Facebook Twitter Pinterest
  • Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Nur noch 3 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Kein Zeuge darf überleben... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag, 1. Auflage 2002, übliche Gebrauchsspuren, leicht nachgedunkelt, Versand innerhalb von 24h. Luftpolsterverpackung, Rechnung inkl. ausgewiesener MwSt. liegt der Sendung bei
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Kein Zeuge darf überleben. Der Genozid in Ruanda Gebundene Ausgabe – 1. Oktober 2002

4.6 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe
"Bitte wiederholen"
EUR 40,00
EUR 40,00 EUR 29,90
65 neu ab EUR 40,00 8 gebraucht ab EUR 29,90

Die Spiegel-Bestseller
Entdecken Sie die Bestseller des SPIEGEL-Magazins aus unterschiedlichen Bereichen. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken
click to open popover

Hinweise und Aktionen

  • Sie suchen preisreduzierte Fachbücher von Amazon Warehouse Deals? Hier klicken.

  • Entdecken Sie die aktuellen BILD Bestseller. Jede Woche neu. Hier klicken


Wird oft zusammen gekauft

  • Kein Zeuge darf überleben. Der Genozid in Ruanda
  • +
  • Handschlag mit dem Teufel: Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda
  • +
  • RUANDA - Zehn Jahre seit dem Genozid: Reportagen und Analysen
Gesamtpreis: EUR 89,80
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.



Produktinformation

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Über eine halbe Million Menschen wurden 1994 während des Völkermordes in Ruanda getötet. Obwohl die Täter ausschließlich zu den Hutu und die Opfer zum weitaus größten Teil zu den Tutsi zählten, waren nicht ethnische Spannungen zwischen den beiden Volksgruppen das Motiv: Eine kleine, privilegierte Gruppe in Kigali fürchtete ihre Entmachtung und inszenierte den Massenmord. Auch die von Anfang an gut informierte internationale Gemeinschaft, die den Massakern untätig zusah, trägt eine Mitverantwortung an dem Genozid.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Alison Des Forges, studierte Geschichte am Radcliffe College und an der Yale University, wo sie 1972 ihren Ph.D. mit einer Dissertation zu Geschichte der Kolonialisierung Ruandas erwarb. Des Forges beschäftigte sich zeitlebens vorwiegend mit der Region der Großen Seen in Afrika, vorallem mit dem Genozid in Ruanda sowie mit Massenverbrechen und Menschenrechtsverletzungen dort und in den Nachbarstaaten. Nachdem sie als Studentin zunächst ehrenamtlich bei der Menschenrechtsorganization Human Rights Watch tätig war, würde sie Anfang der neunziger Jahre senior adviser in deren Afrikaabteilung. Im Rahmen unzähliger Forschungsaufenthalte in Ruanda, Burundi, Kongo und anderen Länder untersuchte sie Massenverbrechen in der Region. Des Forges war ferner Professor für Geschichte an der State University of New York in Buffalo und hat als Gastprofessorin an verschiedenen Hochschule gelehrt, u.a. an der Universität Beijing und der University of California, Berkley. Alison Des Forges kam am 12. Feburar 2009 bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von ihrer Heimatstadt Buffalo ums Leben.


Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
2
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Alle 5 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Alison des Forges, eine amerikanische Historikerin und Senior Advisor der Afrika Abteilung von Human Rights Watch, ist ein herausragendes Buch über den Völkermord in Rwanda gelungen.
Bemerkenswert vor allem: Sie verbindet die Zusammenstellung von umfangreichem Material und eine detaillierte Darstellung vieler Elemente des Völkermords, mit einer äusserst profunden und sachkundigen Analyse der Hintergründe. Sie zeigt zudem detailliert das Versagen der internationalen Gemeinschaft in 1994 auf. Last not least analysiert sie den UN Gerichtshof zu Rwanda in Arusha (Tansania) und die Justiz in Rwanda.
Das umfangreiche Material, aber auch die bestechende Analyse, zeichnen das Werk aus. Ein Muss für jedeN, der/die sich mit Rwanda und dem Völkermord beschäftigt.
Kommentar 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
In "Kein Zeuge darf überleben" schildert Alison Des Forges den ruandischen Genozid an den Tutsi von 1994 inklusive Vorgeschichte, Nachspiel sowie der Rolle der UN und zentraler westlicher Staaten. Sie widerspricht entschieden der These, dass es sich bei dem Völkermord um eine Eskalation spontanen Volkszorns nach der Ermordung des damaligen ruandischen Präsidenten gehandelt habe, sondern sieht ihn als einen akribisch geplanten Versuch des Regimes, seine Macht zu retten. Weitere zentrale Thesen von Des Forges sind, dass es der internationalen Gemeinschaft leicht möglich gewesen wäre, den Genozid zu verhindern, wäre sie daran ernsthaft interessiert gewesen, und dass neben der ruandischen Armee und den Hutu-Milizen, den hauptsächlichen Vollstreckern des Völkermords, auch die Tutsi-Rebellenarmee RPF unter dem heutigen ruandischen Präsidenten Kagame zahlreiche Menschenrechtsverletzungen begangen und unschuldige Zivilisten getötet habe. Zwar sind diese Thesen keinesfalls alle unumstritten sind, doch wirkt das Buch insgesamt glaubwürdig, da zum einen zahlreiche Belege für die Argumente angeführt werden und zum anderen eine einseitige, pauschale Parteinahme zugunsten der Tutsi und der RPF unterbleibt, ohne dabei die Schuld der für den Völkermord Verantwortlichen zu relativieren. Weiterhin ist das Buch verständlich geschrieben und schlüssig gegliedert.

Kritik lässt sich meiner Ansicht nach vor allem an zwei Punkten bleiben.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Während der Literatursuche für meine Magisterarbeit habe ich auch intensiv nach einer Darstellung der Ereignisse um den Genozid in Ruanda gesucht. Das Buch von Allison Des Forges ist meiner Meinung nach die beste, auch in deutscher Sprache erhältliche Darstellung des Genozids. Sie ist sehr verständlich geschrieben, sehr detailreich und ausführlich. So enthält sie nicht nur eine umfassende Darstellung der Geschichte Ruandas, sondern auch zahlreiche Dokumente und Schriftstücke aus der Zeit des Genozids, sowie umfassende Karten Ruandas. Für den interessierten Laien, mit genügend Ausdauer ist das Buch ebenso geeignet, wie für den Wissenschaftler.
Kommentar 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses sehr umfangreiche und detaillierte Werk der Geschichtsprofessorin und Human Rights Watch-Mtarbeiterin Allison des Forges ist das nach wie vor maßgebliche Werk zum Völkermord in Ruanda. Kenntnisreich und verständlich schildert sie die die politische Situation des Landes und nennt die Ursachen und Hintergründe dieses wohl schlimmsten Verbrechens der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Innerhalb weniger Monate wurden in diesem zentralafrikanischen Staat bis zu eine Million Tutsi von Angehörigen der Hutu ermordet. Was der Westen zunächst als einen lokalen Stammes- oder Bürgerkrieg bezeichnete - bei Völkermord wäre man ja verpflichtet gewesen einzugreifen - erwies sich schnell als großangelegte ethnische Säuberung, die von einer kleinen Elite zum eigenen Machterhalt ins Werk gesetzt wurde.

Die Tötungen wurden zum großen Teil auf Nahdistanz mit Hieb- und Stichwaffen durchgeführt. Ganze Dorfgemeinschaften von Hutu verliessen am Morgen die Dörfer, um die Felder der Umgebung nach fliehenden oder versteckten Tutsi zu durchsuchen. Die Habe der Opfer wurde unter den Tätern verteilt. Straffreiheit wurde garantiert. Es waren langjährige Nachbarn, häufig Freunde, die hier umgebracht wurden. Das Ganze geschah oft in volksfestartiger Athmosphäre mit anschließendem Alkoholgenuß.

Die Berichte über die Massaker ziehen sich seitanlang durch dieses Buch. Wenn es den Eindruck erweckt, als hätte die Autorin Angst, ein Detail zu übersehen, einen Namen unerwähnt zu lassen, dann sollten wir dies Ihrem Respekt vor den Opfern anrechnen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Gebundene Ausgabe
dieses Buch, versucht wirklich alles bis ins kleinste Detail zu beleuchten. Allerdings so Umfangreich, daß es mir zum Teil sehr schwer fiel, den Überblick zu behalten. Ich finde, in diesem Buch, wäre etwas weniger mehr gewesen, denn so schwere Kost, mit so viel Fußnoten, läßt kein flüssiges Lesen zu.
Was ich aber als erwähnenswert finde ist die Tatsache, dass kein Versuch der Beschönigung statt findet.
Kommentar 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden