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Knockemstiff Gebundene Ausgabe – 24. Juni 2013

4.5 von 5 Sternen 32 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Hier ist sie, die perfekte amerikanische Kurzgeschichte: Donald Ray Pollocks Erzählzyklus Knockemstiff haut einen glatt aus den Schuhen.« (FAZ)

»Eine weltliche Hölle voller Dreck, Inzest und Gewalt ... Die dumpfe Gewalt, die hier regiert, erinnert an die frühen Romane eines Cormac McCarthy.« (Christoph Schröder, Süddeutsche Zeitung)

»Pollock schafft es mühelos, Knockemstiff im Ortsregister der Weltliteratur zu platzieren.« (Die Welt | Literarische Welt)

»Pollock erzählt Geschichten von Menschen, die gefangen sind im amerikanischen Albtraum. Ein tiefschwarzes Gesellschaftspanorama.« (Focus)

»Hier macht einer Sprache zu seiner Waffe, um gezielt zurückzuschießen.« (Süddeutsche Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Donald Ray Pollock, geboren 1954, wuchs im US-Bundesstaat Ohio auf. Mit siebzehn Jahren brach er die Highschool ab und nahm einen Job in einer Fleischfabrik an. Danach arbeitete er über dreißig Jahre in einer Papiermühle, zumeist als Lastwagenfahrer. Ende der achtziger Jahre holte er in Abendkursen seinen Schulabschluss nach und schrieb sich an der Ohio State University ein. 2008 erschien sein Debüt 'Knockemstiff', 2011 der Roman 'Das Handwerk des Teufels', für den er u.a. mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde. Donald Ray Pollock lebt in Chillicothe, Ohio.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Christian Mayr VINE-PRODUKTTESTER am 1. Juli 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Knockemstiff ist ein kleines, verschlafenes, dreckiges und ödes Kaff irgendwo in einer Senke im kargen Ohio. So wie die dort lebenden Anwohner kaum ihren Ort verlassen, so selten verirren sich auch Fremde dortin - denn ausser einem Pub, einem Autokino, einer schmuddeligen Tankstelle mit Gemischtwarenladen, einem heruntergekommendem Bolzplatz und einer kaum besuchten Kirche gibt es dort neben den langsam verfallenden Häusern und Wohnwagen einfach nichts, nichts Lebenswertes. Arbeitgeber sind die Plastik- und Papierfabriken in der Nähe - oder die Sozialhilfe. Den Alten und Jungen, selbst Kindern dort bleibt also nur noch die Flucht - die ausweglose Flucht in von Rassismus geprägtem, brutalem Hass, in Sex, in Alkohol- und Drogen- und Medikamentenmissbrauch und in gefährliche Gewalt.

Bei "Knockemstiff" handelt es sich um das eigentliche, bereits 2009 in den USA erschienene Debut des Autoren Donald Ray Pollock, das nach dem prämierten Erfolg des zweiten Romans "Das Handwerk des Teufels" nun auch in Deutschland erschien. Es handelt sich um eine Sammlung an 18 Kurzgeschichten, die in nur wenigen Aspekten sich gegenseitig ergänzen oder Bezug zueinander nehmen und deren zeitlicher Horizont sich schätzungsweise von den 60er Jahren - mit einem kurzen Rückblick in die 40er und 50er Jahre - bis zu den frühen 90ern erstreckt - denn Pollock gibt nur dezente Hinweise, die helfen, die Geschichten einzuordnen.

