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Kinder der Ewigkeit: Roman Taschenbuch – 1. März 2010

4.1 von 5 Sternen 52 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

textico.de

Deutsche Science-Fiction? Andreas Brandhorst! Nach seinem epischen Kantaki-Zyklus und einem Thriller-Ausflug Aeon legt er mit Kinder der Ewigkeit eine Einzelband-Space Opera vor, die alles bietet, was ein spannendes Weltraumabenteuer zwischen den Seiten haben muss: faszinierende Technologie, große Weltraumreiche, exotische Außerirdische, eine schnelle, schlüssige und vor allem fesselnde Handlung und glaubwürdige Charackter.

Auch wenn die Basisgeschichte aus "Killer im Ruhestand wird zu letztem Auftrag gezwungen und wird selbst zum Gejagten" nicht gerade von Brandhorst erfunden wurde: entscheidend ist, was er daraus macht. Schon aber den ersten Seiten taucht man als Leser tief genug zwischen die Zeilen von Kinder der Ewigkeit, um alles um sich herum zu vergessen - Brandhorst weiß, wie er den Leser mit auf die Reise nimmt.

Ex-Killer Esebian wollte seine Ruhe und hatte sich vom Leben eines Killers an das eines Wissenschaftlers gewöhnt - damit ist sein Weg zur "teuren" Unsterblichkeit zwar schwerer und steiler, aber dafür auch sicherer und ruhiger. Bis er von mächtigen Wesen gezwungen wird, eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Galaxis zu töten.

Brandhorst weiß was der SF-Leser will - und liefert - ohne sich in Raumschlachten oder Technologiebeschreibungen zu verlieren; faszinierende Welten, uralte Geheimnisse, Verschwörungen und immer die Frage, ob gut und böse die einzigen zwei Seiten der Medaille sind. Kinder der Ewigkeitist ein deutscher Vorzeige-SF, der, wäre er aus Amerika, unbedingt ins Deutsche übersetzt werden müsste! --Wolfgang Treß/textico.de

Pressestimmen

"Andreas Brandhorst schreibt Space Operas, wie man sie sich nur wünschen kann!" (Wolfgang Hohlbein)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Deutsche SF ist selten. Gute deutsche SF ist noch viel seltener.
Nach den Kantaki entführt uns Andreas Brandhorst mit 'Kinder der Ewigkeit' in sein neues Universum, das in puncto Komplexität und Ideenreichtum den Entwürfen seiner internationalen Kollegen in Nichts nachsteht. Wie immer überzeugt Brandhorst mit flüssigen Erzählstil und bilderreicher Sprache.
Exotische Planeten und Schauplätze, bizarre Lebensformen, ausgestorbene Völker und ihre Geheimnisse und Hinterlassenschaften erwarten den interessierten Leser und versetzen ihn in ein Panoptikum epischer Breite. Besonders wohltuend ist für mich der Umstand, dass nicht ' wie in vielen Weltraumepen ' die waffenstarrenden Flotten irgendwelcher aufgeblasener Imperien in verlustreichen Materialschlachten zum x-ten Mal aufeinandertreffen. Dennoch ist die Handlung von Anfang an fesselnd und aktionsreich und die Spannung steigert sich erwartungsgemäß zum Ende hin kontinuierlich. Wie in einen Thriller entpuppt sich das Geschehen als eine Verschwörung, die sich als Konflikt zwischen unsterblicher organischer Intelligenz und Machtstreben auf der einen Seite und künstlich-elektronischer Intelligenz auf der anderen Seite beschreiben lässt. Welcher der beiden Seiten die Sympathien des Lesers gehören, muss dieser selber entscheiden. Gut gefiel mir ebenfalls, dass sich die Hauptpersonen nicht ohne weiteres in ein Gut-Böse-Schema einordnen lassen: An erster Stelle ist da Esebian, im Prinzip ein Serienmörder, der durch Auftragsmorde die 'Meriten' für die eigene Unsterblichkeit erwerben will. Leandra ist eine stark psibegabte, ehemals internierte Psychopathin, auf deren Konto wohl auch einige Tote gehen und die bis zum Schluss suspekt bleibt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das ist mein drittes Buch von Brandhorst. Ich genieße es sehr, den treffenden und kreativen Neologismen und Wortneuverbindungen; seinen vielen Ideen zu lauschen und in seine geschaffene Sci-Fi-Welt zu tauchen!
Die Hauptperson wurde für mich gut beschrieben, so dass ich nachvollziehen kann, warum sie etwas tut. Gelegentliche philosophische Ansätze inspirieren den Leser zum Nachdenken, ganz ohne Dogmatik und kurz gefasst.

