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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 22. September 2005
...weil es objektiv betrachtet für die Zeit damals in den 80ern einer Revolution glich, den Sound in der Musik des Metal-Bereiches so dermaßen aufwendig und transparent zu gestalten. Das wird deutlich, indem man - übertrieben betrachtet - jedes "Ping" und "Pong" z.B. des Drums nahezu klar und deutlich in den Boxen hören konnte, der Gitarren-Sound der jeweiligen Rhytmus-Gitarre bei speedigen Stücken eben NICHT alle anderen Instrumente platt gemacht hat. Und der Sound des Basses hat sich ebenfalls von allen anderen Instrumenten nach unten abgesetzt und dort dennoch nicht (in dieser tiefen Frequenzlage) gewummert, obwohl er auf diesem Album eher recht obertonreich daherkommt, was ihn wiederum mehr zu einem wohl differenzierten "vollwertigen" Instrument macht. Nicht zuletzt wegen dem genialen Markus Großkopf war die Stimme der Bassgitarre mehr als nur schmückendes Beiwerk, sondern vervollständigte auf hohem Niveau dieses einmalig konzipierte musikalische Coktail. Zu den Qualitäten der Musiker ist wohl nur zu sagen, dass Arrangement, Texte und spielerisches Können.....ach und nicht zu vergessen, die Spiellust, alles vorher Dagewesene in den Schatten stellt.
Subjektiv betrachtet ist "Keeper Of The Seven Keys" Part I + II das schönste und gleichermaßen glückbringenste Musikereignis, was ich bis jetzt gehört habe. Mir haben sie in einer Zeit dunkler Gefühle sehr geholfen und lassen in mir noch heute immer wieder Hoffnung und Zuversicht entstehen. Wieso das? Ich kann es nicht sagen, es ist einfach so. Beide Cover-Gemälde sind konzeptionell durchdacht und schön gestaltet - könnte man sich sogar als vergrößerte Grafik an der Wand vorstellen. Diese beiden Alben mit nur 2 oder 3 Sternen zu bewerten, ist von daher schon Frevel an der Musikkultur, da sie eigentlich nur von Leuten vergeben werden konnten, die von "Tuten und Blasen" keine Ahnung haben und sich daher nicht unbedingt anmaßen sollten, eine Rezession über ein Musikalbum abzugeben.
MEIN FAZIT:
ex orbi tant - Musik von außerordentlicher alles überragender Schönheit (wenn ich das mal so theatralisch ausdrücken darf)
MEINE EMPFEHLUNG:
hört es Euch an und lasst Euch auf einer Wolke klingendem Spiels träumend dahin treiben
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am 11. November 2000
Gerade als man dachte sie könnten sich gar nicht mehr steigern, belehren sie einem eines besseren. "Wall of Jericho" war eine absolute Killer-CD im Speed Metal Bereich. Aber Helloween sind den komplizierten Weg, gegangen, sie hätten wohl ohne große Probleme eine weitere Speed Metal CD machen können, entschlossen sich aber für eine totat Melodie betonte Heavy Metal CD. Für mich ist "Keeper of the 7 Keys" Abwechselung pur. Das Teil beginnt absolut erfrischend und stürmisch mit dem tollen "I'm Alive", wobei sich gleich der geniale neue Sänger Michael Kiske bemerkbar macht. Weiter geht's mit der Hymne "A little time", bevor das packende und schnelle "Twilight of the Gods" mit seinem fetzigen Rhythmus voll beeindrucken kann. "A Tale that wasen't right" stellt eine gelungene Ballade da, auch wenn die Guitarrenarbeit etwas zu simple geworden ist und der Song die Tendenz hat leicht kitischig zu klingen. Der Absolut Höhepunkt ist das 13min. (keine Sekunde zu lang) "Halloween", das total magisch und space-artig rüber kommt. So viel dichte Atmosphäre in einen einzigen Song zu packen schaffen wirklich nur wenige, ganz talentierte Bands. Diesen Song muß man einfach gehört haben, vor allem auch weil er so facettenreich ist, hier sind alle Elemente vereinigt die einen großartigen Heavy Metal Song ausmachen. Leider erreicht die Band dieses Spitzenniveau nie wieder, die darauf folgenden CDs waren meisten wirklich gut, konnten sich aber nie mit diesem Meisterwerk messen.
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am 12. Februar 2001
Mit diesem Album haben Helloween eine ganze Generation von neuen Bands beeinflusst auch solche Musik zu machen. Ich denke mal das keine Band so oft kopiert wurde wie Helloween, ohne aber dessen (damalige) Genialität zu erreichen. Lieder wie "Future World" kannten damals nicht nur die Metaller, sondern auch Leute die mit "Metal" gar nichts am Hut haben. Für dieses Album wäre alles andere als die Höchstnote, Majestätsbeleidigung. Die beiden Keeper...Alben gehören in jede gute Metal-Sammlung.
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am 3. Februar 2015
... und sollte daher in keiner Sammlung eines Metal-Fans fehlen. Die beiden Keeper-Alben waren neben div. Maiden-Alben meine ersten Erfahrungen mit Metal und es war wie eine Offenbarung.
Die Gitarristen leisten sehr gute Arbeit, viele schöne Melodien und Soli, knallharte Riffs und dazu der Gesang von M. Kiske, der später leider andere Wege ging (wie auch Kai Hansen). Vermutlich wären Helloween heute viel größer, wären die beiden geblieben.
So bleiben immer 2 Top-Alben, die man immer wieder gern anhört, ohne das Verlangen zum weiterzappen zu bekommen.
Zudem sind die Alben wohl wegweisend für so manche Power-Metal-Band der heutigen Zeit.
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am 29. April 2003
Eine der besten Scheiben die jemals von Helloween da war. Supereingängige Melodien, genau das Futter was man braucht.
I'm alive
klasse und geradeaus der richtige Song wenn man total miese Stimmung hat, sich wieder selber herauszuziehen.
Future world
der Hit schlechthin auf dieser Scheibe. Super Refrain.
Halloween
Mega übersong der Platte. Noch besser als Keeper auf dem Nachfolger
Auch die anderen Songs fallen nicht wirklich ab gegenüber diesen Hämmern.
Eine Platte die man immer wieder hören kann und keinesfalls nach einer halben Stunde in die Ecke feuert. Einfach genial.
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Im Februar 1987 erschien "Keeper of the Seven Keys Part 1" von der Hamburger Heavy Metal Band Helloween.
Helloween waren: Michael Kiske - Lead Vocals
Kai Hansen - Guitar, Vocals
Michael Weikath - Guitar
Markus Großkopf - Bass
Ingo Schwichtenberg -Drums
Das Album wurde produziert von Tommy Newton und Tommy Hansen. Alle Stücke stammen von Kiske, Hansen und Weikath.

