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Kant. Eine Biografie Gebundene Ausgabe – 22. März 2004

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In der Geringschätzung ihrer kulturellen und auch sonstigen Leistungsträger sind die Deutschen ja bekanntlich unschlagbar. Und dieser unschöne Zug hat offenbar eine längere Tradition. Die Art und Weise jedenfalls, wie schon bedeutungslose Neider unter den Zeitgenossen begannen, die Person des unbestrittenen deutschen Philosophenkönigs Immanuel Kant (1724–1804) zur Karikatur herabzuwürdigen, noch ehe seine Leiche richtig kalt war, ist geradezu phänomenal. Vor allem mit Blick auf die Nachhaltigkeit, die die ungeprüft perpetuierten und weiter ausgeschmückten Tiraden bis auf den heutigen Tag entfaltet haben. Kant wurde in den Werken seiner spärlichen Biografen, die über die ersten 60 Jahre seines Lebens so gut wie nichts erzählten, zu einer "flachen Persönlichkeit" degradiert. Zu Unrecht, wie Manfred Kühn anlässlich des Kant-Jahres 2004 in einem beeindruckenden Werk über den großen Denker aus Königsberg überzeugend darlegt.

"Alle Behauptungen über die fast mechanische Regelmäßigkeit, die Kants Leben beherrschte", meint der in Marburg lehrende Philosophieprofessor, "registrieren in Wirklichkeit mehr die Zeichen seines fortgeschrittenen Alters und das Nachlassen seiner Kräfte, als daß sie den Charakter des Menschen enthüllen, der die Werke konzipierte und schrieb, für die er heute bekannt ist." Kühn macht Schluss mit dem Bild vom kauzigen Eigenbrödler und zeichnet stattdessen das Porträt eines lebenszugewandten und geselligen Freigeistes, weit entfernt vom Pietismus, dem man ihm andichtete.

Das Schwergewicht auf Autonomie als Schlüssel zur Sittlichkeit in Kants Philosophie, seine Legitimation einer autonomen Moralität, die auf der Freiheit des Willens beruht -- all dies gilt dem Autor als Kampfansage gegen jene, die uns versklaven möchten, indem sie unseren Willen brechen. Gestählt durch die bitteren Erfahrungen unter der Knute des Collegium Fridericianum und als Riemerssohn fest verwurzelt in dem auf Ehre bedachten Ethos eines unbeugsamen zünftigen Handwerks, sieht Kühn in Kant in vielfacher Hinsicht einen Vertreter der Avantgarde seiner Zeit.

Natürlich hatte der Mann seine Ecken und Kanten. Das kann auch Kühn nicht verhehlen. Ein trockener Charakter mit trockenem Humor sei er gewiss gewesen. Was aber durchaus nicht schlecht ankam, wie seine vielfältigen Sozialkontakte und seine Jüngerschar an der Universität Königsberg belegen. Kühn macht als entscheidende Zäsur in Kants Leben den Tod seines langjährigen Freundes Joseph Green 1786 aus. Und es sieht tatsächlich so aus, als sei mit dem feingeistigen englischen Kaufmann, dessen prinzipien- respektive maximengeleiteter Lebenswandel Kant so sehr imponierte, ein Teil seiner selbst gestorben.

Manfred Kühns erklärte Absicht war es, eine Biografie vorzulegen, die zugleich den gewandelten Leserinteressen als auch den Anforderungen der Forschung Rechnung trägt. Dies ist ihm mit Bravour gelungen. Das Buch wendet sich übrigens ausdrücklich auch an interessierte Laien, denen der Autor freistellt, die Details aus Kants sperriger Philosophie einfach zu überblättern. --Roland Detsch

