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am 22. April 2011
Friedo, wie sich der Autor im Buch selber nennt, hat weit mehr zu bieten, als dass es in diesem Band den anschein hat. Das Buch hinterlässt den Eindruck eines alternden Mannes, der seine Memoiren für die Nachwelt erhalten will.
Wer an Friedo's Biographie interessiert ist, dem sei dieses Buch empfohlen. Wer aber gerne lehren für sich ziehen will, dem rate ich vom Kauf dieses Buches ab.
In meinem inneren Team kam nur der Enttäuschte, der Kontrolleur (Kosten-Nutzen) und der Gelangweilte zum Vorschein. Alle anderen hielten sich vornehm zurück, egal wie feinfühlig ich hinhören wollte.
Friedo hat mit seiner Abschlussrede an der Uni Hamburg (Video im Netz) unter dem Titel: "Was ich noch zu sagen hätte" einen weitaus interessanteren Rückblick auf seine Karriere gestaltet.
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Dieses Buch liefert einen Überblick über das Werk von Friedemann Schulz von Thun, indem Reden und Aufsätze aus verschiedenen Zeiten zusammengestellt sind. Während seine übrigen Bücher immer ein klares Thema haben, wirkt dieses ein wenig planlos, als ob der Autor alles mögliche Papier loswerden wollte, das noch in der Schublade lag.

Dadurch, dass Schulz von Thun wie immer verständlich und lebendig schreibt, ist das Buch dennoch voller Ideen und Anregungen. Die Beiträge sind von wechselhafter Qualität, ich fand etwa die Beiträge über Predigen ziemlich schwach. Die politisch/philosophischen Gedanken passen eher zu den 1980er Jahren. Manche Konflikte und Probleme, die im Buch als Beispiele genannt werden (Eifersucht, förmliche Kleidung zur Konfirmation, Autofahren) wirken heute etwas angestaubt, aber die Idee wird deutlich. Gut fand ich die Beiträge zum Visualisieren, zum Zuhören und über Reinhard Tausch.

Die Konzepte von Schulz von Thun, wie sie insbesondere in seinem großartigen Klassiker Miteinander reden 1: Störungen und Klärungen. Allgemeine Psychologie der Kommunikation beschrieben werden, haben Einfluss gehabt. Dieses Buch ist für die, die unbedingt mehr vom gleichen Autor lesen wollen.

Hier noch eine Bewertung analog zu Sich verständlich ausdrücken:
Gliederung: o
Einfachheit: +
Prägnanz: -
Belebende Zusätze: +
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am 29. Februar 2016
Wer sich noch nie mit Schulz von Thuns Kommunikationspsychologie und ihren Wurzeln beschäftigt hat, bekommt hier einen guten Überblick. Aber wer sich besser auskennt, Seminare besucht hat oder das Vier-Ohren-Modell aus seinen Büchern kennt, bekommt hier einiges geboten, was er vorher nicht wusste. Schulz von Thun beschreibt u.a. die Lehrzeit bei Reinhard Tausch, der die Gesprächstherapie von Carl Rogers in Deutschland bekannt gemacht hat.
Das Kommunikationsmodell Schulz von Thuns fußt auf den Glaubenssätzen der Humanistischen Psychologie, die in den 60er-Jahren auch hierzulande im Bildungsbürgertum, bei Lehrern und auch bei Führungskräften der Wirtschaft eine gewisse Popularität erreichte: Entwicklung der Persönlichkeit bis hin zur Selbstverwirklichung, authentische Kommunikation und der Glaube an das Gute im Menschen. Carl Rogers, der Begründer der Gesprächstherapie, hat Werte der Calvinisten säkularisiert, in seine Therapie übernommen und auf den zwischenmenschlichen Umgang übertragen. Er postuliert eine Grundhaltung, die jeder Kommunikation förderlich sei und die zwischenmenschlichen Beziehungen positiv beeinflusse: Wertschätzung, einfühlendes Verstehen und Echtsein. Carl Rogers spricht von Kongruenz und meint damit die Übereinstimmung zwischen drei Bereichen der Persönlichkeit: Was ich fühle (Erleben), was ich bewusst mitbekomme (Bewusstheit und was ich davon mitteile (Kommunikation). Hört sich gut an, ist aber eine Idealvorstellung. Der Mensch ist aus krummem Holz geschnitzt, wie Kant schon feststellte.
Die „Humanistische Psychologie“ ist aus seiner Zeit heraus entstanden und nach heutigem Erkenntnisstand genau so veraltet wie der Marxismus und der Existenzialismus. In diesem Buch ist ein Gespräch abgedruckt mit Ruth Cohn, Begründerin der >Themenzentrierten Interaktion<. In diesem Gespräch versuchen die beiden einen Welterklärungsversuch aus der Sicht der humanistischen Psychologie, bei dem Hilflosigkeit zum Ausdruck kommt. Man war sich darüber einig, dass es ihnen darum geht, die Welt zu retten, mit Kommunikation und TZI.

