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Kafka [VHS]

4.2 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen


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Produktinformation

  • Darsteller: Jeremy Irons, Theresa Russell, Joel Grey, Sir Ian Holm, Jeroen Krabbé
  • Regisseur(e): Steven Soderbergh
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Ufa Video
  • Erscheinungstermin: 1. Juli 1994
  • Spieldauer: 95 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00004RP2K
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.431 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

s/w "...dein zur Liebe unfähiger Sohn!" - Tagsüber ist Kafka ein winziger Angestellter in den Mühlen einer gewaltigen Versicherungsgesellschaft, nachts beschwört er in Briefen und Erzählungen seine eigene Leblosigkeit. Als sein Kollege und Freund zum Schloß bestellt und dann tot aufgefunden wird, bricht plötzlich das Grauen in Kafkas Leben ein. Das Schloß ist das mysteriöse Zentrum der Gewalt, das Spinnennetz, in das er auf der Suche nach Eduards Mörder gerät. Nach dem Verschwinden der hübschen Kollegin Gabriela schleicht sich Kafka ins Schloß und entdeckt den schrecklichen Folterarzt Dr. Murnau, der seinen Patienten die Gehirnschale aufschneidet, um ihre gesellschaftlichen Defekt auszumerzen. Es beginnt ein Kampf um Leben und Tod...

VideoMarkt

Der kränkelnde Kafka arbeitet in einem höchst autoritären Betrieb als Angestellter. Als sein Kollege Edouard, der zum geheimnisvollen Schloß gerufen wurde, tot aufgefunden wird, wird der passive Kafka zur Aktion gedrängt. Er schließt sich einer Untergrundbewegung an und schwärmt für die hübsche Gabriela. Als immer mehr Leichen gefunden werden und Gabriela verschwindet, überwindet Kafka seine Angst und Apathie und besucht selbst das Schloß. Dort macht er eine grausige Entdeckung.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Nach seinem sensationellen Erfolg von "Sex, Lügen und Video" drehte Steven Soderbergh als zweiten abendfüllenden Film ein Werk, das sich gängigen Genreeinteilungen entzieht. Basierend auf Motiven von Kafkas Romanen ("Das Schloss", "Der Prozess") und Stationen seines Lebens folgend entspinnt der Film eine verstörende Geschichte: Nach der Ermordung eines Versicherungsangestellen wird sein Arbeitskollege Kafka (Jeremy Irons) in dessen Verschwörerkreis eingeweiht. Die Geliebte des Ermordeten (Theresa Russell in einer gewohnt undurchsichtigen Rolle) verschwindet und der ermittelnde Polizist (Armin Mueller-Stahl) gibt deutlich zu erkennen, dass er keine Sympathien für Kafka hegt. Zwei neue Mitarbeiter erweisen sich als nur scheinbar tölpelhafte Zeitgenossen. Wie gut, wenn man einen literarisch interessierten Steinmetz kennt, der einem in Gefahr beisteht: Immer, so der Steinmetz, habe er Arbeit bekommen, wenn jemand von diesen beiden Männern mitgenommen worden sei. Auf eigene Faust recherchiert Kafka im Schloss und kommt zu einer entsetzlichen Erkenntnis. Als Kafkas Vorgesetzte sehen wir in weiteren Rollen Joel Grey (genau, der oscargekrönte Conférencier aus "Cabaret") und Sir Alec Guinness (in einer seiner letzten Rollen).
Die Bildästhetik orientiert sich deutlich am deutschen Expressionismus eines Robert Wiene oder F.W. Murnau. Die Figur des willenlosen Mörders erinnert an Cesare im "Cabinett des Dr. Caligari". Eine der Figuren im Film heißt sogar Dr. Murnau. Das mittelalterliche Prag erweist sich dafür natürlich als idealer Drehort. Immer wieder deuten die schrägen Kameraperspektiven auf den surrealen Charakter des Films.
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Format: Videokassette
"Kafka" ist ein unglaublich atmosphärischer Film und ein großes Werk des damals noch sehr jungen Soderbergh (und nach dem dialoglastigen "Sex, Lügen und Video" ein nahezu kommerzieller Selbstmord). Traditionelle Kafka Verehrer werden eventuell etwas vollkommen anderes erwarten und vermutlich enttäuscht sein, denn Soderbergh und sein Autor Lem Dobbs gehen mit den Fakten recht frei um. Es handelt sich bei diesem Film vielmehr um einen sehr stimmigen und spannenden Krimi, der etliche Zitate aus der Filmgeschichte aufweist ("Der dritte Mann" z.B.). Die schrägen Figuren sind zum Teil sehr stark an Kafka orientiert (die beiden Hilfssekretäre sind direkt aus dem "Schloß" entsprungen !). Auf jeden Fall sollte man sich dieses kleine Juwel anschauen, sofern es wieder erhältlich ist.
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Format: DVD
Der kränkelnde Kafka arbeitet in einem höchst autoritären Betrieb als Versicherungsangestellter. Als sein Kollege Eduard zu einem geheimnisvollen Schloss gerufen und anschließend unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden wird, wird der passive Kafka - ganz gegen seine Gewohnheit - zur Aktion gedrängt. Mutig schließt er sich einer Untergrundbewegung an und lernt die hübsche Gabriela kennen, für die er heimlich schwärmt. Als jedoch immer mehr Leichen gefunden werden und Gabriela auch noch verschwindet, überwindet Kafka seine Angst und Apathie und besucht schließlich selbst das geheimnisvolle Schloss. Dort macht er eine grausige Entdeckung.

