Neu:
22,00€
GRATIS Lieferung 23. - 24. Mai. Bestellung innerhalb 14 Stdn. 18 Min.. Details
Nur noch 2 auf Lager
Versand
Das-Geschichtsbuch
Verkäufer
Rückgaben
Retournierbar innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt
Zahlung
Sichere Transaktion
22,00 €
Preisangaben inkl. USt. Abhängig von der Lieferadresse kann die USt. an der Kasse variieren. Weitere Informationen.
GRATIS Lieferung 23. - 24. Mai. Bestellung innerhalb 14 Stdn. 18 Min.. Details
Nur noch 2 auf Lager
22,00 € () Enthält ausgewählte Optionen. Inklusive erster monatlicher Zahlung und ausgewählter Optionen. Details
Preis
Zwischensumme
22,00 €
Zwischensumme
Aufschlüsselung der anfänglichen Zahlung
Versandkosten, Lieferdatum und Gesamtbetrag der Bestellung (einschließlich Steuern) wie bei der Bezahlung angezeigt.
Versand
Das-Geschichtsbuch
Versand
Das-Geschichtsbuch
Verkäufer
Verkäufer
Rückgaben
Retournierbar innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt
Retournierbar innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt
Der Artikel kann im Originalzustand innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt gegen eine volle Rückerstattung zurückgegeben werden, es sei denn, die Rückgabebedingungen des Verkäufers sehen vorteilhaftere Rückgabebedingungen vor. Klicken Sie für die Rückgabebedingungen des Verkäufers auf den Namen des Verkäufers im Abschnitt „Verkauft von“.
Rückgaben
Retournierbar innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt
Der Artikel kann im Originalzustand innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt gegen eine volle Rückerstattung zurückgegeben werden, es sei denn, die Rückgabebedingungen des Verkäufers sehen vorteilhaftere Rückgabebedingungen vor. Klicken Sie für die Rückgabebedingungen des Verkäufers auf den Namen des Verkäufers im Abschnitt „Verkauft von“.
Zahlung
Sichere Transaktion
Deine Transaktion ist sicher
Der sorgfältige Umgang mit Ihren persönlichen Informationen ist uns sehr wichtig. Unser Zahlungssicherheitssystem verschlüsselt Ihre Daten während der Übertragung. Wir geben Ihre Zahlungsdaten nicht an Dritte weiter und verkaufen Ihre Daten nicht an Dritte. Weitere Informationen
Zahlung
Sichere Transaktion
Der sorgfältige Umgang mit Ihren persönlichen Informationen ist uns sehr wichtig. Unser Zahlungssicherheitssystem verschlüsselt Ihre Daten während der Übertragung. Wir geben Ihre Zahlungsdaten nicht an Dritte weiter und verkaufen Ihre Daten nicht an Dritte. Weitere Informationen
11,69 €
Von Europas Nr.1 für gebrauchte Bücher und Medien. Gelesene Ausgabe in hervorragendem Zustand. Von Europas Nr.1 für gebrauchte Bücher und Medien. Gelesene Ausgabe in hervorragendem Zustand. Weniger anzeigen
Lieferung für 3€ 24. - 27. Mai. Details
Nur noch 10 auf Lager
22,00 € () Enthält ausgewählte Optionen. Inklusive erster monatlicher Zahlung und ausgewählter Optionen. Details
Preis
Zwischensumme
22,00 €
Zwischensumme
Aufschlüsselung der anfänglichen Zahlung
Versandkosten, Lieferdatum und Gesamtbetrag der Bestellung (einschließlich Steuern) wie bei der Bezahlung angezeigt.
Verkauf und Versand durch MEDIMOPS. Für weitere Informationen, Impressum, AGB und Widerrufsrecht klicken Sie bitte auf den Verkäufernamen.
Bild des Kindle App-Logos

Lade die kostenlose Kindle-App herunter und lese deine Kindle-Bücher sofort auf deinem Smartphone, Tablet oder Computer – kein Kindle-Gerät erforderlich.

