Facebook Twitter Pinterest
Gebraucht kaufen
EUR 0,16
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von reBuy reCommerce GmbH
Zustand: Gebraucht: Gut
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Kleines Lexikon der Gartenirrtümer Gebundene Ausgabe – 15. März 2010

3.7 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 10,95 EUR 0,16
2 neu ab EUR 10,95 15 gebraucht ab EUR 0,16

Die Spiegel-Bestseller
Entdecken Sie die Bestseller des SPIEGEL-Magazins aus unterschiedlichen Bereichen. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken
click to open popover

Hinweise und Aktionen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Breckwoldt (1959 in Hamburg geboren) ist freier Journalist und Spezialist für alles rund um Pflanzen und Garten. Zu diesen Themen hat er mehrere Bücher verfasst. Bei Eichborn erschien im Frühjahr 2010 das Lexikon der Gartenirrtümer. www.gartenundgabel.de

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

WIRD DER APFELBAUM EINMAL KRÄFTIG BESCHNITTEN, SPART MAN SICH DEN SCHNITT IN DEN FOLGEJAHREN Mit dem Schneiden des Apfelbaums ist es ein wenig so wie mit dem Renovieren eines Wohnzimmers. Man schleicht lange darum herum, schiebt wichtige Arbeiten vor und kommt schließlich zu dem radikalen Entschluss: Wenn es schon getan werden muss, dann richtig. Bezogen auf das Zimmer bedeutet das: Es kommt nicht nur frische Farbe an die Wand, es werden gleich Teppiche und Möbel erneuert. Damit für die nächsten Jahre Ruh" ist! Für den Apfelbaum bedeutet es meistens: Es wird viel zu viel von dem Gerüst seiner Äste weggeschnitten - zumindest, wenn sich ein Laie ans Werk macht. Der versierte Baumkundler, der das im Nachhinein sieht, rauft sich die Haare und denkt: Wird der Baum je wieder eine schöne Krone ausbilden und üppig Früchte tragen' Das Bild einer Analogie hilft am besten weiter, um zu verstehen, warum solche Eingriffe behutsam durchgeführt werden müssen. Das unterirdische Wurzelgeflecht eines ausgewachsenen Apfelbaums macht etwa das gleiche Volumen aus wie seine ausgebreitete Krone. Es besteht zwischen beiden Seiten ein Gleichgewicht, das für die optimale Ernährung des Baums nötig ist. Wurden nun viele Äste gekappt, pumpen die Wurzeln weiterhin annähernd die gleichen Saftströme in die Krone. Dieses Überangebot hat einen starken neuen Austrieb zur Folge. In der Krone sprießen viele junge Äste, die das reduzierte Volumen innerhalb eines Jahres wieder ausgleichen. Dem Baum ergeht es dabei allerdings ähnlich wie dem Burschen im Märchen, der einen Klumpen Gold zuletzt gegen einen Mühlstein eintauscht. Denn dem radikalen Schnitt fällt viel wertvolles Fruchtholz zum Opfer. Dafür wachsen dem Baum nun viele wertlose Wasserschosse. "Nach dem Schnitt treibt ein Baum neu aus. Die Stär ke des Neuaustriebs hängt von der Schnittstärke und dem Schnittzeitpunkt ab. Je schärfer man einen Baum zurückschneidet, desto stärker treibt er im folgenden Frühjahr", so bringen es die beiden Obstbau-Experten Bernd Schulz und Gerd Großmann auf den Punkt. Nimmt man dann noch die Triebe nicht auf allen Seiten gleichmäßig weg, wird sich die Krone künftig ungleichmäßig entwickeln. Das Schneiden von Apfelbäumen ist trotzdem kein Buch mit sieben Siegeln. Im Gegenteil: Es ist gar nicht so schwer, wenn man einige wenige Regeln beherzigt. Zunächst muss man wissen, dass Blüten und Früchte überwiegend an sogenannten Kurztrieben entstehen, die seitlich von den Ästen wie kleine Spieße abstehen. Diese gilt es zu erhalten. Eine bestehende Krone muss ohnehin nicht stark beschnitten, sondern nur etwas ausgelichtet werden. Es werden quer wachsende und trockene Zweige herausgenommen. Vereinzelt sollte man auch greise Triebe verjüngen. Dazu schneidet man solch einen alten Trieb dort ab, wo ein junger kräftiger Neutrieb seitlich abzweigt. Gut ist, wenn dieser möglichst waagerecht wächst. Dann bilden sich dort schnell neue Blütenknospen. Bei all diesen Eingriffen sollte man darauf achten, dass die Form der Krone erhalten bleibt. Das gelingt, wenn man ihr regelmäßig jedes Jahr nur etwas von ihren alten Trieben und nicht ganz viele auf einmal nimmt.

