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am 15. Januar 2011
Wer hier intimere Informationen über Karl Lagerfeld erfahren möchte die man nicht schon aus dem Fernsehen oder dem Internet kennt sollte das Buch nicht kaufen. Aus dem eher einfach geschriebenen Buch geht hervor, dass KL defakto nur arbeitet, kein Privatleben hat und somit werden höchstens ein paar Marotten des exzentrischen Modeschöpfers ans Tageslicht gebracht die angesichts seiner Person nicht weiter überraschen. Maillard ist ein kritischer Bewunderer von KL und dürfte wirklich ihm bekannte intime Details absichtlich ausgelassen haben. So ist nichts zu Karl Lagerfeld Freundschafts- oder Bekanntschaftskreis zu erfahren. Ausgespart wird auch sein Liebesleben oder alle Informationen zu seiner Herkunft. Der Tagesablauf des Modemachers ist im Grunde banal und sehr arbeitsreich. Im originalen Titel nennt sich das Werk "Meci Karl" und somit sind auch keine wirklichen Scharfschüsse zu finden.

Interessant und eigentlich sehr unterhaltsam macht das Buch jedoch die gute Beschreibung einer Branche die eine eigene Welt zu sein scheint und die vorallem nicht immer von grenzenlosem Erfolg beglückt ist. Lagerfelds Business ist im Grunde so hart wie jeder andere Geschäftszweig auch. Die Abläufe vom hoffentlich Trend setzenden Entwurf bis hin zur Präsentation vor Kunden und sehr kritischen Einkäufern werden sehr schön dokumentiert wie auch die wirtschaftlichen Hintergründe dem Leser nahegebracht werden. So scheiterte KL zweimal mit der Entwicklung seines eigenen Labels KARL LAGERFELD nahezu kläglich was so garnicht zum Image des Designers passt. KL geht in diesem Buch als Genie und normaler Mensch zugleich hervor mit allen Stärken und Schwächen. Die Branche ist faszinierend und im Grunde so gleichartig wie jede andere auch wenn nicht diese unbeschreibbare Leidenschaft zu dem Produkt wäre das sich als haut couture schon mal Kunst nennen darf.
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am 2. März 2010
Das Buch liest sich wie ein netter Zeitschriftenartikel. Ich habe es auf einer Zugfahrt (München-Frankfurt) fast durchgelesen. Es handelt sich um kurz gehaltene Tagebuchnotizen aus dem Leben eines Mitarbeiters von Lagerfeld.
Überraschend ist die wirklich gottgleiche Verehrung des Modeschöpfers. Der Autor ist sich für keine niedrige Tätigkeit zu Schade, nimmt jede Demütigung hin - nur um bei Lagerfeld sein zu dürfen.
Immerhin führt er ein luxuriöses Leben: Hotelsuiten, Concorde-Flüge, Couture-Kleidung von den ersten Modehäusern - hat aber leere Taschen. Erst ein jahrelanges Praktikum, dann nur mit dem Mindestlohn abgespeist, ab und an ein Geschenk des Herren (etwa eine Rolex), das dem Beschenkten Tränen der Dankbarkeit, ja des Glücks und der Liebe beschert.
Die Muster erinnern stark an eine Guru-Jünger-Beziehung.

Der Autor beschreibt die Tagesabläufe gut (endlich habe ich einen Einblick darin, was in einem Couture-Haus überhaupt passiert). An sich heran lässt er den Leser nicht; er beschreibt kaum, was er fühlt und warum er wie handelt. So ist das Buch eine recht kalte Beschreibung der Begebenheiten.
Es fehlen interessante Details. Abgesehen davon, dass Lagerfeld berühmt und respektiert ist, erklärt der Autor nicht, weshalb Lagerfeld so gut ist. Warum gilt er als einer der kompetentesten Modeschöpfer überhaupt? Was macht ihn fachlich außergewöhnlich? Diese Frage hätte mich brennend interessiert, vor allem aus der Sicht eines Brancheninsiders, was der Autor zweifelsohne ist.