Mit Kindle für Web kannst du sofort in deinem Browser lesen.

Scanne den folgenden Code mit deiner Mobiltelefonkamera und lade die Kindle-App herunter.

QR-Code zum Herunterladen der Kindle App

Ein Fehler ist aufgetreten. Wiederhole die Anfrage später noch einmal.

Kampfkraft: Militärische Organisation und Leistung der deutschen und amerikanischen Armee 1939-1945: Militärische Organisation und militärische ... und amerikanischen Armee 1939 - 1945 Gebundene Ausgabe – 1. Februar 2011

4,6 4,6 von 5 Sternen 92 Sternebewertungen

Dieses Buch gibt es in einer neuen Auflage:

{"desktop_buybox_group_1":[{"displayPrice":"22,00 €","priceAmount":22.00,"currencySymbol":"€","integerValue":"22","decimalSeparator":",","fractionalValue":"00","symbolPosition":"right","hasSpace":true,"showFractionalPartIfEmpty":true,"offerListingId":"D3MJzqE2D2yvbaZpcVur5aGoaUFj1Q%2BFQ9wujaY4IerAX0KN4MtsdUFyIzgNkH5dxJ1OxKlPHmN5qBR2azyi7gI84Or7HGnfR3egnDYzSeqGLxSODG7Td5rqURD7YGblX79RQ075YY%2BzRjx22Ub9EKF9HfxrzfNMjUXXMREmkxgsi1c82qEksw%3D%3D","locale":"de-DE","buyingOptionType":"NEW","aapiBuyingOptionIndex":0}, {"displayPrice":"11,69 €","priceAmount":11.69,"currencySymbol":"€","integerValue":"11","decimalSeparator":",","fractionalValue":"69","symbolPosition":"right","hasSpace":true,"showFractionalPartIfEmpty":true,"offerListingId":"D3MJzqE2D2yvbaZpcVur5aGoaUFj1Q%2BFYnIK3xtJDebjTThSfw%2FwTpAhA7TkYQParvI%2BOYdheOmnGhY%2F0w2Ao%2FUaxhGvebtasF3oSHgWuf47U9u5ZYpMrECKkNVstIclmEUO5cT3b32gG3DGgusomqmY62PJSrjPIJ62MB7r7z%2BBl6kVhK4bgw%3D%3D","locale":"de-DE","buyingOptionType":"USED","aapiBuyingOptionIndex":1}]}

Kaufoptionen und Plus-Produkte

Martin van Creveld gilt als der bedeutendste israelische Militärexperte. Seine Thesen über die Zukunft des Krieges haben international Beachtung gefunden. Sein Buch "Kampfkraft. Militärische Organisation und militärische Leistung 1939-1945" gilt als Standardwerk über den Zweiten Weltkrieg und wurde vom Rombach-Verlag in drei Auflagen herausgebracht. Mit einem aktuellen Vorwort des Autors versehen, liegt es nun in einer erweiterten Neuauflage vor. In diesem Werk vergleicht er die deutsche Wehrmacht in Sachen Organisation, Training, Lehre, Taktik und Organisationskunst mit den Streitmächten der Alliierten und zeigt, daß sie ihren Gegnern in dieser Hinsicht überlegen war. Auch die Disziplin und Moral ihrer Soldaten bezeichnet Creveld in seiner überaus sachlich geschriebenen Studie als vorbildhaft. Als Jude, der Teile seiner Familie in nationalsozialistischen Konzentrationslagern verloren hat, liegt es Creveld fern, die Verbrechen des NS-Regimes in irgendeiner Weise zu beschönigen, doch hält er ebenso daran fest, daß die Wehrmacht als solche keine verbrecherische Organisation gewesen ist. Daher erklärte er auch in einem Interview mit der Zeitschrift „Focus“ anläßlich des 60. Jahrestages des Kriegstages, daß hinsichtlich Strategie, Organisation und Doktrin keine Armee des 20. Jahrhunderts mehr der Wehrmacht ähnelte als die israelische. Ein Standardwerk zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs ist wieder lieferbar!
Mehr lesen Weniger lesen

