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Kannst du: Roman Taschenbuch – 2006

2.9 von 5 Sternen 40 Kundenrezensionen

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Der fragmentarisch anmutende Titel bezieht sich auf ein beliebtes Partyspiel. Jemand erfindet eine Geschichte und fordert den Mitspieler in der Runde auf, diese weiterzuspinnen. Wem nichts einfällt, der ist raus. Im dritten Werk des Senkrechtstarters Benjamin Lebert geht es ja durchaus auch um Versagensängste nach dem großen Erstling, um Schreibhemmung und das Versiegen von Geschichten. Lebert, ein nachdenklicher junger Schriftsteller und meilenweit entfernt von unseren notorischen Popliteraten, unternimmt nun buchstäblich eine Reise ins Quellgebiet des Erwachsenwerdens, die Widrigkeiten und Fährnisse im Leben zweier junger Menschen.

Im Mittelpunkt steht der Erfolgsautor und Ich-Erzähler Tim Gräter, der nach seinem Romanerfolg zum Darling der Branche mutierte (dass Lebert hier die eigene Karriere nach Crazy zum literarischen Gegenstand macht, ist offensichtlich). Den schreiblahmen, am Leben (ver)zweifelnden Melancholiker verschlägt es auf einen Interrailtrip durch Schweden und Norwegen. Mit an Bord, die schräge Zufallsbekanntschaft Tanja. Doch statt des erhofften Sexabenteuers entwickelt diese zutiefst verstörende Züge. Man zeltet, logiert in den besten Hotels oder findet – dank Tims Auslandserfolg – in einer verlagseigenen Villa noble Unterkunft. Ein weiterer hier residierender verruchter Dichterfürst, der sich wild selbst zelebriert, lässt die Sicherungen der selbstzerstörerischen Tanja schließlich ganz durchbrennen.

Es ist das alte Lied. Selbst die federleichteste schwedische Sommerlandschaft wird zum reinsten Katastrophengebiet, wenn im Rucksack die ungelösten Probleme mitreisen. Als Tanja sich gar mit Rasierklingen selbst zuleibe rückt, verdunkeln Mutmaßungen über frühes Leid, Liebe und Tod endgültig die Sommersonne. Überdies begleitet Tims behinderter Bruder, der unlängst Selbstmord verübte, als unsichtbarer Geist die Reisenden. Die immer wieder eingestreuten Lesereisen plus amouröser Erfahrungen des Autors hingegen wirken wie ein Fremdkörper. Zu gerne hätte man die Bekanntschaft mit Tim und Tanja etwas vertieft und mehr über die Ursachen einer Beschädigung erfahren. Diese Akte hat Benjamin Lebert in seinem bittersüßen Reiseroman leider etwas zu eilig geschlossen. --Ravi Unger

Pressestimmen

»Wunderkind, das war mal. Benjamin Lebert ist einfach ein sehr, sehr guter Schriftsteller. Und ›Kannst du‹ sein bisher bestes Buch.« (Brigitte)

»Benjamin Leberts dritter Roman läuft in kleinen Szenen zu Größe auf, wenn er den Protagonisten ganz nah ist. Dann ist ›Kannst du‹ hellsichtig, zart, fast weise.« (Neon)

»Spannend zu lesen. Die Verzweiflung und Widersprüchlichkeit der Protagonisten reflektiert Lebert mit lyrischen Schilderungen, heftigem Slang und größtenteils stakkato-artigen Sätzen.« (Stuttgarter Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Benjamin Lebert hat eine außergewöhnliche Art Bücher zu schreiben. Schon sein erster Roman "Crazy" deutete auf ein großes Schreibtalent hin. Mit diesem zweiten Roman skizziert er die Geschichter zweier Jugendlicher, die sich auf einer gemeinsamen Reise näher kommen. Das Buch ist nicht witzig, an manchen Stelle bekommt man sogar das Gefühl es an die Wand werfen zu wollen und stellenweise muss man es aus der Hand legen. Dennoch kann ich es in jedem Fall weiter empfehlen. Es ist einfach mal etwas anderes, aus der Feder eines Jungautores geschrieben, der schon mit seinem ersten Roman sein Schreibtalent unter Beweis stellen konnte.

Lesenwert, aber nicht die "Gute-Nacht-Lektüre".
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Format: Taschenbuch
Lebert setzt in diesem Buch fort, was er in seinen anderen begonnen hatte: poetische, aufmerksame Beschreibung von seiner Umgebung und den Menschen darin, mitunter interessante Themen, das Gefühl für Einsamkeit und Entfernung seiner Umgebenheit, einige philosopische Gedanken - und Selbstmitleid. Manchmal wirkt es wie eine Selbstkritik, eine Selbstanalyse, doch nach einiger Zeit stand für mich außer Frage, das vieles davon pures Selbstmitleid war. Nicht umsonst sind die Hauptfiguren Leberts ihm selbst ziemlich ähnlich. Die Geschichte, die er erzählt, könnte mit etwas mehr Abstand gut werden, so war sie für mich ab einer gewissen Seite nur nervig, immer den Gedanken im Hinterkopf: "Junge, wenn dich alles so ankotzt, dann ändere endlich mal was!"

