für z.B. Insekten nur bedingt geeignet (Fluchtdistanz).

Ein weiterer Punkt, der mir sehr positiv auffällt, ist die tolle Belichtungsautomatik (P + Auto). Tendiert eher zu kürzeren Verschlusszeiten, was mir persönlich sehr entgegen kommt. Viele andere versuchen mit langen Belichtungszeiten die ISO niedrig zu halten und den Bildstabi auszureizen, was aber zu Bewegungsunschärfen führt. Bei meiner Fuji X20 konnte man das zwar in der ISO-Automatik einstellen, deren Automatik schlug dann aber oft extreme andere Kapriolen und wählte völlig unverständliche Kombinationen (z.B. bei 28mm Landschaftsaufnahme f/9, ISO 400 und 1/1650s), was selbst bei Tageslicht öfters zu völlig vermatschten Bildern führte. Das war für mich der Hauptgrund, mich von der X20 zu trennen. Ich verlasse mich ganz gerne auch mal auf die Automatik und möchte nicht ständig alles manuell kontrollieren müssen.

Auch der Autofokus verdient hohes Lob. Ist schnell und sitzt fast immer perfekt (meine Fuji X20 lag viel öfters mal daneben). Scheint mir sogar noch treffsicherer als bei der RX100, die auch einen sehr guten AF hat. Nur bei Makro pumpt er ab und zu sehr kräftig. (Ich verwende fast immer nur mittige Einstellung des AF-Feldes) Ebenfalls super: bis zu 1/8000s Verschlusszeit und zusätzlich noch interner Graufilter mit 3 Blenden.

Es gibt nur wenig, was mir an der MX-1 nicht so gut gefällt:

Mein wichtigster Kritikpunkt, den ich erst mit der Zeit herausfand: die JPEG-Maschine hat eine Art "Rot-Grün-Schwäche". Ich bin immer noch am experimentieren, die Farben so einzustellen, dass sowohl Rot- als auch Grüntöne und Haut gleichzeitig stimmen. Entweder tendiert das Rot zu Magenta einschließlich rötlicher Hauttöne oder Grün kommt zu dunkel-bläulich und mit zu wenigen gelben Nuancen. Ich habe schon viel probiert und es lief immer darauf hinaus, zu entscheiden, ob man eher (grüne) Landschaft oder andere Motive fotografieren will. Person vor schöner Landschaft wird schon schwierig. Das ist für mich ein herbes Manko für den Alltagsnutzen, weshalb ich auch die Punkte auf vier herabgesetzt habe. Ich verwende daher die Kamera in Zukunft im Zweifelsfall nur noch im RAW-Format. Die besten Resultate in JPEG erziele ich jetzt für meinen Geschmack mit "leuchtend" und manueller Veränderung des automatischen Weißabgleichs zwei Punkte nacht rechts und zwei Punkte nach oben (G2, A2). Wenn man Raw in Lightroom entwickelt, dann sieht man, dass das eingebettete Farbprofil von Pentax das Problem darstellt. Nimmt man in der Lightroom-Kamerakalibrieriung stattdessen das voreingestellte Adobe Standard, dann stimmen die Farben fast perfekt. Fazit hierzu: in RAW fantastische Bilder, die in der Qualität selbst mit meiner MFT Systemkamera (Olympus EM10) mithalten können, in JPEG sind manche Farben kaum in ihrer natürlichen Wirkung hinzubekommen.

-Eine gute Sekunde Wartezeiten zwischen den Bildern (JPEG) und bis man nach einem Schuß wieder zoomen kann. Ist bei JPEG zwar nicht unerträglich, aber im Vergleich zur LF1 oder Olympus Stylus 1 schon merklich träge. Bei Raw allerdings bei einfachen Class 10 Speicherkarten (30MB lesen/ 20 MB schreiben) 3s Wartezeit! Das reduziert sich dann bei schnelleren Karten (45 MB lesen / 30 MB schreiben) allerdings auf etwas erträglichere 2s. Also möglichst schnelle Karten verwenden. - Nachtrag: wird aber mit noch schnelleren Karten nicht mehr besser als 2s.

-Bei hellem Tageslicht ist das Display selbst bei maximaler Helligkeit nicht wirklich gut abzulesen, trifft aber für viele Kameras zu. Direkt neben die RX100 gehalten aber schon sichtbar etwas dunkler (bei Einstellung auf Maximum in beiden Kameras). Durch die Klappbarkeit des Monitors findet man aber immer eine Möglichkeit, auch bei hellem Licht das Motiv ausreichend zu sehen

-Kantenanhebung (Fokus Peaking) bei manuellem Fokus fehlt, nur automatische Lupe

-Schwacher Panorama-Modus, bei dem man die Bilder selbst zur Überlappung bringen muss

-sehr schwer und etws klobig und liegt wegen der im Verhältnis zur Breite geringen Höhe nicht ganz optimal in der Hand. Dafür aber sehr griffige Außenhaut und das Flair einer Leica X2.

