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Kampf dem Terror - Kampf dem Islam?: Chronik eines unbegrenzten Krieges Taschenbuch – 1. September 2004

4.4 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Scholl-Latour, geboren 1924 in Bochum. Seit 1950 arbeitet er als Journalist, unter anderem viele Jahre als ARD-Korrespondent in Afrika und Indochina, als ARD-Studioleiter in Paris, als Fernsehdirektor des WDR, als Herausgeber des stern. Seit 1988 als freier Publizist tätig. Seine Bücher sind allesamt Bestseller. Zuletzt erschien von ihm bei Propyläen »Arabiens Stunde der Wahrheit«.
Peter Scholl-Latour verstarb am 16. August 2014.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Kabul-Berlin, im Herbst 2002

"Mutter aller Schlachten", so hatte Saddam Hussein seinen Feldzug gegen Amerika und dessen Verbündete zu Beginn des Jahres 1991 prahlerisch genannt, bevor seine Armeen im Süden des Zweistromlandes zu Staub wurden. Heute läuft der Westen Gefahr, daß der "Krieg gegen das Böse", den Präsident George W. Bush zur Vernichtung des weltweiten Terrorismus in Gang brachte und dem keine zeitlichen oder geographischen Grenzen gesetzt sind, zur "Mutter aller Lügen" wird. Manche mögen diesen "Introitus" als Provokation empfinden. Aber so ähnlich ist es mir ergangen, als ich über "Das Schwert des Islam" schrieb, als ich das "Schlachtfeld der Zukunft" in Zentralasien ankündigte und die "Lügen im Heiligen Land" aufdeckte.
Der 11. September 2001 wird von den zu Hysterie und Konformismus neigenden Massenmedien als Zeitenwende dargestellt. In Wirklichkeit hat die Vernichtung des World Trade Center eher als Katalysator gewirkt. Die Menschheitsbedrohung, die seitdem mit unerträglicher Insistenz hochgespielt wird, kündigte sich lange zuvor als fatale Zwangsläufigkeit an. Die Tragödie von Manhattan berührt jeden Europäer, haben wir doch fast alle Verwandte, Freunde, geschätzte Kollegen in jenem großen Land der Neuen Welt, das de Gaulle mit der ihm eigenen stolzen Anmaßung "fille de l'Europe", Tochter Europas, nannte. Doch wenn wir schon von Globalisierung und der Gleichheit aller Menschen reden, dann sollte uns nicht nur das Gedenken an die zwei- bis dreitausend Toten von "Ground Zero" aufwühlen; auch die Gespenster jener zwei bis drei Millionen Afrikaner sollten uns heimsuchen, die unlängst im Umkreis des Kongo-Beckens so grauenhaft verendeten. Allzu oft waren sie Opfer von Stellvertreterkriegen, von Machenschaften eines entarteten Kapitalismus, für den die beiden gigantischen Türme des World Trade Center in der Zwangsvorstellung verblendeter Attentäter als Symbol und Zielscheibe herhielten.
In dem vorliegenden Buch werde ich - getreu dem von Montaigne entliehenen Grundsatz "je n'enseigne pas, je raconte - ich belehre nicht, ich erzähle" - ausschließlich auf persönliche Erlebnisse und Erfahrungen zurückgreifen, auf eine Chronistentätigkeit am Ort des Geschehens, die mehr als ein halbes Jahrhundert umspannt. Daran werde ich kein Wort verändern. Ist denn alles so "neu" an der heutigen Stimmungslage, die zwischen polterndem Übermut und schreckhafter Verzweiflung pendelt? Versetzen wir uns nur in den Januar 1991 zurück. So schrieb ich bei Ausbruch des Konflikts um Kuweit:

