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Keiner werfe den ersten Stein: Ein Inspector-Lynley-Roman 3 Broschiert – 19. März 2012

4.3 von 5 Sternen 39 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Akribische Recherche, präziser Spannungsaufbau und höchste psychologische Raffinesse zeichnen die Bücher der Amerikanerin Elizabeth George aus. Ihre Fälle sind stets detailgenaue Porträts unserer Zeit und Gesellschaft. Elizabeth George, die lange an der Universität »Creative Writing« lehrte, lebt heute auf Whidbey Island im Bundesstaat Washington, USA. Ihre Bücher sind allesamt internationale Bestseller, die sofort nach Erscheinen nicht nur die Spitzenplätze der deutschen Verkaufscharts erklimmen. Ihre Lynley-Havers-Romane wurden von der BBC verfilmt und auch im deutschen Fernsehen mit großem Erfolg ausgestrahlt.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Gowan Kilbride, sechzehn Jahre alt, war nie ein begeisterter Frühaufsteher gewesen. Solange er auf dem Hof seiner Eltern gelebt hatte, war er morgens stets nur unter Murren aus dem Bett gekrochen und hatte jeden in Hörweite durch lautes Stöhnen und vielfältige Klagen wissen lassen, wie wenig dieses bäuerliche Leben seinem Geschmack entsprach. Als daher Francesca Gerrard, die jüngst verwitwete Eigentümerin des größten Landguts der Gegend, beschloß, ihr schottisches Herrenhaus in ein Hotel umzuwandeln, um wenigstens einen Teil der exorbitanten Erbschaftssteuern aufzufangen, bot Gowan ihr sogleich seine Dienste an, überzeugt, genau der richtige Mann zu sein, um bei Tisch zu servieren, an der Bar den Cocktailshaker zu schütteln und die Schar junger Damen im heiratsfähigen Alter zu beaufsichtigen, die sich zweifellos in Bälde als Zimmermädchen oder für den Service bewerben würden. Leider alles nur schöne Phantasien, wie Gowan bald entdeckte. Noch keine Woche war er auf Westerbrae angestellt, als ihm klar wurde, daß der gesamte Betrieb des neuen Hotels in den Händen einer Vierermannschaft ruhen sollte: Mrs. Gerrard persönlich, einer ältlichen Köchin mit allzu üppigem Haarwuchs auf der Oberlippe, Gowan und einem frisch aus Inverness eingetroffenen siebzehnjährigen Mädchen namens Mary Agnes Campbell. Gowans Tätigkeit besaß gerade so viel Glanz, wie es seiner Stellung in dieser Hierarchie entsprach - praktisch keinen. Er war »Mädchen für alles«, ob es nun darum ging, den weitläufigen Park in Ordnung zu halten, die Zimmer zu fegen, die Wände zu malern, zweimal wöchentlich den altertümlichen Boiler zu reparieren oder die zukünftigen Gästezimmer zu tapezieren. Sehr ernüchternd für einen jungen Mann, der sich stets als kommender James Bond gesehen hatte! Die Unbilden des Lebens auf Westerbrae wurden einzig gemildert durch die ungemein verlockende Anwesenheit Mary Agnes Campbeils. Nicht einmal mehr das frühe Aufstehen war nach weniger als einem Monat Zusammenarbeit mit Mary Agnes eine Last, denn je eher Gowan morgens aus seinem Bett sprang, desto früher bekam er ja Mary Agnes zu sehen, konnte mit ihr schwatzen und ihren betörenden Duft atmen, wenn sie an ihm vorüberging. Und innerhalb von lachhaften drei Monaten waren alle Träume, in denen er als wodkaschlürfender Held mit einer Vorliebe für maßgefertigte italienische Faustfeuerwaffen fungierte, vergessen; verdrängt von der Hoffnung, ein sonniges Lächeln von Mary Agnes, einen Blick auf ihre hübschen Beine zu erhaschen, in diesem oder jenem engen Korridor im Vorübergehen wie zufällig ihren wohlgerundeten Körper streifen zu können. All diese qualvollen süßen Hoffnungen waren berechtigt, ihre Erfüllung möglich erschienen, bis gestern die ersten Gäste auf Westerbrae eingetroffen waren: eine Gruppe Schauspieler aus London, die mit ihrem Produzenten, dem Regisseur und mehreren