Wunderbar zu lesen, wie der Autor futuristische, noch nicht vorhandene Dinge mit existierenden Begriffen umschreibt oder deutsch-klingende Wörter erfindet, anstatt sich auf englische zu berufen. Ich liebe Wörter und wenn Autoren mit ihnen zu zaubern anfangen.
Das Buch enthält viel Spannung und ist schlüssig geschribene.

Mit weniger Morden wäre ein Softie wie ich auch zurecht gekommen, aber gut. Es gibt Bücher, da wird deutlich mehr gemetzelt. Hier und da hätte man die Charaktere noch etwas ausbauen können, aber das ist nicht unbedingt nötig. Der Name "Incera" hat mich in dem buch gestört, weil nur der Name an die Inkas errinnert und sonst nichts. Ein I-Tüpfelchen wäre, wenn der Autor z.B. gewisse Paralellen zwischen den Inkas und seiner verschollenen Spezies hergestellt hätte. Das, das bedeutet mehr Recherche-Arbeit :)
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Format: Taschenbuch
Es ist wohl wahr - neu ist die grundlegende Story von "Kinder der Ewigkeit" nicht: Ein Auftragskiller, der versucht eine ehrliche Laufbahn einzuschlagen, wird von einem mysteriösen Auftraggeber zu einem letzten Job getrieben und wird schließlich selbst vom Jäger zum Gejagten. Aber, die Welt und die Hintergründe, in der Brandhorst diese Geschichte ablaufen lässt, entschädigt für den etwas abgedroschenen Plot.

Die Story spielt in der fernen Zukunft. Die Menschheit hat sich über viele Lichtjahre hinweg in der Galaxis ausgebreitet. Mit Hilfe von Transport-Netzen, die von so genannten Webern gebaut werden, ist auch überlichtschnelle Raumfahrt möglich.
Darüber hinaus sind die Menschen nicht unwesentlich von den so genannten Magistern abhängig. Diese künstlichen Intelligenzen überwachen nicht nur die Transport- und Kommunikationsnetze, sondern stellen auch Regeln und Gesetze auf, nach denen die Menschen zu leben haben. So kontrollieren die Magister auch einen langwierigen, über mehrere Stufen ablaufenden (Behandlungs-) Prozess, nach dem sich bestimmte Menschen die Unsterblichkeit verdienen können. Diese Rahmenbedingungen spalten die menschliche Zivilisation in drei Schichten. Die Unsterblichen - Erlauchte genannt - die sich mit umfangreichen Privilegien ausgestattet, auf ihnen vorbehaltenen Planeten an ihrem ewige Leben erfreuen. Die Kandidaten, die auf dem Weg zur Unsterblichkeit sind, je nach Phase, in der sie sich befinden, einen gewissen Rang bekleiden und entsprechendes Ansehen genießen. Und Menschen von den niederen Welten, denen durch die Magister der Zugang zur Unsterblichkeit allein wegen ihrer Herkunft untersagt wird.
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Format: Taschenbuch
Nach dem Mystery-Triller "Äon" versucht sich Brandhort mit diesem Buch wieder als Science Fiction Autor, eine Talent das er schon in der Vergangenheit erfolgreich unter Beweis gestellt hat. Zwar erreicht "Kinder der Ewigkeit" nicht die Brillanz von "Äon" ist aber trotzdem ein guter Vertreter deutschsprachiger Science Fiction.

Der Roman handelt von dem Profikiller Esebian, der den Auftrag erhält einen Unsterblichen zu ermorden.
Obwohl die Unsterblichkeit von je her ein beliebtes Thema der Science Fiction ist, ist dieses Ansatz neu und Esebians Auftrag nur der Beginn einer Verschwörung von galaktischen Ausmassen.
Das Buch selbst ist spannend geschrieben und nur machmal etwas verwirrend, wenn die beschriebene zukünftige Technologie doch zu fremdartig ist. Das ist aber nur wenig störend, denn im Grunde hat man eine klassische Verschwörungsgeschichte, die eben in der Zukunft spielt wo und man nicht weiss, wer denn nun die Bösen und wer die Guten in diesem Spiel sind.

Die beschriebene Zukunft selbst ist so komplex und facettenreich, dass es nicht verwunderlich wäre, würde Brandhorst eine Fortsetzung nachlegen. Überhaupt scheint dieses Buch nur der Eingang in ein größeres Universum zu sein, denn viel zu viele Fragen bleiben unbeantwortet. Da der Autor auch in der Vergangenheit Mehrteiler geschrieben hat, kann man fast sicher sein, dass hier noch etwas folgt. Mehr Hintergrund Informationen würden dieses Buch sogar aufwerten und es noch etwas besser machen.
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