"Um Ferien zu machen und gleichzeitig das Ohr an das imperial schlagende Herz Amerikas zu legen, war ich Anfang 1991 nach Florida - in die Nähe des zentralen Übersee-Commandos der US-Streitkräfte von Tampa - gereist. Dort, in der heilen Welt eines subtropischen Luxus-Ressorts mit Blick auf den schimmernden Golf von Mexiko, auf weißen Strand, Mangroven-Dickichte, Palmenhaine und üppige Villen, hatte mich die Nachricht vom Beginn des Golfkrieges in der Nacht meiner Ankunft erreicht. Die drei nächsten Tage verbrachte ich vor dem Bildschirm. Ich ergab mich dem CNN-Syndrom, ließ das Computerspiel einer manipulierten Kriegsberichterstattung über mich ergehen und bewunderte die Kaltblütigkeit meines alten Vietnam-Kollegen Peter Arnett, der im bombardierten Bagdad ausharrte.
In unserem amerikanischen Bekanntenkreis von Naples, der sich abends im Royal Club traf, herrschte in jenen Januartagen Hochstimmung. Die Amerikaner waren offenbar noch einer patriotischen Begeisterung fähig, die den Kontinentaleuropäern längst abhanden gekommen ist. Unsere engsten Gesprächspartner, mehrheitlich als wohlhabende Geschäftsleute oder Anwälte etabliert, hatten in ihrer Jugend als Offiziere bei den US-Marines gedient. Eine geradezu victorianische Erfolgszuversicht kam auf. Präsident George Bush hatte Männer, Schiffe und Flugzeuge in einem Umfang gegen die weit überschätzte Armee Saddam Husseins aufgeboten, wie sich das nach dem Vietnam-Debakel, dessen Trauma es zu überwinden galt, niemand mehr vorgestellt hätte. Aber das Geld für die Monster-Expedition am Golf, so sickerte bereits durch, mußte er sich bei den Erdöl-Potentaten der Arabischen Halbinsel, bei den Japanern und bei den Deutschen beschaffen. In jenen zuversichtlichen Tagen der Operation ›Wüstensturm‹ wäre jeder von einem Ausländer geäußerte Zweifel an der Fähigkeit Amerikas, nach der Niederschlagung des ›neuen Hitler‹ im ganzen Orient eine dauernde Friedensordnung zu schaffen, als Ausdruck von Neid und Häme gewertet worden. Mich drängte es, an den Ort des Geschehens zu eilen."


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Scholl-Latour: Kampf dem Terror - Kampf des Islam?