Wird oft zusammen gekauft

22,00€
Lieferung 23 Mai - 24
Nur noch 2 auf Lager
Versandt und verkauft von Das-Geschichtsbuch.
+
34,00€
Erhalte es bis Freitag, 24. Mai
Nur noch 10 auf Lager
Versandt und verkauft von Amazon.
Gesamtpreis:
Um unseren Preis zu sehen, füge diese Artikel deinem Einkaufswagen hinzu.
Details
Zum Einkaufswagen hinzugefügt
Einer der beiden Artikel ist schneller versandfertig.
Wähle Artikel zum gemeinsam kaufen.

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ ARES Verlag; 5., Edition (1. Februar 2011)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 216 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 390247517X
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3902475176
  • Originaltitel ‏ : ‎ Fighting Power
  • Abmessungen ‏ : ‎ 15.4 x 2.5 x 23.6 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,6 4,6 von 5 Sternen 92 Sternebewertungen

Informationen zum Autor

Folge Autoren, um Neuigkeiten zu Veröffentlichungen und verbesserte Empfehlungen zu erhalten.
Martin L. Van Creveld
Brief content visible, double tap to read full content.
Full content visible, double tap to read brief content.

Entdecke mehr Bücher des Autors, sieh dir ähnliche Autoren an, lies Autorenblogs und mehr

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
4,6 von 5
92 weltweite Bewertungen

Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 18. März 2024
Das Buch analysiert nüchtern die Gründe für eine erhöhte Kampfkraft von MIlitär; ohne die heute übliche Ideologie.
Rezension aus Deutschland vom 4. Februar 2024
Kaum jemand beurteilt das Militär und deren Bedeutung derart prägnant und neutral, wie dieser Autor, der wohl zweifellos einer der versiertesten Militärhistoriker der Welt ist.
Rezension aus Deutschland vom 22. Juni 2019
Die Vergleiche der Gefechtswerte beider Armeen erfolgen aus einem ungewohnten, aber sehr analytischen Blickwinkel. Crefeld kann das in diesem Buch wahrscheinlich deshalb relativ gut, da er keiner der beiden Nationen angehört, über die er schreibt. Auch wenn Crefeld nicht unumstritten ist (z.B. Frauenrechte und sein sehr männlich-patriarchalisches Weltbild), so bleibt er dennoch eine der wenigen kompetenten Koryphäen in puncto militärische Analytik. Für Spezialisten des Fachgebiets auf jeden Fall ein sehr interessantes Werk. - CHRIS URAY.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
Melden
Rezension aus Deutschland vom 29. November 2010
Dass man die in diesem Buch gewonnenen Erkenntnisse aus dem militärischen auch in den wirtschaftlichen-unternehmerischen Bereich übertragen kann, wurde von einem anderen Rezensenten bereits angeführt. Diesen Aspekt möchte ich ein wenig vertiefen.