-Loser Objektivdeckel - Olympus hat in der Stylus 1 inzwischen den automatischen Objektivdeckel serienmäßig dabei. Kann man aber für ein paar Euro nachrüsten (Tipp bei der Bucht nach "Automatic Protection Lens Cap MX-1" suchen).

Eine Lachnummer ist ,nebenbei bemerkt, der sogenannte "digitale Weitwinkel". Durch Zusammensetzen zweier Hochformat-Bilder soll man einen 17-mm Weitwinkel-Effekt bekommen. Eine gute Idee, aber bei der MX-1 kommt nur ein völlig verschwommener 3-Megapixel-Brei heraus. Ich verwende als alternative Lösung übrigens die kostenlose und sehr gute Foto-Stitch Software von Microsoft (Microsoft Image Composite Editor - ICE). Damit kann man sich (sehr einfach zu bedienen, da automatisch) mehrere Bilder selbst zum Panorama zusammenbauen, auch Hochformat und hochauflösend. Kann im Notfall mal einen starkes WW-Objektiv ersetzen.

Fazit: für mich Klassensieger (Klasse der 1/1.7 bzw 2/3" Sensoren) in der Abbildungsleistung des Objektivs und tendenziell auch im Rauschverhalten. Wenn man von den oben beschriebenen Farbproblemen der JPEG-Maschine absieht, dann liegt die MX-1 in der reinen Bildqualität bei niedrigen ISO über alle Brennweiten und bei Offenblende sogar noch klar vor meiner Sony RX100-2. Die höhere Auflösung von 20 MP der Sony gegenüber den 12 MP der Pentax ist sogar bei 100% Ansicht nicht erkennbar, was eigentlich nur an der deutlich besseren Linse der MX1 liegen kann. Auch im Test beim Fotomagazin lag die MX-1 in der Auflösung unglaublicherweise sogar gleichauf mit der Vollformat RX-1 (Nettodateigröße). Die extreme Schärfe der Pentax bei allen Brennweiten und Offenblende kann mit meiner Olympus OMD EM10 selbst mit der Lumix Festbrennweite 1.7/20 noch mithalten. In Raw mit Lightroom entwickelt liegen die Bilder aus der MX-1 mit den Jpegs aus der OMD selbst in 100% Ansicht auf einer Augenhöhe, und das will schon etwas heißen.

Die größten Mankos für mich sind die schwierige Farbeinstellung der JPEG-Maschine, die Trägheit zwischen zwei Aufnahmen (vor allem bei RAW) und das etwas zu dunkle Display. Für den derzeitigen Preis von rund 270 Euro bei Amazon aber eine interessante Wahl, wenn man die Größe und Form der Kamera mag, sich an den Schwächen nicht stört und Wert auf eine optimale Bildqualität in RAW legt. Für reine JPEG-Fotografen würde ich sie nur bedingt empfehlen, zumindest wenn man sich nicht tief in die Einstellungen einarbeiten möchte. Das mit den JPEG-Farben ist wirklich jammerschade, sonst wäre diese Kamera ein echter Überflieger, der sogar manche DSLR alt aussehen ließe.

Ach ja: Akkulaufzeit ist für eine Kompakte auch absolut ok. Zwar stehen in der Bedienungsanleitung nur 290 Bilder, bei mir reichts aber für über 400.

Tipp für eine schöne und preiswerte Leder-Handschlaufe: Smarstar Digitalkamera Carry Wrist Strap Band Armbänder - Schwarz. Als Kameratasche verwende ich die Basic von Amazon. Die MX-1 + Ersatzakku und SD-Karte passen genau rein. Trägt am Gürtel kaum auf, allerdings wenig gepolstert und Deckel ist nicht regen- und staubdicht AmazonBasics Universal-Kameratasche schwarz.
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am 6. August 2014
reifte die Entscheidung, die MX-1 anzuschaffen.

Dagegen sprach, dass ich die MX-1 mit digitalen Ergebnissen
im Kleinbildformat, APS-C und nicht zu vergessen, mit Foveons
der DP vergleichen werde.

Aber ein Angebot mit der Original Pentax Ledertasche zu einem
sehr günstigen Preis spülte die MX-1 ein...

Zu den technischen Einzelheiten und den Ergebnissen der Labore
siehe die üblichen Verdächtigen, insbesondere ralfs....

Nach den ersten hundert Fotos möchte ich nun meinen Eindruck zum Besten geben:

Verarbeitung
Die MX-1 ist aus Messing und das Gehäuse im Retrolook mit Gummi bezogen.
Durch das Eigengewicht und die Größe, scheidet sie als Hosentaschenkamera aus.
Die ganze Verarbeitung ist äußerst solide und tadellos.

