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am 30. November 2015
Vorneweg: ich bin kein Fan von Larry Clark oder David Lynch, mit denen Arakis Filme gern verglichen werden. Ich finde auch das Cover der DVD von Kaboom nicht ansprechend/ zum Kauf einladend. Aber wie so oft bei Trailern/Covers/Aufmachungen ist das eigentliche Werk oft ganz anders. Natürlich sind in dem Film wieder haufenweise unnötige Sexszenen und auch (Araki-typisch) zunächst etwas wirre Weltuntergangsvisionen, aber Kaboom ist angenehmer inszeniert/intendiert als von Clark (oder bei Arakis Nowhere, der vielleicht seine Berechtigung haben mag, die sich mir allerdings eher verschließt) und vor allem viel zielführender als Lynch, denn die zunächst wirren Visionen dienen der Story, und wer durchhält bekommt eine ABGESCHLOSSENE Story (rar bei derartiger Thematik), verpackt in einen interessanten, gut bebilderten Film mit einprägsamen/ interessanten Charakteren (allen voran Juno Temple, Haley Bennett und Thomas Dekker) und angenehmem Gruselfaktor. Dies ist summa summarum kein erneuter Teenie-Sex-Krisen-Quark, sondern ein gelungener Mysterythriller ohne offene Enden - Hut ab, Araki kann auch richtig gut!!
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am 15. November 2011
Endlich hebt sich mal wieder ein Film vom amerikanischen Einheitsbrei ab. Ich war es Leid immer wieder Romanzen und Action-Filme zu sehen, die dann ja doch alle aufs selbe hinauslaufen. Dieser Film ist anders, anspruchsvolles Kino mit sehr überzeugenden Darstellern, vor allem der aus Terminator: The Sarah Connor Chronicles bekannte, Thomas Dekker gibt in diesem Film eine Glanzleistung ab. 5 Sterne und noch mehr.
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Ich kann ehrlich gesagt mit dem Film so rein gar nichts anfangen. Ich habe ihn mir bis zum Ende angeschaut und habe immer noch keine Ahnung, was ich mir da genau reingezogen habe. Muss ich erst vollkommen bekifft sein um sowas gut zu finden? Komödie? Es gibt einige witzige Szenen in dem Film? Sexfilm? Heiße junge Körper und gutaussehende Menschen sind vorhanden, auch die Sexszenen selbst sind meistens ästhetisch in Szene gesetzt. Damit wird ja auch auf dem Cover geworben.

Aber immer hatte ich das Gefühl eines Kunstfilms von Kunststudenten. Die Laiendarsteller sind überwiegend talentfrei. Musik und Drumherum sprechen eher für ein Homevideo als für einen Kinofilm. Es war einer der wenigen Filme bei denen ich kurz davor war vorzeitig abzubrechen.