Da viele Wirtschaftstheorien, auch zur Personalführung - oder wie es amerikanisiert heißt: Human Resources -, in den letzten Jahrzehnten aus den USA nach Deutschland importiert worden sind bzw. in deutschen zu amerikanischen Konzernen gehörenden Unternehmen längst praktiziert werden, ist ein Vergleich dieser mit den von van Creveld herausgearbeiteten Merkmalen interessant. Der eine bemerkenswerte Aspekt ist das Primat der Quantifizierbarkeit von Informationen. Mitarbeiter mit Führungsaufgaben werden genötigt, in regelmäßigen Abständen, Berichte über ihre Mitarbeiter anzufertigen, in denen die Leistung und Persönlichkeit des Mitarbeiters in quantifizierbarer Form gemessen und bewertet werden soll. Diese Berichte sind standardisiert und dienen u.a. dazu, den Prozentsatz Mitarbeiter zu definieren, von dem sich das Unternehmen am ehesten trennen kann. Dieser Prozentsatz ist durch eine angenommene Normalverteilung vorgegeben und jede Abteilung ist angewiesen diesen Prozentsatz, d.h. die Namen der Mitarbeiter, zu liefern - selbst wenn niemand bei objektiver Herangehensweise auf diese Weise als verzichtbar deklariert werden könnte. Aber nach den standardisierten Verteilungsmessungen MÜSSEN soundsoviel Prozent der Mitarbeiter in diese Kategorie fallen.
Am anderen Ende des Bewertungsspektrum bewegen sich die Mitarbeiter, die besonders leistungsfähig sind und daher für weitergehende Aufgaben im Unternehmen prädestiniert scheinen. Für Mitarbeiter dieser Kategorie ist ein Karriereplan aufzustellen, diese sind zu fördern und innerhalb der Organisation, d.h. auch der Hierarchie, auf bedeutendere Posten zu hieven.
Interessanterweise ist es häufig so, dass die Bewertung des direkten Vorgesetzten nicht fix ist, sondern vom Vorgesetzten dieses - und wiederum dessen Vorgesetzten - bearbeitet werden können, bis schließlich die statistisch gewünschte Verteilung der Leistungsfähigkeit innerhalb der Organisation und ihrer Teile hergestellt worden ist. Dass dieses gewünschte Ergebnis mit der Wirklichkeit nicht unbedingt deckungsgleich ist, sollte offensichtlich zu sein. In gewisser Weise ist eine solche nach statistischen Primaten vorgehende Bewertung der Mitarbeiter ein Selbstbetrug, der zudem die Leistungsfähigkeit (sprich: die Kampfkraft) der Organisation unterläuft.

Vergleicht man nun die eben skizzierte Bewertung von Mitarbeitern nach der quantifizierbaren Methode inkl. Vorgaben der statistischen Verteilung mit der von van Creveld beschriebenen eher qualitativen Methode, die in der deutschen Wehrmacht zum Einsatz kam, in der vor allem auch der Charakter einer Person eine Rolle spielt und die zwar in einer nicht-quantifizierbaren, aber dennoch umfassenden Bewertung der Leistungsfähigkeit dieser Person mündet, sind unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten. Wenn nicht davon ausgegangen wird, dass eine Person, die zu den Top 5% innerhalb einer Teilorganisation gehört, d.h. die ihr zugewiesenen Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit erfüllt, automatisch für anspruchvollere Aufgaben geeignet ist, lassen sich womöglich Probleme vermeiden, die von Laurence J. Peter und Raymond Hull als Peter-Prinzip beschrieben wurden: "In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen."

Mir ist aufgefallen, dass besonders Führungskräfte, die nicht aus der Riege der Betriebswirte rekrutiert, d.h. nicht schon in ihrer Ausbildung mit der derzeitig herrschenden Doktrin konfrontiert worden sind, die größten Schwierigkeiten mit der Bereitstellung der gewünschten Informationen haben und diese z.T. bewusst durch Nichterfüllung der Erwartungen unterlaufen. Dem liegt zumeist ein gutes, wenn vielleicht auch unbewusstes Gespühr für die Friktionen zugrunde, die durch das formalisierte Korsett der Wirklichkeit, welches durch das statistisch-quantifizierbare Bewertungsverfahren erzeugt worden ist, verursacht werden. Ob dieses Unbehagen jedoch die Prinzipien der akademisch gelehrten Menschenführung mittelfristig verändert kann, bleibt abzuwarten.

In dieser Hinsicht ist die Lektüre von "Kampfkraft" ein recht erhellender Vorgang und daher unbedingt zu empfehlen.
14 Personen fanden diese Informationen hilfreich
Melden
Rezension aus Deutschland vom 12. September 2006
Martin van Crevelds Studie über die Wehrmacht entstand in den achtziger Jahren im Auftrag des Pentagons und sollte dessen Bemühungen unterstützen, die amerikanischen Streitkräfte, die sich nach dem Vietnamkrieg in einer tiefen Krise befanden, zu reformieren. Sie trug mit dazu bei, in der US-Armee das "Kohortensystem" einzuführen, jene Regelung, nach der Mannschaften im Anschluß an die Grundausbildung nicht mehr, wie früher üblich, auf andere Einheiten verteilt werden.

