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Kinski Paganini (2 DVDs)

3.5 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Dalila di Lazzaro, André Thorent, Marcel Marceau
  • Künstler: Klaus Kinski
  • Format: PAL
  • Sprache: Italienisch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0), Französisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: SPV
  • Erscheinungstermin: 3. Februar 2003
  • Produktionsjahr: 1989
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen
  • ASIN: B000088T26
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 55.925 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Schon lange glaubte Kinski ähnliche Erfahrungen gelebt zu haben wie der legendäre "Teufelsgeiger" Paganini, der das gesamte Europa des 19. Jahrhunderts in Taumel versetzte und durch dessen Persönlichkeit Klaus Kinski ein letztes Mal, mit der ihm eigenen tiefen Ehrlichkeit und Konsequenz, die ganze Bandbreite auch seines eigenen Lebens offenbart, ein Leben der Extreme. Den Rahmen dieses Filmes bildet ein spektakuläres Konzert, bei dem Paganini als diabolischer "Vampir mit Violine" das Publikum durch die unwiderstehliche Naturgewalt seiner Musik in geistige und körperliche Extase versetzt. Paganini selbst durchlebt entscheidende Episoden seiner Vergangenheit und enthüllt uns in dämonischer Voraussicht seine Zukunft. Ohne Reue blickt er auf sein verfluchtes Leben der großen Leidenschaften zurück: die unermüdliche Aufopferung für die Musik und sein Publikum, die Sucht nach Frauen, die abgöttische Liebe für seinen Sohn Achille und das Geld.
Unmöglich ist es für seine Umwelt, sich dem Zauber dieses genialen Künstlers KINSKI-PAGANINI zu entziehen, den alle für besessen halten, fremd in seiner Art, seinem Aussehen und seiner Ausstrahlung, dessen übermenschliches Talent und körperliche Ausgezehrtheit ihn schon zu Lebzeiten zu einer Legende werden ließen.

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Um es gleich vorwegzunehmen: Kinski Paganini kann und darf nicht mit den Maßstäben einer gewöhnlichen Produktion gemessen werden. Zum einen handelt es sich um ein unter nahezu unmöglichen Bedingungen entstandenes Werk, dass allein durch den Starrsinn und Mut Kinskis realisiert werden konnte, zum anderen ist Kinski Paganini das finale Vermächtnis und gleichzeitig das Lebenswerk eines der umstrittensten Schauspieler des letzten Jahrhunderts. Der Plot als solcher ist nur in groben Zügen vorhanden und zeichnet das Leben Paganinis wie es tatsächlich war (oder von Kinski interpretiert wurde): ein stetes Auf und Ab eines missverstandenen Künstlers, der von den Frauen geliebt und von deren Männern verachtet wurde und als Künstler die Kritiker in zwei Lager spaltete -- ein Spiegelbild von Klaus Kinskis Leben selbst.

Kinski Paganini missachtet gänzlich die gängigen Erzählweisen und geht konsequent seinen eigenen Weg. Hin- und hergerissen zwischen Armut und Anerkennung zieht Paganini von Station zu Station, verliert sich in intensiven, aber oberflächlichen Liebesabenteuern, um letztlich die wahre Erfüllung in der Beziehung zu Sohn Achille Paganini zu finden (in Kinski Paganini gespielt von Kinskis Sohn Nikolai).

Kinski hatte kein Interesse daran, das Publikum zu unterhalten. Er wollte die Leidenschaft, sowohl die positive als auch die negative, einfangen und das Leben von Niccolo Paganini auf einer Ebene darstellen, die sich fernab von künstlerischen Zwängen präsentiert. Die bloße Tatsache, dass das gesamte Bildmaterial in Kinski Paganini ausschließlich unter Verwendung natürlicher Lichtquellen gefilmt wurde (was das Werk bereits zu einem Unikat werden lässt), ist eine der unzähligen Eigenheiten des Films, über die Kinski in seinem zweiten Buch Paganini ausführlich spricht. Nach einer Wartezeit von über zehn Jahren ist es nun möglich, einen Kinski-Film zu erleben, wie Klaus Kinski ihn erträumt hat -- ohne Zugeständnisse an Regisseure und Publikum. Kinski Paganini ist purer Narzissmus, dieser allerdings mit einer an Wahnsinn grenzenden Leidenschaft bis zur Selbstaufgabe gespielt. --Daniel Hofmann

