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am 13. Februar 2015
Israel Finkelstein untersucht in seinem Werke ,,Keine Posaunen vor Jericho,, die Geschichte der Bibel bis aufs genaueste. zum einen zweifel er die für unantastbare sage um das Königreich "David und Salomo" an und kann anhand archäologischer Funde belegen , das auch etliche andere Geschichten aus der Bibel nicht in Israel sondern in Ägypten und Babylon stattfanden.

Das Buch ist gut und Verständlich zu lesen, ich hätte zwar an Finkelsteins Stelle etwas mehr die heilige Schrift zitiert, ganz einfach aus dem Grunde,da es hier hauptsächlich um alten Religionen geht und nicht ausschließlich um Archäologie.
Deshalb verliert man ab und zu den überblick da hier sehr viel Archäologie und etwas zu wenig Mythologie ausgependelt wird.

Die Bibelgeschichten sind seiner Zeit alle aus Ägypten und Sumer übernommen worden. Meist sogar Metaphysisch , das heißt sie haben einen Aspekt in sich der heute nur mit der Quantenphysik herausgefunden wird.

S.T
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Zahlreiche (sich widersprechende) Doppel- und manchmal Dreierversionen derselben Ereignisse in den Berichten über die Wanderung der Erzväter, dem Auszug aus Ägypten und der Gesetzgebung lassen unterschiedliche Quellen erkennen, die zu verschiedenen Zeiten aus bestimmten Gründen zusammengefügt oder redaktionell überarbeitet wurden. Die alttestamentarischen Geschichten sind demnach als nationale Mythen einer pan-israelitischen Idee zu betrachten....

Neben der historischen Verschwommenheit (13. Jahrhundert v. Chr.) des ?Auszuges aus Ägypten? gibt es keine archäologischen Beweise dafür, dass zu dieser Zeit eine große Volksgruppe den Sinai durchzogen hat. Die Auseinandersetzung zwischen Moses und dem Pharao ist vielmehr eine Spiegelung der historischen Konfrontation zwischen dem judäischen König Josia (639-609 v. Chr.) und Pharao Necho. Ebenso gab es keine gewaltsame Einnahme Kanaans. Jericho Mauern haben auch nicht einstürzen können, da die kanaanitischen Städte keine Stadtmauern besaßen....

Die meisten Menschen, die man als frühe Israeliten bezeichnen kann, waren vielmehr Einheimische, die sich um 1200 v. Chr. infolge eines dramatischen sozialen Wandels weitab der kanaanitischen Städte im westjordanischen Bergland niederließen und zweihundertfünfzig Dörfer gründeten. Aus dieser Zeit stammt der älteste kultische Ritus, kein Schweinfleisch zu essen. Archäologische Befunde deuten darauf hin, dass Jerusalem zur Zeit der "Könige" David und Salomon (ca. 1005 - 931 v. Chr.) nicht größer als ein kleines Bergdorf gewesen ist. Beide waren lediglich Stammesoberhäupter mit einer ziemlich kleinen und lokal beschränkten Verwaltung. Denn es gab immer zwei verschiedene Gemeinwesen im Bergland, von dem das südliche (Juda) stets ärmer, schwächer und ländlicher war als das Nordreich (Israel). Die Könige des Nordreiches, die in Alten Testament ausnahmslos als Götzendiener beschrieben werden, besaßen tatsächlich eine außerordentliche militärische Macht und eine hochentwickelte Verwaltung und ließen architektonische Leistungen vollbringen. Da sie jedoch auch Baals- Astartekulte nicht nur zuließen, sondern auch förderten, werden sie im Alten Testament negativ dargestellt. Gleiches gilt auch für den judäischen König Manasse (698-642 v. Chr.), der als schlimmster aller Apostaten beschrieben wird und dem die Bibel die Schuld für die spätere Zerstörung des 1. Tempels und die Verschleppung nach Babylon (586 v. Chr.) gibt....