Der Schluss wirkt in manchen Zügen konstruiert und nicht zu Ende gebracht, teilweise etwas zu dick aufgetragen. Auch merkt man, dass Lebert einige seiner Figuren und Dialoge nur benutzt, um eine bestimmte Aussage zu machen, was den Realismus des Buches schmälert.

Zudem störte mich die Tatsache, dass die Hauptperson jedes Mädchen/jede Frau, die er trifft, in mehr oder weniger zwei Kategorien einteilt: "Ich will mit ihr schlafen"/"Ich will nicht mit ihr schlafen". Sicher passt es zum Buch und zur Person, und es wird sogar innerhalb des Buches angesprochen, aber trotzdem fühlte ich mich als weibliches Wesen doch etwas angegriffen. Natürlich ist das eine persönliche Sache, aber es war auch ein Grund, warum ich das Buch nicht so genießen konnte.

Leberts Schreibstil hat sich weiterentwickelt. Dennoch schwankt das Buch zwischen einer Teenagergeschichte, Küchentischphilosophie und einer ernsthaften Betrachtung menschlicher Wesenzüge. Leider kann es sich für keines davon richtig entscheiden, sodass mein Endeindruck doch eher gespalten ist.
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Format: Taschenbuch
"Wo immer man auch ist auf dieser Erde, man kann unmöglich verloren gehen." Der letzte Satz des Prologs, der Anfang einer wunderbaren Geschichte von zwei Fremden, deren Wege sich zufällig trafen, auf der Suche nach sich selbst.
Auf den 266 Seiten glaubt man Benjamin Lebert; während des Lesens hat man das Gefühl, wirklich nicht verloren gehen zu können. Für ein paar Stunden befindet man sich mitten im Gefühlswirrwarr von Tanja und Tim, die eine Interrail-Reise durch Skandinavien machen, hofft und bangt mit ihnen, wünscht ihnen das Beste und würde dann und wann gerne in die Geschichte eingreifen, um den beiden irgendwie zu helfen. Man findet in diesem Buch nicht nur den Autor, sondern manchmal auch sich selbst wieder...
Benjamin Lebert spart sich die offensive Kritik an Musik, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ganz im Gegensatz zu anderen Autoren in seinem Alter. Doch in jedem seiner Sätze schwingen Angst, Liebe, Wut, Sehnsucht und Traurigkeit mit. Die wahre Kritik seiner Werke: die Unterdrückung der Gefühle.
Das Alltägliche, das im Alltag oft verloren geht, die zwischenmenschlichen Konflikte, sind die Themen, die Leberts Bücher von den anderen unterscheiden. Er bedient sich keiner leeren Floskeln, keinen Stilmitteln aus dem Lehrbuch. Dass er so schreibt wie die Jugend heutzutage denkt, dass er das beschreibt, was alle sehen, aber nicht in Worte fassen können, macht ihn als Schriftsteller einzigartig.
Und so endet der Roman mit einem Satz, der auch die Hoffnungen einiger Leser an Lebert widerspiegelt: "Lass und einfach so weitermachen."
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Format: Taschenbuch
Ich habe dem Klappentext schon vorher nicht geglaubt, denn sie sind ja dazu da dem potientiellen Leser zum Käufer werden zu lassen. In diesem Buch gibts es keinesfalls "heldenhafte Versuche, die Einsamkeit zu überwinden" und auf keinen Fall ist es ein Buch "das Leben retten kann".

Ich finde den Schreibstil, um es untertrieben zu sagen, nicht gut. Das Buch hat es überhaupt nicht geschafft, mich zu fesseln. Ich hab mich halt so durchgequält. Gegen Ende geht es dann eh nur noch ums Ficken. Soll das eigentlich eine Geschichte sein oder einfach nur ein Text, damit man mal wieder was veröffentlicht hat? Als Tim am Ende Tanja bei ihren Eltern abliefert, weist er sie nur darauf hin, dass ihre Tochter seelische Probleme habe. Wenn schon, dann hätte ich gleich gesagt, was wirklich der Fall ist. Das hätte eine größere Wirkung und ich glaube nicht, dass auf Tanja noch Rettung wartet. Jedenfalls nicht bald oder gar gleich.

Kann man sich sparen und die Zeit - und das Geld - für ein bessere Buch sparen.
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