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Kaltblütig: Wahrheitsgemäßer Bericht über einen mehrfachen Mord und seine Folgen Taschenbuch – 1. Juli 1969

4.6 von 5 Sternen 49 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Kaltblütig
OT In Cold Blood OA 1966 DE 1966Form Tatsachenroman Epoche Moderne
Bereits mit seinem Untertitel Wahrheitsgemäßer Bericht über einen mehrfachen Mord und seine Folgen gibt sich das für ein neues literarisches Genre wegweisende Werk von Truman Capote als Tatsachenroman (Nonfiction novel) zu erkennen.
Inhalt: Im November 1959 dringen die ehemaligen Zuchthäusler Richard Hickock und Perry Smith ins Haus des wohlhabenden Farmers Herbert Clutter in Holcomb (Kansas) ein, weil sie dort Geld vermuten. Als sie nur 40 Dollar finden, ermorden sie die vierköpfige Familie auf bestialische Weise und fliehen. In der Kleinstadt bricht Panik aus, ihre Bewohner fürchten, dass die Mörder mitten unter ihnen leben. Wenige Wochen später werden Hickock und Smith in Las Vegas (Nevada) gefasst. Truman Capote reist nach Kansas, um Ablauf, Motive und Hintergründe des grauenhaften Verbrechens vor Ort zu ermitteln. Er interviewt einfache Bürger, Polizisten, Justizbeamte und die inhaftierten Mörder. Sie werden zum Tod verurteilt und am 14. April 1965, fünfeinhalb Jahre nach der Tat, im Staatsgefängnis von Kansas gehängt.
Aufbau: Aus rund 6000 Seiten Notizen über die Ermittlungen des FBI, biografischen Angaben der Täter und atmosphärischen Details formte Capote eine »eigenartige Mischform«, die er für eine »große, unerforschte Kunstgattung« hielt. Sein Stil ist knapp und doch lückenlos, sachlich und anrührend zugleich. Das rastlose Leben auf der Straße während der Flucht der Gangster schildert Capote in Anlehnung an literarische Vorbilder wie Jack RKerouac und Jack R London. Der Roman nutzt kriminologische (Rekonstruktion, Indiziensammlung), journalistische (Interview, Reportage) und filmische Techniken (Parallelmontage, Vorwärts- und Rückblende). Der Skrupellosigkeit des Verbrechens stellt Capote die moralische »Anständigkeit« des konservativen Westens der USA gegenüber. Die anfangs völlig verständnislose Tat erweist sich im Verlauf des Romans als tragisches Ergebnis sozialer und biografischer Umstände sowie psychopathischer Kurzschlusshandlungen.
Wirkung: Der Roman löste schon beim Vorabdruck in der Zeitschrift New Yorker heftige Reaktionen aus. Einige Kritiker wie der Engländer Ken Tynan warfen Capote vor, nichts getan zu haben, um die Mörder vor der Hinrichtung zu bewahren. Capote verwies auf die Chancenlosigkeit eines solchen Ersuchens angesichts des drakonischen Strafrechts in Kansas. Kaltblütig wurde 1967 von Richard Brooks als engagiertes Plädoyer gegen die Todesstrafe verfilmt. 1996 drehte Regisseur Jonathan Kaplan eine weitere Fassung für das US-Fernsehen. B. B.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

wurde 1925 in New Orleans geboren. Mit neunzehn Jahren erhielt er für seine Erzählung "Miriam" den O. Henry-Preis, den er 1948 für "Schließ die letzte Tür" zum zweitenmal bekam. Truman Capote verstarb am 25. August 1984 in Los Angeles.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Kaltblütig, wahrscheinlich besser bekannt als „In Cold Blood“, ist Capote selbsternannte Neuerfindung eines noch nicht existenten Genres: des Tatsachenromans. Ohne große Umschweife erklärte der New Yorker Exzentriker Kaltblütig zum gleichzeitigen Anfang und Höhepunkt des Genres, und das nicht unbegründet.

Kaltblütig, einem reportagenhaften Erzählstil verbunden, ist der erste Roman Capotes der eine nichtfiktive Begebenheit, den Mord an einer Farmerfamilie in Westkansas, als Thema hat und gleichzeitig nicht fiktional nacherzählt. Quasi ein Roman über eine wahre Begebenheit in wahrheitsgetreuem Gewand. Klingt jetzt banal, fad und eintönig. Doch Capote schafft es mit seinem Erzählstil und der Pedanterie seines Genies den Leser an das Thema zu fesseln und ihn nicht mehr loszulassen.

Zugegeben das Buch hat seine Längen, Details die abstoßen (müssen) und Dialoge die nicht viel zur eigentlichen Handlung beitragen, dennoch, es steckt soviel Liebe zum Detail in diesem Werk, dass man immer weiter in diesen schwarzen Abgrund hinabgesogen wird. Das schlimmste daran, man lebt gelebte Wirklichkeit. Jede Person die in Kaltblütig vorkommt hat tatsächlich existiert, jede Floskel wurde gesprochen und jede Tat wirklich begangen. Diese Spitzfindigkeiten heben Kaltblütig von anderen Roman ab, sie verleihen dem Werk eine merkwürdige, teils morbide, teils makabre Note, doch genau das macht diesen Roman so groß, seine Nähe zur Wirklichkeit.

