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Kleinsäuger im Terrarium. Biologie, Haltung, Zucht Taschenbuch – 2003

5.0 von 5 Sternen 1 Kundenrezension

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Taschenbuch
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Produktbeschreibungen

Rezension

Die Haltung so genannter exotischer Kleinsäuger in Privathand kommt immer mehr in Mode. Der Begriff Exoten umfasst dabei auch einheimische Arten wie Rötel- oder Zwergmaus - so ziemlich alles, was nicht schon als Goldhamster oder Meerschweinchen domestiziert wurde. Allerdings sind Informationen über die Haltungsansprüche der potenziellen Hausgenossen nur mühsam zu finden - meist nur auf Englisch in dicken Büchern über Säugetiere irgendeiner Region.

Christian Ehrlich, als Verhaltensbiologe und Redakteur der einschlägigen Fachzeitschrift "Rodentia" mit entsprechender Fachkompetenz ausgestattet, schließt also mit dem vorliegenden Büchlein eine Lücke. Bereits beim Durchblättern fällt die üppige Ausstattung auf - nahezu jede Seite enthält ein bis zwei Farbfotos von bester Qualität, und offenbar alle von lebenden Tieren (außer einige im Kapitel über Krankheiten vielleicht) in natürlicher Körperhaltung.

Christian Ehrlich, als Verhaltensbiologe und Redakteur der einschlägigen Fachzeitschrift "Rodentia" mit entsprechender Fachkompetenz ausgestattet, schließt also mit dem vorliegenden Büchlein eine Lücke. Bereits beim Durchblättern fällt die üppige Ausstattung auf - nahezu jede Seite enthält ein bis zwei Farbfotos von bester Qualität, und offenbar alle von lebenden Tieren (außer einige im Kapitel über Krankheiten vielleicht) in natürlicher Körperhaltung.

Die Artenauswahl orientiert sich an den Kleinsäugern, die derzeit in deutschen Käfigen und Terrarien zu finden sind. Ob das Kugelgürteltier dazu gehört, das Schönhörnchen aber nicht, darüber kann man geteilter Meinung sein; auch hätte bei der Diskussion von Artenschutzbestimmungen das Haltungsverbot für das Grauhörnchen erwähnt werden sollen. Einige Arten sind sicher nur für Spezialisten geeignet, aber das schreibt der Autor dazu.

Das Buch bringt zunächst auf 55 Seiten allgemeine Angaben über Verbreitung, Baupläne und Eigenschaften von Säugetieren sowie Haltung, Ernährung, Erwerb, Eingewöhnung, Arten- und Tierschutzrecht, Zucht und andere wichtige Dinge. Sehr hilfreich sind die Tabellen zu Gesundheitscheck, auffälligen Symptomen von Krankheiten und Parasitenbefall, die Hinweise auf die Notwendigkeit genetisch überlegter Zuchtprogramme und die Angaben, woran man beim Züchter eine verantwortungsvolle Haltung erkennt. Auch die Bemerkung, dass man nur wenigen niedergelassenen Tierärzten außergewöhnliche Tierarten anvertrauen kann, ist leider nur zu berechtigt.

Die Artenporträts ab Seite 56 zeigen Beutelratten, Raubbeutler, Beutelflughörnchen, Insektenfresser, Gürteltiere, je einen Flughund und eine Lanzennasenfledermaus, einen Rüsselspringer und viele Nager. Die zugehörigen Texte sind fortlaufend geschrieben, mit Angaben über Verbreitung, Nahrung, Größe, Nachzucht, Sozialsystem, Artenschutzbestimmungen und Ernährung. Das liest sich zwar sehr gut, aber zum Nachschlagen wären die Größen-, Gewichts- und Altersangaben doch besser in einer Tabelle aufgehoben. Dafür ist der ständige Hinweis auf das Sozialsystem sehr löblich! Ein paar Anregungen zur Beschäftigungsfütterung wären nützlich gewesen; man kommt da nicht ohne weiteres auf die besten Ideen.

Einige Kleinigkeiten fallen einem im Text auf, etwa dass nicht alle Beuteltiere einen nach vorn oder hinten offenen Beutel haben: Die dann im Artenteil besprochenen Beutelratten der Gattung Monodelphis haben gar keinen, und viele andere Arten haben nur Hautfalten. Auch dass Säugetiere Haare haben müssen, gilt nur im Embryonalstadium.

Auffallend viele Zitate in Text und Literaturverzeichnis beziehen sich auf Ehrlichs "eigene" Zeitschrift - aber vielleicht gibt es ja oft nichts anderes, vor allem auf Deutsch.

Fazit: Durchaus hilfreich und lesenswert, auch für Leute, die nicht unbedingt selbst zur Haltung und Zucht schreiten wollen, sondern wissen möchten, was es so alles an Artenvielfalt gibt! --Udo Gansloßer


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am 30. Juni 2003
Format: Taschenbuch
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