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am 26. Mai 2014
Moin moin,

so schoen ich die Idee des Buchs auch finde, kann ich wirklich nur davor warnen, sich blind auf das Urteil des Autors zu verlassen. Da werden teilweise fuer Kinder wirklich schwierige Stellen mit so lustigen Nebensaetzen wie "also nahmen wir ein zusaetzliches Seil mit, damit Nic experimentieren konnte, und er hatte wirklich Spass an der Aktion" kaschiert. Diese Stelle in Arzl war schon recht schwierig, aber das kann man aus solchen Saetzen natuerlich nicht herauslesen.

Aehnlich beim Schuastagangl. Dessen Beschreibung klingt im Vergleich zum Huterlaner Steig deutlich leichter (und wird auch nur mit K3 bewertet im Vergleich zum K4 beim Huterlaner: krasse Fehlbewertung) und zum schwierigen C und C/D Aufschwung nach der Knieschladerer-Variante heisst es nur "verlangt vollen Einsatz. Auch hier sind die Buegel etwas hoch, so dass ich Nic lieber ans Kurzseil nehme". Ja, klingt ja schon so, als sei es dann kein Problem mit dem Kurzseil.

Tatsaechlich waren aber sowohl der C/D-Abschnitt (laut Schall) als auch eine Stelle im C-Aufschwung selbst fuer unsere Grosse mit einer Armreichweite von fast 190cm enorm schwierig! Und der Sohn hatte da gar keine Chance, obwohl beide den Huterlaner (mit Ausnahme der dortigen C/D-Stelle, wo wir aber nur dem Sohn an einem Anker helfen mussten) recht problemlos gemeistert haben. Auch der schwieriger bewertete Leite-Klettersteig in Nassereith war fuer beide kein Problem, und mit der Tochter war ich sogar auf dem ziemlich schweren Pfeilspitzwand-Klettersteig. Alles gut gemeistert, aber hier hatten wir auf einmal echte Probleme.

Man darf also auf keinen Fall denken "na, auf dem Steig war er mit dem 'kleinen' Nic, das kann ja wohl nix Schwieriges sein", sondern muss unbedingt nochmal woanders nach ausfuehrlichen Berichten suchen. Die Beschreibung zum Schuastagangl lockt einen schon fast fahrlaessig in einen Steig, der deutlich schwieriger ist als im Buch beschrieben.

Mein groesster Kritikpunkt an allen Berichten sind die fehlenden Angaben zu den Kindern: Entscheidend ist nicht nur das Alter (wegen der Kraft), sondern die Reichweiten! Was bringt einem ein Satz "kam gerade noch ans Seil", wenn in den Bericht nicht steht, welche Reichweite das Kind mit gestrecktem Arm hat? Kam er mit 160 oder mit 180 cm gerade noch ans Seil? Das ist doch die Information, die man braucht, wenn man entscheiden will, ob die eigenen Kinder es schaffen koennen.

Es haette dem Buch definitiv gut getan, nur halb so viele Klettersteige hineinzupacken, diese dafuer aber ausfuehrlicher zu beschreiben. Fuer Erwachsene duerften solche Beschreibungen ausreichen, aber fuer Kinder ist eine C-Stelle (oder eine K3-Stelle bei der Bewertungsart im Buch) nicht immer ein C-Stelle. Je nach Armreichweite und Kraft ist es schnell eine D-Stelle oder sogar eine ganz unueberwindbare. Und das wird in diesem Buch leider viel zu oft mit Saetzen wie den oben beschriebenen oder "brauchte nur ein bisschen Hilfe" weggebuegelt, als sei das alles ueberhaupt kein Problem.

Obwohl der Autor ja einer der Mitwirkindenden an den Schall-Klettersteigatlanten ist, auf die ich wirklich nichts kommen lasse, ist dieses Buch in meinen Augen leider wirklich nicht gut gelungen. Um Eltern die Moeglichkeit zu geben, die Eignung eines Klettersteigs fuer ihre Kinder zu beurteilen, braucht es mehr als nur eine Doppelseite so wie im Schall-Atlas. Es fehlt insbesondere das Gespuer fuer die schwierigen Stellen und wie man die so beschreibt, dass man als Eltern wirklich gewarnt ist, dass es da eventuell Probleme geben koennte.

