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Kindeswohl Gebundene Ausgabe – 9. Januar 2015

4.1 von 5 Sternen 82 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ian McEwan, geboren 1948 in Aldershot (Hampshire), lebt bei London. 1998 erhielt er für ›Amsterdam‹ den Booker-Preis und 1999 den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für das Gesamtwerk. Sein Roman ›Abbitte‹ wurde zum Weltbestseller und mit Keira Knightley verfilmt. Er ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Royal Society of Arts und der American Academy of Arts and Sciences.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Fiona Maye, hoch angesehene Familienrichterin am Londoner High Court, ist es gewohnt, routiniert und kompetent Entscheidungen über das Leben anderer zu treffen. Ihr begegnen wir in einem Moment, wo ihr eigenes Leben auseinanderzufallen droht: Der Ehemann hat ihr gerade eröffnet, dass er eine Geliebte hat. Wie sie versucht, trotz dieser empfindlichen Ablenkung den Anforderungen ihres anspruchsvollen Berufes zu genügen, schildert Ian McEwan sehr treffend und eindrucksvoll - wer selbst einmal unter solchen Umständen funktionieren musste, weiß, wie extrem belastend das ist.

Am Gericht wartet eine Reihe von paradigmatischen Fällen auf sie: Der orthodoxe Jude, der es nicht erträgt, dass Frau und Töchter aus der Kinder-Küche-Synagoge-Rolle ausbrechen wollen, die der Glaube ihnen zugedacht hat; der muslimische Vater, der seine Tochter nach Marokko entführt, um sie dem Zugriff von englischer Ehefrau und englischer Jurisdiktion zu entziehen; die Katholiken, die das fünfte Gebot so ernst nehmen, dass sie ihre siamesischen Zwillinge lieber gemeinsam sterben lassen als den einen, den todkranken, zu opfern, um den anderen, den lebensfähigen, zu retten; und schließlich die Zeugen Jehovas, die es nicht zulassen wollen, dass ihr siebzehnjähriger, leukämiekranker Sohn Adam die lebensrettende Bluttransfusion erhält, ein Wunsch, den auch der Junge nachdrücklich und glaubhaft vertritt.

Mit diesen Beispielen ist eine ganze Menge von dem abgedeckt, was in den abrahamitischen Religionen dem Kindeswohl, wie wir es heute verstehen, entgegensteht.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Familienrichterin Fiona Maye, die sonst vor Gericht bei Scheidungen etc. das Sagen hat steckt plötzlich selbst in einer Ehekrise, als ihr Mann ihr nach 30 Ehejahren eröffnet, dass er sich zu einer jüngeren Frau hingezogen fühlt. Ihre Welt bricht zusammen, jedoch muss sie im Job als Richterin am High Court in London weiterhin funktionieren. Und das tut sie auch, und sie trifft Entscheidungen zum Kindeswohl, wie es der Titel des Buches aussagt. In ihrem neuesten Fall geht es um einen 17jährigen Jungen, einen Zeugen Jehova, der an Leukämie erkrankt ist. Er bzw. seine Eltern verweigern aus religiösen Gründen die Zustimmung zu einer lebensnotwendigen Bluttransfusion. Hier ist nun das Urteil der Richterin gefragt. Sie entscheidet sich zu einem Besuch im Krankenhaus, um den jungen Adam persönlich kennenzulernen. Es geht hierbei um den Konflikt zwischen Religion und Medizin, ein Menschenleben steht auf dem Spiel. Zum Ende des Buches - ohne zuviel zu verraten - sehen wir dann wie sich der Kontakt zu dem Jungen weiterentwickelt und ob sie und ihr Mann sich wieder näher kommen.

Die Stärke dieses Romans - mein erster Roman des Autors - lagen in der Erzählweise von McEwan, der einen sehr gefühlvollen Einblick in die Psyche einer betrogenen Ehefrau gibt, der die vielen verschiedenen Emotionen beschreibt. Auch besonders spannend hier der Kontrast zu der im Berufsalltag möglichst ohne Gefühle agierenden Richterin. Die juristischen Themen fand ich persönlich ganz spannend rübergebracht, das ist jedoch sicher Geschmacksache. Allerdings tritt dafür dann das Privatleben auch etwas in den Hintergrund. Das Ende hat mir besonders gutgefallen.
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Von Andreas Schröter TOP 1000 REZENSENT am 9. Januar 2015
Format: Gebundene Ausgabe
Bei Ian McEwan ist es egal, über was er schreibt, gut ist es – fast – immer. Das Wörtchen „fast“ bezieht sich auf seinen vorigen Roman „Honig“ (2013), von dem einige Kritiker sagen, dass er etwas schwächer ist, als seine übrigen Werke. Sollte das stimmen, so hat der 1948 geborene Brite diese Schwäche mit seinem neuesten Roman „Kindeswohl“ überwunden.

McEwan schlüpft diesmal in den Kopf einer Familienrichterin am High Court in London. Sie muss nicht nur den Seitensprung und den Auszug ihres Mannes verdauen, sondern steht auch beruflich vor einer schwierigen Entscheidung. Ein 17-Jähriger, der an Leukämie erkrankt ist, braucht zum Überleben dringend eine Bluttransfusion. Problem: Er und seine Eltern sind glühende Anhänger der Zeugen Jehovas, und die lehnen Bluttransfusionen grundsätzlich ab. In einer Gerichtsverhandlung stehen sich die Vertreter des behandelnden Krankenhauses und die Anwälte der Eltern gegenüber.

Fiona Maye, so heißt die Richterin, tut für ihre Urteilsfindung etwas Ungewöhnliches: Sie will nicht nur Informationen aus zweiter Hand, sondern unterbricht die Verhandlung, um den ungewöhnlichen Jungen selbst im Krankenhaus zu besuchen. Zwischen beiden entwickelt sich eine eigenartige Beziehung...

Erstaunlich an den Werken Ian McEwans ist immer wieder, wie glaubwürdig und psychologisch genau er die Gedanken der unterschiedlichsten Figuren wiedergeben kann. Man meint, nach der Lektüre sowohl die Richterin als auch den Jungen wie langjährige Bekannte genau zu kennen.

Wohltuend ist die Straffheit dieses Romans. Da steht kein Wörtchen zu viel. Und doch hat der Leser nach knappen 224 Seiten jede Menge, über das es sich nachzudenken lohnt.
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