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Kashgar oder Mit dem Fahrrad durch die Wüste: Roman Gebundene Ausgabe – 10. September 2012

3.7 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ein außergewöhnlicher Abenteuerroman, zugleich eine aufregende Beziehungsgeschichte. (österreichische BUCHKULTUR, September 2012)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Suzanne Joinson, geb. 1974, lebt mit ihrer Familie in Sussex, England. Sie studierte Creative Writing an der Goldsmith University und arbeitet für den British Council. Dort organisiert sie internationale Literaturprojekte, unter anderem im Mittleren Osten, Nordafrika und China. »Reise nach Kashgar« ist ihr erster Roman.

Kundenrezensionen

3.7 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Schon seit einiger Zeit habe ich kein Buch mehr gelesen, was mich so sehr in den Bann gezogen hat wie „Kashgar oder Mit dem Fahrrad durch die Wüste“. Wer Reisegeschichten liebt und gerne etwas über ferne Länder erfahren möchte, dem kann ich diesen Roman nur wärmstens empfehlen, um sich verzaubern zu lassen von dieser wunderschönen Geschichte.

Suzanne Joinson hat ihr Buch in zwei Erzählstränge aufgeteilt, die eine Geschichte spielt im historischen China Anfang der 1920er Jahre, die zweite Geschichte ist in der heutigen Zeit in England (London) angesiedelt.

Lizzie und Eva gehen zusammen mit der Missionarin Millicent von England aus in die Mission in das historische China von 1923, genauer nach Kashgar in Ost-Turkestan. Lizzie ist mit Herz und Seele bei der Sache, Eva hingegen ist die lange Reise vor allem deswegen angetreten, um eine neue Welt kennenzulernen und darüber einen Reiseführer zu schreiben. Dieser Reiseführer bildet den einen Teil des Buches. Sie berichtet von ihrer ersten Zeit in dem fremden Land, wo so vieles anders ist und sie als Europäerinnen auffallen. Als sie dann einem Mädchen bei der Geburt helfen und dieses dabei stirbt, werden sie „gefangen genommen“ und dürfen nicht weiterreisen, sollen sich aber um das Neugeborene kümmern. Von den Moslems werden sie schief angeguckt und sind nicht willkommen. Zu ihrem Glück dürfen sie in ein Haus außerhalb der Stadtmauern ziehen. Doch auch hier ist zu merken, dass sie nicht mit offenen Armen empfangen werden. Was Lizzie und Millicent scheinbar nicht merken, aber Eva sehr wohl mitbekommt, ist die Feindseligkeit der Einheimischen, wo sich die Frage stellt, ob diese überhaupt missioniert werden wollen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Mich haben der wunderschön gestaltete Umschlag sowie der Titel auf dieses Buch neugierig gemacht.

Zum Inhalt: es gibt zwei Erzählstränge. Zum einen wird die Geschichte von Eva erzählt, einer von drei Missionarinnen in Kashgar. Es sind drei sehr unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Motiven für diese Reise. Nachdem die Frauen bei einer Geburt geholfen haben, bei der die Mutter stirbt, stehen sie unter Hausarrest. Durch ihre Tätigkeit werden sie in dem fremden Land misstrauisch beäugt und geraten in Gefahr.
In einem anderen Erzählstrang geht es um Frieda, eine Frau in London, die mit beiden Beinen im Leben steht, sich aber einsam fühlt. Sie erhält von einer ihr unbekannten Frau eine Erbschaft. Zusammen mit einem Mann, dem sie zufällig begegnet, macht sie sich auf die Suche nach der Geschichte dieser Frau und damit auch ihrer eigenen Geschichte.
Dazwischen werden immer wieder kurze Notizen aus einem Handbuch für Fahrradfahrerinnen eingefügt.

Mein Fazit: Die Geschichten beginnen vielversprechend, guter Hoffnung las ich weiter. Enttäuschend fand ich, dass der Inhalt kaum zum Titel passte. Nachdem ich etwas anderes erwartet hatte, interessierte mich der Erzählstrang der Missionarinnen nicht wirklich, obwohl das fremde Land durchaus gut und in schöner Sprache beschrieben wird. Mit den Figuren der drei Frauen in Kashgar konnte ich aber nicht wirklich warm werden. Animiert zum Weiterlesen hat mich dann eher die Geschichte von Frieda und Tayeb. Aber ich muss zugeben, dass ich mich bis zum Ende des Buches dann doch etwas durchgequält habe.
Daher drei Sterne.
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Von Kleeblatt Monika TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 29. September 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Die Autorin Suzanne Joinson hat den Roman in zwei Zeitebenen geschrieben, 1923 zu Beginn der Unruhen in China und im England der Gegenwart.

Für Eva wird ein lang gehegter Traum wahr, als sie zusammen mit ihrer Schwester Lizzie und deren Freundin Millicent 1923 als Missionarsfrauen nach Ost-Turkestan, dem heutigen China, reisen kann. Eva hegt den großen Traum, mit dem Fahrrad durch die Wüste zu fahren und darüber einen Reiseführer schreiben zu können. Ihre Erlebnisse hält sie in einem Tagebuch fest.
Sie kommen bis Kashgar, da begegnet ihnen unterwegs ein junges Mädchen, das in den Wehen liegt. Millicent will dem Mädchen bei der Entbindung helfen, dieses verblutet jedoch unmittelbar nach der Geburt. Millicent wird des Mordes bezichtigt und die drei Frauen werden in Kashgar bis zum Prozess unter Hausarrest gestellt. Das neugeborene Mädchen wird in die Obhut von Eva gegeben, die ihr den Namen Ai-Lien gibt.
Durch die etwas ungewöhnliche Art von Millicent Missionsarbeit zu leisten, werden die 3 Frauen misstrauisch beobachtet und es schlägt ihnen Feindseligkeit entgegen.
Als die innere politische Situation eskaliert, Millicent verhaftet wurde und Lizzie stirbt, flieht Eva mit Ai-Lien ...

Als Frieda nach mehreren Auslandsaufenthalten wieder zu Hause ist, findet sie Post vom Amt vor, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass sie die letzte Angehörige von Irene Guy ist. Sie hat 1 Monat, um die Wohnung von ihr zu räumen. Ihr ist nicht ganz wohl dabei, denn eine Irene Guy ist ihr nicht bekannt, auch ihr Vater konnte ihr nicht weiterhelfen.
Beim Durchsuchen der Wohnung findet sie unter anderem auch 1 Foto ihrer schwangeren Mutter.
Obwohl sie seit ihrem 14.
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