Ich wuerde das Buch daher nur als Einstieg nehmen, um Klettersteig-Kandidaten zu finden, ueber die man dann aber noch wesentlich genauer recherchieren muss. Oft finden sich nicht nur auf speziellen Klettersteig-Webseiten, sondern auch z.B. bei hikr.org Berichte zu Klettersteigen, die viele Fotos enthalten. Und da sind dann dort die schwierigen Stellen sehr gut herausgearbeitet und beschrieben. In einem Buch hat man natuerlich nicht die Moeglichkeit, das in dieser Ausfuehrlichkeit und mit Dutzenden Fotos zu tun.
Aber dann sollte man eher dazu neigen, vor schwierigen Stellen einmal zu viel zu warnen als zu wenig. Besser die Eltern und Kinder sagen hinterher "Na, war jetzt etwas weniger schlimm als erwartet" als umgekehrt.
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am 22. August 2012
Kinder lieben die Herausforderung des Kletterns viel viel mehr als lange Wandertouren. Ein Buch wie dieses ist daher lange überfällig. Gut und zutreffend sind die Beschreibungen der körperlichen Anforderungen für das jeweilige Kindesalter. Passend für uns waren auch die Beschreibungen, was Höhenmeter und Dauer der Touren betrifft.

Wir hatten uns die Gardaberge vorgenommen. Beachten sollte man aber, dass der Autor die Touren vorwiegend im Frühjahr gemacht hat. Als wir jetzt im Hochsommer die Tour in Mezzocorona/ Gardaberge "Kühler Klettersteig für heisse Tage gemacht haben" fanden wir uns nach der anfänglich kühlen Schlucht an einem unerträglich heissen, nahezu strauchlosen Südhang wieder, der sich obendrein klettertechnisch anspruchslos eine Stunde lang in die Länge zog. Uns überholten dabei mehrere Bergläufer, die diese Strecke ungesichert und ohne das ständige Karabinerumhänger bestimmt in einem drittel der Zeit durchliefen.

Fazit: Die Karten könnten etwas ausführlicher sein. Hinweise auf die Tageszeiten, in denen die Steige auch in der Hauptferienzeit machbar sind, fänden wir hilfreich.
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am 9. Mai 2013
Dieser Klettersteigführer stellt das übliche Prinzip, die Touren nach geographischen Regionen zusammenzustellen, einmal auf den Kopf und bietet damit nicht nur für Familien, sondern auch für Klettersteigeinsteiger eine interessante Tourenauswahl.
Familien mit Kindern könnten eventuell das Problem bekommen, dass je nach Alter und Körpergröße der Kinder nur eine begrenzte Zahl von Klettersteigen für sie in Frage kommt - zumal vielleicht nicht alle Kinder so geländegängig und berggewohnt sind wie die offensichtlich gut trainierten Kinder des Autors.
Dennoch ist dieser Führer eine innovative, nett geschriebene Zusammenstellung, die Familien und Klettersteigneulingen sicherlich gute Dienste leisten wird.
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am 14. Juni 2012
Klettersteigen differenziert sich mehr und mehr aus - nach Regionen, Schwierigkeit, Sport- oder Alpin-, kurze Zustiege usw.
Jetzt also ein Buch über Klettersteige für Familien, d.h. mit Kindern ab ca. 6 Jahren, bzw. klettersteig-gerechter: ab einer bestimmten Körpergröße, Reichweite und Geschicklichkeit. Für diese Klientel nun eine Auswahl von wirklichen Highlights der Klettersteige in den Ostalpen (D, A, Gardasee, Dolomiten usw.). In einer für den Bruckmann-Verlag bewährten Qualität bezügl. Kurzinformationen - was aber besonders anspricht, ist die Schreibweise des Autors, die sehr persönlich gefärbt ist, die die eigenen Erfahrungen - und die der Kinder (6, 8 und 11 Jahre ?) - einfließen lässt, und die dabei noch die Präzision eines "klassischen" KS-Führers erreicht (z.B. zu Schlüsselstellen, besonders schwierigen oder schönen Stellen usw.). Die Grenzen zwischen Erlebnisbericht und KS-Literatur zerfließen, und das bekommt dem Buch gut. Man fühlt sich an die Hand genommen und mit auf/durch den Steig genommen (und wieder heil runter ...); das liest man auch mal gern "zwischendurch". Und, wie gesagt, für die eigene Tourenplanung findet man alle notwendigen Informationen kompakt aufbereitet.
Und: die allgemeine Einleitung (vor den Steigbeschreibungenen) sei jeder Familie, die ihre Kinder ans Klettersteigen heranführen will, als Pflichtlektüre dringendst empfohlen!!!
Ich kenne die meisten der beschriebenen Steige aus eigener Anschauung, und viele von ihnen bin ich schon mit meinem Sohn gegangen - da passt wirklich alles zusammen! Und die bis jetzt noch unbekannten Steige kriegen wir auch noch begangen in den nächsten Jahren ... die Lust darauf ist jedenfalls geschürt.
Fazit: ein klasse Buch!
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am 6. Juli 2012
Gut gemachter Führer mit kleinen Unstimmigkeiten.