Alle Produktbeschreibungen

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENT am 23. März 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Das Buch ist für Gartenenthusiasten geschrieben worden, für die Wissenden und Suchenden, es ist eine Sammlung vor Irrtümern und Vorurteilen, schnell ausgesprochen und Generationen unauslöschlich im Gärtnerbewusstsein. Das Buch KLEINES LEXIKON FÜR GARTENIRRTÜMER von Michael Breckwoldt fasziniert und regt an, zum blättern, stöbern und sich wundern - es animiert zur eigenen Korrektur von Urteilen und gibt Ratschlag und Hilfe. Es ist eine wunderbare Sammlung von allerlei Wissenswertem und Nützlichem - nicht so wie bei den vielen anderen Ratgebern und Korrekturbüchern - dieses Lexikon ist in der Tat nützlich und hilfreich.

Der Autor wirft uns einfach in sei Buch hinein, er hält sich nicht auf mit Vorwort oder langschweifigen Erklärungen - er kommt sofort zum Punkt und das gefällt.

Wie war das noch mit dem Rhododendron - Blüten abknipsen wenn sie verblüht sind oder nicht?

Ein Baumschnitt als Radikalkur - a la viel hilft viel - oder nicht?

Bambus ist doch pflegeleicht, oder etwa nicht?

Giersch ist ein Unkraut oder etwa nicht?

Laub muss entsorgt werden oder hat es noch einen Mehrwert?

Lavendel und Rosen lieben sich oder etwas doch nicht?

Olivenbäume vertragen keinen Frost - sicher?

Rasen der Sorte Berliner Tiergarten ist Premium?

Das Buch KLEINES LEXIKON FÜR GARTENIRRTÜMER von Michael Breckwoldt versammelt eine ganze Menge interessante Details, jedem Gärtner und jeder Gärtnerin sehr empfohlen, da es mit Vorurteilen aufräumt und das nachdenken anregt.

Für den Gartenenthusiasten ein schönes Buch zum blättern und stauen - ich habe auch aus dem Buch etwas lernen können für meinen Garten und dafür bin ich sehr dankbar.

Empfehlenswert
Kommentar 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Habe mich bei dieser Lektüre wirklich amüsiert und gestaunt welchen Irrtümern man doch ständig aufsitzt. Wirklich lesenswert. - Danke -
Kommentar 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 6. August 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Der Titel dieses Werkes führt leider etwas in die Irre. Von einem Lexikon der Gartenirrtümer erwartet man eine systematische Darstellung solcher Fehler oder solchen Fehlglaubens. Das aber leistet der Text nur bedingt. Von einem Lexikon, auch von einem kleinen, erhofft man sich schließlich, dass man etwas nachschlagen kann. Zwar sind die "Gartenirrtümer" alphabetisch geordnet, doch das hilft wenig.