"Das Abendland ist heute immer noch immens reich, aber es ist schwach. Ihm fehlt die moralische Substanz zur dezidierten Selbstbehauptung" schreibt Peter Scholl Latour auf S. 48 des vorliegenden Buches. Die politische Klasse ist vollkommen ahnungslos, die Bevölkerung Europas schrumpft, die Energieversorgung wird immer unsicherer, und rund um beginnen die demographisch expandierenden muslimischen Völker ihren Wanderzug nach Europa. Wie man unter diesen Umständen allen Ernstes mit der Türkei über einen EU-Beitritt verhandeln und junge deutsche Wehrpflichtige in den Hexenkessel Afghanistan werfen kann, ist für Scholl Latour unverständlich Aber was soll's "Im Abgrund der Geschichte ist Platz für alle", schreibt der Autor, und wie um dieses Valéry Zitat zu Illustrieren, führt er den Leser in seinem neuen Buch die Abgründe der Gegenwart entlang durch die Krisenherde der Welt. Dass der Zusammenprall der Zivilisationen keine Mär sondern längst Wirklichkeit ist, wird an zahlreichen Beispielen aus Afghanistan, Irak, Israel Indien/Pakistan, Usbekistan und China dargestellt, wobei es zu den Hauptvorzügen des Buches gehört, die landauf und landab heruntergebeteten Gemeinplätze der politischen Correctness am Detail zu widerlegen. Nationlbuilding in Afghanistan mit europäischer Hilfe? In Wahrheit handelt es sich bei dem Karzai Regime um eine US-Marionettenregierung, deren Mitglieder sich herunter bis zum unbedeutendsten Hilfspolizsiten auf Kosten der Bevölkerung bereichern. El Qaida, eine Terrororganisation, die die freie Welt bedroht?
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wer sich mit der Thematik des Terrors beschäftigt, kommt am Islam nicht vorbei. Seit Jahrzehnten schon sind beide Aspekte eng miteinander verbunden. Hier erfährt der Leser alles über die Beziehungen beider Themenfelder, die im Augenblick leider nicht trennbar sind. Jedem aufgeklärtem Zeitgenossen ist es sehr ans Herz gelegt. Denn Funk- und Printmedien schaffen es nicht (mehr), so fundiert Hintergrundinformationen zu vermitteln. Dafür ist ein Buch ideal. Und wer kann besser darüber schreiben als ein intimer Kenner der Materie, der leider schon verstorbene Pter Scholl-Latour.
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Format: Taschenbuch
Peter Scholl-Latour stellt mit diesem Buch wieder einmal seine Brillianz in der Analyse geopolitischer und strategischer Zusammenhänge dar. Besonders sein Wissen über die Kultur islamischer Staaten, welches er durch sein Studium in Beirut und seinen zahlreichen Auslandsaufenthalten in Staaten mit stark islamischer Prägung sich aneignen konnte, erklärt dem interessierten Leser viele historische Hintergründe welche einem sonst unerklärt blieben. Objektiv und sachlich schildert Scholl-Latour die Situation der USA im "globalen Kampf gegen den Terror" und die durch ihre Handlungsweise sich zwangsläufig auftuenden Konsequenzen. Auf Grund der unkomplizierten und leicht verständlichen Schreibweise von Peter Scholl-Latour ist dieses Buch ein Standardwerk für alle geopolitisch Interessierte.
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Von Ein Kunde am 4. Februar 2006
Format: Taschenbuch
"Kampf dem Terror - Kampf dem Islam?" ist ein sehr informatives und gleichzeitig unterhaltsames Buch. Durch die interessanten und fesselnden Berichte seiner diversen Reisen in die jeweiligen Regionen gibt Peter Scholl-Latour der Materie einen spannenden Beigeschmack. Auch seine Exkurse in die Geschichte sind nicht nur unterhaltsam, sondern auch sehr aufschlussreich und zeugen von einem großen Hintergrundwissen. Auf diese Weise beleuchtet er in seinem Buch verschiedene Krisenherde dieser Welt und zeigt gekonnt aktuelle Probleme, aber auch mögliche zukünftige Konfliktpotentiale auf.
Dieses Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert, nicht zuletzt auch weil nicht viel Vorwissen zum Verständnis erforderlich ist.
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Format: Taschenbuch
Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen. In überzeugender und verständlicher Weise zeichnet der Autor insbesondere auf Grundlage seiner langjährigen persönlichen Erfahrungen und vielschichtigen Kontakte in verschiedene Länder, Kulturen und Religionen ein fundiertes und hochinteressantes Bild der weltpolitischen Krisenlage, wobei Hintergründe und Zusammehänge anschaulich beleuchtet und Parallelen gezogen werden. Mehr bedarf es einer derartigen Veröffentlichung an sich nicht. Detaillierte und einprägsame Wiedergaben seiner Begegnungen und Eindrücke versetzen den Leser jedoch darüber hinaus förmlich in die jeweilige Szene. Bemerkenswert ist vor allem, dass nach Ablauf einiger Zeit seit Erscheinungsdatum viele Zukunftsvisionen des Autors eingetreten sind - dies spricht für die fachliche Kompoetenz und den politischen Weitblick des Autors. Scholl-Latour straft mit diesem Werk aus heutiger Sicht insbesondere diejenigen seiner Kritiker, die ihn gern als notorischen Antiamerikanisten mit einseitigen Betrachtungsweisen abtun.
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Format: Taschenbuch
Wenn man sich erst einmal an den Schreibstil von Scholl-Latour gewöhnt hat, dann lässt einen der Autor an seinen Erfahrungen und seinem Detailwissen des Mittleren Ostens teilhaben. Er beleuchtet die verschiedenen Staaten und Problemkerne aus verschiedenen Perspektiven und kann die Gegenwart mit der Geschichte verknüpfen. Ein umfassender Bericht, der sehr viel Hintergrundwissen vermittelt und die Zusammenhänge darstellt. Ein Buch für alle diejenigen, die nicht nur an der Berichterstattung in den Tagesmedien interessiert sind, sondern sich tiefer mit dieser Re(li)gion auseinandersetzen wollen.
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