Gefolgsleuten gekommen waren, um einer neuen Produktion in gemeinsamer Arbeit den letzten Schliff zu geben. Das Erscheinen dieser Londoner Theatergrößen in Verbindung mit dem, was Gowan an diesem Morgen in der Bibliothek gefunden hatte, hatte die Erfüllung seiner Träume vollkommenen Glücks mit Mary Agnes schlagartig in weite Ferne gerückt. Darum machte er sich, nachdem er den zerknüllten Bogen Papier mit dem Briefkopf von Westerbrae aus dem Papierkorb in der Bibliothek gezogen hatte, unverzüglich auf die Suche nach Mary Agnes. Er fand sie allein in der großen Küche, wo sie die Tabletts für den Morgentee richtete. Die Küche war von Anfang an Gowans Lieblingsaufenthalt gewesen, vor allem deshalb, weil sie im Gegensatz zu den übrigen Räumen des Hauses nicht in ihrer Eigenart gestört, nicht verändert und durch Renovierung verdorben worden war. Es bestand keine Notwendigkeit, sie dem Geschmack und den Vorlieben zukünftiger Gäste anzupassen. Die würden kaum hier hereinkommen, um eine Soße zu kosten oder über die Qualität des Fleisches zu fachsimpeln. Die Küche war also unverändert, immer noch genau so, wie Gowan sie aus seiner Kindheit in Erinnerung hatte. Der alte Boden aus mattroten und cremefarbenen Fliesen, wie ein großes glänzendes Schachbrett. An einer Wand unter den eisernen Leuchten, die sich dunkel von der gesprungenen Kachelfläche abhoben, hingen wie eh und je Töpfe und Pfannen aus blitzendem Messing in langer Reihe an den Haken. Auf einem vierstöckigen Regal aus Fichtenholz über einer der Anrichten stapelte sich das Geschirr für alle Tage, und darunter stand unter der Last von Geschirrtüchern und Spüllappen schwankend ein dreieckiges Trockengestell. Auf den Fensterbrettern reihten sich tropische Pflanzen in Keramiktöpfen mit großen, palmwedelähnlichen Blättern - Pflanzen, die im eisigen Klima des schottischen Winters eigentlich hätten sterben müssen, in der Wärme der Küche jedoch prächtig gediehen. Im Augenblick allerdings war der Raum noch eiskalt. Als Gowan hereinkam, war es fast sieben Uhr, aber der große Heizofen hatte die eisige Morgenluft noch nicht erwärmt. Ein großer Kessel dampfte auf einer der Herdplatten. Durch die Sprossenfenster sah Gowan die Rasenflächen, die sanft gewellt zum Loch Achiemore abfielen, nach den Schneefällen der vergangenen Nacht unter einer weißen Decke liegen. Normalerweise hätte ihn der Anblick vielleicht erfreut. In diesem Augenblick jedoch hinderte ihn selbstgerechte Entrüstung daran, irgend etwas anderes zu sehen als das hübsche Mädchen, das am Arbeitstisch in der Mitte der Küche stand und Deckchen auf die Tabletts breitete. »Erklär mir das mal, Mary Agnes Campbell.« Gowans Gesicht wurde fast so rot wie sein Haar, und seine Sommersprossen verdunkelten sich merklich. Er hielt den zerknitterten Briefbogen hoch, den schwieligen Daumen genau auf dem Wappen von Westerbrae. Mary Agnes' unschuldsvolle blaue Augen streiften das Papier nur mit einem flüchtigen Blick. Nicht im geringsten verlegen ging sie in die Geschirrkammer und nahm Teekannen, Tassen und Untertassen von den Borden. Sie verhielt sich ganz so, als hätte eine ganz andere mit ungeübter Hand geschrieben, was da auf dem Briefbogen stand: »Mrs. Jeremy Irons, Mary Agnes Irons, Mary Irons, Mary und Jeremy Irons, Mary und Jeremy Irons mit Familie.« »Was denn?