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Keltische Sagen aus Irland Taschenbuch – August 2004

4.2 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Martin Löpelmann (1891 - 1981), ein promovierter Germanist, der aufgrund seiner Ablehnung des Nationalsozialismus 1935 zwangspensioniert wurde, unternahm damals ausgiebige Reisen nach Irland und Schottland, befasste sich mit der keltischen Kultur, die noch auf wenig öffentliches Interesse stieß, und ließ sich von seiner Begleiterin einige der bekanntesten irischen Sagen erzählen. In diesem Buch findet man die berühmtesten Geschichten aus der »Ulstersaga«, »Dem Buch der dunklen Kuh« und »Dem Buch Leinster«, wunderbar poetisch nacherzählt; der Sagenkreis um den Helden Cuchulainn nimmt viel Raum ein, aber auch die bekanntesten Liebesgeschichten wie zum Beispiel die Sage über Deirdre und die Geschichte von Diarmid und Grainne (aus dem Fenier-Zyklus). Sehr aufschlussreich sind die vielen Anmerkungen und Wortglossen, die schwer verständliche Details der keltischen Kultur erläutern, die Herkunft von Ortsnamen erklären und auf andere Textfassungen verweisen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wunderbar! In diesem Buch ist genau das vereint, was diese Sagen und Traumwelten der nördlichen Länder ausmacht. Ich selbst war fasziniert wie diese Sagen und Geschichten mich doch in ihren Bann gezogen haben. Das Buch besteht aus mehreren kleinen Geschichten und etwa ab der Hälfte sieht man dann erste Querverbindungen zwischen den einzelnen Erzählungen, die der Autor im Anhang noch sehr gut kommentiert. Stück für Stück liest man sich in dieses Buch herein und lernt die welt der keltischen Sagen Irlands kennen, Person für person bildet sich ein Bild dieser mystischen Welt. Mehr kann ich dazu wirklich nicht sagen.
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Format: Taschenbuch
Dieses Buch vereint von Martin Löpelmann zusammengetragene und aus dem Irischen übersetzte keltische Sagen, die aus den verschiedenen mittelalterlichen Quellen, etwa der Ulstersaga, dem Buch der dunklen Kuh und dem Buch Leinster, rekonstruirt und nacherzählt wurden und größtenteils auf sehr viel ältere, aus heidnischer Zeit stammende Quellen zurückgehen.
Unter anderem sind die Mythen um den berühmten irischen Helden Cuchulinn enthalten, der ein wahrer Haudrauf ist und mit dem griechischen Herkules vergleichbar. Aber auch Sagen, die um die Liebe kreisen finden sich hier, etwa die von Derdriu, die mit ihrem Geliebten Noisi vor dem König fliehen muss, weil er sie als Frau begehrt, oder die von Diarmait und Grainne. Die Sage von Albhine handelt von einer Meeresfrau, die Männer in ihre Behausung unter dem Meer lockt; die von Macha Rothaar erzählt die Geschichte einer Königin, die sich durch einen raffinierte Plan ihrer männlichen Widersacher entledigt und eine weitere Sage handelt von der Verzauberung der Kinder des göttlichen Lir, die durch einen Fluch ihrer eifersüchtigen Stiefmutter in Schwäne verwandelt werden und fortan ihre Klagelieder singen. Auch vom Heereszug der amazonenhaften Königin Mebd gegen die Mannen von Ulster wird erzählt.
Die Sagen sind dabei durchweg verständlich geschrieben und angenehm zu lesen, auch wenn sie natürlich für uns heute durch die teilweise komplizierten Familienverhältnisse manchmal etwas verwirrend sind.
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Von Ein Kunde am 22. Dezember 2004
Format: Taschenbuch
Ich bin Keltologiestudentin und habe mir das Buch für eine Vorlesung bestellt. Für meine Ansprüche wirklich ausreichend, sehr gut und verständlich zu lesen, und es sind wirklich die wichtigsten irischen Sagen sehr gut zusammengefasst. Hat das Universitätsniveau bestanden. ;o) Lieferung hat auch sehr schnell geklappt.
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Von Serenus Zeitblom TOP 500 REZENSENT am 24. Mai 2015
Format: Taschenbuch
Falls Sie extrem irlandophil sind, spirituell-esoterischen Nektar hieraus schlürfen würden oder es so oder so lesen müssen, erhöhen Sie bitte einfach die Sterneanzahl für sich. Ich sehe Stärken wie Weniger-Stärken.

Diese völlig konfusen Geschichten von Viehdiebstahl, loser Liebe und immer wieder Gemetzel noch halbwegs verständlich hinzubekommen, das kann sich Martin Löpelmann an den Hut heften. Nicht alles über Kelten ist ja unterhaltsam-klar. Der Stil wirkt à la 19. Jahrhundert, dabei auch nicht jugendfrei. Doch in einem 1944 im Reichsgebiet erschienenen Buch im Vorwort _gegen die "Reinheit" von Rassen und die damalige Blondomanie zu schreiben (im Vorwort einem Iren in den Mund gelegt), hat etwas. 1938 war der beflissene hohe NS-Funktionär (seit 1928 und dann Ministerialdirektor) kaltgestellt worden, das mag seine kleine Rache gewesen sein, oder er wollte sich schon mal seinen Persilschein selbst ausfertigen.

Meine Ausgabe war gebunden von Diederichs im Modernen Antiquariat zum Kampfpreis. Die ursprüngliche Überschrift "Erinn" ist da schon fortgelassen. Ein moderneres Vorwort fängt das Pathos des Herausgebers Löpelmann auf und klärt die romantischen Überlieferungsschlieren etwas. Mehr zum heutigen Überlieferungs- etc.-Stand hätte aber sein müssen. Das Löpelmann-Vorwort (S. 21.82!) krallt sich an eine Amoure des Herausgebers - und selbst da regnet es einen Philologenschauer im Annex auf den Leser hernieder.
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