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
„Nie wäre mir in den Sinn gekommen, das, was ich ausdrücken wollte, in die Zwangsjacke einer dieser idiotischen, fürs Publikum zurechtgeschusterten Filmhandlungen zu verschnüren, mit ihrer pedantischen und diktatorischen Logik und ‚Continuity'. Der Versuch, Paganini in die übliche Form eines Filmes einzuzwängen, hieß, ihn lebendig einzumauern. Denn er lebte - in mir", schreibt Klaus Kinski über seinen Film „Kinski - Paganini", der schon jetzt die DVD-Sensation des Jahres ist!
Ein biographischer Film über den italienischen „Teufelsgeiger" Nicolò Paganini (1782 - 1840), dessen virtuoses Geigenspiel die Damen der feinen Gesellschaft angeblich zum Orgasmus zu bringen vermochte. Ein wunderbar surrealer Film voll intensiver Musik und wilden Bildern. Die letzte Arbeit des großen deutschen Ausnahmekünstlers Klaus Kinski ist gleichermaßen eine Parabel auf sein eigenes Leben und Werk. Die Essenz seines Wirkens und Schaffens: In ihr finden sich Reminiszenzen an seine expressionistischen Villon- und Rimbaud-Rezitationsabende, da ist das Karnevaleske der Edgar-Wallace-Filme und das Opernhafte seiner Italo-Western - der Kitsch von Exploitation-Filmen und die Erfahrungen mit Regisseur Werner Herzog.
Private Momentaufnahmen aus dem Leben Paganinis, im Alleingang furios in Szene gesetzt von Klaus Kinski. Ungefähr 25 Jahre vor der Realisierung des Films sieht Kinski in Wien in einem Schaufenster ein Bildnis von Paganini und ist überzeugt davon, selbst die Reinkarnation des Geigers zu sein. Wie ein Besessener glaubt er an eine derartige Seelenverwandtschaft, woraus die Idee zu diesem Film entsteht. Kurzerhand schreibt Kinski ein Drehbuch. „Die Struktur meines Films ergab sich aus dem Instinkt: Noten.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Ich gebe zu, dass mich Klaus Kinskis letzter Film etwas ratlos zurückgelassen hat. Etwa Mitte der 90er hatte ich das zugehörige, die teils unter chaotischen Umständen verlaufenen Dreharbeiten schildernde Buch gelesen und im Anschluss erwartet, es mit einem der wohl größten Meisterwerke der Kinogeschichte zu tun zu haben. Nachdem der Film über lange Zeit nirgendwo zu sehen oder erhältlich war, schlug ich als Kinski-Fan bei Erscheinen der Box natürlich sofort zu, um "Kinski Paganini" als persönliche DVD-Premiere zu erleben. Greifen wir einmal vor: Ich hatte Anderes, Größeres, erwartet.

Kinski ist zeit seines Lebens vorgeworfen worden, überwiegend sich selbst gespielt zu haben. Hier treibt er es aber von sich aus auf die Spitze, in dem er schon im Vorfeld eine mentale Verbindung und Seelenverwandschaft mit dem weltberühmten Violinisten Niccolò Paganini (1782-1840) herstellte, sich sogar als eine Art Reinkarnation des legendären Musikers inszenierte, ähnlich wie in seiner frühren Rolle als moderner François Villon. Auch wenn Einiges am Leben Paganinis nach wie vor ungeklärt sein mag, lässt sich eine scheinbare Ähnlichkeit im Charakter beider Ausnahmekünstler sicherlich nicht leugnen.

Dieses Projekt beschäftigte Kinski also seit Jahren, die Realisation scheiterte aber immer wieder an Finanzierungsproblemen und Kinskis Willen, den Film ganz nach seinen Vorstellungen zu gestalten. Werner Herzog lehnte bekanntlich ab, Regie zu führen, da er nach eigener Aussage Kinskis Drehbuch "für unverfilmbar hielt".
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Wer seine letzte Autobiographie gelesen hat weiß,dass Kinski-Paganini sein Lebenstraum war.Er trug den Film jahrelang bereits fertig in seinem Kopf herum.Immer auf der Suche nach Geldgebern und Interessenten für seinen Film zu gewinnen,ließen ihn das Warten zur Qual werden.Er ließ sich ein letztes Mal auf einen schwachsinnigen Filmdeal(Nosferatu in Venedig)ein,um SEINEN Film verwirklichen zu können.Nachdem Herzog ihm die Regiearbeit verweigerte,entschied er sich alles allein zu machen.Und wieder ist bei Kinski der schmale Grad zwischen Genie und Wahnsinn deutlich sichtbar.Er spielt und lebt Paganini bis zur völligen Selbstaufgabe,so intensiv wie man es vielleicht nur noch im "Woyzeck" sehen konnte.Das Experiment alles in Naturlicht zu drehen ist voll aufgegangen.Wir sehen einen gewaltigen Bilderrausch,wunderschön und fremd zugleich.Paganinis Musik zieht sich wie ein überlanger Musikclip durch den gesamten Film und führt uns zu einzelnen Stationen aus dem Leben des Geigenvirtuosen bis zu dessen Tod.Ich gebe zu,vielleicht kein Film für das breitgefächerte Publikum,aber ein großes Gesamtkunstwerk eines Genie unserer Zeit,der Zeit seines Lebens gegen den Strom schwamm und zuletzt ausgebrannt,enttäuscht und einsam wohl den Frieden mit sich selbst gemacht hat.
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Format: Videokassette
Ein wundervolles Werk von Kinski geschaffen. Klaus Kinski konnte darin seine Poesie und Träume zeigen. Für mich ist es ein Film über die Träume und Poesie Kinskis mit der Musik von Paganini. Kinski spielt sich selbst unter der Figur Paganinis. Ein märchenhafter Abschied von einem einzigartigen Schauspieler. Er hat seine Kinder mit in die Rollen eingebunden und sich als sehr zärtlicher sanfter Mensch gezeigt. Die Licht und Schattenspiele in diesem Film sind wunderschön. Seit >Barry Lyndon< (von Stanley Kubrick [Film zu meinem Bedauern nicht mehr auf dem Markt erhältlich] habe ich in keinem Film mehr so schöne natürliche Schattenspiele gesehen. Es bringt Kinskis Gesicht in all seinen Facetten zum spielen und lässt wunderbare Phantasien entstehen. Kinski hat in diesem Film seine Träume gezeigt und einen großen Abschiedsfilm von seinen Gefühlen, Träumen, Werten und Vorstellungen gemacht. Ich vermisse Kinski sehr und hätte mir gewunschen, dass er als Stern nicht so schnell verglüht (wie Herzog >mein liebster Feind< ihn in seinem Film zum Abschied nennt).
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