« fragte sie und warf das lange rabenschwarze Haar in den Nacken. Ihr weißes Häubchen, das keck auf ihren dunklen Locken saß, rutschte dabei schräg über das Auge. Sie sah aus wie eine reizende kleine Piratin. Eben das war das Problem. Nie war Gowans Herz für ein weibliches Wesen so heiß entbrannt wie für Mary Agnes Campbell. Er war ein Bauernjunge, mit fünf Geschwistern auf der Hillview Farm aufgewachsen, die sein Vater von Westerbrae gepachtet hatte, und nichts in seinem jungen Leben, in dem bisher die Schafherden seines Vaters und seine Bootsfahrten auf dem Loch das Wichtigste gewesen waren, hatte ihn auf das vorbereitet, was jedesmal mit ihm geschah, wenn er nur in Mary Agnes' Nähe kam. Nur der Traum, daß sie eines Tages ihm gehören würde, hatte verhindert, daß er ihretwillen völlig den Verstand verlor. Immer hatte er an die zukünftige Erfüllung dieses Traums geglaubt, trotz der Existenz von Jeremy Irons, dessen schönes Gesicht mit den seelenvollen Augen, aus Filmzeitschriften ausgeschnitten, die Wände von Mary Agnes' Zimmer im unteren Nordwestkorridor des großen Hauses zierte. Mädchenschwärmerei für das unerreichbare Idol war schließlich etwas ganz Normales - oder nicht? Das jedenfalls erklärte Mrs. Gerrard Gowan, wenn er ihr sein Herz ausschüttete und sie ihm zusah, wie er sich bemühte, den Wein in die feinen Gläser zu gießen, ohne die Hälfte auf das Tischtuch zu verschütten. Das war sicher richtig, solange der Unerreichbare unerreichbar blieb. Jetzt aber, wo das Haus voller Londoner Schauspieler war, mit denen man täglich in Berührung kommen würde, sah Mary Agnes ihre große Chance, das war Gowan klar. Ganz sicher kannte einer von diesen Leuten Jeremy Irons persönlich, würde sie mit ihm bekannt machen, und alles andere würde sich von selbst ergeben. Daß sie so dachte,... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Produktbeschreibung des Verlags


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 22. Februar 2001
Format: Taschenbuch
„Eifersucht ist eine Leidenschaft die mit Eifer sucht, was leiden schafft." Das Sprichwort trifft in diesem neuen Fall von Lynley und Harvers den Nagel auf den Kopf. Die beiden werden nach Schottland geschickt um den Tod einer bekannten Autorin zu klären. Dort wartet auf die beiden eine Überraschung, bei der Theatergruppe, die das neuen Stück der Autorin aufführen sollte, befindet sich auch Lady Helen Clyde, die langjährige Freundin Lynley's. Während Lynley nun mit aller Kraft den Freund Helen's der Tat zu überführen versucht, stößt Harvers auf einige Ungereimtheiten, die erklären, warum ausgerechnet, Inspector Lynley, Lord Asherton, nach Schottland geschickt wurde, und warum man sie nicht mitschicken wollte. Sie stellt fest, daß in diesem Fall einiges sehr mysteriös ist und kommt dabei einer zwanzig Jahre alten Geschichte auf die Spur. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, wer der Täter ist, können den Kreis der Verdächtigen aber nicht eingrenzen, weil es immer wieder wiedersprüchliche Aussagen der Beteiligten gibt. Zu allem Überfluß stoßen die beiden auf einen Selbstmord, der gar keiner war, und der auch mit ihrem Fall in Verbindung steht. Doch wer im letztendlich der Täter war und wie sich die Geschichte zu Ende entwickelt, sollte jeder selber lesen. Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Keiner werfe den ersten Stein" ist der 2. Lynley-Havers-Krimi von Elizabeth George.
In einem schottischen Anwesen probt eine Theatergruppe ein neues Stück. Am nächsten Morgen wird die Autorin des Stückes, Joy Sinclair, ermordet aufgefunden.
Inspector Lynley und Barbara Havers werden mit den Ermittlungen betraut. Dieses ist ein brisanter Fall für beide, denn Lynley ermittelt nur zäh, zu sehr scheint er in die Strukturen des adeligen Verdächtigenkreises verstrickt zu sein. Zudem erfährt er noch, dass seine Angebetete Helen Clyde die Nacht neben dem Mordopfer verbracht hat- und das nicht allein, sondern mit dem Regisseur der Truppe. Lynley reagiert menschlich: Eifersüchtig versucht er mit allen Mitteln seinen Nebenbuhler der Tat zu überführen. Doch auch die anderen Anwesenden scheinen ein Mordmotiv gehabt zu haben. Ein Verwirrspiel beginnt...