Bildschirm
3 Zoll Klappbildschirm. Für mich ein Ausschlusskriterium, wenn nicht
vorhanden und kein Sucher vorhanden. Der Klappmechanismus ist äußerst stabil und wertig.
Die Abbildung im Display ist klar und hell.
Gitternetzlinien und Wasserwaage sind an Bord.
Veränderungen des Bildes der Zeit- und Blende werden abgebildet.

Einstellen von Zeit und Blende (M)
Erfolgt durch Vorwahl der AE-L Taste und mit dem Steuerrad.
Bequem, ähnlich den DPs. Die MX-1 verträgt ein halbe Belichtungsstufe
weniger.

Info-Taste im Aufnahmemenu
Hier verbirgt sich das Quickmenu. Bildqualität, Fokus
und andere Einstellungen lassen sich im Direktzugriff
einstellen.

Benutzerdefiniertes Bild
Farbsättigung, Farbton, Kontrast und Schärfe
lassen sich nach eigenem Geschmack stufenweise anpassen.

Speicher
Die letzte Zoomposition der Linse kann beim Ausschalten gespeichert
werden.

JPEG-Engine
Angeblich soll Sony den Sensor liefern, auf Aufnahmen in RAW
habe ich in fast allen Fällen bisher verzichtet.

Fotobearbeitung
On-board sind nützliche Dinge wie RAW-Konvertierung, Zuschnitt,
Roteaugenreduktion, HDR-Filter, Digitalfilter, Rahmen, mit dem
weichgenzeichnet werden kann.
Lightroom ist nicht immer die bessere Wahl...

Shake-Reduction
Ich benutze Dual Sensor Shift bei gleichzeitigem
Ausgleich durch die Verzeichniskorrektur. Dabei
kein bis geringer Ausschuss!

Neutralfilter
Mit dieser äußerst sinnvollen Einstellungen können
Aufnahmen bei hellem Licht bis zu drei Stufen abgeblendet werden.

Optik
F 1,8 bis 2,5 ist ein Wort!
Die verbaute Optik ist allein ein Kaufgrund.

Bilder
Die Schärfe und die Farbwiedergabe entsprechen voll
meinen Vorstellungen. Da die Schönheit jedoch im Auge des
Betrachters liegt, habe ich ein paar Beispielbilder hochgeladen.

Filmen
Kann sie, spielt aber für mich keine Rolle.

Zusammenfassung
Es ist erstaunlich, was der Sensor abbildet.
Meine Erwartungen hinsichtlich der Abbildungsqualität
wurden voll erfüllt und brauchen im Einzelergebnis
keinen Vergleich zu scheuen. Insbesondere die
Schärfe der Bilder und die natürlichen Farben
gefallen mir sehr gut.
Menu und Steuerung sind für den DSLR gewöhnten
Fotografen intuitiv. Die Steuerung im Menu erfolgt entweder
mit der Viertastensteuerung oder dem Steuerrad.
Das Gesamtpaket mit dieser vorzüglichen Optik zu dem
aufgerufenen Preis ist sehr gut.
Derjenige, der gerne Zeit und Blende manuell
steuert, hat an der MX-1 seine helle Freude!

Ausprobieren!

Aber:
Für schnelle Fotos und den Austausch mit
den sozialen Netzwerken ist sie weniger
geeignet. Dafür gibt es auch bessere Angebote.....
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am 9. März 2014
Positiv:
- bei Kamera Raw Format handelt es sich um das Adobe Raw Format DNG
- gute Schärfe bei 100% Ansicht
- Hohe Lichtstärke über gesamten Brennweitenbereich 28-112mm
- Gute Zwischenkamera, wenn man die Flex nicht mitnehmen kann

Negativ:
- Serienbildschaltung ist langsam, liegt vermutlich am Autofokus
- für Sport Aufnahmen ungeignet
- Sucher als Zubehörteil nicht lieferbar

Fazit:
Für weniger schnelle Aufnahmen eine Super Kamera, die sämtliche manuelle
Einstellmöglichkeiten erlaubt. Ich bereue den Kauf nicht, da ich sie als Zwischenkamera gekauft habe.
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am 10. Dezember 2013
Ich bin schon früher von PENTAXens DSLRs begeistert gewesen, bin dann aber doch aus verschiedenen Gründen zu
einem Mainstream-System gewechselt...

Dann habe ich die MX-1 gesehen und dachte, die musst du haben... Rein intuitiv, auch des Aussehens wegen...
Nach gründlicher Recherche stellte sich heraus, dass auch die inneren Werte nicht von schlechten Eltern sind...

Sicher gibts keine APS-C oder gar Vollformat-Qualität...