Bleibt die Frage: Ist der Idealist Schulz von Thun und sein Kommunikationsmodell weltfremd? Mitnichten. Das Modell ist praxiserprobt und nützlich. Heute kennen es Schüler, Lehrer und Führungskräfte in der Wirtschaft. Schulz von Thun ist kein Dogmatiker. Er verliert die Bodenhaftung nicht, weil er die „Stimmigkeit“ zum Lackmustest aller Kommunikation macht. Stimmig heißt: In Übereinstimmung mit dem Charakter der Situation.
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am 23. April 2005
Um mit den Ansätzen von Friedemann Schulz von Thun bekannt zu werden, ist dieses Buch eine Fundgrube. Es ist immer interessant, etwas über die Ursprünge und Wurzeln zu lesen und zu wissen, wie Ideen entstehen und sich im Laufe der Jahre ändern oder besser verwandeln. Einiges finde ich nicht wirklich interessant, vielleicht, weil man es schon oft gelesen hat.
Wer sich zum Thema Humanistische Psychologie erstinformieren will, kann dies hier wunderbar tun. Ein Buch, dass nicht nur am Schreibtisch zu lesen ist, sondern auch in anderen Alltagsstationen, so wie es auch der Anspruch des Verfasseres immer wieder ist.
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am 19. Februar 2014
Ich habe laut Beschreibung und mancher Bewertungen auf ein praktisch geschriebenes Buch gehofft.
Es war jedoch mehr eine Zusammenfassung vergangener Tage und eine Andeutung, wie die Arbeit begann. Zur eigentlich Kommunikationsarbeit wurde wenig gesagt. Ich finde "Rogers" Kommentar ist sehr treffend!
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am 20. Dezember 2005
Anlass zur Veröffentlichung dieses Bandes ist der 61. Geburtstag des Autors. Zu diesem Zeitpunkt möchte er ein erstes „Erntedankfest“ feiern. Gleichzeitig verspürte er den Wunsch, irgendwo verstreut veröffentlichte Aufsätze bzw. Interviews und Dialoge aus den letzten 30 Jahren in einem Sammelband zu bündeln. Das mir Vorliegende ist sehr erwünscht. Die Beiträge sind in drei Abteilungen gegliedert (siehe Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis). Inhalt, Gliederung und Format sind optimal organisiert und zeigen auf, dass F. Schulz von Thun kaum um ein Wort verlegen ist „und wieder voll zu sagen hat“. Mit seinen feinfühlig gewählten Worten zeigt er Problemzonen menschlicher Beziehungen auf, auf die hin er ständig auch die Kompetenz vermittelt, dass diese Problemzonen zu überwinden seien. Zugleich zeigt er auf, woher er ausbildungsmäßig kommt und wissenschaftlich steht: Humanistische Psychologie und interdisziplinär! Zugleich beschreibt er seine Erfahrungen als Berater in Verbindung mit der Darstellung und „Ausleuchtung“ seiner Konzepte. Wer diesem Autor zuhört und umsetzt, kommt zu Einsichten, die Lesende zu Handelnden werden lassen.
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
Einführung
Lehrmeister und Wurzeln
Laudatio auf Ruth Cohn
Meine Lernzeit bei Reinhard Tausch
Humanistische Psychologie
Ansichten und Aufgaben einer kommunikativen Psychologie
„Lieber Computer, darf ich wagen?“
Toleranz: Vom Befremden zum Miteinander
Zur Psychologie der Zivilcourage
Aspekte kommunikationspsychologischer Praxis
Was geschieht, wenn wir predigen?
Auch Sie können aus dem Steggreif visualisieren
Zur Psychologie des (guten) Zuhörens
Feed-back als zwischenmenschliches Ereignis
Für die erew BIBLIO-KOM Dr. Karl-J: Kluge
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am 29. Dezember 2013
Ich habe das Buch für eine Bekannte bestellt und mit ihr noch nicht darüber gesprochen. Tut mir leid. Es ist bestimmt nicht schlecht.
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