Die Stärke dieses Krimis liegt weniger in der sehr klassischen Ausgangssituation eines Mordes "in geschlossener Gesellschaft", sondern höchst interessant ist das innere Dilemma Inspector Lynleys, das Elizabeth George in diesem Fall aufzeigt. Geblendet von seiner Liebe zu Helen begeht er nämlich einen verhängnisvollen Ermittlungsfehler und schafft es nur mit Hilfe von Havers, den Fall zu lösen.
Dieses Buch ist die Basis für alle weiteren Lynly-Romane. Der Leser erhält Einblicke und Verständnis für die unterschiedlichsten Beziehungsgeflechte, weniger der Mordopfer und Täter, sondern der emittelnden Personen.
Ein sehr gutes Buch für alle Lynley-Fans, wenigerinteressant für alle, die die Reihe nicht gut kennen.
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Format: Taschenbuch
Man merkt dem Opus die umfangreiche Recherche an; das kann aber nicht verhindern, dass die ganze Geschichte konstruiert wirkt; der Handlungsbogen ist lang und flach, die anfänglichen Konflikte entwickeln sich nicht und werden auf 445 Seiten zerredet. Die beiden offensichtlich falschen Täterspuren sind nicht überzeugend und spätestens 70-80 Seiten vor dem unspannenden Ende weiß man zwangsläufig, wer der Täter ist: er wurde zu sorgsam ignoriert. Die Motive der handelnden Figuren sind oft mehr als fragwürdig und überzogen, konstruiert eben. Darüber legt sich ein ekelhafter Schleier von Prüderie, wenn eheliche Treulosigkeit mehrmals und unwidersprochen als überzeugendes Mordmotiv dargestellt wird. Und das Ende kann nicht blöder sein: eine Frau, die nach 445 Seiten stiller Liebe zu einem Mann ihn dann doch nicht heiraten kann, weil sie sich immer noch nicht selbst gefunden hat. Was hat sie all die ganzen Seiten lang gemacht? Fazit: Endlich durch!
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Format: Taschenbuch
Der Tatort liegt diesmal in den schottischen Highlands. Es ist Winter. Eine prominente Londoner Theatergruppe studiert ein neues Stück ein. Bereits am ersten Morgen findet man die junge Autorin Joy Sinclair erdolcht. Ein neuer Fall für Thommy Lynley und Barbara Heavers.
Die Ermittlungen verlaufen zähflüssig. Der Kreis der Verdächtigen ist wohlhabend und entsprechend zurückhaltend was ihre Privatsphäre betrifft. Zudem kann das Team nicht zu hundertprozentiger Leistung auflaufen. Der Zustand von Heavers Mutter, die an Altersdemenz leidet und nur von Barbara und einer Nachbarin betreut wird, verschlechtert sich. Der Sergeant muss eine schmerzhafte Entscheidung treffen. Ein weiteres Handikap ist die Erkenntnis, das Helen, eine Frau die Tommy sehr nahe steht, die Mordnacht im Zimmer neben der Ermordeten mit dem Regisseur des Stückes verbracht hat. Die Summe dieser Ausgangsfaktoren erschweren die Aufklärung des Falles erheblich. Wie im Nebel liegen die Wahrheiten und Zusammenhänge, die gefunden werden müssen. Der Tod einer ortsansässigen Frau, zeitlich bereits etwas zurückliegend und von der ermittelnden Polizei, als Selbstmord zu den Akten gelegt, erweist sich dann als Anfang eines roten Fadens, an dem der Fall sich aufrollen lässt. Nach Darlegung alles Geschehnisse ist der Sachverhalt, einfach, menschlich verständlich und leicht nachvollziehbar. Aber die Autorin hat es gut verstanden, diese einfachen Elemente die zur Tat führten unter menschlichen und gesellschaftlichen Ereignissen zu verstecken, das daraus eine spannende Handlung entstanden ist.
Der dritte Roman von Elizabeth George bereitet dem Kenner dieser Kriminalgeschichten ebenso viel Spannung und Freude wie die beiden vorangegangen. Es lohnt sich also weiter die Fälle von Inspector Lynley zu lesen.
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