Kafka ist keine reine Biographie oder Literaturverfilmung. Der Film vermischt jedoch einige literarische Kafka-Themen (Der Prozeß, Das Schloss) mit biographischen Sprenkeln (Kafkas Arbeit, seine Krankheit). Da Kafka außerdem im wunderbar in schwarz-weiss gefilmten Prag spielt (lediglich die Szenen im "Schloss" sind in Farbe) und Jeremy Irons einen sehenswert verstörten Kafka abgibt, sollte man sich dieses kleine surreale Meisterwerk nicht entgehen lassen. In weiteren Rollen: Theresa Russell, Ian Holm, Armin Müller-Stahl
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Von Stefan Erlemann HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENT am 29. Dezember 2009
Format: DVD
Kafka ist krank. Immer häufiger spuckt er Blut. Seine Arbeit macht ihm auch keinen Spaß. Einerseits ist seine Tätigkeit scheinbar sinnlos und bürokratisch, andererseits quält ihn sein extrem cholerischer und strenger Chef, wo er nur kann. Die kleinste Verfehlung dient diesem Pedanten und Sadisten dazu, seine Untergebenen zu demütigen. Kafka erträgt das alles mit der ihm eigenen Gelassenheit, ja mit fast stoischem Gleichmut. Der einzige Mensch, mit dem er Kontakt pflegt und den er ein wenig mag, ist sein Kollege Edouard. Als just dieser Kollege zum geheimnisvollen Schloss gerufen wird, scheint es sich um einen Routinefall zu handeln. Doch Edouard wird nur wenig später unter mysteriösen Umständen tot aufgefunden.
Kafka entschließt sich zu handeln. Er nutzt eine zufällige Begebenheit, um sich der Untergrundbewegung anzuschließen, und lernt dort Gabriela kennen. Die anfängliche Irritation, fast Abneigung weicht einer seltsamen Faszination.
Es tauchen immer mehr entstellte Leichen auf und eines Morgens ist auch Gabriela verschwunden. Kafka setzt nun alles daran, in das Schloss zu gelangen. Aus seiner Passivität wird eine nervöse Entschlossenheit. Doch was er im Schloss entdeckt, gleicht einem monströsen Alptraum, aus dem es kein Erwachen mehr zu geben scheint.

Im Jahr 1991 versuchte Steven Soderbergh, berühmt geworden als Regisseur von "Ocean?s Eleven" und "Ocean?s Twelve", "Sex, Lügen und Video", "Erin Brockovich - Eine wahre Geschichte", "Solaris" und "Out of Sight", den Roman von Franz Kafka filmisch zu variieren.
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