Crevelds Ausgangspunkt ist die Frage, was die "Kampfkraft" einer Armee ausmache, also jene moralischen, sozialen und organisatorischen Qualitäten, die über die materielle Ausstattung hinaus ihre militärische Leistung bestimmen.

Die Wehrmacht wurde von ihm als Untersuchungsgegenstand ausgewählt, weil sie vielen amerikanischen Historikern als beste Armee des 20. Jh. gilt. Eine von Creveld zitierte Studie kam zu dem Ergebnis, daß deutsche Einheiten ihren amerikanischen Gegnern unter allen Gefechtsbedingungen und auch bei größter zahlenmäßiger Unterlegenheit durchschnittlich um 50% höhere Verluste zufügten als sie selbst erlitten.

Um die Ursachen dieser Effizienz klar herauszuarbeiten, stellt Creveld den Strukturen der Wehrmacht in systematischer Weise die der US-Armee gegenüber. Der Reihe nach werden so das Kriegsbild, die Führungsprinzipien, das Personalwesen sowie die Ausbildung der Offiziere und Unteroffiziere beider Institutionen verglichen.

Crevelds zentrales Ergebnis lautet, daß die amerikanische Armee in Aufbau und Organisation weitgehend technokratischen Gesichtspunkten folgte, während die Wehrmacht die psychischen und sozialen Bedürfnisse ihrer Soldaten in den Mittelpunkt stellte. Lief der amerikanische Ansatz darauf hinaus, den Menschen zu einem Anhängsel der modernen Waffentechnik zu machen, so beruhten die Einrichtungen und Abläufe der Wehrmacht auf der Überzeugung, daß auch im industriellen Krieg der menschliche Faktor wichtiger ist als die Technik.

Ein schlagendes Beispiel für diesen Unterschied ist der Personalersatz: Die amerikanischen Soldaten wurden nach der Ausbildung aus ihren vertrauten Einheiten herausgerissen, traten die Reise über den Atlantik als ein Haufen zusammengewürfelter Individuen an und wurden an der Front Kompanien zugeteilt, mit denen sie vorher nie zu tun gehabt hatten. In der Wehrmacht war es dagegen üblich, Soldaten in der gleichen Einheit zum Einsatz kommen zu lassen, in der sie auch ausgebildet worden waren.

Bei der Offiziersauslese setzte die amerikanische Armee auf formale Bildung und Intelligenz, während die Wehrmacht charakterliche Qualitäten bevorzugte, bis hin zu der Kuriosität, Aufsässigkeit in der Schule und mehrfaches Sitzenbleiben positiv zu werten, weil sie als ein Zeichen von Kampfgeist angesehen wurden!

Zu den erstaunlichen Nebenresultaten der Studie gehört die Einsicht, daß die Wehrmacht in mancher Hinsicht egalitärer und "demokratischer" war als die amerikanische Armee. Sie legte bei allen Dienstgraden mehr Nachdruck auf selbständiges Handeln, räumte den Soldaten erheblich effektivere Beschwerdemöglichkeiten ein und sorgte für einen geringeren Abstand zwischen Mannschaften und Offizieren. Charakteristisch für den letzten Punkt ist der Umstand, daß der Ausdruck "Soldat" in Deutschland alle Dienstgrade einschloß, während er in Amerika nur Militärs unterhalb des Offiziersranges bezeichnete.

Abschließend unterstreicht Creveld die moralische Neutralität militärischer Leistungskraft. Die Eigenschaften, denen die Wehrmacht ihre unübertroffene Schlagkraft verdankte, versetzten sie auch in die Lage, abscheuliche Untaten zu verüben. Leider sind hohe Kampfkraft und die Bereitschaft zu verbrecherischem Handeln miteinander vereinbar.

Zwanzig Jahre nach ihrem Erscheinen hat diese solide recherchierte und flüssig geschriebene Studie nichts von ihrer Gültigkeit eingebüßt.
325 Personen fanden diese Informationen hilfreich
Melden