Wir haben hier eine Handlung über Sex, Coming Out, Komödie, Horror,Voodoo usw. Wie viele Köche den Brei verderben ist auch dieser Misch an "Handlung" wenn man so will für den Film nur abträglich.
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am 25. September 2014
Genialer Film, wenn man mit den Hintergründen vertraut ist und sich darauf einlassen kann.
Kamboom ist voller Anspielungen auf die neue Weltordnung und den Bohemian Grove alles schön mit Teenie-Sex-Coming out of age-Komödie verpackt. Daumen Hoch!
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TOP 1000 REZENSENTam 31. März 2012
Smith (Thomas Dekker) ist 18, Filmstudent mit vielen Interessen. Vor allem aber für den Sex. Und den hat er oft, normalerweise eher mit Männern als mit Frauen, aber Smith sagt von sich selbst, dass er sich noch gar nicht richtig festgelegt habe.
Neuerdings hat er einen immer wiederkehrenden Traum, er sieht dort die Menschen, die ihm was bedeuten: Sein heterosexueller Mitbewohner Thor (Chris Zylka), seine beste Freundin Stella (Haley Bennett), die er seit der Junior High kennt, seine Mom (Kelly Lynch) sowie zwei fremde Mädchen (Roxane Mesquida/Nicole LaLiberte) alle stehen in einem Flur, wo sich am Ende eine Tür befindet. Diese öffnet Smith und darin steht eine riesige rote Mülltonne.
Auf einer Party, wo ihn Stella mitschleppt, sieht er die Mädels aus seinem Traum wieder. Die eine heisst Lorelei, soll übernatürliche Fahigkeiten haben und stellt sich als neue Flamme von Stella heraus.
Gerne hätte er dort auch den hübschen Olvier (Brennan Meja) angesprochen, doch im Keks war eine bewusstseinserweiternde Substanz und nachdem das zweite Mädchen vom Traum ihm auf die Schuhe gekotzt hat, geht er zur Toilette. Dort lernt er London (Juno Temple) kennen und die beiden haben ind er Nacht ausgiebig Sex. Allerdings wird Smith von Tagträumen heimgesucht, dort wird er von Männern in Tiermasken verfolgt. Waren etwa die Drogen zu heftig oder was hat dies alles zu bedeuten ?
Während es immer gefährlicher wird, hat er auch Sex mit Rex (Andy Fischer-Price) oder Hunter (Jason Olive)....
Gregg Araki ist einer der bedeutendsten Regisseure des Queer Cinema, mit seinem 2010 entstandenen Film wagt er sich aufs Terrain des Science-Fiction-Mystery Films, allerdings spielt auch dort angesichts der Bedrohung der Welt auf alle Fälle der Sex die Hauptrolle.
Für die meisten Kritiker ist der eher düstere "Mysterious Skin" von 2004 sein Meisterwerk, eine eher schwer verdauliche, aber sehr berührende Geschichte über die späte Aufarbeitung eines Kindesmissbrauchs.
Sein "Kaboom" ist da das krasse Gegenteil: Schrill, spaßig, laut, bunt, brachial...auch wenn am Ende des wilden, hemmungslosen Treiben eine Art Apocalypse steht...grins.
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am 14. Dezember 2014
Es ist wie immer ganz ausprägend, wie Araki seine Botschaft in jedem seiner Filme uns zukommen lässt: Verschmelzene Grenzen zwischen Mann und Frau. Und dadurch funktioniert die Auswahl des Partnerts oder der Partnerin auch nicht nach gewöhnlichen Kriterien. Da man die biologische Eigenschaften einer Frau und eines Mannes nicht an einer Gestalt findet, die Dreiergruppe kommt fast immer ins Spiel. Das ist die Zukunft, in die wir hinein steuern. Aus diesem Aspekt heraus ist er absolut empfehlenswert!
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am 3. April 2016
Sehr abgedrehter Film abseits des Mainstreams...so anders, dass man ihn kaum beschreiben kann. Ich bin durch die beiden Schauspieler in "Secret Circle" darauf gestoßen. Leider haben die beiden nicht so viele prickelnde Szenen gemeinsam, wie ein Ausschnitt vermuten ließ. Auf jeden Fall ein verrückter filmischer Ausflug...
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am 7. Februar 2015
Völlig klischee, ohne richtige Story, wobei schon eine da aber völlig haltlos, super zum angucken, Näse rümpfen und lustig machen - genial, mal was wo man nich groß nachdenken muss

Man versucht was zu interpretieren, wird dann aber wieder aufm Kopf gestellt

Am Ende nur "Kaboom"

Super !!!
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am 16. März 2015
Der Film fing sehr vielversprechend an. Leider wurde es dann doch ein wenig kitschig. Aber das haben viele Low-Budget-Movies so an sich.
Hatte ich Anfangs noch 4 Sterne vergeben wollen, sank die Anzahl zuerst auf 3, später gar auf 2 und das Ende bewerte ich mit einem Stern. Es ist keine Komödie, aber auch kein Drama. So recht weiß ich selbst nicht, welches Genre das sein soll. Spannung wurde schnell durch Kitsch kaputt gemacht, scharfe Szenen wurden hastig überblendet ... Das wahre Highlight in diesem Film ist eindeutig Thomas Dekker. Ohne dessen Auftreten hätte ich mir diesen Film nicht angeguckt, und nur seiner Leistung hat man es zu verdanken, dass ich neutrale 3 Sterne vergebe.
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TOP 1000 REZENSENTam 8. September 2014
Wenn man KABOOM liest, denkt man vielleicht auch an KABUMM. Falsch ist das nicht, denn am Ende des Films wird es einen sehr heftigen Knall geben. Einen Knall, mit dem man überhaupt nicht gerechnet hat...

KABOOM ist ein Genre-Mix, bestehend aus Science-Fiction, Fantasy und Thriller-Elementen. Doch KABOOM ist vor allem eins, eine Komödie rund um das Studentenleben in der Zukunft.
Auch Sex und Sexualität ist wichtiges Thema, das jedoch zumeist humorvoll gezeigt oder besprochen wird. Dabei geht es nicht nur um Mann/Frau, sondern auch um Mann/Mann und Frau/Frau-Erlebnisse.

Der Film spielt fast durchgängig auf einem Uni-Gelände. Wenn die Studenten mal nicht eine Vorlesung besuchen oder für eine Klausur büffeln müssen, dann besuchen sie eine Party oder haben Sex. Mitten drin ist der 18-jährige Smith. Nur hat er das Problem, dass er noch nicht so recht weiß, ob er mehr auf Männer oder Frauen steht. Doch das ist beileibe nicht sein einziges Problem. Denn seit einiger Zeit hat er immer den gleichen Traum, in dem er Menschen sieht, die er kennt und zwei Frauen, die er noch nie gesehen hat. Er spricht darüber mit seiner lesbischen Freundin Stella, die er schon aus Schulzeiten kennt, doch sie nimmt das Erzählte nicht ernst. Noch am gleichen Tag besucht er mit ihr eine Party. Kaum eingetroffen, läuft ihm Lorelei über den Weg, eine der beiden unbekannten Frauen aus seinem Traum. Doch interessiert diese sich sofort für Stella und Stella für sie. Allein gelassen, läuft ihm die andere Frau aus dem Traum über den Weg. Auch mit ihr kommt er nicht ins Gespräch, sondern muss sich kurz darauf die Schuhe reinigen. Dabei lernt er London kennen, ebenfalls eine Kommilitonin und landet wenige Augenblicke später mit ihr im Bett. Damit nicht genug, scheint er von Männern, die eine Tierkopf-Maske tragen, verfolgt zu werden. Doch nur er sieht diese Männer. War die letzte Drogenration zu hoch? Und was hat es mit der Botschaft auf sich, dass er der auserwählte Sohn ist? Gemeinsam mit Stella und London versucht er dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und dabei stoßen sie auf eine Sekte…

Viele schräge Figuren spielen in KABOOM mit, so dass Smith als auch Stella genügend kuriose Erlebnisse haben werden. Manch einer wird diesen Film deshalb als Trash einordnen, denn manches wirkt durchaus überdreht oder albern, doch das meiste ist in Situationskomik und vor allem Wortwitz verpackt.
So muss man auch den Schauspielern ein großes Kompliment machen, denn für sie war es sicherlich nicht ganz einfach ihren Charakter zu spielen. Doch das ist ihnen bestens gelungen.

Mit KABOOM ist Drehbuchautor und Regisseur Gregg Araki ein kurzweiliger und unterhaltsamer Film gelungen. Doch ist es sicherlich kein Film für jedermann. Denn für diesen schrägen und manchmal auch durchgeknallten Erzählstil sollte man etwas übrig haben, erst recht, weil es am Ende den eingangs erwähnten Knall gibt…
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