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Kampfkraft: Militärische Organisation und Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939-1945: Militärische Organisation und militärische ... und amerikanischen Armee 1939 - 1945 Gebundene Ausgabe – 1. Februar 2011
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Dieses Buch gibt es in einer neuen Auflage:
-
Seitenzahl der Print-Ausgabe216 Seiten
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SpracheDeutsch
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HerausgeberARES Verlag
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Erscheinungstermin1. Februar 2011
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Abmessungen15.4 x 2.5 x 23.6 cm
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ISBN-10390247517X
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ISBN-13978-3902475176
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Produktinformation
- Herausgeber : ARES Verlag; 5., Edition (1. Februar 2011)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 216 Seiten
- ISBN-10 : 390247517X
- ISBN-13 : 978-3902475176
- Originaltitel : Fighting Power
- Abmessungen : 15.4 x 2.5 x 23.6 cm
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Wer abstrahieren kann, kann aus diesem Buch viele Impulse für die Managementausbildung mitnehmen, welche in der Unternehmensführung auf dem "Schlachtfeld" der globalisierten Ökonomie angewendet werden können.
Diese und andere Unterschiede arbeitet der israelische Autor klar heraus.
Die Erstausgabe des Buches ist auf 1982 datiert und sollte mit dieser Zahl im Hinterkopf gelesen werden, denn einige seiner Aussagen sind veraltet und zumindest fragwürdig.
Beispielsweise ist das gesamte 2. Kapitel, die Rolle des Nationalcharakters, zu vernachlässigen. Der Autor attestiert den Deutschen "einen zwanghaft analerotischen Charakter. Das führt zu Starrheit, Disziplin und Unfähigkeit zur Entspannung" (26). Ich frage mich ob es zeitgenössische Psychologen gibt, die ernsthaft dieser freudianischen Interpretation folgen würden...
Des weiteren zeigt van Creveld ein aus heutiger Sicht schwer nachvollziehbares Unverständnis gegenüber der Gefechtsneurose (PTSD). Die Wehrmacht machte ihre Patienten mit einer schmerzhaften Elektroschockbehandlung wieder gefügig. In den Augen des Autors fehlte diese Härte den Amerikanern. Wer nicht glaubt, dass PTSD recht ist, der soll die aktuelle Selbstmordstatistik der amerikanischen Afghanistan-Veteranen konsultieren... (111-118).
Zu guter Letzt stellt van Creveld den deutschen Soldaten als einen amoralischen Befehlsempfänger dar: "Zwar verfügt das deutsche Heer über eine ausserordentlich hohe Kampfkraft, allerdings um den Preis, dass es Soldaten hervorbrachte, für die ein Befehl ohne Rücksicht auf seinen Inhalt ein Befehl war, und von denen man daher erwarten konnte, dass sie nicht nur mit Härte kämpfen, sondern ebenso jede Art von Grausamkeiten begehen würden" (200). Van Creveld vereinfacht hier in fahrlässig grobem Masse. Spätestens seit dem Milgram-Experiment und der bemerkenswerten Arbeit von Sönke Neitzel und Harald Welzer „Soldaten: Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben“ ist bekannt, dass die Situation einiges komplexer ist. Grausamkeiten im Krieg sind nicht per se ein Phänomen des Nationalsozialismus. Zudem waren die deutschen Soldaten, auch die Angehörigen der SS, nicht alle willenlose Befehlsempfänger die bis zum bitteren Ende kämpften.
Methodisch gibt es einige Vorbehalte. Viele erhobene Daten und aufgeführte Tabellen sind so nicht vergleichbar. Der Autor bemüht sich zwar, die Zahlen in Relationen zu setzen, jedoch gelingt ihm das nicht immer. Man erhält den Eindruck, dies war van Creveld auch ein Stück weit gleichgültig.
Fazit: Das Buch ist in vielerlei Hinsicht gelungen, jedoch darf der nötigen Prise kritisches Denken bei der Lektüre nicht fehlen. Von einem Autor wie van Creveld hätte ich jedoch mehr erwartet.