Sachlich kontrovers, jedoch frei von Polemik weisen die Autoren auch auf einige Anachronismen hin. So gibt es bereits in der Geschichte der Erzväter massenhaft Kamele, obwohl diese erst weit nach 1000 v. Chr. im alten Orient als Lasttiere Verwendung finden sollten. Isaak begegnet Abilech, dem König der Philister. Dieses Volk sollte jedoch erst nach 1200 v. Chr. an der kanaanitischen Küste auftauchten und dort sesshaft werden.

Die Buchautoren kommen zu dem Schluss, dass die unter der Herrschaft König Josias (639-609 v. Chr.) zusammengestellten Sage (von der Geschichte des Auszuges aus Ägypten bis zur Auffindung des Gesetzbuches im Jerusalemer Tempel) eine glänzende, mit Leidenschaft geschriebene Komposition ist, die mit dem Ziel verfasst wurde, Ereignisse der Vergangenheit und der Zukunft zu erklären, die Notwendigkeit religiöser Reformen zu rechtfertigen und die Gebietsansprüche der davidischen Dynastie zu untermauern.

Neben zahlreichen Landkarten, Rekonstruktionen von archäologischen Stätten und anderen Abbildungen, bietet das Buch auch tabellarische Listen der Könige von Israel und Juda, mit einer Gegenüberstellung ihrer alttestamentarischen Beschreibung, den außerbiblischen Belegen und den archäologischen Funden. Ein 38-seitiges Literaturverzeichnis und ein alphabetisches Register runden das Bild des auf dem neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhenden, sehr empfehlenswerten Sachbuches ab.

Dafür gibt es 5 Amazonsterne.
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am 5. Februar 2016
Auch wenn man kein Historiker ist, dies Buch liest sich wie ein Krimi. Spannend erzählt der prominenteste Archäologe Israels die Erkenntnisse der archäologischen und historischen Forschung zur Frage der Authentizität biblischer Ereignisse und Erzählungen. Finkelstein steht damit in der besten Tradition von Autoren, die wissenschaftliche Forschungen populär darstellen können. Der Leser, ob Fachmann/Frau oder Laie kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Es geht nicht um die Frage, hat die Bibel Recht. Es geht um die Frage Erzählungen/Geschichten oder Tatsachenberichte. Der ethische Wert der Bibel bleibt davon unberührt. Für viele orthodoxe Nationalisten ist es ein Dorn im Auge. Das Buch ist politisch ein Aufruf zum Frieden und Ausgleich in einer der unruhigsten Regionen unser Hemissphäre.
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am 9. Juni 2016
Das Buch eröffnet eine (jedenfalls für mich) völlig neue Sicht auf die Ereignisse, die im Alten Testament dargestellt werden. Sehr lesenswert.
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am 19. März 2014
Sicher kein schlechtes Buch, aber jemand, der sich durch den Titel suggerieren lässt, es handele sich um eine auch für Nicht-Wissenschaftler verständliche populärwissenschaftliche Abhandlung in der Güte eines Steven Hawking oder Bill Bryson, der wird enttäuscht.
Bin nicht bis zum Ende gelangt, was mir bei Sachbüchern nicht so oft passiert.
Aber sicher ist dies auch alleine auf Grund der vermutlich äußerst dürftigen Forschungslage eine Thematik, die in der Komplxizität der verschiedenen grundlegenden Annahmen sehr schnell einen Laien überfordert.

Wer die Geschehnisse der Bibel oder das Leben von Jesus in einem weniger glorifizierten Licht sehen möchte, als dies das "Original" bereithält, ist zunächst beim "Brian" deutlich besser und ganz sicher kurzweiliger aufgehoben ;-)
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am 26. Januar 2003
Sehr spannend! Nachvollziehbare und logische Argumentationskette. Vermeidet trotz des schwierigen und konfliktträchtigen Themas eine Konfrontation zwischen Archäologie und Theologie - beide Gruppen können ihre Argumente wiederfinden.
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