Kai Hansen fühlte sich mit der Doppelbelastung als Gitarrist und Sänger überfordert. So wurde der junge Michael Kiske eingestellt, der über eine sehr gute Stimme verfügt. Die Songs auf "Keeper of the Seven Keys Part 1" sind nicht mehr so speedig wie auf den beiden vorherigen Veröffentlichungen. Man geht jetzt etwas melodischer zur Sache. Grossartige Nummern sind `I`m alive` (Hansen), `A little time` (Kiske) und das lange `Halloween` (Hansen). `Future world` (Hansen) wurde sogar ein richtiger Hit. Das Album hat zudem einen guten Sound.
Das Album schlug ein wie eine Bombe und Helloween waren nicht nur in Deutschland in aller Munde. Kein Wunder bei Songs wie `A tale that wasn’t right` (Weikath). Man ging anschliessend auf Tour und spielte sogar in den Staaten.

"Keeper of the Seven Keys Part 1" wurde der grosse Durchbruch der Hamburger Band. Hier wurde alles richtig gemacht. Einige der Tracks werden auch heute noch gespielt. Ich halte hier 5 (9/10) Sterne für angemessen und höre die Paltte auch heute noch gerne.
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am 15. Mai 2007
Ich hab wirklich keine Ahnung, was man über diese Göttertat negatives schreiben könnte. Das hier ist die Mutter aller Melodic-SpeedMetal-Alben. Und das, mit riesigem Abstand, beste Album in diesem Genre ist die "Keeper 1" zudem. Da können alle Bands von Edguy bis Stratovarius (auch die aktuellen Helloween) noch 100 Scheiben veröffentlichen, keine wird jemals dieses Niveau erreichen.

Klassiker wie "Future world", "I'm alive", "Twillight of the gods" oder der völlig geniale 13 Minüter "Halloween" (gehört für mich zu den besten 15 Metal-Tracks überhaupt und rechtfertigt alleine schon die Höchstwertung) waren schon vor 20 Jahren der Konkurrenz um Lichtjahre voraus und sind es bis heute.

Welche andere Band hat denn bis heute das Kunststück fertiggebracht ein komplettes Album voller schneller, harter und dabei immer hochmelodischer Megahits zu veröffentlichen und dabei nicht nach Helloween zu klingen? Mir fallen da nur die alten Blind Guardian ein...

