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Der Keller: Eine Entziehung Sondereinband – 1. Februar 1979

4.1 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Bernhard, geboren am 9. Februar 1931, lebte in Ohlsdorf, Oberösterreich. 1951-54 Studium an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Salzburg und an der Hochschule für Musik in Wien. Seit 1957 Schriftsteller. Thomas Bernhard starb am 12. Februar 1989 in Gmunden.


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Format: Sondereinband
Thomas Bernhard schildert im für ihn üblichen, und vor allem genialen, Stil ein weiteres Kapitel aus seiner schwierigen Jugend.
Es handelt sich aber hier nicht nur um eine erbarmungslose und schmerzhafte Auseinandersetzung eines genialen Dichters mit seiner Vergangeheit, sondern auch um ein großartiges Stück Kritik an der österreichischen Gesellschaft, und den für sie typischen Unarten und Grausamkeiten.
Eindrucksvoll schildert der Autor seinen Schulabbruch, seine Umkehr in "die entgegengesetzte Richtung", und wie er sich von allen erdrückenden Zwängen und ruinierenden Erwartungen der Menschen um ihn herum befreit, um im Salzburger Elendsviertel der Nachkriegszeit eine Lehrstelle beim Lebensmittelhändler Podlaha aufzunehmen, und neuen Lebenswillen zu schöpfen.
Der Keller ist mein persönliches Lieblingwerk der 5-teiligen Autobiographie, und vor allem der Schluß des Buches, ist eine meiner liebsten Literaturstellen überhaupt.
Sehr empfehlenswert!
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Format: Taschenbuch
'Die Wahrheit, denke ich, kennt nur der Betroffene, will er
sie mitteilen, wird er automatisch zum Lügner, Alles Mitgeteilte kann nur
Fälschung und Verfälschung sein, also sind immer nur Fälschung und Verfälschung
mitgeteilt worden.'

Bei diesem autobiographischen Werk von Thomas Bernhard, handelt es sich um einen Ausschnitt seiner Jugend, der Zeit seiner Lehre als Einzelhandelskaufmann.
Thomas Bernhard, der von seiner Familie ins Gymnasium geschickt wird, entscheidet sich gegen alle Erwartungen seines Umfelds, eine Lehre in der Scherzhauserfeldsiedlung zu beginnen. Genau da, wo keiner sein will, wo die Unterschicht der Stadt lebt. Menschen, von denen sich keiner etwas erwartet, außer Verbrechen und Alkoholismus, ja nicht einmal die Menschen selbst glauben zu mehr fähig zu sein.
Bernhard beschreibt mit einer sehr speziellen Sprache die Stadt Salzburg, in der jeder Mensch in eine Form gepresst wird, der er entsprechen soll. Nur in der Scherzhauserfeldsiedlung meint er gelten die Gesetze der Stadt nicht.

'Man durfte nicht nur das denken, was man wollte, man durfte das Gedachte auch aussprechen, wann und wie man wollte, in jeder Lautstärke.
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Format: Taschenbuch
Thomas Bernhards autobiographisches Buch "Der Keller: Eine Entziehung" beschreibt in eindringlicher Sprache eine für ihn lebensentscheidende Phase: Seine Jugend. Bernhard, 1931 geboren, zweifelte an der Kriegs- und Nachkriegsgesellschaft, an der Ordnung der Dinge, an sich selbst und an seinen Mitmenschen. Aber er verzweifelte nicht. Im ersten Teil seiner autobiographischen Reihe, "Die Ursache: Eine Andeutung", schildert Bernhard die Zerstörung, die jene krankhafte Ordnung im Salzburg der Kriegsjahre und unmittelbaren Nachkriegsjahre in ihm angerichtet hat. Thomas Bernhard war als junger Mann ein musikalischer, empfindsamer Geist, der mitfühlen konnte.
In "Der Keller: Eine Entziehung" erzählt Bernhard von seiner Entscheidung in die "engegengesetzte Richtung" zu gehen. Er verließ das verhasste Gymnasium vorzeitig und fing eine Lehre in einem Kolonialwarenladen beim Podlaha in der sogenannten "Scherzhauserfeldsiedlung" in Salzburg an, einem "Glasscherbenviertel". Bernhard wählt einen eigenen Weg, er ist mutig und sucht die Herausforderung. Es war wohl die Entscheidung, die den Gang ins Schriftstellerdasein ebnete.

"Der Keller" ist für mich als autobiographisches Buch ein "Schlüsselwerk" für den Zugang zu Bernhards Leben und seiner Literatur.
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Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 2. März 2011
Format: Taschenbuch
In seinen autobiografischen Schriften ("Die Ursache", "Der Keller", "Der Atem", "Die Kälte" und "Ein Kind") verarbeitete der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard seine Kindheit und Jugend. Diese Erinnerungen spiegeln seine furchtbaren Erlebnisse im nationalsozialistisch und katholisch geprägten Österreich wider.

Erschütternd und polemisch schildert er die frühen Verletzungen und das Eingesperrtsein in den verschiedenen Institutionen wie Schule, Internat, Erziehungslager, Krankenhaus und Sanatorium. Wer die Welt von Thomas Bernhard verstehen will, findet hier den Schlüssel. Kaum ein Text ist intimer und berührender als diese Erinnerungen. Alle fünf Bände erschienen Ende der 70er bzw. Anfang der 80er Jahre im Residenz Verlag Pölten und liegen nun aus Anlass des 90. Geburtstags von Thomas Bernhard als Taschenbuchausgaben im Deutschen Taschenbuch Verlag vor.

"Der Keller - Eine Entziehung" (1976) ist der zweite Band dieser fünfteiligen Autobiografie. Die unmittelbare Fortsetzung des ersten Bandes "Die Ursache" beginnt mit dem Morgen, als der 16jährige Gymnasiast Bernhard spontan beschließt, sich seinem verhassten Schulleben zu entziehen. Gegen alle Vernunft verschafft er sich eine Lehrstelle im Lebensmittelgeschäft von Karl Podlaha.

Der Kolonialwarenladen befindet sich in einem Keller der Scherzhausersiedlung, einem elenden Wohnghetto am Rande von Salzburg. Der Keller ist der Mittelpunkt dieser übelverleumdeten Siedlung, täglich geben sich hier die Hungernden und halb Verhungerten die Klinke in die Hand.
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