Pressestimmen

»Die mit Abstand beste Biografie zum Gedenkjahr.«
Focus

»Kant, wie ihn keiner kennt! Dieses Werk räumt auf mit Vorurteilen und präsentiert den Philosophen als Gentleman von Welt.«
Focus -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Format: Gebundene Ausgabe
Autoren von philosophischen Biographien haben immer zwei Probleme. Entweder erklären sie das Werk des Denkes aus seinem Leben, oder sie stellen sein Denken in einen Sachzusammenhang, der sich außschließlich an philosophischen Problemen orientiert. Letzters vernachlässigt dann die Biographie zugunsten der zeitunabhängigen philosophischen Fragestellungen. Kühn versucht nun einen Mittelweg zwischen beiden. Zum einen möchte er annerkennen, daß es um philosophische Sachfragen geht, zu deren Erklärung man die Biographie nicht notwenig braucht. Er hebt aber hervor, daß man den kantischen Gedanken etwas wegnimmt, wenn man sie nicht in ihren Zeitkontext einordnet. Denn schließlich entstehen philosophische Lehren nicht im leeren Raum, sondern in der Auseinandersetzung mit der Zeit. Daneben hebt Kühn hervor, daß Kants Leben auch für sich alleine interessant genug ist, um eine Biographie zu rechtfertigen.
Daher steht eindeutig das Leben von Kant im Vordergrund. Selbstverständlich wird auch auf Kants Lehre hingewiesen, aber wer dieses Buch liest um einen Einstieg in seine Gedankenwelt zu finden, wird sicherlich etwas zu kurz kommen. Will man sich "nur" der Lehre widmen, so sollte man auf andere Werke zurückgreifen. Hingegen erzählt Kühn faktenreich das Leben des Königsberger Philosophen. Er ordnet auch sein Denken in die Geistesgeschichte der Zeit und die Kontroversen und großen Theman von Damals ein. Man bekommt also die Entstehung und den Rahmen der kantischen Philosophie durchaus vermittelt. Darin liegt meines Erachtens ein großer Vorteil des Werkes. So gesehen handelt es sich um eine gelungene Biographie, wenn auch nicht um eine philophische Einführung ins Denken Kants.
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Format: Gebundene Ausgabe
Zum 200. Todestag Kants erscheinen gleich mehrere Biographien. Manfred Kühn legt ein erstaunlich umfassendes Werk vor, dem man anmerkt, dass es ein Resultat sorgfältiger Arbeit ist. Kühn macht uns mit den drei "offiziellen" Biographen Kants vertraut: Borowski, Jachmann und Wasianski. In einem 25 Seiten umfassenden Prolog wird zunächst die unübersichtliche Quellenlage beschrieben. Wie objektiv waren Borowski, Jachmann und Wasianski? Welche Interessen haben sie verfolgt? Welche Berührungspunkte gab es in der Entstehungsgeschichte der Hauptwerke Kants zu Herder, Mendelssohn, Lambert und - später - Fichte?
Gebührend Platz nimmt in dieser Darstellung Joseph Green (1727 - 1786) ein, Kants engster Freund. Der Text ist gleichermassen kurzweilig wie solide abgefasst. En passant erhalten wir auch eine sehr gelungene Darstellung der Werke Kants. Man kann getrost diese Biographie als Einführungstext empfehlen!
Vielleicht hätte man noch etwas mehr über den jungen Kant erfahren. Die "Schätzung der lebendigen Kräfte" wird etwas einseitig betrachtet. Kühn erwähnt nicht, dass Kant seine Theorie durch Experimente stützte, etwa im § 130: "Ich selber habe befunden: daß bei vollkommen gleicher Ladung einer Flinte und bei genauer Übereinstimmung der andern Umstände ihre Kugel viel tiefer in ein Holz drang, wenn ich dieselbige einige Schritte vom Ziel abbrannte, als wenn ich sie einige Zolle davon in ein Holz schoß." Aus einem - vom heutigen Standpunkt - falschen Ansatz kam Kant zu spannenden Aussagen, so wird etwa im § 134 festgestellt, dass es ein (maximale) Grenzgeschwindigkeit geben muss. Zur Beurteilung der Motive und Vorgehensweisen des jungen Kant sollten sich - für künftige Auflagen (immerhin feiern wir bereits 2024 den 300. Geburtstag Kants) - Philosophen und Physiker intensiver austauschen.
Bis dahin begleitet uns diese wertvolle Biographie von Manfred Kühn!
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses Buch vor kurzem gelesen und war begeistert.
Da ich mich für Immanuel Kant persönlich interessiere, dachte
ich, es wäre nützlich, vor dem Studium seiner Werke eine Einführung zu lesen. Manfred Kühns Biographie ist eine der besten, wenn nicht die beste Biographie über das "manelchen". Kühn schreibt mit enormen Detailwissen und gleichzeitig gut verständlich...Seine Ausführungen werden selbst dem kritischsten "Antiphilosophen" Immanuel Kant näher bringen.
Dieses Buch ist schlicht lesenswert.
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Format: Gebundene Ausgabe
Was Kant von den Prolegomena gesagt hat, das könnte auch für seine eigene Biographie in der uns vorliegenden Form gelten: Es ist ein Buch für die Fortgeschrittenen und Lehrer. Die hier enthaltenen Darstellungen der Kantischen Philosophie sind vielleicht nicht geeignet, einem interessierten Anfänger mit dem schwierigen Werk vertraut zu machen.

Andererseits: Ist es vielleicht der beste Einstieg den man sich wünschen könnte? Wie hilfreich wäre es für mich selbst gewesen, wenn ich bereits zu Beginn meines Kant-Studiums die Bedeutung der zeitgenössischen Diskussionen zur Religionsfrage und zur Metaphysik hätte besser abschätzen können? Enorm hilfreich, wenn ich ehrlich bin. Wie viel versteht ein Philosophiestudent heutzutage von den Wolff-Leibnizschen Spekulationen, wenn er nicht parallel oder zuvor bereits etwa die Monadologie ernsthaft studiert und bereits verstanden hat? Wie viel kann er über die immense Bedeutung der Schulen protestantischer Theologie und der Definition des Priesteramtes in Preußen wissen, wo doch pauschal davon ausgegangen werden kann, dass unter Friedrich II. die Religionsfreiheit herrschte? Kant lebte schließlich lange vor und nach dessen Regentschaft.

Niemals hätte ich gedacht, dass der Philosoph sich so lange derart unsicher sein konnte, was für ein Projekt er mit den kritischen Schriften überhaupt begonnen hatte. Dieses machte auf mich immer den Eindruck der größten Zielstrebigkeit von der ersten Seite an. Es ist selbst in seinen dogmatischsten und systematischsten Teilen viel essayistischer als ich gedacht hätte.

Hier tritt uns ein Kant entgegen, den noch niemand so genau, so scharf umrissen gesehen hat.
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