Was zeigt das Buch? Ist es gar eine Abrechnung mit Lagerfeld? Keineswegs, ab und an wird seine Eitelkeit kritisiert: nach seiner Diät schaue er ständig in den Spiegel. Nun ja, wer würde das nicht tun, nachdem er 40 Kilo verloren hätte? (Ich stehe schon nach zehn Liegestütze einige Minuten vor dem Spiegel). Das Buch macht nur eines über Lagerfeld deutlich: er ist wirklich so. Eben ein Mann mit Esprit, der den Zenith erreicht hat und seine Aura genießt. Das kann man ihm kaum Übel nehmen, da der Demutsparcours nach oben so steinig ist - genau das zeigt das Buch.
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am 28. September 2016
Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen.
Der autobiographische Stil, gepaart mit einem netten Humor und einem interessanten Autor, machen dieses Buch etwas Besonderem.
Es ist leicht zu lesen, verliert dadurch aber nichts von seinem Charme. Viele Anekdoten und Geheimnisse werden erzählt, ohne dabei jedoch hämisch oder verletztend zu sein. Es ist eher eine Art Tatsachenbericht, zwar neutral geschrieben aber durch den Inhalt sehr polarisierend.
Ich habe dieses Buch schon mehrmals verschenkt und es kam immer sehr gut an.
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am 4. August 2013
Das Buch ist an sich gut geschrieben. Arnaud weiß
wie er schreiben muss um den Leser zu fangen. Jedoch
finde ich das Buch als solches sehr schlecht. Es wird an einigen
Stellen schlecht über Karl oder andere geredet und dies muss
nicht sein, da er ja aus seiner Sicht und nicht aus der, der allgemeinheit schreibt.
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am 9. Juli 2009
Meine Erwartung war nach der Werbung groß, in diesem Buch neues über Karl Lagerfeld zu lesen. Was mir dann das Buch geboten hat war die Erzählung von Arnaud Maillard im Stil "mein größtes Urlaubserlebnis" über sein Arbeiten für Karl Lagerfeld. Ansatzweise interessant waren die Einblicke in die Modewelt, aber es verliert an Reiz, wenn Maillard x-Mal von Mode-Shows berichtet ("alle waren furchtbar nervös"), die immer gleich ablaufen. Über Lagerfeld selbst erfährt man so gut wie nichts, was wirklich interessant wäre. Dass er Überstunden nicht bezahlt? Dass er alle 30 Minuten eine frische Cola möchte? Viel mehr war es leider nicht.
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am 14. August 2009
die für dieses langweilige Machwerk eines sich selbst immens überschätzenden ehemaligen "Angestellten" des Meisters, fallen mussten! Ich war sehr gespannt, als das Buch angekündigt wurde, ließ es mir auch gleich nach Herauskommen zum Geburtstag schenken, "stürzte" mich darauf, voller Erwartung - wie spannend muss es sein, mit dem großen Lagerfeld zu arbeiten! Schon nach den ersten 3 Seiten schlief ich vor Langeweile fast ein. Ein Buch völlig ohne Niveau, ohne jeglichen Esprit! Maillard wirbt mit einem GROßEN NAMEN, einer EINZIGARTIGEN Persönlichkeit - Karl Lagerfeld - um dem Leser dann seinen stinklangweiligen Tagesablauf aufzudrängen! Ich, ich, ich ist die Lieblingsformel dieses unbekannten, in der Versenkung verschwundenen Ex-Angestellten! Peinlich seine ständigen Wiederholungen, keinerlei wirklich Wissenswertes, was der Meister nicht selbst in zahlreichen seiner köstlichen, niveauvollen Interviews bereits selbst der Menschheit unterbreitet hat!!
