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Des Kaisers alte Kleider: Verfassungsgeschichte und Symbolsprache des Alten Reiches Gebundene Ausgabe – 14. November 2013

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Format: Gebundene Ausgabe
Barbara Stollberg-Rilinger, Professorin für Neuere Geschichte in Münster, hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Symbole einer neuen Betrachtungsweise zu unterziehen. Sie erzählt eine Verfassungsgeschichte des Römischen Reichs in der Frühen Neuzeit anhand seiner Symbolsprache. Vier Eckdaten hat sie sich herausgesucht, an denen die Symbolik des Kaisertums, seine Herleitung aus der cäsarischen Antike und sein Anspruch, das letzte und endgültige Weltreich der Christenheit zu sein, deutlich werden: das Reichskonkordat in Worms 1495, der Reichstag in Augsburg 1530, die Krönungsfeiern in Regensburg 1653/1654 und die Jahr 1764/65, als das Kaisertum längst zu einem Anhängsel habsburgischer Machtentfaltung geworden war.
Diese vier für das Reich sehr wichtigen Jahre stellt Stollberg-Rilinger anhand der Umzüge und Symboläußerungen dar, zeigt die jeweiligen Vorbedingungen und die Taktiken der kaiserlichen Partei, die sich über die Wirkung der Machtsymbolik, über die Magie des Kaisertums und seiner Geschichte sehr wohl im Klaren war. Das gespannte Verhältnis zwischen Kirche und Thron, zwischen Kaiser und Kurfürsten wird dabei immer wieder in Unterwerfungsgesten, Rangfolgen und symbolischen Handlungen deutlich, und nicht selten entschied die Frage, wer neben dem Pferd des Kaisers laufen durfte, über ganze politische Neuausrichtungen, Kriege und Gesetze.

Die faszinierende Ausführung dieser Gedanken, der originelle Aufbau und der kluge und sehr lesbare Stil der Autorin machen das Buch zu einem Genuss für historisch Interessierte.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das Alte Reich, das 1806 untergegangene "Heilige Römische Reich Deutscher Nation", ist bis heute faszinierend. Erscheint es uns einerseits mit seinen Institutionen und Strukturen äußerst fremd, so hat es andererseits doch Aus- und Nachwirkungen bis in die Gegenwart (genannt sei nur der in Deutschland so wichtige ausgeprägte Föderalismus).

Das Buch "Des Kaisers alte Kleider" wirft einen ebenso neuartigen wie produktiven und spannenden Blick auf Verfassung und Verfassungsgeschichte des Alten Reichs, indem es die Verfassung des Alten Reichs unter den Gesichtspunkt seiner Symbole und Rituale schildert. In der vormodernen Gesellschaft mit ihrer "Präsenzkultur" wurden, so die die zentrale These der Autorin, Identität und Zusammenhalt des Reichs durch eine bestimmte Symbolsprache dargestellt und zugleich hergestellt. Das Buch zeigt im Einzelnen, wie es zu Beginn der Neuzeit im späten 15. Jahrhundert noch möglich war, das Reich durch Symbole und Rituale zugleich darzustellen und herzustellen. Nach einem langsamen Wandlungsprozess funktionierte im 18. Jahrhundert zwar noch die Darstellung des Reichs (etwa durch "des Kaisers alte Kleider", den angeblich von Karl dem Großen stammenden Krönungsmantel des Kaisers). Die Herstellung des Reichs durch Rituale funktionierte im Zeitalter der Aufklärung aber nicht mehr, weil an die alten Rituale keiner mehr glaubte. Die Auflösung des Reichs im Jahr 1806, ganz ohne Rituale, steht konsequent am Ende dieser Entwicklung.
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Format: Gebundene Ausgabe
Bei einem Geschichtswerk ist – unabhängig von der Gewichtung – nach dem Was und dem Wie zu fragen. Zunächst zum Was. Die Autorin behandelt die „Verfassungsgeschichte und Symbolsprache des Alten Reiches“ nicht in chronologischer Erzählweise, sondern am Beispiel von vier Reichstagen. Dabei bringt sie eine begrüßenswerte Fülle von Erkenntnissen über die Symbole, dabei kommen aber m. E. die geistigen Strömungen der jeweiligen Epoche zu kurz.
Zum Was: Leider ist die Sprache dem historischen Gehalt nicht ebenbürtig. Stilistisch und grammatisch hätte man dem Werk einen Lektor gewünscht. Plurale werden in Füllen verwandt, wie man sie bisher nicht gekannt hat; Modernismen sind häufig zu finden, u.a. nicht wirklich, nachvollziehen, ob etwas so ist oder nicht, miteinbeziehen. Manche Formulierungen sind stilistisch grenzwertig: „Das Normgebäude der Reichsverfassung brach umso leichter zusammen, als schon lange niemand mehr von den Großen sein Handeln daran ausgerichtet und auch nicht mehr erwartet hatte, dass die anderen das taten.“ Der dem Schreiber dieser Zeilen hochmütig weitere Korrespondenz verweigernde Verlag sollte sich überlegen, ob er das Lektorat in der Geschichtswissenschaft in dieser Form beibehalten möchte.
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