Z. B. Große Tschierspitze. Tschierspitze oder Cirspitze ist egal. Es handelt sich um den gleichen Berg (das eine ist die deutsche, das andere die ladinische Schreibweise). Die Große Tschierspitze (oder Große Cirspitze) ist nicht zu verwechseln mit der Tschier V (Cir V). Wenn man das Buch liest, so hat man den Eindruck, dass dem Autor dies nicht so klar ist. Auch bei der Schwierigkeitsbewertung (K2) ist eine Abweichung da. Der Hüsler bewertet die Große Tschierspitze mit K1 und beschreibt das ganze als gesicherten Steig.

Der Untertitel lautet: Die 40 schönsten Touren. Ist sicher eine persönliche Empfindung. Deutschland ist im Buch gerade mal mit 5 Klettersteigen vertreten. Dabei gibt es noch viele sehr schöne Klettersteige in Deutschland, die auch für Kinder geeignet sind. Was genau den Sport-Schuster-Steig für das Buch qualifiziert hat, kann ich beim besten Willen nicht verstehen.

Aber: Alles in allem ein gutes Buch, wenn auch mit kleinen Mängeln.
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am 27. Januar 2013
Habe das Buch bestellt, weil wir mit unserem 12 jährigen Sohn in den Sommerferien 2 Klettersteige in den Alpen gehen wollen.
Das Buch ist so super beschrieben und es gibt so tolle Routen, das wir noch mehrere Tage Familienrat halten müssen, welche wir nehmen.
Sollte das Wtter nicht so toll sein, können wir zum Gardasee ausweichen. Dort sind auch tolle Klettersteige beschrieben.
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am 14. Juni 2012
....fuer alle "eiseninfizierten" Familien.

Der Autor hat hier mit sehr viel Fingerspitzengefuehl und der Unterstuetzung seiner Kids einen sehr informativen, aber auch kurzweilig zu lesenden Fuehrer herausgebracht.
Nahezu perfekt recherchierte, kindgerechte Tourenvorschlaege in Verbindung mit Ausruestungs-Tipps, Einkehrmoeglichkeiten und Sicherheitshinweisen speziell fuer Touren mit Kindern macht diesen Fuehrer zum "must-have" fuer Papa und Mama. Aber auch bei den Kids wird schon beim schmoekern und Bilder kucken im heimischen Wohnzimmer die Vorfreude auf die naechsten Bergtouren geweckt.
So muss ein Klettersteigfuehrer fuer Familien ausschauen. Grosses Lob an den Autor!
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am 14. Januar 2013
Für Kinder ab ca. 5 Jahren sind Klettersteigvorschläge dabei! Eine Tour daraus haben wir schon erfolgreich gemacht und die nächste für kommenden Sommer geplant.
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