Da gibt es nix zu diskutieren, die "Keeper 1" spielt in der Geschichte des Heavy Metal eine ähnlich wichtige Rolle wie eine "British Steel", "Number of the beast" oder "Kill em All" und gehört definitiv zur Banger-Grundausstattung.
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am 29. März 2016
Die Songs des Albums sind allesamt klasse, obwohl es, wie ich finde, noch nicht so ausgereift perfekt war, wie der noch genialere und vor allem auch zeitlich wesentlich längere Nachfolger Part II. Genau genommen hat man es bei dem Album mit genau 6 Songs zu tun + 2 kurzen Instrumental-Stücken mit einer Spielzeit von 37 Minuten. Das Album wurde angeblich als Doppel-Album geplant, jedoch die Idee von der Plattenfirma verworfen, etwas verwunderlich dass es dann auf diesem Album nicht mehr Lieder als die 6 zu hören gibt mit einer längeren Spielzeit. Von den 6 Songs möchte ich keinen hervorheben, weil jeder auf seine Art klasse ist, die bekanntesten sind halt logischerweise die beiden Singles "Future World" und das über 13-minütige "Halloween" das als Single auf 5 Minuten zusammengeschrumpft wurde. Im Gegensatz zum etwas unausgegorenen(gerade auch wegen Hansens dünnem Eunuchen-Stimmchen) Debut-Album Walls of Jericho(1985) konnte man sich doch kompositorisch erheblich steigern, was nicht zuletzt am neuen begnadeten Sänger Michael Kiske lag, der in höchsten Tönen sicher brillierte, und der ein wahrer Glücksfall für die Band und den deutschen Heavy Metal war.
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am 27. März 2007
Spaß beiseite, das Album hab ich in den 80ern rauf und runter gehört. Und auch wenn ich die ganze Sache heute natürlich eher ironisch-distanziert betrachte - geile Mucke ist es trotzdem. Guter Sound und solide Gitarrenarbeit gepaart mit Kiskes 80er Heavy Metal Falsetto. Was will man mehr? Bis auf die einschläfernde Ballade sind auch die Songs wirklich ausgezeichnet.

Mich und meine Kuttenträger Kumpels hat das damals jedenfalls umgehauen. Nicht zuletzt, weil man einer deutschen Metal Produktion niemals einen solch glasklaren und professionellen Sound zugetraut hätte.
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am 31. Juli 2010
1987, als der Metal am Höhepunkt seines Zeniths stand und vorallem die extremen Metalspielarten boomten, brachte Helloween ein Album heraus, das ein eignes Genre definieren sollte. "Keeper Of The Seven Keys Part 1" war deswegen so anders, da es nicht möglichst hart oder extrem sein wollte, sondern sich den melidiösen, ruhigen und technisch anspruchsvollen Metal der NWoBHM als Orientierungspunkt genommen und noch weiter beschleunigt hat. Herausgekommen ist ein Album, welches vorallem durch den extrem guten Sänger, der Unverbrauchtheit seiner Lieder und deren innovativen Aufbau punkten kann. Allein das melodische Intro und der darauffolgende Track "I'm Alive" dienen schon als Schablone für einen Powermetal-Song erster Klasse. "A Little Time" ist auch sehr genial und mein absoluter Favorit neben "Future World" auf der Platte. "Twilight Of The Gods" hat eine wirklich schöne Melodie, während die Über-Ballade "A Tale That Wasn't Right" im Power Metal Sektor jetzt schon seit über 20 Jahren unangetastet geblieben ist. Mit "Future World" war auf dem ersten Album dieser Musikrichtung wahrscheinlich auch gleich noch eines der stärksten Lieder dieser Stilrichtung vertreten. Hier passt einfach alles. "Halloween" ist für mich das stärkste der längeren Lieder der Band und vereint einfach alle wichtigen Merkmale von dieser in ihren frühen Tagen. Was zum Schluß folgt ist ein ruhiges, auf Instrumente fixiertes Outro, das ein musikalisches Meisterwerk abschließt.

"Keeper Of The Seven Keys" ist der Pflichtbesitz eines jeden Power Metal Fans und auch von Fans der nicht so extremen, eher melidiöseren Metalarten. Liebhaber der NWoBHM sollten ebenfalls unbedingt mal reinhören. Zwar bleibt Power Metal immer Geschmackssache und bedarf etwas Kitschresistenz, aber ansonsten ist dieses Doppelalbum mit seinem zweiten Teil eines der besten Metalalben überhaupt.
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