Ein Segen, dass man von diesem, wie hieß er noch gleich....Möchtegern-Schriftsteller nichts mehr hört! Und sein "Werk" kann man getrost in die Tonne entsorgen! Das Buch hätte eher den Titel "Wie man(n) es nicht machen sollte" verdient! Nun bin ich gespannt auf Paul Sahners Buch "KARL". Man darf davon ausgehen, dass sich Herr Sahner nicht in Selbstverliebtheit ergießt!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Mai 2009
Maillard, ehemals rechte Hand des großen Karl, ist heute arbeitslos. Eigentlich wollte er zur Konkurrenz wechseln, Karl war darob offenbar beleidigt und entließ ihn fristlos. Und sorgte dafür, dass Maillard den neuen Job doch nicht bekam. Gemein! Maillard hat das Beste draus gemacht und sein Buch "Karl Lagerfeld und ich" geschrieben. Auch dieses Projekt wollte Karl torpedieren, doch so weit reicht sein dünn gewordener Arm dann doch nicht. So können wir nachlesen, dass Lagerfeld nicht immer so charmant ist, wie er sich in Talkshows gerne gibt. Er lässt seine Mitarbeiter monatelang Tag und Nacht durchmalochen für die Kollektion von H&M - ohne ihnen einen Cent für Überstunden zu bezahlen. Er selbst hat beim gleichen Projekt für ein paar Entwürfe, die er laut Maillard an zwei halben Tagen hingeworfen hat, mehrere Millionen eingestrichen. Karl ist so eitel, dass er bei jeder Fotosession Selbstportraits von sich aufnimmt. Ein Glas eisgekühlte Pepsi Cola (im polierten Kristallglas) muss immer bereitstehen und alle 30 Minuten gegen ein Frisches ausgetauscht werden. Karls Mitarbeiter müssen 24 am Tag in Bereitschaft sein, Widerspruch jedweder Art duldet der Meister n i c h t.
Obwohl Maillard in dem Buch einiges preisgibt, was Großwesir Karl vielleicht nicht gefallen wird, spürt man den Respekt des ehemaligen Mitarbeiters vor dem einstigen Chef. Maillards Buch ist vergnüglich zu lesen. Man erfährt vieles aus der Welt der Mode und ist am Ende ganz froh, in einer etwas unaufgeregteren Branche seine Brötchen zu verdienen. Doch spannend ist sie, diese Welt aus Glitzer und Eitelkeit, aus Intrigen, Triumphen und Niederlage.
Eine unterhaltsame Lektüre für ein faules Wochenende , unter dem Sonnenschirm, mit einer eisgekühlten Pepsi in der Hand.
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am 23. April 2010
Der Titel verspricht mehr, als das Buch hält!
Schade! Ich bin ein großer Lagerfeld Fan, bewundere seinen Wortwitz und seine Kreativität. Darum hatte ich mir beim Kauf des Buches Hintergrundinformationen eines Insiders versprochen. Was ich erhielt, war viel trockene Theorie über das Nähen, viel Lobhudelei auf den Gottvater Karl und die Einsicht, dass man in der Modebranche unter Wölfen und Schakalen lebt. Der Schreibstil ist wenig fesselnd, manchmal langatmig und der Autor ist immer sorgsam bedacht nicht verletzend oder beleidigend zu sein. Schließlich arbeitet er auch weiterhin in der Modebranche!

Die Esszenz lautet:
"Karl liebt Cola und hat sein Gewicht halbiert. Er ist eitel und egoistisch, aber dafür auch fürsorglich und großzügig!" So, nun habt ihr das Wesentliche über Karl Lagerfeld gelesen und euer Geld gespart! Es sei denn ihr wollt auch Designer werden und mal von weitem Modeschau-Luft schnuppern...
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am 19. Januar 2014
Wenn man nicht wüsste, dass Amaud Maillard tatsächlich so nah an den Modezaren Karl Lagerfeld heran gekommen ist, könnte man dieses Buch für einen fiktiven Roman halten. Die Beschreibung des Modegeschäfts hinter den Kulissen ist sehr kurzweilig und lebendig beschrieben. Wer ein Faible für die Welt der Mode und für Karl Lagerfeld hat, wird viel Freude beim Lesen dieses Buches haben.
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am 21. September 2009
Arnaud Maillard erzählt lebendig seine persönlichen Erlebnisse als Praktikant bis hin zum engsten Mitarbeiter von Lagerfeld. Es ist leicht und spannend zu lesen. Ich habe es innerhalb von 48 Stunden gelesen. Das passiert mir selten.
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