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Kiss + Swallow [Explicit]

Kiss + Swallow [Explicit]

23. Dezember 2013
4.4 von 5 Sternen 13 Kundenrezensionen

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Format: Audio CD
Chris Corner, Frontmann der Sneaker Pimps, auf den Gefilden des euphorisierenden scratchy Elektropop. Wurden die Sneaker Pimps mit ihrem Debut „Becoming X" (1996) als der neue Stern des damals gerade erst geborenen Genres Trip-Hop gehandelt, so veränderte sich ihr Stil mit den beiden Folgealben entschieden. War „Splinter" (1999) ein mehr rockig-orientiertes Gitarren-Album, nahm „Bloodsport" (2002) das Gesicht eines elektrisierenden Popalbums an. Mit seinem Solo-Debut knüpft Chris Corner an das letzte Album der Pimps an und geht noch viel weiter. Das Album wirkt in sich stimmig und ist sehr intim, da Chris' Stimme immer wieder den Nerv des Hörers erreicht. Das Ergebnis ist eine berauschende Reise zwischen bewährten Themen wie Leidenschaft, Lust, Obsession, Sexualität, Drogen und Selbstliebe. Mit Songs wie „Your Joy is my Low" oder der Ballade „I like Pretending" schafft er einen ganz neuen Sound, der durch seine Stimme, und wirklich nur dank seiner Stimme so extrem schön klingt, auch wenn sie düster angehaucht sind.
Die Beats sind sehr einfach gestrickt, aber so eingesetzt, dass sie Chris' Gesang vollkommen unterstützen. Im Vordergrund steht hier eindeutig seine Stimme, die Beats und Melodien bauen sich darum auf. Chris ist einer der wenigen Sänger, die an den Grenzen ihrer Stimme, der Überheblichkeit, arbeiten und kaum auf diese stoßend, unterhalb dieser Zone fortfahren. Mit diesem Album beweist Chris Corner endgültig welch großer Künstler er ist und was er musikalisch so alles auf dem Kasten hat, ohne seine Verbundenheit zu den Sneaker Pimps zu verleumden.
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Format: Audio CD
Chris Corner, Sänger der Sneaker Pimps seit derem zweiten Album, geht mit seinem Soloalbum unter dem Alias IAMX noch einen großen Schritt weiter, als seine Band es mit ihrem streckenweise schon sehr elektronisch unterwandertem dritten Album "Bloodsport" taten. Gitarren sind so gut wie gar nicht zu hören, dafür sehr kraftvolle Beats und Sequencer und viele 80er-Sounds. Corner ist stimmlich noch sicherer und selbstbewusster geworden; seine gelegentlichen Ausflüge ins Falsett klingen wie nicht von dieser Welt. Anleihen gibt es natürlich zuhauf: So klingen "Skin Vision" und "Your Joy Is My Low" so, wie das Soft-Cell-Reunion-Album von 2002 hätte klingen sollen. "Heatwave" nimmt Erasure aufs Korn, ist allerdings besser (und erst recht sexier) als alles, was Erasure je gemacht haben. Das Titelstück ist purer 80er-Jahre Elektropop, "Missile" eine ergreifende Ballade, und auch live kann Corner seine Vokalkunststückchen perfekt umsetzen. Derart lasziver Elektropop war bisher doch eher eine Domäne der Schwulen, allerdings verblassen Marc Almond, Andy Bell & Co. neben der Laszivität und dem zuweilen puren, zuweilen düster gefärbtem Sex des (heterosexuellen) Chris Corner. Geil!
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Chris Corner, sonst Frontman der Sneaker Pimps, die nach eigenen Aussagen aber jetzt vorhaben wieder auf weibliche Vocals zu setzen, steht hier mit seinem Soloprojekt: I am X.
Im Gegensatz zu den Pimps kommen Gitarren hier kaum zum Einsatz und die Songs sind sogar noch ein Stück tanzbarer. Corner setzt meistens simple Beats ein, doch die Tücke liegt hierbei um Arrangement, denn er schafft es trotz des Minimalimus der Songs nicht zu langweilen, sondern perfekt zu unterhalten.
Ein Stück wie "Kiss and Swallow", Titeltrack des Albums und im Ausland auch Clubhit ist eine gute Repräsentation dafür, wie aktuelle Clubmusik im Idealfall aussehen kann: Tanzbar und dennoch nicht fade. Durch den charismatischen Gesang, welcher der synthetischen Musik Seele verleiht, bekommt das ganze einen Reiz, der sich auch auf lange Sicht erhalten kann.
Top Album!
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Format: Audio CD
Chris Corner, Sänger der Sneaker Pimps seit derem zweiten Album, geht mit seinem ersten Soloalbum unter dem Alias IAMX noch einen großen Schritt weiter, als seine Band es mit ihrem streckenweise schon sehr elektronisch unterwandertem dritten Album "Bloodsport" taten. Gitarren sind so gut wie gar nicht zu hören, dafür sehr kraftvolle Beats und Sequencer und viele 80er-Sounds. Corner ist stimmlich noch sicherer und selbstbewusster geworden; seine gelegentlichen Ausflüge ins Falsett klingen wie nicht von dieser Welt. Anleihen gibt es natürlich zuhauf: So klingen "Skin Vision" und "Your Joy Is My Low" so, wie das Soft-Cell-Reunion-Album von 2002 hätte klingen sollen. "Heatwave" nimmt Erasure aufs Korn, ist allerdings besser (und erst recht sexier) als alles, was Erasure je gemacht haben. Das Titelstück ist purer 80er-Jahre Elektropop, "Missile" eine ergreifende Ballade, und auch live kann der nahezu beängstigend magere Corner seine Vokalkunststückchen perfekt umsetzen. Derart lasziver Elektropop war bisher doch eher eine Domäne der Schwulen, allerdings verblassen Marc Almond, Andy Bell & Co. neben der Laszivität und dem zuweilen puren, zuweilen düster gefärbtem Sex des (heterosexuellen) Chris Corner. Geil!
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