Trotz allem stellt sich die Frage ob man tatsächlich Interesse an einem Mord in Kansas hat, samt der Details und anderer Kleinigkeiten. Literaturgeschichtlich war es ein Meilenstein, als Buch, als lebendiges Werk bleibt es trotz des lebensnahen Themas trocken. Dennoch Lesenwert!
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Format: Taschenbuch
Capotes "Kaltblütig" beleuchtet ein (tatsächlich geschehenes!) höchst grausames Verbrechen von allen Seiten, seine Vorgeschichte, seinen Hergang, sein Umfeld sowie seine Folgen, und schafft es, dabei nicht nur die Opfer, sondern auch die Täter als Menschen darzustellen, nicht als animalische Bestien, sondern als menschliche Wesen mit Vergangenheit, Persönlichkeit und Gefühlswelt.

Capote erzählt zunächst die Vorgeschichte des Mordes, beleuchtet in sich abwechselnden Episoden Leben und Persönlichkeit der Opfer und auch der Täter. Darauf folgen Schilderungen der Entdeckung der Tat und der Reaktionen darauf, der Flucht der Täter quer durch die Staaten und Mexiko und der polizeilichen Ermittlungen um den Mordfall. Capote läßt den Leser bis hierhin über Hergang und Motive der Tat ebenso im Dunkeln, wie es die tatsächlich ermittelnden Beamten waren - und steigert somit im Verlauf des Berichts eine unglaubliche Spannung. Schließlich folgen Festnahme und Geständnis der Täter und das Entsetzen über die völlige Sinnlosigkeit und Emotionslosigkeit der nun aufgeklärten Tat; um dann auf den letzten Seiten des Buches die Mörder und ihre menschlichen Tragödien auf ihrem Weg vor Gericht, in den Todestrakt und schließlich an den Strang zu begleiten...

Capote schafft in seinem Buch eine verstörende Mischung aus ambivalenten Gefühlen: Verständnis und Mitleid für die Opfer WIE für die Täter - und dabei unternimmt Capote nie den Versuch, die Täter zu rechtfertigen oder gar zu entschuldigen, nicht durch ihre schwere Kindheit und Jugend, nicht durch ihnen Widerfahrenes.
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Format: Taschenbuch
Im Jahre 1959 wird in einer kleinen ländlichen Gemeinde irgendwo in West-Kansas eine wohlhabende Familie grausam ermordet - doch im Haus fehlt nichts an Wert. Die Tat ist allen Bewohnern des Countys einschließlich der Polizei ein Rätsel. In seinem auf Tatsachen beruhenden Roman rekonstruiert Capote die vollständige Geschichte eines Verbrechens mit all ihren Gesichtern: Das Entsetzen im Dorf, die Ermittlungen der Polizei, das Schicksal der Mörder... Besonderen Raum nimmt dabei die persönliche Geschichte der Mörder ein. Der Leser begleitet die Täter in den Tagen vor der Tat und später auf der Flucht, lernt ihre Vergangenheit und die merkwürdige Freundschaft zwischen ihnen kennen. Indem Capote ein detailliertes Psychogramm der Mörder entwirft, ermöglicht er es dem Leser nachzuvollziehen, wie es zu der furchtbaren Tat kam.
Die Geschichte ist in einfachem Stil erzählt; um den Leser an die Ereignisse zu fesseln, benötigt der Autor weder Wortgewalt noch reisserische Szenen. Das Enträtseln der Motive der Täter, die Frage nach dem Warum, ist um vieles spannender als es die blosse Suche nach dem Mörder sein könnte.
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Format: Taschenbuch
Das erste, was mir an dem Buch aufgefallen ist, war die Tatsache, dass ich, kaum hatte ich begonnen zu lesen, schon auf Seite 40 war. Und da wusste ich dann, dass dieses Buch mich gepackt hat.

Kaltblütig lebt von seinem Inhalt und den prägenden Charakteren. Dieser Inhalt ist durch eine umwerfende Intensität gekennzeichnet. Er ist ein Dokument eines Teils amerikanischer Kultur, was nicht zuletzt an der Flucht und Lebensgeschichte der Täter liegt, welche durch die USA von Alaska nach Mexiko-City zieht. Es ist zugleich die so überraschend alltägliche Kultur von Häftlingen und ihrem Umfeld. Ich konnte und wollte mich auch gar nicht dagegen wehren Perry Smith (einen der Mörder) ins Herz zu schließen (wobei die Frage ist, ob ein tatsächliches Begegnen ähnliches bewirken würde, denn das beschriebene Verbrechen würde ich, hätte ich das Buch nicht gelesen, als unbeschreiblich bezeichnen.) Ich hätte nicht gedacht, dass es so fleißige Menschen gibt wie Nancy und Herb Clutter (die ermordet werden)...jeder Charakter entsteht aus dem richtigen Verhältnis von Detail und großzügigen Strichen. Völlig unaufgeregt und unreflektiert im besten Sinne des Wortes, nämlich in der das die Realität bearbeitet wird, und zu einem nicht weiter kommentierten Bild entsteht, nutzt und schafft Capote Psychologie. Sein Stil ist immer rein und großartig. So stört auch keiner der Zeitsprünge.

Ich möchte das Buch ein Meisterwerk nennen und zum Lesen unbedingt empfehlen.
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