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am 5. Dezember 2010
Mit einer Sammlung von Essays, Erfahrungsberichten, Gedichten, Liedern und Fachbeiträgen will der Herausgeber auf die problematische Situation vieler Väter in Deutschland aufmerksam machen. Thematisiert werden dabei vor allem die 'Trennungsväter', also die Väter, die wenig oder keinen Kontakt zu ihren Kindern haben dürfen. Daneben werden aber auch allgemeine Themen, wie die Vereinbarkeitsproblematik von Vätern oder das Thema Väter in der Geschlechterdebatte angesprochen. Sogar ein Beitrag zur Kriegs(mit)schuld ist enthalten.

Das Buch ist sehr gut geeignet für diejenigen, die sich mit der Väterproblematik ernsthaft auseinander setzen, sei es in der Gleichstellungsarbeit, beim politischen Kampf um Väterrechte oder aus sonstigen Gründen. Gerade Leser, die sich neu mit dem Thema beschäftigen, ermöglicht das Buch einen ersten Ein- und Überblick zur Trennungsväterproblematik. Aber auch für 'alte Hasen' wird das Buch spannend zu lesen sein, weil es neben Betroffenenberichten auch verschiedene Aspekte des Väterthemas be-leuchtet.

Das Buch ist auf Grund der kurzen und formal unterschiedlichen Beiträge sehr kurzweilig. Es eignet sich zum kurzen Schmökern zwischendurch aber auch zum längeren Lesen. Viele der Autoren sind selbst Betroffene. Deshalb können einige der Beiträge den Leser durchaus stark emotional tangieren. Im krassen Gegensatz dazu stehen dann die nüchternen Faktenbeiträge. Eine Mischung, die aber durchaus gelungen ist und das Buch aufwertet. Das Buch ist damit ein gelungener Kontrast zur tumben Herabsetzung der berechtigten Anliegen von Vätern als 'Geschlechterkampf von rechts' durch selbsternannte 'Männerforscher', die nicht wissen, was es heißt, seinem eigenen Kind entfremdet zu werden.

Es ist ein sehr gutes Buch, das ich allen empfehle, die sich mit dem Thema Väter beschäftigen, beschäftigen wollen oder einfach mal wissen wollen, welche Motivation die Väterrechtsbewegung jenseits väterfeindlicher Klischees wirklich antreibt.
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