Dafür aber mangelt es nicht an expliziten, ausdrücklichen Darstellungen, die verstören, beeindrucken, nachdenklich stimmen, irritieren und schockieren: Voller Wucht packt Pollock energisch in seine Prosa einen amerikanischen, bedrückenden, beängstigenden und brutalen Albtraum, dem die Protagonisten nicht entkommen.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich las "Das Handwerk des Teufels" / "The Devil All The Time" von Pollock vor einer Weile und fand das Buch richtig gut. Es strahlte eine ernst- und glaubhafte Düsternis aus, die ich in "Knockemstiff" wiederzufinden hoffte.
Gelungen ist das nur zum Teil, doch wie immer sollten wir am Anfang beginnen:

18 Kurzgeschichten erzählen hier von den Menschen in Knockemstiff, Ohio. Die Geschichten sind erzählerisch oberflächlich miteinander verbunden, einzelne Personen erscheinen mehrfach oder werden zumindest mehrmals erwähnt. Gemeinsam ist all diesen Episoden, dass es in dieser in einer Senke gelegenen Kleinstadt - ganz platt gesagt - jedem richtig scheiße geht. Die Hoffnungslosigkeit lässt sich mit Händen greifen, und wie zu erwarten sind Alkohol oder sonstige Drogen, Gewalt sowie Verwahrlosung in jeder Form die sicheren Anzeichen, dass hier alles vor die Hunde geht. Am eindringlichsten gelingt Pollock sein Bild einer in Auflösung begriffenen Gesellschaft, sobald er Gerüche beschreibt. Dann wird es so beeindruckend, dass man sich am liebsten selbst sofort waschen würde. Handtücher, starr vor getrocknetem Blut, verfaulte Zähne, verschimmelte Fischstäbchen, Akne außer Kontrolle und so weiter und so weiter. Man kann nur eines tun: die Hoffnung aufrechterhalten, dass es einen Ort wie Knockemstiff in der Realität nicht gibt.

Gelesen habe ich das Buch in Rekordzeit, wie im Rausch, und im nachhinein frug ich mich, warum eigentlich. Die erzählten Geschichten entwickeln einen eigenen, mitunter voyeuristischen Reiz in dem Sinne, dass sich der Leser immer fragen muss, was denn als nächstes Furchtbares geschieht. Daher zieht "Knockemstiff" seine morbide Spannung.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
In einem Monat, im Juli 2016, erscheint Pollocks neuer Roman "Die himmlische Tafel" und das ist für mich der Grund, endlich seinen Debütroman aus dem Jahr 2008 zu lesen. Eigentlich ist es kein Roman im herkömmlichen Sinne sondern mehrere Kurzgeschichten die als Dreh- und Angelpunkt den Ort Knockemstiff, der im US Bundesstaat Ohio liegt, haben und lose miteinander verbunden sind.

Der Schriftsteller Donald Ray Pollock ist eine starke Stimme aus dem Sub-Genre des amerikanischen Country Noir. Er erzählt pechschwarze Geschichten aus der verarmten Gesellschaftsschicht in Amerika. Von Menschen die durch alle sozialen Netze, die in diesem erzkapitalistischen Land eh kaum vorhanden sind, gefallen sind und denen anscheinend ein Grossteil an humanen Verhalten abhanden gekommen ist. Alkohol, Drogen, Gewalt und Inzest sind in diesem archaischen Fleckchen Erde, an dem sich Recht und Ordnung anscheinend auf nimmer wiedersehen verabschiedet haben, an der Tagesordnung. Zumindest pickt der Autor genau diese Elendsgeschichten heraus und erzählt sie in diesem Buch und hält der zivilisierten Gesellschaft einen Spiegel vor von Menschen, die alles verloren haben und nach ihren eigenen Regeln leben.

Als Leser will man weg von diesem hoffnungslosen Ort namens Knockemstiff aber man ist so gebannt vom klebrigen Inhalt, dass man die episodenhaften Kurzgeschichten bin zum Schluss liest. Es ist wie bei einem Unglücksfall, man hält inne, schaut gebannt hin obwohl man weiss, dass man eigentlich seines Weges gehen soll. Diese Anziehungskraft ist unter anderem dem verdichteten Erzählstil geschuldet. Reduziert auf das Wesentliche aber voller emotionaler Wucht.
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