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Der Kameramörder Taschenbuch – 2003

4.0 von 5 Sternen 72 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wo Glavinic steht, das wissen wir nach diesem Buch: in der ersten Reihe der deutschsprachigen Literatur.«
Daniel Kehlmann, Literaturen -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Der Verlag über das Buch

»Ein verstörendes und verstörend perfekt inszeniertes Planspiel (…). Wenn sonst nichts an diesem Autor zu loben wäre, bliebe immer noch sein staunenswertes handwerkliches Können (…). Ein eiskalt komponierter Roman, der mit solcher inneren Konsequenz zu Ende gebracht wird, dass wir nicht im fernsten glauben, [mit der Lösung] sei etwas gelöst.« Karl-Markus Gauss in der Neuen Zürcher Zeitung

»Ein im Protokollton abgefasster Bericht, der dann besticht, wenn er den von allen moralischen Fesseln losgelösten Voyeurismus einer TV-Gesellschaft erklärbar macht.« Peter Henning im kulturSpiegel

»In Thomas Glavinic' so hervorragendem wie beklemmenden Buch ›Der Kameramörder‹ geht es nicht um einen Mord, sondern um die Kamera, die dabeigewesen ist, und deswegen ist die Geschichte da am nächsten an der Realität, wo diese sich in ihrer eigenen Spiegelung verliert.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Bis zum letzten, alles entscheidenden Satz eine einen unglaublichen Sog entwickelnde Prosalektüre.« Rheinischer Merkur

»„Der Kameramörder“ fesselt als intelligenter Krimi zum Thema Reality-TV: Man muss ins Fernsehen kommen, um sich wirklich und wichtig zu fühlen. Auf interessante Weise lässt sich mit diesem Roman ein fernsehfreier Abend verbringen.« Frankenpost

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Auf den Inhalt werde ich nicht eingehen, ich werde keinesfalls auch nur 1 Wort spoilern, wie es leider andere RezensentInnen hier gemacht haben. Gerade bei so einem hintergründigen Krimihorrorthriller sind Spoiler sehr gemein und machen den Kauf des Buches leider überflüssig.
Der Stil von Glavinic ist durchzogen von Ironie, Sarkasmus und spezifischen Anleihen an Thomas Bernhard (zB Wortkonstruktionen), der Ich-Erzähler/-Schreiber verfügt über Humor und einer gewissen passiven Distanz zum ganzen Geschehen. Die anderen ProtagonistInnen sind in ihren Charakteren und Reaktionen sehr glaubhaft gezeichnet. Der Bezug zu den in weiten Teilen sensationsgierigen distanzlosen Medien ist in Zeiten des allgegenwärtigen Terrors brandaktuell. Interessant ist, dass Glavinic die Handlung in die Zeit von Schilling und Gendarmerie zurückversetzt hat, das passt sehr gut und ruft bei mir ein paar nostalgische Gefühle hervor.
Das Buch ist in einem Zug durchlesbar und sollte dies auch werden. Die Spannung bleibt wirklich bis zum letzten Satz, also ja nicht vor-lesen, auch wenn es noch so verlockend ist. Und glauben Sie mir, Sie werden das Buch nach Beendigung nicht weglegen.
Hätte mir nicht gedacht, dass ich einem Glavinicbuch nocheinmal 5 Sterne geben werde. "Der Kameramörder" ist aber ein absolutes Highlight und ich kann es uneingeschränkt empfehlen.
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Format: Taschenbuch
Zwei Paare verbringen die Osterfeiertage geminsam in der ländlichen Steiermark. Doch ein Verbrechen im benachbarten Ort dringt immer nachdrücklicher in die Idylle ein.
schon die Handlung alleine, grausame Morde an Kindern vor laufender Kamers zu Ostern, könnte ein gutes Buch ausmachen. Doch Glavinic greift höher:
Mit fast unmenschlicher Sachlickeit lässt der Autor den Ich-Erzähler die Ereignisse wiedergeben. Durch diese Distanz kommt ein unbehagliches Gefühl auf dass den friedlichen Aufenthalt überschattet. Der Medienpräsenz des Doppelmordes können und wollen sich die Protagonisten nicht verschließen, sie sind gerade süchtig nach Neuigkeiten. Es sind keine herausragenden Persönlichkeiten, doch mit nüchternem Blick schafft Glavinic es den Alltagstypen und Klischeegestalten Leben einzuhauchen.
Ich wollte nach "Wie man leben soll" mehr von Glavinic lesen und bin dabei auf "Der Kameramörder" gestoßen. Nach den ersten paar Seiten hat mich der trockene Stil gepackt und für den Rest des Tages(und gleichzeitig Buches) nicht losgelassen.
Die frische Mischung aus Medienkritik, trockenem Krimi und genauer Alltagsbeobachtung verdient ihre fünf Sterne.
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Format: Taschenbuch
Ich habe das Buch durch Zufall gefunden und, weil ich "Die Arbeit der Nacht" von Glavinic gelesen hatte, wollte ich herausfinden, ob er auch spannend schreiben kann. Immerhin ist der "Kameramörder" ja Krimi-Preisträger. Ich habe das Buch beinahe in einem Zug ausgelesen - ist ja nicht sehr dick - und war während des Lesens schockiert wie lange nicht mehr bei einem Buch. Es ist sehr spannend, aber mehr noch fasziniert die Sprache, die die grausamsten Details von Morden an Kindern durch eine übermäßig sachliche und nüchterne Technokratensprache banalisiert. Dies als Stilmittel einzusetzen, habe ich noch nirgends so gekonnt und wirkungsvoll nachgelesen wie bei Glavinic. Dazu die Kritik an Medien und allgemein an der Gesellschaft, die diesen Gewalttaten und der Suche nach dem Täter mit einer obszönen Mischung aus Ekel und Faszination zusieht. So macht das Ganze eine absolut ungewöhnliche Geschichte aus. Ich kann aber auch diejenigen verstehen, die das Buch verreissen oder sich schockiert abwenden, es ist wirklich nicht jedermann Sache. Den Punktabzug gebe ich eigentlich nur für die Form des Romans die, ohne Absatz und Kapitel, das Lesen und das Innehalten davon sehr erschwert. Inhaltlich ist "Der Kameramörder" ein brillantes Stück Krimigeschichte...
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Format: Taschenbuch
Nach den ersten Seiten wartete ich noch auf den Wechsel im Schreibstil.

