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Klebstoff: Roman (dtv Fortsetzungsnummer 20, Band 20725) Taschenbuch – 1. Juli 2004
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Irvine Welsh
(Autor)
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Seitenzahl der Print-Ausgabe624 Seiten
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SpracheDeutsch
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HerausgeberDeutscher Taschenbuch Verlag
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Erscheinungstermin1. Juli 2004
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Abmessungen12.1 x 3.5 x 19 cm
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ISBN-103423207256
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ISBN-13978-3423207256
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Produktinformation
- Herausgeber : Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juli 2004)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 624 Seiten
- ISBN-10 : 3423207256
- ISBN-13 : 978-3423207256
- Abmessungen : 12.1 x 3.5 x 19 cm
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Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 2,194,464 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 1,381 in Englische & Irische Literatur
- Nr. 3,713 in Gesellschaftsromane
- Nr. 12,736 in Coming-of-Age-Romane
- Kundenrezensionen:
Produktbeschreibungen
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Aber es ist nicht Klebstoff, der die vier Freunde auch nach ihrer gemeinsamen Jugend in Schemes zusammenhält. Es sind Drogen und Alkohol, Gewalt und Fußball, Sex und Musik -- und der Wunsch, die hoffnungslose Zeit im Arbeiterbezirk hinter sich zu lassen. Dass dies nicht so echt gelingen will, und dass die Situation schließlich doch noch unangenehm in einer explosiven Mischung aus Neid, Eifersucht und Rache eskaliert, dafür sorgt der Meisterautor der Rave-Generation Irvine Welsh (Trainspotting) in seinem vierten Roman. Dabei zeigt sich: Auch wenn die Namen der Drogen und Musikrichtungen durch die jeweils aus Sicht der Freunde beschriebenen Jahrzehnte wechseln -- auf die Trostlosigkeit des Lebens im proletarisch industrialisierten Großbritannien bleibt doch erschreckend gleich. --Isa Gerck
Pressestimmen
Sein neuer Roman über die jahrzehntelange Freundschaft von vier Typen aus Edinburgh ist herrlich unmoralisch und besser als jede Vorabendsoap. Ein heißer Lesetipp!
Der schottische Kult-Autor hat nichts verlernt – im Gegenteil: Sein neuer Roman über die jahrzehntelange Freundschaft von vier Typen aus Edinburgh ist tief in der Drogen/Pop-Kultur verwurzelt und herrlich unmoralisch.
Schön, wie rasant Welsh erzählt und wie gezielt er seine tausend Erzählstränge auf ein Ereignis hin zu bündeln vermag. ›Klebstoff‹ ist besser als jede Vorabendsoap, fürchtet sich aber auch nicht vor dem rosarotesten Kitsch: Freundschaften sind fürs Leben, eine zweite Chance gibt es immer, und mit den Clubs, na, das wird doch auch bald wieder.
Mit ›Klebstoff‹ hat Welsh sein Ausnahmetalent ein weiteres Mal unter Beweis gestellt.
Der Verlag über das Buch
»Sein neuer Roman über die jahrzehntelange Freundschaft von vier Typen aus Edinburgh ist herrlich unmoralisch und besser als jede Vorabendsoap. Ein heißer Lesetipp! « blitzmagazin.com
»Der schottische Kult-Autor hat nichts verlernt im Gegenteil: Sein neuer Roman über die jahrzehntelange Freundschaft von vier Typen aus Edinburgh ist tief in der Drogen/Pop-Kultur verwurzelt und herrlich unmoralisch.« Wienerin
»Schön, wie rasant Welsh erzählt und wie gezielt er seine tausend Erzählstränge auf ein Ereignis hin zu bündeln vermag. Klebstoff ist besser als jede Vorabendsoap, fürchtet sich aber auch nicht vor dem rosarotesten Kitsch: Freundschaften sind fürs Leben, eine zweite Chance gibt es immer, und mit den Clubs, na, das wird doch auch bald wieder.« taz
»Mit Klebstoff hat Welsh sein Ausnahmetalent ein weiteres Mal unter Beweis gestellt.« Jan Bürger in Literaturen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Irvine Welsh, geboren 1958, lebt in Amsterdam, London und Schottland. Sein Debütroman ›Trainspotting‹ (1993, dt. 1996) wurde für den Booker Prize nominiert, als Theaterstück aufgeführt und von Danny Boyle verfilmt. Außerdem sind auf deutsch erschienen: ›Ecstasy‹ (1996, dt. 1997), ›The Acid House‹ (1994, dt. 1999) und ›Drecksau‹ (1998, dt. 1999).
