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Kommentar: 1. Aufl. Pp. Köln : Kiepenheuer und Witsch, 2000. 157 S. ; 20 cm guter Zustand, Name a. Vs., Mängelex. ISBN: 3462028758
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Kometen Gebundene Ausgabe – 2000

3.0 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Stefan Beuse, 1967 geboren, lebt als freier Autor in Hamburg. Neben einer Vielzahl von Stipendien erhielt er u.a. 1998 den Hamburger Literaturpreis und 1999 den "Preis des Landes Kärnten" beim Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Als Buch erschien 1997 bei Reclam, Leipzig: "Wir schießen Gummibänder zu den Sternen. Kurze Geschichten".

Kundenrezensionen

3.0 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 4. September 2000
Format: Gebundene Ausgabe
"Kometen" ist ein unglaublich poetisches und zugleich spannendes Buch, dass in seinem Aufbau und seiner Geschichte wirklich einmalig ist. Die Hauptfiguren dieses Romans kennen sich zwar eigentlich alle nicht, aber ihr Leben scheint doch magisch miteinander verknüpft zu sein. Wie in einem Puzzle fügen sich ihre Erlebnisse zusammen und man kann es kaum erwarten, wie sich wohl alles auflösen wird. Ob bzw. wie sich am Ende alles auflöst muß jeder selber herausfinden, aber auf jeden Fall möchte man am liebsten gleich wieder von vorne anfangen.
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Von Ein Kunde am 31. Januar 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Es geht mir mit Büchern wie mit Menschen: ich kann nicht sagen, der oder die ist mir der oder die liebste. Einige trifft man immer wieder, liest man immer wieder, oder sie begleiten einen eine zeitlang oder man hat sie vor vielen Jahren gekannt und entdeckt sie neu. Und dann gibt es die Zufallsbegegnungen, verwickelte Umstände, man trifft sich und verliert sich wieder aus den Augen, und es bleibt eine schöne Erinnerung.
Eine dieser Zufallsbegegnungen war für mich das Buch "Kometen" von Stefan Beuse, einem jungen Hamburger Autor, der - sehr zu unrecht - manchmal zu den Popautoren gezählt wird. Ich erinnere mich gar nicht mehr genau an die Geschichte. Ich weiss noch, dass es eben um solche zufällige Begegnungen geht, und dass die Hauptfigur, ein langsam erblindender Fotograf, wie ein Komet durch ein Sternbild von Nebenfiguren fliegt, die sich nicht kennen und doch alle auf rätselhafte Weise miteinander verbunden sind. Die Geschichte liest sich leicht, sie handelt von einer Welt, die wir kennen, einer modernen Welt in der Menschen per e-mail kommunizieren, und die doch seltsam poetisch ist und fern. Unter den Sätzen liegt etwas, ein Geheimnis, eine Magie, ich weiss es nicht. Aber genau darin liegt die Qualität dieses Buches: dass es einen bewegt, dass es lebendig ist und wie alles lebendige nie ganz zu durchschauen. Man hört nicht das Klappern des Getriebes wie in so vielen Romanen, man merkt nicht, was der Autor mit einem vorhat, vermutlich, weil er es selbst nicht weiss, weil er ein guter Autor ist, der etwas vom Schreiben versteht.
Geblieben ist mir von Stefan Beuses Buch eine seltsame Stimmung, die unserer Welt so angemessen zu sein scheint, eine Stimmung des Staunens, der Verwirrung, des Glücks, das manchmal wie Unglück aussieht.
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Format: Taschenbuch
Ein gute Idee - leider mit sehr vielen verwirrenden Handlungen und Sprünge der Handlungsstränge. Total-Reinfall.

Aber schnell gelesen - Bitte Notizen machen, ansonsten schwer zu folgen!
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Format: Gebundene Ausgabe
Habe Beuse mal live erlebt - bei einer Lesung von ca. 12 "Pop-Autoren". Dabei ist er mir positiv aufgefallen, da er - im Gegensatz zu manchen seiner anwesenden KollegInnen - eine eigene erzählerische Sprache hatte. Er las nicht über Nike-Airmax Turnschuhe oder ecstasyumnachtete Disconächte, sondern, ja wirklich, über Liebe. Es waren kleine Beschreibungen von Szenen, die genau beobachtet waren, etwas absurd zum Teil, aber doch mit Bezug zum normalen Leben.
In "Kometen" blitzt dieses Können auch wieder auf. Es gibt tolle Einfälle (die Geschichte vom Opa, der Alzheimer bekommt und alle Begriffe, die er vergißt in dicken Notizbüchern durch andere Begriffe umschreibt, oder der fotographische Kampf eines Erblindenden um seine Bilder) doch leider ergeben diese Ideen und Momentaufnahmen keine zusammenhängende Erzählung. Die Leitidee - ein Komet nähert sich der Erde und damit werden viele einzelne Personen verwoben, die alle irgendwie miteinander in Beziehung stehen - strukturiert das Buch einfach nicht genügend. Die Vielzahl der Personen ist verwirrend, die Verbindungen zwischen ihnen bleiben unglaubwürdig. Manche Figuren sind einfühlsam beschrieben, andere dagegen bleiben unerklärlich und unglaubwürdig.
Klar, man kann das ganze Personal dieser Erzählung ebenfalls als Kometen sehen, die locker um die Erde kreisen und dabei einander näher kommen und sich wieder entfernen. Ist auch so ein schöner Einfall - aber, wie gesagt, er macht noch keine kohärente, spannende Erzählung. Fazit: Ein sprachgewander Autor, der sich positiv von vielen anderen Pop-Autoren abhebt, aber es dieses Mal noch nicht geschafft hat, eine wirklich gute Story hinzulegen. Ich hoffe auf weitere, gelungenere Versuche!
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