Doch da kam nichts Neues.

Unfassbar dachte ich erst. So langsam gewöhnte ich mich an diese Art der Informationsvermittlung. Spaß macht der Stil nicht, aber das genau soll so sein (nehme ich jedenfalls an).

Trotzdem kommt man nicht los von dem kleinen Buch. Die Seiten lesen sich schnell und man ist fast geneigt nicht nachzudenken über die Handlung.

Doch es braut sich etwas zusammen.

Zum einen weckt die Story unsere unermüdliche Neugier und wir müssen uns manchmal an die eigene Nase fassen, zum anderen wird die Szenerie immer unwirklicher.

Der Schluss ist nicht vorhersehbar. Danach geht man in Gedanken das Buch ein zweites Mal durch.

Warum? Lest selbst...
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Nach "Die Arbeit der Nacht" wollte ich unbedingt mehr von Thomas Glavinic lsen und obwohl "Der Kameramörder" komplett anders geschrieben ist, war ich total begeistert - und dennoch schockiert! Was für ein Ende...
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Format: Taschenbuch
Ein hitzedurchflutetes und gewittergetränktes Osterwochenende in einem kleinen "Kaff" in der Weststeiermark ist Schaubild des Romans. Das zentrale Thema jedoch der Mord an zwei Kindern vor laufender Kamera eines sadistischen Psychopathen. Zwei befreundete Paare (ein oberösterreichischen und ein steirisches) verbringen das Wochenende gemeinsam in vorsommerlicher, grüner Idylle. Nachbarn, Postboten und die übrigen Konsorten gehen durch allzeit unverschlossene Türen. Fleischweihe und Osterfeuer sind voraus zu setzten. Die Nachricht des Mordes lenkt den Besuch jedoch in eine ganz andere Richtung. Zwischen Federballmatch, Tischtennis-Doppel und Romme-Partien werden immer wieder der Teletext abgerufen, Nachrichten verfolgt, Zeitung gelesen und mit Ortsansässigen telefoniert. Die mediale Zelebrierung des tragischen Mordes erreicht ihren Höhepunkt, als ein deutscher Privatsender Ausschnitte des Videos im Fernsehen zeigt. Politiker wie Kleriker schalten sich zu. Selbst das "Urbi et Orbi" von Johannes Paul II wird unterbrochen. Um den Mörder zu fassen, rücken Bauern und Jäger mit Schrotflinten bewaffnet aus. Schaulustige belagern Konditoreien und Wirtshäuser. Allseitige Sensationsgeilheit ist schlichtweg hinzunehmen.

Die Ereignisse sind von Donnerstag bis Montag in chronologischer Abfolge niedergeschrieben, berichtet und dokumentiert. Der geradlinige und straffe Satzbau wird durch gängige Abkürzungen noch weiter abgespeckt. Dialoge sind im ersten Konjunktiv wiedergegeben, die handelnden Personen beschreiben sich selbst. Der Eindruck, ein Protokoll zu studieren stellt sich rasch ein und hindert daran, das Buch zur Seite zu legen. Ein angewidertes Würgen am Ende des Romans darf nicht ausgeschlossen werden - darum meine Bitte: den Knall der letzten Seite nicht vorwegzunehmen!
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