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Kundenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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Ich fand dieses Buch um Längen besser als Trainspotting, weil vielseitiger (nicht nur quantitativ^^) und nicht so drogenbezogen. Die Erzählweise war zwar anfangs gewöhnungsbedürftig, aber danach war das Buch klebstoffgleich an meinen Händen fixiert ;-)
Dadurch das die ersten 3 Kapitel aus den 4 verschiedenen Sichtweisen geschildert werden, wachsen einem Terry, Carl, Billy und Andrew wirklich ans Herz...
Wenn man eine gewisse Drogenerfahrung mitbringt, wird man schnell merken, dass die Namen auch Variabeln für den eigenen Freundes darstellen können......es ist ein rohes Buch mit ungeschminkten Drogen- und Sexexzesse, aber auch ein wahres Bekenntnis zur tiefen Freundschaft und Loyalität.
WELSHs mit Abstand bestes Buch, indem ein Tabubruch den nächsten jagt und nie Langeweile aufkommt...
GraphZahl und Thomas Hoppe - beide haben alles geschrieben, was an diesem Roman so bemerkenswert ist!
Irvine Welsh ist extrem, so wie er kann nur jemand schreiben, der den Alltag genau kennt.
Die Protagonisten seines Romans "Klebstoff" Terry, Bill, Andy und Carl sind wie nahe zu alle Welshen Figuren in einer asozialen Edinburgher Vorstadt aufgewachsen sind. Eine Welt, in der Gewalt, Perspektivlosigkeit und Drogen regieren, in der jede Form von Schwäche unnachgiebig bestraft wird. Vier Dekaden lang verfolgt der Roman die tragische, gelegentlich amüsante, oft bewegende Geschichte der vier Helden, ihrer Saufkumpane und Familien. Terry, der Dauergeile, der seit einem Job als Mineralwasserlieferant nie wieder ehrlich gearbeitet hat, aber auch als fetter Dreißigjähriger noch immer erfolgreich die Weiber aufreißt. Billy, der emotionsarme Boxer, der sich von der Mafia kaufen lässt. Andy, der tragische Chaot, der dem AIDS-Tod zuvorzukommen versucht. Und Carl, der ruhige Schöngeist, der als Discjockey internationale Karriere macht.
Verpfeife niemals weder Freund noch Feind, schlage keine Frauen, stehe stets zu Deinen Freunden, kauf' dir jede Woche 'ne neue Platte - so die wichtigsten Gebote des Ehrenkodex der Edinburgher Beinahe-Slums, nach dem die Vier in "Klebstoff" zu leben versuchen.
Aus wechselnden Perspektiven erzählt Welsh im breitesten Slang seiner Protagonisten vom Schattendasein zwischen Pub, Maloche, Droge, Diebstahl, Sex und Männerfreundschaft. Alle vier häufen Schicksalsschläge an, werden betrogen, betrügen selbst, werden beraubt und berauben selbst, wenn sie nicht gerade saufen oder Pillen einschmeißen. "Klebstoff" spannt einen Bogen von den 70ern bis in das neue Jahrtausend - von Punk zu Techno, von Speed zu Ecstasy - Irvine Welsh in Höchstform: Seine Sprache flüstert, schreit, heult, kreischt, spielt, gestikuliert. Wenn seine Figuren Luftgitarre spielen, machen es seine Worte ebenfalls. Kopfschütteln, Küssen, Prügeln, Fluchen, Saufen, Sex - bei Welsh kommt der Leser ebenfalls zum Höhepunkt.
"Klebstoff" ist definitiv Welshs ambitioniertestes Buch. Die Geschichte spielt wie so oft bei Welsh in Edinburgh. Der Zeitraum umfasst dieses Mal allerdings fast vier Jahrezehnte und erzählt kontinuierlich die Geschichte von vier Freunden in einer Hochhaussiedlung. Die Charaktere sind ähnlich gut herausgearbeitet wie bei Trainspotting und dennoch völlig verschieden (Renton, Sick Boy, Frank Begbie und Spud tauchen übrigens mehrfach am Rande auf).
Das 600 Seiten starke Buch fesselt den Leser mit der für Welsh typischen Erzählweise: Immer wieder personalisiert aus verschiedenen Sichtweisen und mit seinem vulgären Vokabular hautnah an der traurigen Realität.
Wer Trainspotting mochte, wird dieses Buch lieben. Ich habe noch nie ein derart durchdachtes und verwobenes Buch gelesen. Excellent work, Mr. Welsh!