Bei "M" findet man zum Beispiel den Suchbegriff "Männer" und wird dann aufgeklärt, dass es ein Irrtum sei, zu glauben, Männer seien im Garten nur zum Rasenmähen zu gebrauchen. Solche Abschnitte sind nicht sonderlich hilfreich, wenn es um praktische Fragen geht. Sie tragen eher den Charakter von Erörterungen künstlich aufgeworfener Fragen. Immerhin kommen bei diesem Buchstaben noch Irrtümer zu Marienkäfern, Minze und Moos (im Rasen) vor. Bei "O" gibt es zwei Abschnitte: einen zu Olivenbäumen und einen zu Orchideen. Etwas ausführlicher wird "R" behandelt. Dort findet man Interessantes zu den Themen "Rasen" und "Rosen" vor. Eher lustig sind die Bemerkungen zum "Rost" und zur "Roten Beete".

Darüber hinaus stößt der geduldige Leser auch noch auf zahlreiche Bemerkungen zur Geschichte des Gartenbaus, wenn er denn das Buch von vorne bis hinten liest. Auf diese für ein Lexikon vielleicht etwas umständliche Weise kann man dann alle der zahlreichen semi-praktischen oder tatsächlich praktisch hilfreichen Ratschläge entdecken. Sucht man etwas Spezielles, dann sollte man sich die zu Beginn des Buches aufgelisteten Irrtümer durchlesen, auf die dann später ausführlich eingegangen wird. Dabei wird man leicht feststellen, dass dieses Buch nicht den systematischen Charakter eines Lexikons besitzt, aber dennoch lesenswerte Informationen enthält.
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
So richtig hat mich dieses "Lexikon" aber nicht vom Hocker gerissen. Für den Begriff "Lexikon" einfach zu wenig Inhalt!
Dennoch lesbar. Allerdings: Für einen Gartenanfänger zu wenig Informationen, für einen Gartenprofi keine neuen Erkenntnisse.
Als Geschenk zuerst lustig daherkommend... Bei Benutzung eher zu mager...
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 21. März 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Zu den Lieblingsbüchern meiner Kindheit gehörte "Die Welt von A-Z". Daher erstaunt es nicht, dass ich eine genaue Vorstellung davon habe, wie ein Lexikon aussehen und was es leisten soll. Wenn sich der studierte Gartenbauer, Literaturwissenschaftler und Philosoph Michael Breckwoldt an anderen Bildern orientiert, kann ich ihm dies nicht übel nehmen. Trotzdem blieb die Befremdung, in diesem Buch eher Essays als Lexikonartikel nach klassischem Muster vorzufinden. Zumindest hätte ich erwartet, dass wenigstens das Register so konzipiert wäre, dass es meine lexikalischen Gelüste befriedigt. Aber die Stichworte auf den gut drei Seiten sind in einer so kleinen Schriftgrösse gedruckt, dass sie nur mit einer Leselupe zu entziffern sind. Und hat man ein solches Hilfsgerät endlich zur Hand, stellt man fest, dass die Suche nach bestimmten Kategorien und Begriffen gar nicht so einfach ist.

Seltsamerweise gibt es in diesem Lexikon der Gartenirrtümer weder ein Vor- noch ein Nachwort, in dem nachzuvollziehen wäre, wovon sich der Autor bei seiner Auswahl und Gewichtung der Irrtümer leiten ließ. Denn einige Fragen, die ich gerne an einen solchen Fachmann gestellt hätte, bleiben unbeantwortet. Dafür klärte er mich über Dinge auf, die wahrscheinlich auch andere Leser nicht groß interessieren. Der Text setzt gleich mit der Widerlegung der Behauptung ein, man spare in den in den Folgejahren den Schnitt, wenn der Apfelbaum einmal kräftig geschnitten werde. Danach erklärt uns Michael Breckwoldt, warum sechs Apfelsorten im Angebot nicht genügen und weshalb Bambus nicht die ideale Gartenpflanze in Siedlung mit Reiheneinfamilienhäusern ist.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden