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Karwoche: Kriminalroman Taschenbuch – 1. Februar 2013

4.4 von 5 Sternen 189 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Föhr lässt seine Figuren auch diesmal in gewohnter und überaus unterhaltsamer Weise ermitteln. Dem Autor gelingt der schwierige Spagat zwischen Lokalkolorit und Spannung, zwischen Witz und Thrill. Seine Personen sind Individualisten mit skurrilen Eigenheiten, die jedoch nie den eigentlichen Plot erdrücken."
Main-Echo, 26.11.2011

"Durchweg ein gelungener Krimi, der ohne Probleme in einem `Rutsch´ gelesen werden kann."
Lauterbacher Anzeiger, 10.11.2011

"Unterhaltsame und spannende Regionalkrimikost, die humorvoll ist, ohne in peinliche Klischees abzudriften - empfehlenswert!"
Büchertreff.de, 08.11.2011

"Föhr glänzt in seinem [...] Roman mit Rasanz, vor allem aber mit Esprit."
Weser-Kurier am Sonntag, 30.10.2011

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“ und „Der Bulle von Tölz“. Für seinen Debütroman „Der Prinzessinnenmörder“ ist Andreas Föhr mit dem begehrten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet worden. Mit „Schwarze Piste“ stand Föhr monatelang unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert Verifizierter Kauf
ich versuche mich etwas kürzer als meine Vorredner zu fassen.

Da ich nun schon mehrere Alpenkrimis gelesen habe, anfangs mit herzhaften Lachern, später dann schon mit leichten Kopfschüttlern, bin ich nun endlich fündig geworden.

Ein Krimi der den Namen Krimi auch verdient. Bei dem Gros der vorher genannten Krimis, kommt es sehr oft vor, dass die Figuren bzw. die Täter frei erfunden sind und nicht wirkliche in der realen Welt vorkommen würden.

Dieser Krimi hingegen ist mitten aus dem Leben, voller Intrigen, spannend, packend und das allerbeste - das ganze bis zum Schluss.

ein absolutes Muss für jeden Krimifan und v.a. für die Liebhaber der Alpenkrimis, die sich etwas mehr Realität wünschen.
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Von Tristram Shandy TOP 1000 REZENSENT am 19. Oktober 2011
Format: Broschiert Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts ( Was ist das? )
Das ist doch ein trefflicher Ausgangspunkt für einen Krimi, denn wohl kaum je wird so oft an Mord gedacht, wie in der obengenannten Situation. So beginnt denn auch Andreas Föhrs dritter Krimi um den sympathischen Kommissar Wallner aus dem oberbayerischen Miesbach und seinen zwielichtigen Kollegen Leo Kreuthner mit einem Leichenfund im Hause der Schauspielerfamilie Millruth. Wie schon in seinem Roman Schafkopf verschachtelt Föhr auch in "Karwoche" verschiedene Zeitebenen miteinander, und so sind wir im nächsten Kapitel - genaugenommen dem ersten nach dem Prolog - denn auch einige Monate nach vorn in der Zeit gereist, und erleben, wie Kreuthner sich am Gründonnerstag zu einem illegalen Autorennen mit seinem Kumpel Raubert hinreißen läßt. Da er dabei um ein Haar in ein entgegenkommendes Auto gebrettert wäre und in diesem Auto zufälligerweise sein Vorgesetzter Wallner sitzt und dieser durch den Vorfall - wie Föhr mit Understatement sagt - "neugierig" geworden ist, läßt er das Rennen so aussehen, als habe er Raubert verfolgt, weil dieser sich einer Verkehrskontrolle entziehen wollte. So stößt er beim Durchsuchen des Wagens unversehens auf die Leiche einer Frau namens Hannah Lohwerk, deren Schicksal mit dem der Familie Millruth, wie sich herausstellt, verknüpft ist. Wallner, der eigentlich mit seiner Lebensgefährtin in den Urlaub fahren wollte, beschließt kurzerhand, den Ermittlungen als passiver Beobachter beizuwohnen, und nimmt sich außerdem nochmals des längst abgeschlossenen Millruth-Weihnachtsmordes an.Lesen Sie weiter... ›
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Von Rum_Trauben_Nuss HALL OF FAME REZENSENTTOP 10 REZENSENT am 7. November 2012
Format: Audio CD
"Karwoche" als Hörbuch-Ausgabe war mein zweiter Andreas Föhr-Krimi. Ich war gespannt und auch ein wenig skeptisch, ob das ansprechende Niveau aus "Schafkopf" erneut erreicht werden konnte. Bisher hat Andreas Föhr bekanntlich 4 Titel mit den Ermittlern Wallner und Kreutner veröffentlicht (Der Prinzessinnenmörder - Schafkopf - Karwoche - Schwarze Piste). Die Fälle sind eigenständig und für sich abgeschlossen, man muss die jeweils vorherigen Titel nicht kennen. Hat man aber die Wahl, empfiehlt sich natürlich, die Reihenfolge einzuhalten, da es auch einige (wenige) fallübergreifende Entwicklungen im Privatleben der Ermittler gibt.

Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ein Kriminalfall im Umfeld einer Schauspielerfamilie wirklich das ist, was ich mir als naheliegendes Thema für einen bayerischen Regional-Krimi vorstelle, da gäbe es ja bodenständigere Milieu-Alternativen. Doch für den weiteren Verlauf der Handlung ist dieser Umstand erfreulicherweise kaum von Bedeutung, die Familie, in der der Mord passiert, und die Beziehungen der Familienmitglieder stehen im Mittelpunkt, nicht die Schauspielerei.

Der Autor arbeitet, wie auch schon in "Schafkopf", mit Rückblenden in die Vergangenheit. Zunächst fand ich das ein wenig verwirrend. Nach relativ kurzer Zeit ergeben sich aber schon die ersten Verknüpfungen und Berührungspunkte zwischen den verschiedenen Erzählebenen und man kann der Handlung dann mühelos folgen.

Was die Reizfigur des Polizeiobermeisters Kreutner angeht, sollte man dem Autor die Freiheit zugestehen, mit ihm einen gezielten Kontrastpunkt zum Sympathieträger Wallner zu setzen.
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Format: Broschiert Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts ( Was ist das? )
Als Fan von Wallner und Kreuthner habe ich mich sehr über den neuen Krimi gefreut. Und er hat mir auch wieder ausgesprochen gut gefallen.
Der Fall beginnt mit einer relativ skurrilen Situation, wie man es von den beiden ja bereits kennt. Doch sehr bald tun sich immer neue Verbindungen und Zusammenhänge auf, die teilweise zurück in die Vergangenheit führen.
Diese Kapitel in der Vergangenheit sind schon deshalb interessant, da sie vorwiegend an Weihnachten spielen, während die Handlung in der Gegenwart um Ostern herum spielt. Aber aus diesen Kapiteln bezieht die Geschichte auch den Großteil ihrer Spannung. Denn durch diese Blicke ins Früher ist man Wallner und Kreuthner oft einen oder auch mal ein paar Schritte weit voraus und kann so prima selber seine Vermutungen anstellen und Zusammenhänge suchen. Aber keine Sorge, die Auflösung des Falles bleibt bis zum Ende hin spannend, trotz dieser Wechsel in der Zeit und eventueller Erkenntnisse.
Besonders gefallen hat mir die Darstellung der Familie, zu der Wallners und Kreuthners Ermittlungen über kurz oder lang immer wieder führen. Sie wirkt in sich sehr geschlossen, geradezu ablehnend anderen Menschen und deren Lebensweise gegenüber. Das ist einerseits faszinierend, dem hängt aber auch immer etwas Bedrohliches an. So manche Szene mit diesen Personen hat mir eine Gänsehaut bereitet. So müssen Krimis wirken.
Doch bei aller Spannung und bei allem Schaudern, natürlich gibt es auch bei "Karwoche" einiges zum Schmunzeln, wenn nicht gar zum Lachen. Ich jedenfalls habe mich über Kreuthners unorthodoxe Methoden und sein loses Mundwerk ebenso amüsiert wie über Wallners Großvater Manfred. Die beiden sorgen erneut für Heiterkeit.
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