Aber was aus so einem kleinen Sensor rauszuholen ist, macht einfach Freude... Dazu die lichtstarke Linse,
selbst im Tele noch eine Offenblende, wovon manche Kompakte im Weitwinkel träumt!

Die Bedienung ist leicht und intuitiv.

Besonders mag ich den HDR-Modus, da er aus der Hand ein Bild mit einer Dynamik erzeugt, die man erst von großen
Sensoren erwarten kann... Etwas weicher, aber das stört mich nicht...

Auch in der RAW-Entwicklung gefallen mir die Bilder am besten, wenn man die Schärfung runterschraubt.
Man erhält Bilder von fast analoger Anmutung... Kleinbild hatte früher auch keine superscharfen Kanten zu bieten...

Also ich mag die Kleine!
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am 12. Juni 2014
Ehrlich gesagt war ich etwas skeptisch bevor ich diese Kamera bestellt habe. Ich habe einige Zeit hin und her überlegt, habe mich dann aber von den guten Testergebnissen und positiven Erfahrungsberichten, bzw. Bewertungen dazu bewegen lassen, diese Kamera zu kaufen. Normalerweise fotografiere ich fast ausschließlich mit Spiegelreflex-Kameras, daher bin ich auch recht kritisch was Bildergebnisse angeht. Für mich ist diese Kamera so eine Art "Immer-dabei-Kamera", die ich immer dann mitnehme, wenn ich keine Lust habe, meine große Ausrüstung mit zu schleppen. Die Bildqualität hat mich hier völlig überzeugt. Für eine Kompaktkamera liefert sie wirklich sehr ordentliche Ergebnisse. Die Kamera liegt mir sehr gut in der Hand. Für mich war ein ausschlaggebender Grund die Kamera zu kaufen, auch die Möglichkeit, im RAW-Format fotografieren, und so im Nachhinein die Bilder selbst entwickeln zu können. Ein Beispiel-Bild werde ich hier mal hochladen. Die Kamera ist sehr solide verarbeitet, halt so wie man das von Pentax gewohnt ist. Sehr hilfreich ist auch das bewegliche Display. Wer gerne Makros fotografiert, kann mit dieser Kamera auch dieser Vorliebe nachkommen. Sicher, über das Design kann man streiten, ich jedoch mag es. Der aktuelle Preis ist äußerst fair. Top-Qualität zum Top-Preis!

Insgesamt daher von mir: absolute Kaufempfehlung.
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am 30. Dezember 2014
Die Kamera ist jederzeit empfehlenswert. Voraussetzung: Kenntnis von Zeit-/Blenden- und Programmautomatik und deren Einsatz, auch der diversen Menümöglichkeiten incl. Rohdatenverarbeitung.
Sie erinnert an die Leica X1, hat vergleichbare Außenabmessungen und erscheint qualitativ hochwertig. Dieses bei einem Preis und einer Ausstattung (mit stabilem, optisch rustikalem Klappdisplay, aber ohne Schwenkmöglichkeit), welcher nur bei asiatischer Produktion möglich ist.
Der kleinere 1/1,7"er Sensor (also Formfaktor 4,6) ermöglicht hier ein gleich großes Spitzen-Varioobjektiv gegenüber APS-C mit Festbrennweite. Das geringere Freistellpotential läßt sich durch Nutzung des Graufilters optimieren. Bestmögliche Abbildungsleistung bei Offenblende, da Aberrationsunschärfe und Beugungsunschärfe im optimalen Verhältnis bei F1.7 zueinander stehen. Ordentliche Auflösung (Pixel Pitch 1,9) bis Blende 5,6 und akzeptables Rauschen bis ISO 800.
Subjektiv angenehme Farben, auch wenn "digitalkamera"-Test formuliert: "Blau-, Lila- und Rottöne werden zu bunt, Orangetöne zu gelb wiedergegeben. Immerhin werden die Naturfarben Cyan (Himmelblau) und Grün auf den Punkt getroffen. Der Weißabgleich ist top".
"Grenzfotografie" im "Kohlenkeller" ist in der Regel nicht der bevorzugte Einsatzbereich, so dass ein optischer Sucher oder Blitzschuh (notfalls Slave-Flash verwenden) nicht zwingend war. Gleiches gilt für die Vergrößerungen. Plakatgröße etc. hängt meist nicht an den Zimmerwänden eines Privathauses.
Da ein Bild komponiert werden sollte, ist die vergleichsweise langsame Geschwindigkeit ( 4,21Bildern/s lt. Datenblatt) nichts für Sportfotografie. SDHC-Karte mit 15mb/s-Schreibgeschwindigkeit (Bildgröße 3,6 MB bei 12MP-Auflösung) reicht.
Ein alltagstauglicher Begleiter fürs Leben.
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